Die Predigt der Blumen

In manchen Teilen der Welt sind die Menschen froh, wenn sie etwas haben, das sie anziehen können, dass ihnen Schutz vor Kälte oder Sonne bietet. Wer mehr Mittel zur Verfügung hat achtet gewöhnlich auch stärker darauf, welche Kleidung er trägt. Man sucht aus, was einem gefällt, was gerade in Mode oder was besonders bequem ist. Oftmals geht es dann aber auch darum, andere zu beeindrucken oder mit den „richtigen Marken“ seinen Wohlstand zu demonstrieren.
Grundsätzlich ist es auch gar nicht falsch, sich besonders schön zu kleiden. Bei Hochzeiten oder anderen Feiern wird das sogar erwartet und steigert vielfach die Freude. Natürlich kann man alles auch übertreiben.
Wer sich nun im Laden schöne Kleidung ansieht und dann einen gut gepflegten Blumengarten besucht wird wohl zustimmen, dass Farben, Formen, Feinheit und Duft dieser von Gott zu Millionen erschaffenen Pflanzen die Kreativität und handwerkliche Umsetzung der allermeisten Kleidung weit übersteigt. Jesus macht in seiner Bergpredigt genau darauf aufmerksam. Jeder der sein Leben mit Gott führen will muss sich deshalb nicht sorgen, argumentierte Jesus dann. Der Gott, der selbst auf der Wildblumenwiese für Versorgung und Schönheit sorgt, kümmert sich auch um das, was seine Kinder benötigen. – In den letzten Tagen sind mir einige solcher kreativen Blumen- Schöpfungen ganz besonders ins Auge gefallen.
Jesus spricht: „Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht, […] selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit ist nicht gekleidet gewesen wie eine von ihnen.“ (Matthäus 6, 28+29) Michael Kotsch FB 020720

Naturalism

Naturalism is the belief that only matter exists and that everything can be understood and expressed by mathematics. Information is a problem for naturalists. Everyone believes in information and its control over matter, particularly genetic material. Although information controls matter there is no evidence that matter produces information. The religious or faith hypothesis about this fact is that matter does produce information and we have not discovered how…

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Naturalismus
Naturalismus ist der Glaube, dass nur Materie existiert und dass alles von Mathematik verstanden und ausgedrückt werden kann. Informationen sind ein Problem für Naturforscher. Jeder glaubt an Informationen und ihre Kontrolle über die Materie, insbesondere an genetisches Material. Obwohl Informationskontrollen wichtig sind, gibt es keine Beweise, die Informationen liefern. Die Religions-oder Glaubenshypothese über diese Tatsache ist, dass Materie Informationen hervorbringt und wir noch nicht herausgefunden haben, wie. Die wissenschaftliche Hypothese ist, dass Informationen übernatürlich sind. Am Anfang waren Informationen oder Beziehungen, die von einem trinitären und relativen Gott stammen. Materie ist geschaffen, nicht selbst gezeugt.
Teilen, damit es gutartig viral wird. Ellis H.Potter

Wozu Glaube, wenn es Wissenschaft gibt?

Rezension: John Lennox: Wozu Glaube, wenn es Wissenschaft gibt?

„Wieso glaubst du an Gott, wo es doch die Wissenschaft gibt?“ Diese und ähnliche Fragen hören wir als Christen immer wieder. Kann man heute noch an Wunder, die Auferstehung und einen Gott im Himmel glauben, wo die Wissenschaft doch so vieles erklärt hat?
John C. Lennox (Jg. 1943) emeritierter Professor für Mathematik an der Universität Oxford, geht in seinem neuen Buch „Wozu Glaube, wenn es Wissenschaft gibt?“ darauf ein. Lennox ist überzeugter Christ trotz seines Berufs als Wissenschaftler. Wieso beides durchaus zusammenpasst und warum es einen guten Grund für den Glauben an Jesus gibt, erklärt er gut verständlich und überzeugend auf 149 Seiten. Unter anderem löst es auch eine Reihe von Missverständnissen über die Wissenschaft und ihre Grenzen auf und zeigt, warum die Wissenschaft Gott eben nicht „abschaffen“ kann.
Dabei sind seine Ausführungen stets klar und präzise und immer wieder an Beispielen und Erfahrungsberichten erklärt. Lennox ist ein Autor, der weiß, wovon er redet. Er hat mit großen Verfechtern des Atheismus wie Richard Dawkins diskutiert und kennt die Argumente auf dies es ankommt.

Mich haben die Klarheit und Einfachheit von Lennox Buch angesprochen. Es tut gut, daran erinnert zu werden, dass unser Glaube durchaus begründet ist und die Begegnung mit der modernen Welt nicht scheuen muss. Die Vielzahl an Argumenten, die Lennox hier an einer Stelle sammelt, haben mir persönlich gutgetan und mich wieder einmal darüber erstaunt, wie viele „objektive“ Gründe es dafür gibt Jesus nachzufolgen.
Das Buch eignet sich für jeden, der der Frage auf den Grund gehen will, ob Glaube und Wissenschaft zusammenpassen oder nicht. Egal, ob schon Christ oder (noch) nicht. Und wem dieses Buch Appetit auf mehr macht, der kann eins der anderen, zahlreichen Bücher von John Lennox zu Glaube, Wissenschaft und weiteren Themen lesen.
David Bergmann, Theologiestudent (Tübingen)
John C. Lennox: Wozu Glaube, wenn es Wissenschaft gibt? SCM R. Brockhaus, ISBN 978-3-417-26892-8.

Rezension: John Lennox: Wozu Glaube, wenn es Wissenschaft gibt?

 

Augen aufmachen

Ich vermisse in Deutschland die evangelikalen Hirten, die die Augen aufmachen, in dieser schweren Zeit den Christen Orientierung und den Nichtchristen das Evangelium, Orientierung und Hilfe bringen. Es scheint unter Nichtchristen proportional mehr mit offenen Augen zu geben als unter den Christen in Deutschland. Daniel von Wachter

John MacArthur & Richard Mayhue: “Biblische Lehre”

Die letzte Dogmatik/Systematische Theologie, über die ich schrieb, was das Werk von Wayne Grudem “Biblische Dogmatik”. Der Titel “Biblische Lehre” zeigt bereits, dass dieses Buch eine andere Stoßrichtung hat als Grudems Dogmatik. Die Autoren MacArthur und Mayhue haben ihre Materialien (Aufsätze, Bücher, Artikel …) aufgearbeitet und für die Hermeneutik verwendet. Wer also immer wieder mal bei beiden Autoren “reingeschaut” hat, wird vieles Bekanntes entdecken. Es bietet also auch keine inhaltlichen Überraschungen.
Grudems Dogmatik hat eine charismatische Ausrichtung mit den daraus resultierenden problematischen Stellen (z. B. die Unterscheidung der alttestamentlichen Propheten von der neutestamentlichen Prophetie). MacArthur und Mayhue schreiben – wenig überraschend – aus einer nicht-charismatischen Position. Genauer: Sie gehen von einem Ende der Charismata mit offenbarendem Charakter aus.
Umso überraschender ist es, dass in der Hermeneutik aus Grudems Dogmatik als Beleg zitiert wird, es mehrere Fußnoten gibt als positiver Hinweis für eine Aussage. Außerdem werden von zwölf empfohlenen Dogmatiken zwei als besonders wertvoll angesehen – eine davon ist Grudems Werk.
Vom Stil her ist die “Biblische Lehre” leicht verständlich und flüssig zu lesen, auch für Menschen, die keine theologische Ausbildung haben. Sie ist daher leichter zu verstehen als Grudems Buch.
Einige Druckfehler im Text wurde von Lektorat übersehen, Fehler in den Bibelstellenbelegen habe ich nicht gefunden. Allerdings liegt genau hier die “Schwäche” des Werkes. Es werden viele Bibelstellen zitiert und die Vorkommen genannt. Aus dem Text heraus ist dafür das Verständnis der Bibelstellen mitunter sehr weit hergeholt. So wird 1. Kor 12:11 als Beleg dafür genannt, dass geistliche Gaben von natürlichen zu unterscheiden sind. Oder Röm 11:29 wird hergenommen, um zu zeigen, dass Gaben dauerhaft und unwiderruflich sind. Ob sich diese Aussagen wirklich so aus den zwei Bibelstellen belegen lassen? M. E. nach nicht.
Das Buch “Biblische Lehre” ist absolut empfehlenswert, die Anschaffung lohnt sich. Meine persönliche Empfehlung geht aber dahin, die im Werk genannten Bibelstellen in der eigenen Bibel denkend nachzulesen.

John MacArthur & Richard Mayhue: “Biblische Lehre”

  • Verlag: EBTC Europäisches Bibel Trainings Centrum
  • ISBN-13: 978-3947196500
  • Preis: 49,90 €

Postmodern 10 Commandments

I. Thou shalt value only that which contributes to the flourishing of thy life as thou seeist it.

II. Thou shalt not honor or serve any person, institution, or values other than thyself.

III. Thou shalt not submit to any linguistic conventions that are in any way offensive to thyself at any moment.

IV. Thou shalt order the schedule and rhythm of thy life only according to thy feelings about it.

V. Thou shalt honor thyself and thy convenience above all other people.

VI. Thou shalt accept any collateral damage from the project of thy life.

VII. Thou shalt never be unfaithful to thy own feelings and desires.

VIII. Thou shalt appropriate anything thou canst get away with.

IX. Thou shalt shape truth to serve thyself or whatever.

X. Thou shalt not desire to appropriate any value that cometh not from thine inner self.
Copyright – Ellis Potter

Postmoderne 10 Gebote

Ich. Ich. Du sollst nur das wert schätzen, was zum Blühen deines Lebens beiträgt, während du es siehst.

II. II. Du sollst keiner Person, Institution oder anderen Werten als dir selbst ehren oder dienen.

III. III. Du sollst dich keinen sprachlichen Konventionen unterwerfen, die in irgendeiner Weise für dich selbst beleidigend sind.

IV. IV. Du sollst den Zeitplan und den Rhythmus deines Lebens nur nach deinen Gefühlen darüber bestellen.

V. V Du sollst dich selbst ehren und deine Bequemlichkeit über alle anderen Menschen.

VI. VI. Du sollst alle Kollateralschäden aus dem Projekt deines Lebens akzeptieren.

VIII. Du sollst niemals deinen eigenen Gefühlen und Wünschen untreu sein.

VIIII. Du solltest alles anpassen, womit du durchkommen kannst.

IX. IX. Du sollst die Wahrheit formen, um dir selbst zu dienen oder was auch immer.

X. X Du sollst keinen Wert anpassen, der nicht von deinem inneren Selbst kommt.
Urheberrecht – Ellis Potter 29.06. 2020

Humility

Humility is often thought of as shyness or self-deprecation or being a doormat. When called by God Moses gave God his own perception of his unfitness for service. This was pride. Then when he accepted the gifts, powers and responsibilities God gave him it was humility. Humility is realism and trust in God. Moses was called the humblest man alive, yet he had the power of life and death over 1.5 million people and was not shy before Pharaoh. Let us be humble to accept the gifts God gives us for service to each other. Be identified by God, not your own imagination.

Bescheidenheit

Demut wird oft als Schüchternheit oder Selbstabschätzung oder als Fußmatte angesehen. Als er von Gott Moses gerufen wurde, gab Moses Gott seine eigene Wahrnehmung seiner Unfitness für den Dienst. Das war stolz. Als er dann die Gaben, Kräfte und Verantwortlichkeiten annahm, die Gott ihm gab, war es Demut. Demut ist Realismus und Vertrauen in Gott. Mose wurde als demütigster Mann der Welt bezeichnet, dennoch hatte er die Kraft von Leben und Tod über 1.5 Millionen Menschen und war vor dem Pharao nicht schüchtern. Lasst uns demütig sein, die Gaben anzunehmen, die Gott uns zum Dienst annimmt. Werde von Gott identifiziert, nicht von deiner eigenen Vorstellung.

Ellis H.Potter

GROßER GOTT, HEILGER GEIST, KOMM!

Du siehst die geistige Verwirrung in unseren Ländern, dass viele Menschen in Hass und Furcht gefangen sind, weil ihr Verstand durch Rassismus und Verschwörungstheorien verdunkelt ist.
KOMM HEILIGER GEIST!
Du siehst, dass Menschen das herrliche Evangelium nicht mehr sehen, weil sie von säkularen und postmodernen Ideologien verblendet sind.
KOMM HEILIGER GEIST!
Du siehst, dass selbst viele Christen bis hin zu kirchenleitenden Menschen den Glauben an die erlösende Kraft des Kreuzes Christi verloren haben.
WIR DANKEN DIR, grosser Gott, dass durch die Erlösung, die Jesus für die Menschen vollbracht hat, der Geist der Liebe und der Erkenntnis des Herrn ausgegossen ist.
Seit zweitausend Jahren leben wir unter einem geöffneten Himmel. Pfingsten war gestern und Pfingsten ist heute.
Darum bitten wir Dich um ein neues Pfingsten in unseren Kirchen, dass die Herzen BEGEISTET werden für Jesus und für die erbarmende Liebe Gottes in dieser Welt. Erfülle die kirchlichen Leiter mit Liebe, Glaube, Hoffnung, dass Dein Reich zunehme in dieser Welt.
KOMM HEILIGER GEIST!
Wir danken Dir für unsere Politiker, für ihren schweren Dienst: Bewahre sie vor Bitterkeit und Resignation und erfülle sie mit Weisheit und Mut, gute und richtige Entscheidungen zu treffen.
KOMM HEILIGER GEIST!
Erfülle uns alle mit dem Glauben, dass Du alles gut machst und die Welt vollendest durch Jesus Christus. Amen Alexander Garth FB

Sehnsüchte und Wünsche

Wenn Sie das, was Sie für Ihre tiefsten Sehnsüchte und Wünsche halten, in diesem Sinne hinterfragen, wird Jesus Ihnen zeigen, dass unter diesen Wünschen ein noch tieferes, echteres Sehnen verborgen liegt – die Sehnsucht nach ihm selber. Und Sie werden erleben, dass er Ihnen diesen tiefen Wunsch nicht nur gewährt, sondern dass er seine Erfüllung ist. Er wird Ihnen nicht den bösen Streich spielen, Ihnen Ihre tiefsten Wünsche zu erfüllen; er wird Ihnen zeigen, dass Sie sich die ganze Zeit nach ihm gesehnt haben.
Zitat aus: Keller, Timothy, Jesus. Seine Geschichte – unsere Geschichte, S. 42-51.

„Quarantini“ und „Covidioten“ sind Wortschöpfungen aus der Corona Zeit.

Die erste steht für den Martini, den man sich in der Quarantäne gönnt. Die zweite bezeichnet Menschen, die Abstands- und Hygieneregeln ignorieren. „Hamstern“ – im Zusammenhang mit massenhaftem Kauf von Klopapier oft genannt – soll inzwischen auch in den USA ein Trendwort sein.
Umgekehrt sind bei uns viele englische Wörter aufgetaucht, etwa „Shutdown“, „Lockdown“, „Zoom-Bombing“, „Home-Office“ und „Social Distancing“. Freuen Sie sich: Ein wachsender Wortschatz stimuliert das Gehirn! Das bestätigte eine Studie der Universität Barcelona. Das Lernen von neuen Wörtern hat einen positiven Einfluss auf unsere Belohnungs- und Motivationsabläufe.
Gegen das Coronavirus wird auch kriegerische Sprache aufgefahren. Bekämpft wird der „unsichtbare Feind“. Es geht um „Krieg gegen Corona“. Widerstehen wir, sind wir die „Helden der Krise“. Noch etwas hat sich in der Corona-Zeit eingebürgert. Wievielmal täglich hören Sie den Wunsch „Tschau und bliib gsund!“? Inzwischen höre ich darüber hinweg. „Bliib gsund!“ trifft es nicht. Oder es trifft falsch, nämlich dann, wenn jemand krank ist. Auch will ich nicht darüber hinwegsehen, dass mein Leben zu Ende geht. Kann Gesundheit wirklich das Wichtigste sein? „Bliib gsund!“ Ja, wie denn? Was soll ich mit diesem Wunsch anfangen?
Neu ist solches Wünschen nicht. Die alten Römer grüssten sich mit „Salutem!“ In diesem Wort steckt „Salus“. Das heisst so viel wie Gesundheit, Heil, Sicherheit, Rettung, Leben. So las ich es bei Melanie Möller. Sie ist Professorin für klassische Philologie an der Freien Universität Berlin. Die Römer personifizierten Salus und verbanden sie als Göttin mit der griechischen Hygieiainer Tochter von Heilgott Äskulap. Die vergötterte Salus war für die Gesundheit aller Staatsangehörigen zuständig, insbesondere für die der Kaiser.
Das Coronavirus bringt uns neue Wörter und Grusswörter, aber hoffentlich keine neuen Götter! Denn das eine Wort, das uns hilft, können wir weder erfinden noch uns selber geben. Dieses eine Wort ist Jesus Christus. Unmissverständlich deutlich hat Karl Barth im Widerstand gegen das Dritte Reich in der Barmer Erklärung formuliert: „Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.“
FB Chefredaktor: Rolf Höneisen ideaschweiz.ch (FB)

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