Sieben Gründe warum Christen keinen „Zehnt“ geben müssen.

Ein Artikel von Thomas R. Schreiner:

Hinweis des Herausgebers: Dieser Artikel ist eine Hälfte der Serie „TGC Asks“ zur Frage: Müssen Christen heute den Zehnt geben?  Die Verteidigung des Zehnt stellt William Barcley im Artikel : The Bible Commands Christians to Tithe, dar. Bei der Begriffswahl „ZEHNT“ orientiere ich mich am Vorschlag von Wikipedia.

Viele denken, dass gläubige Christen den Zehnten von ihrem Einkommen spenden sollten, so dass auch von einem „Zehntopfer“ (engl. „thithes and offerings“) gesprochen wird. Andere sind gleichermaßen davon überzeugt, dass dieser Brauch für Gläubige nicht notwendig ist.
Welche Sicht ist näher an Gottes Wort?
Sicherlich ist dies keine Frage, an der christliche Gemeinschaft zusammenbrechen sollte. Die Liebe ist viel wichtiger als unsere Meinung über den Zehnt(1. Kor. 13). Dennoch würde ich behaupten, dass die Gläubigen an Jesus Christus  nicht ermutigt oder gar dazu aufgefordert werden, den Zehnt zu geben. Jedoch sollte ich meinen Standpunkt erläutern.

Der „Zehnt“ im Alten Testament

Was sagt das Alte Testament darüber? Abraham gab den Zehnten seiner Kriegsbeute an Melchisedek (1. Mo. 14,20) und der Hebräerbrief erwähnt diese Begebenheit um die Überlegenheit des Priesteramtes Melchisedeks über das Levis zu beweisen (Heb. 7,4-10). Gott traf Jakob in Bethel und versprach ihm die Bundessegnungen, der Patriarch versprach Gott den Zehnten von allem was er bekommen sollte (1. Mo. 28,22).
Der Zehnt von Israels Saaternte, der Früchte und der Herde wurde dem Herrn gegeben ( 3. Mo. 27,30-32; 5. Mo. 14,22-24, auch 2. Chr. 31,5-6 und Neh. 13,5.12). Die Menschen gaben einen Zehnten den Leviten um sie zu unterstützen (4. Mo. 18,21-24, auch Neh. 10,38 und 12,44). Und die Leviten wiederum mussten einen Zehnten Teil an die Priester abgeben (4. Mo. 18,25-28). Jene, die nicht den Zehnt gaben, unterlagen einem Fluch, während den Gehorsamen ein Segen zugesagt wurde (Mal. 3,8-10)

Obwohl wir annehmen könnten, dass Israel insgesamt 10% abgab, ist es in der Tat schwierig die genaue Menge der Abgaben zu ermitteln. Wir können nicht auf Details in einem solch kurzen Artikel eingehen, doch einige denken, dass die Israeliten 14 mal in sieben Jahren verzehnten, andere glauben, dass dies 12 mal geschah. Unabhängig davon, wird schnell deutlich, dass ein Zusammenzählen der Abgaben zehn Prozent deutlich übersteigt. Tatsächlich war die Zahl offensichtlich bei etwa 20% pro Jahr.

Warum der Zehnt heute nicht mehr gefordert ist

Es gibt sieben ausschlaggebende Gründe, warum der Zehnt heute nicht mehr von den Christen gefordert wird:

1. Die Gläubigen sind nicht mehr unter dem mosaischen Bund (Röm. 6,14-15; 7.5-6; Gal. 3,15-4,7; 2. Kor. 3,4-18).

Die im mosaischen Bund festgelegten Gebote sind für den Gläubigen nicht mehr in Kraft. Manche wenden hier eine Teilung zwischen bürgerlichen, zeremoniellen und moralischen Gesetzen an, um den Zehnt zu verteidigen. Ich würde jedoch einwenden, dass diese Unterteilung nicht die grundlegende Argumentation von Paulus um  das Gesetzt für uns heute anzuwenden. Und selbst wenn wir diese Unterteilung annähmen, so wird deutlich, dass der Zehnt nicht Teil des moralischen Gesetzes ist. Es ist zwar wahr, dass die moralischen Normen des Alten Testament auch heute in Kraft sind und wir nehmen sie vom Gesetz Christi im Neuen Testament wahr, doch der Zehnt ist nicht unter diesen Geboten.

2. Das Verhalten von Abraham und Jakob stellt kein normatives Muster dar.

Manche denken, dass der Zehnt gefordert ist, weil sowohl Abraham wie Jakob ihr Einkommen verzehnten, und beide vor dem mosaischen Bund lebten. Doch solche Beispiele beweisen kaum, dass damit der Zehnt für alle Zeit festgelegt wurde. Abrahams Geschenk an Mechisedek war ein einmaliges Ereignis. Es gibt keine Beweise dafür, dass er Gott regelmäßig den zehnten Teil abgab.

3. Der Zehnt wurde den Priestern und Leviten gegeben, doch im neuen Bund gibt es keine Priester und Leviten.

Leviten und Priester sind  mit dem Opfersystem des alten Bundes verknüpft. Nun sind alle gläubigen Priester (1. Pet. 2,9; Offb. 1,6; 5,10; 20.6), mit Jesus unserem melchisedekischen Hohepriester (Heb. 7).

4. Der Zehnt ist mit dem Land verknüpft, das Israel unter dem alten Bund geerbt hat.

Israel sollte alle drei Jahre in Jerusalem zu einer „Zehntfeier“ zusammenkommen. Doch dies kann heute nicht für Christen angewandt werden. Dieser Brauch bezog sich auf die Juden als eine Nation – Juden, die im Land der Verheißung lebten. Mit dem Kommen Christi, ist die jüdische Nation nicht mehr der Locus des Volkes Gottes, obwohl einzelne Juden durch den Glauben an Jesus Teil der Gemeinde sind.

Das irdische Jerusalem ist nicht mehr zentral für Gottes Zweck (Gal. 4,25). Die Gläubigen sind Teil des himmlischen Jerusalems (Gal. 4,26) und erwarten die Stadt, die kommen soll (Heb. 11,10), und einen neuen Himmel und eine neue Erde (Offb. 21,1-22.5). Abraham ist nicht Erbe von Israel sondern der ganzen Welt (Röm. 4,13)

5. Wenn der zehnt heute verpflichtend ist, wie viel muss man dann geben?

Wie bereits oben ausgeführt, lag der Anteil der Abgaben bei deutlich mehr als zehn Prozent, eher bei zwanzig Prozent. Die, die am Zehnt bestehen, sollten diesen wahrscheinlich bei zwanzig Prozent ansetzen.

6. Als Jesus den Zehnt bestätigte, war es vor der Morgendämmerung des neuen Bundes.

Manche verteidigen den Zehnt, indem sie ausführen, dass Jesus diesen bestätigte, obwohl er sagte, dass er weniger wichtig sei als andere Dinge (Matth. 23,23; Luk. 11,42). Dieses Argument wirkt starkt ist aber nicht überzeugend. Jesus erwähnte auch die Opfer im Tempel (Matth. 5,23-24), doch Christen denken nicht – selbst wenn der Tempel wieder aufgebaut würde-, dass wir das tun sollten. Die Worte unseres Herrn werden verständlicher, wenn wir über seinen Platz in der Heilsgeschichte nachdenken.

Jesus sprach über die Opfer und den Zent vor dem Kreuz und der Auferstehung, vor der Morgendämmerung des neuen Bundes. Er verwendete den Zehnt und die Opfer als Illustrationen, als er sich an seine Zeitgenossen richtete. Er hielt das Gesetz, denn er war „unter dem Gesetz geboren“ (Gal. 4,4). Wir aber sehen seine Worte über den Zehnt genauso wenig als Gebot an, wie seine Rede über die Opfer.

7. Nirgendwo wird der Zehnt erwähnt, wenn das Neue Testament zum großzügigen Geben aufruft.

Wenn Christen gelehrt werden, den Armen zu geben, heißt es nie, sie sollen den „Armen den Zehnt geben“. Stattdessen werden sie zur Großzügiger Hilfe gegenüber Hilfsbedürftigen aufgerufen (Apg. 2,43-47; 4,32-37; 11,27-30; Gal. 2,10; 1. Kor. 16,1-4; 2 Kor. 8,1-9,15). Auch 1. Kor, 16-14 – Eine Stelle die oft zur Verteidigung des Zehnt zitiert wird – erwähnt diesen nicht. Es bezieht sich auf eine einmalige Gabe an die armen Heiligen in Jerusalem.

Gebe Großzügig

Auch wenn der Zehnt heute nicht gefordert wird, heißt das nicht, dass die Gläubigen ihre Besitztümer horten sollen.

Wir werden aufgefordert die zu unterstützen, die das Evangelium predigen (Matt. 10,10; Luk 10,7; 1 Kor. 9,6-14, 1. Tim. 5,17-18). Und während wir die guten Gaben genießen sollen, die Gott uns gibt, werden wir auch aufgerufen den Hilfsbedürftigen großzügig zu helfen (1. Tim. 6,17-19; 2. Kor. 8-9). Reichtum kann schnell zum Götzen werden, der uns vom Herrn wegführt. Weil Gott unser Schatz sein sollte, sollen Gläubige großzügig und frei geben. Für viele im Westen bedeutet das, mehr als zehn Prozent zu geben.

Dennoch gebietet die Schrift nicht, dass Christen den Zehnt geben sollen – Und die Schrift – nicht die Tradition –  ist unsere Regel und Autorität


thomas-r-schreiner

Dieser Artikel erschien zuerst am 28. März 2017 auf The Gospel Coalition.  Autor ist Thomas R. Schreiner. Er ist James Buchanan Harrioson Professor für Neues Testament und biblische Theologie, sowie Dekan für Bibelkunde und Hermeneutik am Southern Baptist Theological Seminary in Louisville, Kentucky. Folge ihm auf Twitter.

thegospelcoalition

Übersetzung mit freundlicher Genehmigung des Autors und The Gospel Coalition.
https://glaubend.com/2019/05/07/sieben-gruende-warum-christen-keinen-zehnt-geben-muessen/

Judas Iskariot – Teil 6: Warum wollte der Teufel, dass Judas Jesus verrät?

Warum wollte der Teufel, dass Judas Jesus verrät? Warum trieb Satan Judas Iskariot zum Verrat? Hatte der Teufel nicht versucht Jesus vom Leiden und Sterben abzuhalten?

1. Der Teufel wollte Jesus Leiden und Sterben verhindern

Beim Lesen der Evangelien sieht es zunächst danach aus, dass es die Absicht des Teufels war, Jesus von seinem Weg zum Kreuz abzubringen:

Von Geburt an, wird er verfolgt – er sollte getötet werden. Bei der Versuchung in der Wüste (Matthäus 4,1-11) will der Teufel Jesus vom Weg des Leidens abbringen. Jesus soll seine Macht missbrauchen oder durch Teufelsanbetung diese Welt erhalten.

Hinter all diesen Versuchungen steht der Gedanke: „Geh nicht den Weg des Leidens und der Opfer und des Todes. Nutze deine Macht, dem Leid zu entkommen. Wenn du der Sohn Gottes bist, zeige deinen Herrschaftsanspruch. Und ich kann dir helfen, das zu erlangen. Was immer du tust, gehe nicht ans Kreuz.“

Quelle: Judas Iskariot, der Selbstmord des Teufels und die Erlösung der Welt

Das Volk will ihn mehrfach zum „Brotkönig“ machen, aber Jesus lässt es nicht zu. Auch in Matthäus 16,21-23 wird deutlich, dass es im Sinne des Teufels ist, dass Jesus nicht leidet und stirbt. Jesus kündigt an, dass er durch die Ältesten und die Hohenpriester viel erleiden würde und getötet werde. Als Petrus sich gegen diesen Weg wendet, rügt Jesus ihn:

»Geh weg von mir, Satan! Du willst mich zu Fall bringen. Was du denkst, kommt nicht von Gott, sondern ist menschlich!«

Matthäus 16,23

Jesus zu hindern ans Kreuz zu gehen, war das Werk Satans. Satan wollte nicht, dass Jesus gekreuzigt wird. Es wäre sein Verhängnis.

2. Die Veränderung der Strategie des Teufels

Doch in Lukas 22,1-4 lesen wir plötzlich:

Es war aber nahe das Fest der Ungesäuerten Brote, das Passa heißt. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten danach, wie sie ihn töten könnten; denn sie fürchteten sich vor dem Volk. Es fuhr aber der Satan in Judas, genannt Iskariot, der zur Zahl der Zwölf gehörte. Und er ging hin und redete mit den Hohenpriestern und mit den Hauptleuten darüber, wie er ihn an sie verraten könnte.

Aus dem Text stellt sich die Frage: Warum wollte der Teufel, dass Judas Jesus verrät? Judas Motive und warum Judas Verrat für die Verhaftung notwendig war, haben wir bereits betrachtet. Aber warum trieb der Teufel Judas Iskariot zum Verrat?

Warum die Kehrtwendung? Warum versucht Satan ihn vorher vom Kreuz abzuhalten und ergreift dann die Initiative, um ihn an eben jenes Kreuz zu bringen?

Satan sah, dass seine Anstrengungen Jesus vom Kreuz abzuhalten fehlschlugen. Jedes Mal behielt Jesus den Kurs. Jesus war fest entschlossen zu sterben (Lk 9,51,53), und Satan zog daraus den Schluss, dass er ihn nicht stoppen konnte. Daher beschloss er: Wenn er ihn schon nicht aufhalten konnte, würde er es zumindest so unangenehm und schmerzhaft und so herzzerreißend wie möglich gestalten. Wenn schon Tod, dann Tod durch Verrat. Tod durch Verlassen. Tod durch Verleugnung (Lk 22,31-34). Tod durch Folter. Wenn er es nicht aufhalten konnte, würde er doch andere hineinziehen und soviel Schaden wie möglich anrichten. Es war eine spektakuläre Abfolge von Sünden, die Jesus ans Kreuz brachten.“

Quelle: Judas Iskariot, der Selbstmord des Teufels und die Erlösung der Welt

3. Welche Taktik verfolgt der Teufel in deinem Leben?

Der Teufel kann sowohl durch Erfolg, Reichtum und Wohlstand, als auch durch Leiden, Rückschläge und Verfolgung zu seinem Ziel kommen. Wenn es den Menschen gut geht, dann können sie Gott leicht vergessen und falsche Wege einschlagen. Genauso können auch die Leiden und Nöte Gründe für die Menschen sein, sich von Gott abzuwenden, um „einfachere“ oder „falsche“ Wege zu gehen.

Um zweierlei bitte ich dich; schenke es mir, solange ich am Leben bin: Falschheit und Lügenwort halte mir fern! Armut und Reichtum gib mir bitte nicht! Lass mich das Brot, das ich brauche, genießen, damit ich nicht satt dich verleugne und sage: „Wer ist denn Jahwe?“ und auch nicht verarmt anfange zu stehlen und mich vergreife am Namen Jahwes.

Sprüche 30,7-9 (NEÜ)

Dem Teufel ist es gleich, warum Menschen sich von Gott abwenden und Jesus nicht (mehr) vertrauen.

Spannend wird es, wenn wir uns fragen, wie der Teufel uns momentan versucht, uns von unserer hingegebenen Liebe zu Jesus abzubringen. Oder hat er schon geschafft? Frage dich selbst: Welche Prüfung erlebst du zur Zeit? Ist dein Leben gerade gesegnet und schön oder sehr herausfordernd und schwierig? Halte dir Jesus vor Augen! Richte deine Liebe auf ihn aus und setz deine Hoffnung allein auf ihn!
Von Viktor Janke Veröffentlicht 3. Mai 2019 Aktualisiert 1. Mai 2019
https://viktorjanke.de/warum-wollte-der-teufel-dass-judas-jesus-verraet/

Tiere töten nie aus Spaß!?

Einigen Meinungsführern liegt besonders daran, den Menschen und seine Zivilisation schlechtzureden, um stattdessen die Natur zu idealisieren. Dieser Megatrend beeinflusst zwischenzeitlich alles, von der Erziehung bis zur Ernährung.
Wer für die prinzipielle Überlegenheit natürlicher Ernährung plädiert sollte dabei aber nicht vergessen, dass selbst seine als „natürlich“ angepriesenen Kulturpflanzen schon durch einen jahrhundertelagen von Menschen vorangetriebenen Züchtungsprozess geformt wurden. Darüber hinaus kann man sich bekanntlich auch mit rein natürlichen Produkten äußerst schnell vergiften oder grundfalsch ernähren. Die Natur enthält eben nicht nur Gesundes, sondern ebenso auch absolut Tödliches.
Die dem Menschen moralisch überlegene Natur wird gelegentlich auch mit dem Hinweis auf das vorgeblich hemmungslose Töten des Menschen veranschaulicht. Tiere dagegen seien deutlich friedlicher und würden ihre Artgenossen generell verschonen, ist dann zu hören. In der Realität entpuppt sich diese These schnell als Illusion. Viele Hauskatzen lieben es beispielsweise Mäuse und kleine Vögel zu quälen und zu töten; auch wenn sie keinerlei Absicht haben diese hinterher zu verspeisen. Ganz ähnlich wie die Tiere töten die Menschen Artgenossen nur äußerst selten vollkommen grundlos. Beide morden zumeist weil sie sich bedroht fühlen, unter Einfluss von Stress, aus Konkurrenz oder Revierschutz.
Ein weiteres, sorgsam gepflegtes Vorurteil lautet: Wenn die Welt durch Kinder regiert würde, wäre alles friedlich und schön. Fast könnte man vermuten, eine solch idealistische Aussage müsse von vor allem von kinderlosen Akademikern kommen. Wer einige Zeit im Kindergarten oder der Schule gearbeitet hat, merkt schnell, dass Kinder lieb und mitfühlend sein können aber auch rücksichtslos und grausam. Natürlich spielen dabei die Umwelt und die Erziehung immer eine gewisse Rolle. Andererseits ist die Tendenz zum Bösen immer schon in jedem Kind angelegt.
Christen idealisieren die Natur nicht, weil sie wissen, dass sich die ganze Welt nicht mehr in dem von Gott kreierten Idealzustand befindet, sondern von einer systematischen Gottlosigkeit und Destruktion betroffen ist. Dazu zählen auch die zerstörerischen und gewalttätigen Aspekte der Natur. Allein der Mensch aber ist von Gott in die Lage versetzt worden, zwischen Richtig und Falsch unterscheiden zu können und sich dann für die gute Ordnung Gottes zu entscheiden.
Paulus: „Ich bin nämlich überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. Denn die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Gewiss, die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin: 21 Denn auch sie, die Schöpfung, soll von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.“ (Römer 8, 18-22) Michael Kotsch FB  

Kein Platz für das Royal-Baby

Noch weit von der Pensionierung entfernt, bin ich bereits zum fünften Mal Grossvater geworden. Was für eine Ehre! Erneut fand ich die Bestätigung: Keine Geburt ist wie die andere. So individuell wie die Menschen sind, so kommen sie auch auf die Welt. Geburts-Routine gibt es nicht. Geburten fördern das Beten. Und Neugeborene gehören umarmt und wollen ins Herz geschlossen werden. Neben meinem jüngsten Enkel, der per Kaiserschnitt ins Licht gehoben wurde, beschäftigten mich in diesen Tagen noch zwei andere Geburten.
Archie Harrison Mountbatten-Windsor. So heisst der Sohn von Herzogin Meghan und Prinz Harry. Archie gehört zur britischen Königsfamilie. In der Thronfolge reiht er sich an siebter Stelle ein – direkt nach seinem Vater. Für seinen Grossvater Kronprinz Charles ist Archie das vierte Enkelkind und somit das achte Urenkelkind von Queen Elizabeth. Archie wird im „Frogmore Cottage“, einem schlossartigen Haus inmitten eines riesigen Parks aufwachsen. Bei der Einrichtung des Kinderzimmers genügte die elterliche Vorstellungskraft nicht. Eine Innenarchitektin gestaltete ein Kinderparadies in wie es heisst „geschlechtsneutralen“ Tönen. Noch vor Archies Geburt wurde das ganze Gebäude mit einem Millionenbetrag renoviert. Archie soll in einer standesgemässen Umgebung gross werden. „Wir sind unfassbar glücklich, unser eigenes kleines Bündel Glück zu haben.“ So schwärmte Prinz Harry vor der Kamera. Er hat Archie ins Herz geschlossen.
Das Kinderzimmer hätte der praktisch veranlagte Josef selber hergerichtet. Doch sie hatten ja nur einen Raum; hier spielte sich das ganze Leben ab. Und dann auch noch dies: Als der Geburtstermin näher rückte, rief der römische Kaiser zur Volkszählung. Als Nachkomme Davids musste Josef von Nazareth nach Betlehem reisen; im Schlepptau die hochschwangere Maria. Endlich dort angekommen, setzen die Wehen ein. Niemand lässt die beiden ins Haus. Was jetzt? Wohin? Schliesslich ist es eine Hütte, ein Stall, ein „Cottage“, wo Maria ihr Kind zur Welt bringt und es dann in die Futterkrippe legt. Josef nennt das Kind Jesus. Obwohl aus einer Königslinie stammend – mit so klingenden Namen wie David, Salomo oder Hiskia als Vorfahren – heisst man ihn nicht willkommen. Kein Platz für das Royal-Baby! Schliesslich sind es Engelwesen, welche die Lage erfassen. Sie schwärmen vom Kind: Er ist der Retter, der Erlöser, der Messias, der Herr! Jesus braucht kein Schloss. Er will ins Herz geschlossen werden. Rolf Hoeneisen FB

Der alternative breite Weg

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Es wird gerne davon geredet, dass manche den schmalen Weg unzulässig breit machen. Es fallen dann Stichworte wie: „Das Evangelium verwässern“ oder „liberale/ verweltlichte Gemeinde“. Auf der anderen Seite vom wahren Weg gebe es dann wiederum jene, die den schmalen Weg unnötigerweise zu schmal machen. Hier lauten die Stichworte: „gesetzlich“, „die halten sich für die einzig wahren“ etc…

Nun, die Bibel spricht durchaus von der Mäßigkeit (z.B. 2. Pet. 1,5), und wohl auch in der Möglichkeit zur linken und zur rechten Seite vom Pferd zu fallen (z.B. 2. Kor. 6,7), dennoch denke ich, dass es eine zu sanfte, ja zu verständnisvolle Beurteilung der Gesetzlichkeit. Das Gegenargument darauf, man wäre unnötig streng liegt doch auf der Hand: Lieber übertreibe ich ein bisschen, um doch sicher zum Ziel zu führen.
Paulus, in seiner Ansprache an die Galater kennt da wenig Verständnis. Ja er warnt sie davor, ein „falsches Evangelium“ anzunehmen (Gal. 1,6-7). Das ist doch mal ein hartes Urteil! Doch viel mehr, er sagt sogar, dass die Legalisten nur Angst haben auf den Schmalen Weg zu treten. Zu vielem wären sie bereit, nur um nicht um des Kreuzes Willen verfolgt zu werden.
Gesetzlichkeit hat also wenig mit dem schmalen Weg zu tun, und ist auch der breite Weg, nur in anderer Verkleidung!  Ich habe lange um eine geeignete Darstellung des Problems gekämpft und komme auf eine Erzählung! Ich habe versucht, einen möglichst fiktiven Fall zu erfinden, den Verzicht auf Schuhe, doch auch das gab es bereits in der Kirchengeschichte. Doch wenigstens können wir uns dann auf die Seele streicheln, dass wir doch nicht so extrem sind. Ich habe die Geschichte durchaus überzeichnet, doch fürchte ich, dass wir die Lektionen nicht so erkennen, die ich gezielt gekennzeichnet habe:
„Es war einmal vor gar nicht so langer Zeit, in einer Freikirche, die das Evangelium kannte und mutig verkündigte. Doch von Jahr zu Jahr wurde man immer stolzer darauf, dass man besonders „bibeltreu“ sei. Man war froh, viele historische Fehler der Kirchengeschichte, wie die Kindertaufe oder die Irrungen der Reformation überwunden zu haben. Entsprechend hielt man auch wenig von Bekenntnissen, denn man glaubte an die Schrift allein. Eines Tages, als der Eifer für die Sache des Herrn immer mehr nachließ, entdeckte einer der Diakone der Gemeinde beim Bibellesen den regelmäßigen Aufruf zum Verzicht auf Schuhe.Natürlich, Mose musste die Schuhe ausziehen, als er heiliges Land betrat (2. Mo. 3,5). Ein Gebot, dass bei Josua wiederholt wurde (Jos. 5,15), als er dem Fürsten über das Heer Israels, einer Christologie im AT, entgegentrat. Kein Wunder rief auch Christus seine Jünger auf, im Dienst auf Schuhe zu verzichten (Luk. 10,14 Anmerkung: Der Diakon kam ganz schön ins Schwitzen, als er die Parallelstelle in Mk. 6,9 zum Vergleich heranzog, doch sein Urteil war bereits gefällt). Das die Gemeinde ein heiliger Ort ist (vielmehr natürlich im neuen Bund), daran kann gar kein Zweifel sein, dass Schuhe etwas profanes sind, ebenso: Man läuft auf dem schlimmsten Dreck und bringt in dann in das Haus Gottes!
Der Diakon war bekehrt, und bei der nächsten Brüderversammlung setzte er sich vehement darauf ein, dem Worte Gottes gehorsam zu sein. Es gab durchaus einigen Widerstand im Gemeinderat, doch wollte der Pastor, als Schwager des Diakons nicht unnötig Frieden in der Gemeinde haben und man einigte sich relativ zügig auf eine Kompromisslösung: Schuhlosigkeit für alle mit Verantwortung in der Gemeinde. (LEKTION 1: Gesetzlichkeit findet einen guten Nährboden in Vetternwirtschaft und Ansehen der Person)
Nun, zunächst gab es durchaus etwas Irritation, einige riefen etwas von: „Das galt nur im AT“, doch die Verweise auf die Reden Jesu waren schließlich überzeugend. So erkannte nun jeder an, dass eine gewisse Geistlichkeit auch eine Verantwortung gegenüber den Geschwistern bringt, denn die Brüder „werden sich dabei ja etwas gedacht haben“, und man „könne nicht unnötig streng werden, selbst wenn man nicht hunderprozentig wisse, ob es wirklich ein Gebot Christi sei, wolle man seine Ehrfurcht vor Gott ausdrücken“ (Lektion 2: Gesetzlichkeit führt geradezu automatisch zu einer Unterteilung in „Geistlichen Adel“ und „Geistlichen Pöbel“, oder modern: in „geistlich“ und „fleischlich“, in „Diener“ und „Normale, doch was sagte Petrus in 1. Pet. 2.9? die Kirchengeschichte lässt grüßen!)
Nun so ging es eigentlich geradezu unverändert weiter, nach einiger Zeit (es ging schneller als man dachte), gewöhnten sich eigentlich alle daran, auch die weniger regelmäßigen Besucher. Doch der Sauerteig wächst unsichtbar und doch schleichend.
Man muss dazu wissen, in dieser Gemeinde gab es relativ viele aktive Geschwister (Laienpredigt, Hauskreis, Kinderarbeit, Musikarbeit), und schon bald erkannte der Diakon, dass er seine drei Söhne irgendwie auch zum Dienst motivieren sollte. Doch diese gingen in geradezu kindlicher Unschuld immer noch in Schuhen in die Kirche. Dabei wurde aktuell ein neuer Musikleiter gesucht, eine perfekte Aufgabe für seinen Sohn. Wie konnte er das aber der Gemeinde deutlich machen, dass hier geistliche Gaben vergammelten? Nun, er war ja nicht von schlechten Eltern und hatte schnell eine Lösung: Er überzeugte seinen Sohn auch zu einem Barfüsser-Gottesdienstbesuch. Viele waren beeindruckt: So jung, und schon so eifrig! Mehrfach wurde er in der Predigt als Beispiel für Bibeltreu erwähnt.Und so wurde er, ehe man sich versehen konnte, zu einem würdigen Nachfolger in der Musikarbeit. Sein Beispiel reizte viele zur Nachfolge, und in wenigen Jahren war der Gottesdienstbesuch mit Schuhen geradezu profan. (Lektion 3: Gesetzlichkeit ist heuchlerisch)
Die Gemeinde erkannte in dem neu erwachten Eifer der Jugendlichen eine Erweckung. War es nicht das, wofür man schon seit Jahren gebetet hatte? Und so war man sehr stolz auf sich, ja im Vergleich zu den anderen über 50 Gemeinden im Gemeindeverband war man dem Wort Gottes gehorsam. Und hier blubberte der Sauerteig schon ordentlich vor sich hin: Drei Mal im Jahr gab es nämlich Verbandskonferenzen. Mehrere Tausend Christen kamen hier zusammen, zu Lobpreis und Gebet. Nun, unsere Mustergemeinde ging natürlich auch auf diese Veranstaltung ohne Schuhe hin. Zunächst belächelt, gab es aber schließlich einen Konzil, und obwohl ziemlich genau die Hälfte der 50 zusammengekommen Pastoren dieses Verhalten durchschaute und ablehnte, wollte man doch einen friedlichen Kompromiss finden und einigte sich schließlich auf vollständigen Schuhverzicht auf allen gemeinschaftlichen Konferenzen. Siehe da, bei der ersten, dieser geweihten Konferenzen verzeichnete man auch zwei Bekehrungen mehr als sonst, und sah dies als ein klares Zeichen dafür, dass Gott hinter diesen Maßnahmen steht (Lektion 4: Gesetzlichkeit wird blind für das Evangelium)
Doch natürlich blieb es auch nicht dabei stehen: Denn einige Gemeinden des Verbandes wollten das wohl für eine Konferenz vertragen, aber als Sitte anerkennen, fiel das doch zu schwer. Nun, was unternahm unsere liebe Kirchengemeinde? Man stellte fest, dass die Sache doch ernster war, als man dachte, ging es doch schließlich darum, dem Worte Gottes treu zu bleiben. Also nahm man diese Regel schriftlich in die Gemeinderichtlinien auf. Ja, es wurde gar eine Handreichung (der Diakon durfte kräftig mitwirken, übrigens war er nun auch Präsident der Diakonie des Gemeindeverbandes, was er als klaren Segen Gottes verbuchte) verfasst, die diese Sitte erläuterte. Zunächst wurde, wieder war es unser Diakon, der immer mehr als eifriger Prediger auffiel, ein Themen-gottesdienst gehalten, der die Barfüßigkeit zum Thema hatte: Zunächst wurde die Heiligkeit des Hauses Gottes in den schönsten Farben gezeichnet, dann die Profanität der Schuhe dargestellt und mit völliger Überzeugungskraft unsere Verantwortung, würdig vor den Herrn zu treten, geschildert. Schließlich aber auch die raue Zeit des Abfalls geschildert, in der so viele, die sich Christen nennen, nicht bereit sind diese klare Lehre der Schrift anzuerkennen. Nun, es war ja auch die letzte Zeit! Die Gemeinde war geradezu euphorisch! So wurde immer weniger das Evangelium gepredigt, und immer mehr, dieser Punkt, diese Sitte, dieses Gesetz von allen Seiten beleuchtet, man war froh, vielen anderen Christen überlegen zu sein. (Lektion 5: Gesetzlichkeit macht stolz, separatistisch und unzufrieden) Wie diese Entwicklung endete, muss nicht lange erläutert werden: Der Verband zerfiel in zwei Teile, unsere Gemeinde blieb im „bibeltreuen“ Teil. Doch wir verweilen bei unseren Treuen Schäffchen:
Bekanntlich geht der Krug solange zum Brunnen bis er bricht. Und so nahm diese Entwicklung ein ganz schmähliches Ende. Man muss wissen, dass natürlich Ananias und Saphira, aber auch der reiche Jüngling und der reiche Kornbauer aktive Mitglieder dieser Gemeinde waren. Eines Tages geschah es auch, dass der Reiche Mann und Lazarus sich hierhin zum Gottesdienst verirrten. Der reiche Mann gewann schnell die Herzen der Gemeinde. Ihm fiel es mit seinen wohlbehüteten Schuhen leicht, nach intensiver Pediküre und Balsamierung auf den kalten Fließen des Gemeindehauses zu wandeln.  Zweifel an seinem Glauben wurden durch eine großzügige Spende für ein geplantes Fußwaschbecken im Foyer schnell beseitigt. Doch was sollte Lazarus tun? Seine ganzen Füße waren voll von Wunden. Mit mehreren Lappen waren diese nur notdürftig umwickelt. Mit diesen war das Gehen gerade noch möglich, doch ohne Lappen, geradezu unmöglich. Auch wollte er seine Wunden nicht unnötigerweise, auch aus Scham entblößen. Doch sollte man darauf Rücksicht nehmen? War das nur nicht eine alte Ausrede, und zeugte sein ganzer Zustand nicht schon glasklar von einer geistlichen Oberflächlichkeit. Man wollte es partout nicht dulden, dass Lazarus seine Verbände wirklich brauchen sollte. Musste man wirklich diesen Unfrieden stiften? Alle anderen kriegen das doch schließlich auch hin! Und so musste man schweren Herzens Lazarus schließlich Hausverbot erteilen. Die Heiligkeit des Hauses Gottes durfte nicht einfach so profanisiert und geschändet werden. Ja es wurde in der Gebetsstunde sogar zum Gebet für Lazarus aufgerufen, dass er doch zur Erkenntnis der Wahrheit kommen möge. So stieß man den, der in dem Schoße Abrahams ruhen sollte, aus seinem Kreis.  (Lektion 6: Gesetzlichkeit macht lieblos) An dieser Stelle war die Gemeinde nur noch eine Haaresbreite davon entfernt, nicht mehr die Gemeinde des Herrn zu sein. Ob sie wohl noch zur Erkenntnis der Wahrheit kam?“
Die obige, allzu wahre Geschichte ist so natürlich schon zu oft passiert. Ich hoffe zeigen zu können, dass die Symptome des Legalismus und des Antinomismus sich sehr ähneln:

  • Verlust der Evangelistischen Botschaft
  • Verkündigung des Moralismus
  • Separatistische Hochmütigkeit, Gleichgültigkeit
  • Lieblosigkeit und zunehmend unweises Verhalten.

Da wir so viel von Schuhen geredet haben, ein Vers aus Amos 2,6 zum Schluß:

amos 26

Dieser Blog-Beitrag von Sergej Pauli erschien zuerst auf Glauben und Denken . Lies hier den Original-Artikel „Der alternative breite Weg„.
http://biblipedia.de/2019/05/12/der-alternative-breite-weg/

Tipp: Der Untergang des christlichen Abendlandes Kleine Einführung von Dr. W. J. Ouweneel

Eines der Frühwerke von Ouweneel.
Es trägt den durchaus provozierenden Titel: „Der Untergang des Christlichen Abendlandes“ und ich würde das Buch als leichten Einstieg zu Schaeffers ausführlich gestalteter Analyse „Wie können wir denn Leben?“ sehen.  Ich fand das Buch neulich in meinem Bücherregal und habe die 60 Seiten sehr schnell durchgelesen.
Der Autor arbeitet heraus, dass der Existenzialismus für die Popkultur am Ende des zwanzigsten Jahrhundertes die Leitidee war. Der Existenzialismus kennt nur Relative Aussagen und ist hoffnungslos. Diese Hoffnungslosigkeit geht zunächst in die Kunst über und erreicht schnell junge Menschen und irgendwann die ganze Gesellschaft. Die Früchte dieser Entwicklung seit den 60 Jahren können wir heute überall ernten:

Das hat ganz einschneidende Konsequenzen. Früher war es absolut verboten zu morden, zum Beispiel auch, gesunde Kinder zu töten. Heute gibt es aber Fälle, in denen das Leben von Mutter und Kind nicht gefährdet ist und kein wirklich unlösbares Problem vorliegt, und doch erwogen wird, die Tötung des Kindes im Mutterleib zu legalisieren. Früher war es Personen desselben Geschlechts verboten, miteinander geschlechtlichen Umgang zu haben. Heutzutage ist es denkbar, das zu tolerieren oder sogar zu propagieren. Wir leben nicht mehr mit Gegensätzen zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Gutem und Bösem. Früher wurden die Kinder mit absoluten moralischen Maßstäben erzogen. Das ist nicht mehr so. Und darum gibt es keine echten Antworten mehr auf die drängenden Fragen der Jugend. (S. 33)

Wem Schaeffer zu kompliziert sein sollte, der sollte zu diesem Buch greifen. Jedoch wird man schnell sehen, eine genauere Analyse bräuchte sicher mehr Platz.  Das Buch ist nur noch antiquarisch erhältlich. Mein Exemplar würde ich für 5 EUR inklusive Versand verkaufen. Wer zuerst kommt mahlt zuerst. Von Sergej Pauli
https://www.nimm-lies.de/tipp-der-untergang-des-christlichen-abendlandes/12910

Bürgerinformation zum Schulneubau Lukasschule

Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung

Bürgerinformation zum Schulneubau Lukasschule

Bürgerinformation zum Schulneubau Lukasschule

Lukas-Schule und SV Laim planen als gemeinsame Initiatoren ein Schulgebäude mit 3fach Halle. Um in der Planung einen Schritt voran zu kommen, findet eine Bürgerinformation zu dem gemeinsamen Projekt statt. Alle Laimer*innen sind herzlich eingeladen an der Bürgerinformation teilzunehmen.

Die Lukas-Schule und der SV Laim haben einen wachsenden Bedarf an Schulräumen bzw. Sporthallenflächen. Die Kapazitätsgrenzen der beiden Einrichtungen sind bereits jetzt überschritten, die Nachfrage steigt stetig.

Der SV Laim und die Lukas-Schule wollen in die Zukunft junger Menschen investieren und gemeinsam die Mangelsituation beheben indem sie an der Gotthardstraße einen Schulerweiterungsbau mit integrierter unterirdischer Dreifachsporthalle errichten.

Bereits jetzt werden die Anlagen von der Lukas-Schule und dem SV Laim gemeinsam genutzt. Diese gute Zusammenarbeit soll nun fortgesetzt werden. Auch in Zukunft ist die Hallennutzung durch beide Partner ideal, da komplementär.

Die Sportanlagen werden damit optimal ausgelastet und die Finanzierung des Gesamtvorhabens kann durch beide Partner gestemmt werden.

Das Projekt wird durch das Sonderförderprogramm der Landeshauptstadt München für Sporthallen und durch Förderungen des Freistaates Bayern als Sportförderungen durch den BLSV gefördert. Es soll das Angebot an Schulplätzen und Sportkursen im Stadtteil Laim verbessern.

Aus gegebenen Anlass möchten die Lukas- Schule und der SV Laim alle Anwohner* Innen und interessierten Bürger*Innen über die aktuellen Entwicklungen informieren und laden dazu herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein.

Merken Sie sich den Termin für die Informationsveranstaltung bitte schon heute vor.
Mittwoch, den 22.05.2019 in der 3-fach Sporthalle Riegerhofstr. 18/20, Beginn ist 19:30 Uhr.

Eingetragen am 13.05.2019