Glaube light?

Glaube light?
Das Modewort „light“ bedeutet Käse ohne Fett, Bier ohne Alkohol, Coca-Cola ohne Kalorien. Genauso kann man aber auch denken: Kirche ohne Evangelium, Kirchgänger ohne Anbindung an den Glauben. Versuche in dieser Richtung hat es schon immer gegeben. „Ich glaube nur, was ich sehe.“ Also wurde der Himmel entrümpelt. Wunder, Engel, Teufel, alles wurde in den Bereich der Fabeln verbannt. Urknall und Urnebel ersetzten den Glauben an den Schöpfergott. Heute zeigt sich, dass der Mensch trotzdem religiös ist. Aber er fragt nicht mehr, ob die Sache wahr ist, sondern ob sie hilft. Ob es fernöstliche Praktiken sind oder westlicher Aberglaube.

Der moderne Mensch kniet heute nicht in einer Kirche, sondern baut seine Kultstätte ganz privat zu Hause auf. Seine Wohnung wird zu einer intimen Kapelle. Erinnerungsgegenstände bilden eine Art individuellen Hausaltar. Dazu kann auch die Fahne seines Fußballvereins gehören, und er sitzt dort und lässt sich von seiner bevorzugten Musik berieseln, feiert auf seine leichte Art seinen Gottesdienst.

„Glaube light“ ist der Rückfall in alte, heidnische Denkweise. Jedoch nur durch Sündenerkenntnis, Umkehr und Glauben an Jesus Christus kann der Mensch die Erfüllung seiner religiösen Sehnsucht erfahren. Dazu möchte ich Sie ermutigen. Eine Entscheidung, die sich auf alle Fälle lohnt.

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