Greenpeace baut „Arche“ am Ararat

(27. April 2007/rh.) – Mit dem Nachbau einer Arche Noah am Berg Ararat in der Türkei will die Umweltorganisation Greenpeace die Führer der G8-Länder vor ihrem Gipfeltreffen in Heiligendamm vor den Folgen einer drohenden Klimakatastrophe warnen. Das ist – zumindest biblisch – nicht korrekt.
„Es droht eine neue Sintflut, wenn wir nicht handeln; noch können wir das verhindern, aber wir müssen jetzt anfangen“, sagte die Pressesprecherin von Greenpeace-Deutschland, Ortrun Albert, in Istanbul.

Greenpeace nimmt die in der biblischen Urgeschichte realen Sintflutbericht (1. Mose 6 bis 9), um damit Aufmerksamkeit zu erregen und Politik zu machen. Der Zusammenhang stimmt nicht. Grund der biblischen Flut damals war die geistliche Degeneration der Menschheit, deren „Trachten der Gedanken des Herzens allezeit nur böse“ waren (1. Mose 6,5). Sie lehnten ihren Schöpfer ab und lebten selbst bestimmt. Ausgangspunkt war ihr falsches Denken von Gott, das führte zur Sünde (vgl. Jak. 1,13 bis 15) und diese zum Gericht. Das müsste auch heute so gesagt werden.

Tatsächlich strandete Noahs Arche auf dem Berg Ararat (1. Mose 8,4). Die Drohung mit einer „neuen Sintflut“ ist wiederum manipulativ. Sie widerspricht der Bibel, die sagt, dass Gott mit Noah einen Bund schloss, der alle Lebewesen mit einschloss, unter der besonderen Verheissung, die Erde nie wieder mit einer Flut zu verderben (1. Mose 9,9 bis 11). Die damalige globale Flut hatte das Antlitz der Erde vollständig verändert. Dazu gehörten auch andere klimatische Bedingungen (1. Mose 8,22) und eine Atmosphäre, die den Regenbogen sichtbar macht (1. Mose 9,12 bis 17). Grund war die geistige Degeneration

Greenpeace sollte besser auf ein anderes Gericht Gottes verweisen, wonach die Erde eines Tages durch Feuer vernichtet werden wird (vgl. 2. Petrus 3,10 und 11; Offb. 20,9; 21,1).

Mit dem Bau seiner Arche, die zehn Meter lang, vier Meter breit und vier Meter hoch werden soll, will Greenpeace Anfang Mai beginnen. Die vorgefertigten Holzplanken sollen mit Pferden auf 3000 Meter Höhe gebracht und dort zusammengebaut werden. Bei einer Feierstunde am 31. Mai sollen dann 206 Tauben – „für alle Nationen dieser Erde“ – fliegen gelassen werden.

Die Arche wurde nach Angaben der Sprecherin von einem Schiffsbaumeister und einem Tischler in Hamburg entworfen. Nach der Aktion, deren Kosten auf 120 000 Euro veranschlagt werden, soll die Arche dem türkischen Staat geschenkt werden und als Schutzhütte für Bergsteiger dienen. Immerhin. Quelle: dpa.; BAZ

http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2007_04_27_Greenpeace_Arche.php

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