Man lobt den Papst, aber ignoriert seine Forderungen

Akademische Feier aus Anlass des 60. Geburtstags des „Cheftheologen“ der Deutschen Evangelischen Allianz, Dr. Rolf Hille T ü b i n g e n (idea/dea) – Gegenwärtig vollzieht sich eine religiöse Wiedergeburt, aber gleichzeitig nimmt die religiöse Loyalität ab. Man beklatscht das Auftreten des Papstes, aber ignoriert seine Aufforderungen. Diese Ansicht äußerte der evangelische Theologieprofessor Hans Schwarz (Regensburg) bei einer Akademischen Feier im pietistischen Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen am Himmelfahrtstag (17. Mai). So bleibe man zwar katholisch, lehne aber Lehren wie beispielsweise die vom Fegefeuer ab. Ähnliches gebe es im protestantischen Bereich: Man bleibe evangelisch, vertrete aber die (unbiblische) Reinkarnationslehre, nach der der Mensch nach seinem Tod in einem anderen Wesen wiedergeboren wird. In dieser Situation sei es Aufgabe der Theologie, die christliche Lehre mehr zu verteidigen. Dabei könne sie anknüpfen an die Sehnsucht des Menschen, dass mit seinem Tode nicht alles aus sei. Der Marxismus habe geirrt, als er meinte, die Religion sterbe aus. Denn der Mensch sei „rettungslos religiös“. Dabei sollten Christen auf religiöse Fragen ihrer Mitbürger bescheiden und nicht besserwisserisch antworten. http://www.ead.de/aktuell/?id=1969

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