„Shoppen“

Passt der Deckel?

Warum fällt es uns so schwer, zusammenzufinden? Diese und ähnliche Fragen inspirierten Ralf Westhoff zum Film «Shoppen».

Der letzte Schrei, wie Singles heute auf Partnersuche gehen, heisst Speed-Dating. Gemäss http://www.speeddating.de wurde das Kennenlern-Event in den USA ins Leben gerufen und wird seit einiger Zeit auch in Deutschland angeboten. Dahinter stecke «die Erkenntnis, dass man in den ersten paar Minuten wisse, ”¹ob der Deckel passe”º».

Das Ganze funktioniert wie folgt: Sieben Frauen treffen sieben Männer und haben sieben Minuten Zeit, miteinander zu sprechen. Dann wechseln sie den Gesprächspartner. «In einer Stunde lernst du somit sieben neue interessante Menschen kennen », propagieren die Betreiber. Als weitere Vorteile nennen sie: «Keine peinlichen 3-Stunden-Blind-Dates mehr, bei denen man sich herauswinden muss» und «keine ungewollte Belästigung danach, weil nur bei gegenseitiger Sympathie die Telefonnummer oder die EMail-Adresse bekannt gegeben wird».

Im Film «Shoppen» sind es neun Männer und neun Frauen, die während jeweils fünf Minuten aufeinandertreffen. Da ist Thorsten, der seine weiblichen Gegenüber nach einem eigens dafür erstellten Fragebogen abcheckt. Oder Irina, die alle Männer fragt, was die schönste Überraschung in ihrem Leben war. Oder Isabella, die merkt, wie ihr und ihrem sehnlichsten Wunsch die Zeit davonrennt …

Lesen Sie den ganzen Artikel in factum 4/2007, Seite 38.

http://www.schwengeler.ch/wFactum_de/aktuell/2007_06_01_Film_Shoppen.php