Das Streben nach unserem eigenen Glück

Wenn in den meisten modernen Köpfen die Vorstellung spukt, dass das Streben nach unserem eigenen Glück und die ernste Hoffnung auf Genuss etwas Schlechtes ist, dann möchte ich hier einbringen, dass diese Vorstellung sich von Kant und den Stoikern her eingeschlichen hat und kein Bestandteil des christlichen Glaubens ist. Wenn wir nämlich die Versprechungen über Belohnung und das atemberaubende Wesen der verheissenen Belohnung in den Evangelien erkennen, dann scheint unser Herr unser Verlangen (nach Glück) nicht zu stark, sondern zu schwach zu finden. Wir sind halbherzige Geschöpfe, die mit Alkohol, Sex und Ehrgeiz spielen, während uns eine unendliche Freude angeboten wird; wie ein unwissendes Kind, das lieber weiter Sandkuchen in einem heruntergekommenen Sandkasten bäckt, weil es sich nicht vorstellen kann, was mit einem Angebot für einen Urlaub am Meer überhaupt gemeint ist. Wir geben uns viel zu schnell zufrieden. (C.S. Lewis)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s