Trennung zwischen Christ und Welt

Wie immer man es sieht, die falsch verstandene Trennung zwischen Christ und Welt hatte katastrophale Folgen, auch (und vielleicht gerade) bei evangelikalen Christen. Und bei ihnen ist es nicht einmal so, dass sie diese Trennung radikal vollziehen, wie etwa die Hutterer oder Amish-People. Evangelikale leben manchmal in einem Kokon evangelikaler Frömmigkeit, während sie gleichzeitig fast kritiklos den Gesetzen des säkularen Lebens folgen. Auf dem Evangelisationskongress 1989 in Manila zitierte Os Guiness Ray Kroc, den Gründer und ersten Vorsitzenden der weltweiten Kette von McDonald’s.   Kroc war ein Evangelikaler, und bevor er starb, wurde er von der „New York Times“ gefragt, woran er glaube. Er antwortete: „Ich glaube an Gott, an meine Familie und an McDonalds.“ Dann fügte er hinzu: „Und wenn ich mein Büro betrete, dann kehre ich die Reihenfolge um.“ Os Guiness sagte, er sei sicher, dass das als Scherz gemeint gewesen sei, aber Millionen von Christen leben so. Sie bekennen: Jesus ist mein Herr, und leben doch einen kompromissvollen Teilzeitglauben.

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