Beim Christentum geht es um Christus

„In seinem Kern ist das Christentum kein schönes, komplexes System wie der Buddhismus, ein alles überragender Moralkodex wie der Islam, oder ein feiner Satz von Ritualen, wie einige Kirchen es dargestellt haben. Der entscheidende Ausgangspunkt für jegliche Diskussion zu diesem Thema ist die Tatsache, dass es beim ‚Christentum’ – wie das Wort nahe legt – gänzlich um eine Person, Jesus Christus, geht (Dickson 1999:11).
Das Christentum unterschied sich, obwohl es ursprünglich als jüdische Sekte angesehen wurde, vom Judentum. Die Juden hatten Glauben an Gott, aber die meisten akzeptieren Jesus nicht als den Christus. Eine andere Gruppe, auf die im Neuen Testament hingewiesen wird, die heidnischen „Gottesfürchtigen“, zu denen Kornelius gehörte (Apg 10,2), hatten auch Glauben an Gott, aber wiederum, nicht alle akzeptierten Jesus als den Messias.
„Die Person von Jesus Christus ist für die christliche Theologie von zentraler Bedeutung. Während man ‚Theologie’ als ‚Reden über Gott’ definieren könnte, räumt die ‚christliche Theologie’ der Rolle Christi eine zentrale Rolle ein“ (McGrath 1997:322).
„Das Christentum ist kein Satz von selbstgenügsamen oder freistehenden Ideen; es stellt eine anhaltende Antwort auf die Fragen dar, die durch das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesus Christi aufgeworfen werden. Das Christentum ist eine historische Religion, die als Antwort auf eine spezifische Reihe von Ereignissen, die sich auf Jesus Christus konzentrieren, entstand“ (ibid).
Es gibt kein Christentum ohne Jesus Christus. Wer war dieser Jesus? Was war so besonders an ihm, dass Satan ihn vernichten und die Geschichte seiner Geburt unterdrücken wollte (Offb 12,4-5; Mt 2,1-18)? Was an ihm war es, was seine Jünger so kühn machte, dass sie beschuldigt wurden, die Welt auf den Kopf zu stellen?
Reflektion
Wie würden Sie das Christentum von anderen Glaubensrichtungen unterscheiden?

3 Gedanken zu „Beim Christentum geht es um Christus

  1. Hallo, ich bin ´s mal wieder. Das ist eine interessante Frage was die Jünger so kühn machte. Wahrscheinlich haben die Jünger das Christentum als eine Gegenbewegung zu den Pharisäern gesehen und den Wert einer nach Innen, zum Herzen gerichteten Religion im Gegensatz zu einer nach außen gerichteten wahrgenommen. Sie haben sicher auch den Unterschied zur römischen Religion und die relvolutionäre Kraft des Christentums erkannt.
    Ich denke die Kraft des Christentums läßt sich anfangs durch das Rebellische, das eine Rebellion alleine des Geistes ist, erklären.
    Könnte man schon gleich weiterdenken und fragen ob das Christentum von Beginn an zu einer höheren Entwicklung des Geistes schon veranlagt war.

    Liken

  2. Mit dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus steht und fällt das Christentum. Er selbst ist es auch, der seine Jünger zu einem christlichen Leben beruft und befähigt (damals, wie heute). Das gibt es in keiner anderen Religion/Weltanschauung, dass der Weg, das Ziel und der eigentliche Inhalt eine Person ist: Jesus Christus.

    Herzliche Grüße, Johannes

    Liken

Schreibe eine Antwort zu stephanus Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s