Segen für leidende Christen

” Petrus, Apostel Jesu Christi, den Fremdlingen von der Zerstreuung von Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien, die auserwählt sind nach Vorkenntnis Gottes, des Vaters, in der Heiligung des Geistes zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi: Gnade und Friede werde euch immer reichlicher zuteil!” (1. Petr 1,1-2)
Petrus, den Jesus Christus in sein Team berufen hatte, war nicht nur ein “Partieller Überwassergeher” oder ein “Jesus-vor-Jerusalem-Verschoner”, sondern wurde von Jesus eben auch mit dem Titel “Fels” versehen. Vielleicht ist er mit den Jahren reifer geworden. Wahrscheinlich wurde er wirklich mehr und mehr zum Halt und Wegweiser für viele – eben ein “Fels in der Brandung”.
Ohne Frage muss Petrus bei vielen Christen bekannt gewesen sein. Zumindest muss es etliche mündliche Berichte über ihn gegeben haben (s.a. seine Pfingstpredigt).
So kann er als Apostel – als Gesandter Jesu – den Christen in Galatien, Pontus und einigen anderen Orten einen wegweisenden Brief schreiben.
Er benutzt das gleiche Muster, das Paulus ebenfalls oft in seinen Briefen verwendet:
Zuerst wird die Identität der Empfänger festgestellt:
“Fremdlinge”!
Das sind Christen, die möglicherweise in aktuellen Verfolgungssituationen stecken. Was war ihr Verbrechen? Wieso wurden sie verfolgt und drangsaliert? Wohl aus demselben Grund, aus dem auch heute viele Christen verfolgt werden: Schlichtweg, weil sie weder an Buddha, Mohammed, Krishna glauben, auch nicht der Kommunistischen Partei oder anderen atheistischen Auswüchsen, sondern weil sie bekennen:
“Jesus Christus allein ist Herr und Erlöser!”
Das kann andere so ärgern, dass sie keine Worte mehr finden.
Stattdessen sperren sie Türen zu, spotten, belügen oder werden sogar handgreiflich.
Wer so etwas als Christ erfährt, weiß: “In dieser Welt bin ich eigentlich Fremder!”
Aber das deutet zugleich auf die wirkliche Heimat hin:
Unser Bürgerrecht ist im Himmel im Angesicht Gottes!
Nur aus dieser himmlischen Perspektive lässt sich das gegenwärtige Leiden ertragen. Aber mehr noch: Das gegenwärtige Leiden führt uns zu Gott hin! Auch, wenn es uns kurzzeitig auf den Boden werfen kann, so muss es letztlich dahin führen, dass wir nach unserem himmlischen Vater rufen. Das irdische Leiden leitet uns in den Himmel.
So wissen wir:
Wir sind Auserwählte Gottes.
Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, hat uns gewollt! Er meint uns!
Er weiß, wer zu Ihm steht und wer Ihn ablehnen wird.
Dabei wird durch Petrus klar:
Diese Auserwählung ist nicht in erster Linie unser Werk.
Wir können vor Gott nur bestehen… wir können mit Ihm nur leben, wenn der Heilige Geist in uns die Heiligung bewirkt und uns zum Gehorsam gegenüber Gott anreizt.
Und im Mittelpunkt steht das Blut Jesu: Auch, wenn es eklig sein mag – aber es wurde sozusagen über uns versprengt, denn nur durch das Blut Jesu Christi können wir vor dem heiligen Gott bestehen.
So verweist Petrus schon in den ersten beiden Versen auf die Dreieinigkeit Gottes: der Vater, der Geist und der Sohn.
In diesem Sinne spricht er Segensworte über die Christen aus:
Gnade und Frieden mögen immer mehr in unserem Leben sein!
Wer einmal von der Gnade und dem Frieden Gottes “geschmeckt” hat, der weiß: Es gibt nichts Besseres!
Keine andere Religion, keine Philosophie und kein anderer Lebensstil können uns das geben, was wir durch Jesus an Gnade und Frieden erfahren.
Nach Außen hin mögen wir wanken und ein schweres Leben haben.
Aber wir wissen: Wir haben Frieden mit dem Allerhöchsten!
http://dikosss.wordpress.com/2010/03/04/1836/

Unsere Rettung ist garantiert

1Petr.1,9 denn ´ihr wisst, dass` ihr das Ziel eures Glaubens erreichen werdet – eure endgültige Rettung. (NGÜ)
Wie können wir uns trotz unseres Schmerzes freuen? Wie können wir mitten im Elend hoffen? Wir können es deshalb, weil wir eine lebendige Hoffnung haben, weil wir ein bleibendes Erbe haben,
weil wir den Schutz Gottes haben, weil wir einen wachstumsfähigen Glauben haben, weil wir einen unsichtbaren Heiland haben und weil wir eine garantierte Rettung haben. Das ist ein ganz anderer Service, als wir ihn von Fluggesellschaften her kennen. Vor ein paar Jahren habe ich eine Reise macht, die ich nie vergessen werde. Ich war zu einer Konferenz in Kanada unterwegs; acht Tage Aufenthalt dort waren vorgesehen. Dank des Gepäckservices der Fluggesellschaft kam ich nur mit der Kleidung für die ersten beiden an! Als ich mein Gepäck endlich bekam, stellte ich fest, dass als Bestimmungsort darauf „Berlin“ angegeben war. Das ist wohl auch der Grund, weshalb neuerdings so viele Passagiere mit riesigen Gepäckstücken beladen ins Flugzeug einsteigen. So können sie wenigstens sicher sein, dass ihr Gepäck mit ihnen zusammen ankommt. Bei Gottes „Service“ brauchen wir uns dagegen wirklich keine Sorgen zu machen. Gott garantiert uns die Rettung unserer Seelen, was nicht nur die Befreiung von unserer Sünde einschließe sondern auch die Grunderneuerung unserer Körper. Freuen Sie sich! Sie werden ans Ziel kommen – garantiert.
Charles R. Swindoll Zeit der Hoffnung: Hoffnung ist der feste Glaube, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, Asslar: Projetktion J, 1996.

Nicht nur mit dem Dienst verheiratet

Ehelosigkeit kann vom Evangelium her nur als frei ergriffene Berufung (Charisma) und nicht als allgemein verbindliches Gesetz vertreten werden. Paulus hat sich entschieden gegen diejenigen gewendet, die schon damals die Ansicht vertraten, „dass es für einen Mann gut sei, keine Frau zu berühren“: „Wegen der Versuchungen zur Unzucht soll jeder Mann seine Frau und jede Frau ihren Mann haben“ (1 Kor. 7,1f). Nach dem neutestamentlichen Ersten Brief an Timotheus soll „der Bischof Mann nur einer (nicht: keiner!) Frau sein“ (3,2). Petrus und die übrigen Apostel waren in ihrem Dienst verheiratet. Zölibat und Missbrauch Hans Küng
http://www.sueddeutsche.de/politik/309/504521/text/