Mit dem Trost, mit dem wir selber von Gott getröstet werden, können wir andere trösten

2.Korinther 1,3 Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater voller Barmherzigkeit, der Gott, der uns in jeder Not tröstet!
Eine junge Witwe wird nach schwerer Krankheit gefragt: „Was hat dir geholfen, dein Leid zu verkraften, und dich bewahrt, bitter zu werden?“ Ihre Antwort lautet: „Ich besuche im Dorf regelmäßig eine gelähmte Frau. Sie freut sich, wenn ich zu ihr komme!“ Getröstet werden und Trost weitergeben steht in einer überraschenden, segensreichen Wechselwirkung. So entdeckt Paulus dankbar das »Gute« in der Trübsal, die menschlich gesehen nur negativ zu bewerten wäre. »Mit dem Trost, mit dem wir selber von Gott getröstet werden, können wir andere trösten.« Auch wenn Gott dies in jeder nur denkbaren Trübsal schenken kann, dürfen wir die spezielle Wortbedeutung nicht außer Acht lassen. Der hier verwendete Begriff Trübsal, Drangsal oder Bedrängnis meint in der Regel das Leiden um des Herrn Jesus Christus willen (vgl. Mt. 24,9; Apg.14,22). Hier spricht der Apostel, der als Zeuge von Jesus dieses Leiden vielfach erlebt hat und nicht daran zerbrochen ist, weil er den göttlichen Trost erfahren hat. Für ihn ist es Anlass, von der Nachfolge nicht abzuraten, sondern weiterhin einzuladen. Unser Herr ist darin konkurrenzlos, selbst Böses zum Guten zu wenden. »Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen« (1. Mose 50,20; vgl. Rö. 8,28). In einem Brief las ich: „Es mag sein, dass du von Menschen enttäuscht und ungerecht behandelt wurdest, von deinen Versuchungen und Versäumnissen gequält wirst, von den Ereignissen in der Welt verwirrt bist. Gott ist es nicht, weil er sowohl die äußeren wie auch die inneren Verhältnisse der Welt mit ruhiger und fester Hand leitet! Du bist Gegenstand seiner unendlichen Fürsorge und seiner tiefen Anteilnahme. Übe dich in der heiteren Gelassenheit des Glaubens, sodass andere fragen: Wie kommt’s, dass du so zufrieden bist?“
2. Korinther 1,3 Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater voller Barmherzigkeit, der Gott, der uns in jeder Not tröstet!
1,4 In allen Schwierigkeiten ermutigt er uns und steht uns bei, so daß wir auch andere trösten können, die wegen ihres Glaubens zu leiden haben. Wir trösten sie, wie Gott auch uns getröstet hat.
1. Thessalonicherbrief 5,14 Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann.
5,15 Seht zu, daß keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach untereinander und gegen jedermann.
5,16 Seid allezeit fröhlich,
5,17 betet ohne Unterlaß,
5,18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.

2 Gedanken zu „Mit dem Trost, mit dem wir selber von Gott getröstet werden, können wir andere trösten

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