1.Petrus 2,3 da ihr ja geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist.

Petrus verwendet auch hier keine geistlich abgehobenen, abstrakten Begriffe, sondern ganz handfeste Bilder. Es ist als ob auch in seinen Worten der Glaube Fleisch wird und ganz in diese irdische Welt inkarniert. Erstaunlich, dass er keine Hemmungen davor hat zu sagen, dass wir die Freundlichkeit Gottes geschmeckt haben.
Mit einem Zitat aus Psalm 34,9, wird das Milch-Metapher fortgeführt. Petrus setzt das gegenwärtige Wissen der Christen über Christus mit dem Geschmackssinn gleich. Sie haben bereits einen Vorgeschmack erlebt, haben die Gnade Gottes in ihrer Wiedergeburt erfahren und festgestellt, daß der Herr freundlich ist.
Der Prophet Jeremia schrieb: „Als ich deine Worte fand, da verschlang ich sie; deine Worte sind mir zur Freude und Wonne meines Herzens geworden, denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, o Herr, du Gott der Heerscharen!“ (Jer 15,16).
Es ist wahrscheinlich, daß Petrus auch hier noch an das Bild vom Säugling gedacht hat, der die Nahrung geschmeckt hat. Ein Säugling, der die Nahrung geschmeckt hat, will nicht wieder aufhören, bis er satt ist. Daß er geschmeckt hat, verstärkt sein Verlangen. Wer in der Wiedergeburt Leben aus Gott empfing, der hat geschmeckt, daß der Herr gütig ist, als er begnadigt wurde.

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