1. Petrus 3, 10 Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen.

Diese Mahnung ist so wichtig, daß Petrus sie durch ein Zitat aus Ps 34, 13-17 unterstreicht. Dort geht es um einen Ratschlag für Menschen, die Freude am Leben haben wollen. Und wer „will“ das nicht? „gute Tage“ zu sehen ist der Wunsch aller Menschen. Solch universale Hoffnung wird in den Grußformeln so vieler Sprachen ausgedrückt wie „Guten Tag“, „Buenos Dias“ usw. Diesen Wunsch auszudrücken ist eine Sache, aber wirklich einen guten Tag zu haben, erfordert mehr als Worte und den Wunsch. Seltsamerweise folgen hier keine Tipps, wie man sich gesund ernährt, richtig Geld verdient und Erfolg hat. Der Rat beschränkt sich auf unser Reden: „… der sollte seine Zunge zurückhalten, Böses zu reden, und keine Falschheit über seine Lippen kommen lassen.“ „hüte“ steht hier als Befehlsform im Aorist und schließt ein gewaltsames Zurückhalten ein, wobei dann etwas zum Aufhören veranlaßt wird. Die Enthaltsamkeit von negativem Gerede verbessert also unsere Lebensqualität.

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