Christenverfolgung

„In den liberalen Gesellschaften nimmt die Verfolgung die Form von Trivialisierung, Abwertung und Fehldeutung an. Es ist zweifellos dramatischer, den Löwen zum Fraß vorgeworfen zu werden, aber es kann vielleicht noch mehr schmerzen, der Lächerlichkeit preisgegeben zu sein. Außenseiter leiden so oder so. In jeder Gesellschaft hat die Bekehrungserfahrung, das Erwachen der Selbsterkenntnis, immer auch eine tragische Dimension, weil nun einmal das „Reich Gottes“ nicht zusammenpassen. An bestimmten, wichtigen Punkten des Lebens klaffen die spirituellen und die materialistischen Werte immer weiter auseinander. Der Grund dafür lieg vielleicht im Innern: in der Kluft zwischen dem Ego und dem wahren Selbst. Doch wenn wir den Mut finden, den Weg zu beschreiten und anzunehmen, den die Bekehrung uns zugänglich macht, wird die Freude ein unzerstörbarer Bestandteil unseres Lebens. Auch hier finden wir das Paradoxon und die Ironie, die wir von allen Aspekten der christlichen Identität kennen. Die Ironie zeigt sich darin, das man Zugehörigkeit findet zu einer Gruppe von Außenseitern.“ L. Freeman

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