2. Petrus 1,5 So wendet alle Mühe daran und erweist in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis

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Bevor Gott den Menschen aufruft, etwas in die Praxis umzusetzen, hat er ein Mittel geschaffen, das dazu in den Stand setzt. Ist es nicht sinnlos, Toten einen Auftrag zu erteilen? Logischerweise kann ein Appell nur an lebende Personen gerichtet werden, und das tut Gott. Er macht die Toten lebendig und versieht sie mit der notwendigen Handlungsfähigkeit. Die Schrift vergleicht diesen Vorgang mit einer Geburt. Ehe Aktivitäten entwickelt werden können, muss Leben, müssen Muskeln, Fähigkeiten, Neigungen vorhanden sein. Solche geistlichen Muskeln und ‚alles, was zum Leben und zur Gottseligkeit‘ gehört, wurden dem von neuem geborenen Menschen geschenkt. „So wendet alle Mühe daran und erweist in eurem Glauben.“ Als Illustration mag uns noch der Vergleich mit einem Bauerngut dienen, einem Gut, das uns vermacht, d. h. geschenkt wurde, so wie auch unsere Errettung ein freies Gnadengeschenk Gottes ist: „Durch die Gnade seid ihr gerettet worden, “ Ebenso stellen wir uns vor, daß uns das Land, die Gerätschaften und alles, was zur Bewirtschaftung notwendig ist, geschenkt wurden. Und nun sollen wir arbeiten. Und trotzdem ist das Wachstum damit noch nicht garantiert, denn es ist ‚Gott, der das Gedeihen gibt.‘
Die Wendung „wendet alle Mühe daran“ ist die Übersetzung des griechischen Partizips, „anwenden, daneben hineintragen“ (das Wort steht nur an dieser einen Stelle im Neuen Testament), und, „alle Sorgfalt, allen Eifer. Es braucht alle Sorgfalt und Mühe, die ein Christ aufbringen kann, und dazu die Kraft des Heiligen Geistes, um „der verderblichen Begierde in der Welt“ zu entrinnen (2. Petr 1,4) und statt dessen Glauben und Tugenden zu gewinnen.
erweist“ heißt freigiebig und großzügig zu geben. In der gr. Kultur bezeichnete das Wort einen Chorleiter, der dafür zuständig war, seinen Chor mit allem Notwendigen zu versorgen. Das Wort bedeutete nie, etwas sparsam auszustatten, sondern freigiebig für eine vorzügliche Durchführung zu geben. Der erste Punkt in Petrus’ Liste „Tugend“ Vorzüglichkeiten ist ein Wort, das im klassischen Griechisch. die von Gott gegebene Fähigkeit bezeichnete, heldenhafte Taten zu vollbringen. Außerdem bezeichnete es die Art von Lebensqualität, aufgrund der jemand als vorzüglich herausragt. Es bedeutete niemals eine klösterliche Tugendhaftigkeit oder eine innere tugendhafte Einstellung, sondern eine Tugend, die sich im Leben erweist.
Der Glaube ist die Wurzel des christlichen Lebens. Aus ihm erwächst die Tugend. Das ist für uns ein blasses Wort, das nur an dünne Moral und fade Bravheit denken lässt. Hier ist etwas Kraftvolles gemeint: Tugend hat nach dem Neuen Testament der, der in allem den Willen Gottes erfüllt.
Erkenntnis vgl. 2. Petr 1,2; 2. Petr 3,18 ist nicht die Frucht intellektueller Anstrengung, sondern eine geistliche Erkenntnis, die der Heilige Geist schenkt und die sich auf die Person und das Wort Gottes konzentriert.
Gottes Gaben sind uns nicht zum frommen Genießen verliehen und die großen Zukunftsverheißungen nicht zum interessanten Betrachten. Wir sind zu eigenem, ernsthaftem Einsatz gerufen. Und gerade in diesem Einsatz erfahren wir das „Leben“ und den „Anteil an der göttlichen Natur“.

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