2.Petrus 1,18. Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.

Indem der Apostel das entsprechende Geschehen weiter beschreibt, wird unmissverständlich klar, dass die Verklärung gemeint ist, denn diese Stimme hörten sie vom Himmel her ergehen, als sie mit ihm auf dem heiligen Berg waren.
Petrus betont, als er von Jakobus, Johannes und sich selbst spricht, dass sie ausdrücklich die „Stimme“ Gottes „hörten“, als sie „mit“ dem Herrn „auf dem heiligen Berg waren“. Hier haben wir das Zeugnis dreier Augenzeugen, welches nach Matthäus 18,16 gültig und aussagekräftig ist. Schließlich fügt Petrus noch das Zeugnis der leiblichen Gegenwart hinzu: „Wir waren mit ihm auf dem heiligen Berg.“ Es war eine reale Situation, und es gab keinerlei Zweifel darüber. Wir wissen nicht, auf welchem Berg genau die Verklärung stattfand. Wenn wir es wüssten, wäre er sicherlich schon mit lauter Kapellen übersät.
Es fällt auf, daß Petrus von dem, was er auf dem heiligen Berge … gehört hat, noch tiefer beeindruckt war als von dem, was er sah. Es kam eine Stimme … vom Himmel, die Stimme Gottes des Vaters, der großen Herrlichkeit (ein ungewöhnlicher Name für Gott), die dem Sohn … Ehre und Preis zusprach.
Im Gegensatz zu Petrus waren diese Irrlehrer nicht auf dem Berg der Verklärung gewesen und hatten die Majestät des Zweiten Kommens Christi nicht mit eigenen Augen gesehen. Petrus, Jakobus und Johannes erlebten, wie Mose und Elia Christi Auftrag bestätigten (Lk 9,30-32), und vor allem hörten die Apostel Gott selbst, wie er seinen Sohn ehrte.