2.Petrus 1, 20 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.

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In den letzten zwei Versen des Kapitels betont Petrus, dass die prophetischen Schriften von Gott kommen, und nicht von Menschen, dass sie also göttlich inspiriert sind.
Auch die Falschlehrer berufen sich auf das prophetische Wort der Heiligen Schrift (3,16). Petrus beharrt darauf, daß die Schrift nicht aus Privatmeinungen besteht, sondern daß sich Gott durch den Heiligen Geist darin den Menschen offenbart hat und daß die Schriftauslegung daher nicht von irgendwelchen Privatansichten abhängen darf, sondern stets von dem gleichen Heiligen Geist geleitet sein soll, der gelehrte Männer leitete, die Jesus Christus ergeben waren, und der noch immer in der Kirche wirksam ist.
Auch sonst ist mit der „Schrift“ das AT gemeint (Joh 2,22; Joh 5,39; Joh 13,18; 1. Petr 2,6; ) oder das AT heißt „die Schriften“ (Mt 21,42; Lk 24,27). Sowohl Lukas als auch Paulus gebrauchen Einzahl und Mehrzahl wechselweise (Apg 1,16 -17,2.11; Apg 18,24; oder Röm 4,3; Röm 1,2; Röm 9,17; Röm 15,4; Röm 16,26; oder Gal 3,8; 2. Tim 3,16; 1. Kor 15,3). Der Umfang der Schriften, die zum AT gehören, d. h. der Kanon des AT wurde im Judentum vom Synhedrium, dem Hohen Rat, erst auf der Synode von Jabne um 90 n. Chr. festgelegt.
Ohne Erleuchtung durch den Hl. Geist können wir die Hl. Schrift nicht verstehen.
Petrus geht es hier nicht um die Interpretation der Bibel, sondern vielmehr um den Ursprung der Schrift, aus welcher Quelle sie stammt. Es waren die falschen Propheten, die eigene Ideen entfalteten und von sich gaben. Doch kein Teil von Gottes Offenbarung wurde aus einer menschlichen Quelle offenbart oder verkündet oder von den Propheten aus eigenem Denken und ohne Hilfe von außen erdacht (s. V. 21).