Sind Religiöse weniger intelligent als Atheisten?

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… oder sind intelligentere Menschen eher unreligiös? Ein Team um den Psychologen Miron Zuckerman hat 63 wissenschaftliche Studien, die teilweise jahrzehntelang Daten gesammelt haben, erst vor Kurzem ausgewertet. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Personality und Social Psychology Review“ vorgestellt.
Zuckermans wissenschaftliche Arbeit hat u.a. lebenslange Analysen von 1.500 begabten Kinder (mit einem IQ von über 135) einbezogen, die im Jahr 1921 gestartet wurden und bis heute andauern. Bereits im Jahr 1958 kam Michael Argyle zu folgender Schlussfolgerung: „Obwohl intelligente Kinder religiöse Konzepte früher begreifen, sie sind jedoch auch die ersten, die die Lehren von Religion(en) anzweifeln … es ist eher unwahrscheinlich, dass sie eine pro-religiöse Haltung einnehmen.“ Selbst im Alter zwischen 75 und 91 sind die Befragten tatsächlich tendenziell weniger religiös als ihre Altersgenossen.
Eine weitere dieser Studien hielt fest, dass aktuell ca. 70% der bedeutenderen Wissenschaftler in USA sich als „ungläubig“ bezeichneten – oder zumindest ihre Zweifel an der Existenz Gottes zum Ausdruck brachten.
„Intelligenz und Religion verlaufen diametral entgegengesetzt. Dies haben wir sehr früh in der Studie festgestellt“, sagte Zuckerman. Er fügte jedoch vorsichtshalber hinzu, dass dies keineswegs bedeuten sollte, dass vorrangig „dumme“ Menschen an Gott glauben würden. Vielmehr gehe er davon aus, dass intelligentere Menschen weniger Bedarf an Religiösität verspürten.
Wie wurden „Intelligenz“ und „Religiosität“ definiert?
Die drei Psychologen, die diese gigantische Datenquantität ausgewertet haben, gaben an die „Intelligenz“ wie folgt definiert zu haben: „die Fähigkeit vernünftige Schlüsse zu ziehen, zu planen, Probleme zu lösen, abstrakt zu denken, komplexe Ideen zu begreifen, sowie rapide aus Erfahrungen zu lernen.“
Als „Religiosität“ beschrieben sie jegliche Beteiligung an einigen (oder gar allen) Facetten der Religion.
Ihren Angaben zufolge würden andere Faktoren – z.B. Geschlecht, Bildungsniveau – den Zusammenhang zwischen Intelligenz und religiösem Glauben nicht beeinflussen.
Als Schlussfolgerung hielten sie somit fest: „Die meisten präsentierten Erläuterungen haben einen gemeinsamen Nenner – die Prämisse, dass religiöse Überzeugungen irrational, nicht in der Wissenschaft verankert, nicht überprüfbar sind und daher für intelligente Menschen eher unattraktiv, weil sie es ‚besser wissen‘.“
Was sagen Kritiker dazu?
Kritiker dieser Studie suggerieren, dass diese Zusammenhänge weit komplexer sein könnten. Auch intelligente Menschen wären auf den „psychologischen“ Nutzen der Religiösität angewiesen. Sie wären jedoch eher in der Lage sich selbst zu „regulieren“ und zu „verbessern“, weil sie eben weniger aufwenden müssen, um erfolgreich zu sein. Dies geben auch Zuckerman & Co. selbst zu: „Intelligente Menschen verbringen in der Regel mehr Zeit in der Schule – eine Form der Selbst-Regulierung, die langfristige Vorteile mit sich bringen kann… Intelligentere Menschen bekommen verantwortungsvollere Posten (und damit auch bessere Gehälter), die ihnen zum höheren Selbstwertgefühl verhelfen.“
Gutachter monieren zudem, dass dieses Referat sich lediglich auf die analytische Intelligenz konzentriert hat und dabei die kreative sowie die emotionale Intelligenz außer Acht gelassen.
Diese Studie scheine außerdem zu schnell dem Sekularismus beizupflichten, jener Lebenseinstellung nicht an eine höhere Macht zu glauben, sondern selbst das Leben nach eigenem Gutdünken zu gestalten.
Was sagen Christen dazu?
Jordan Monge war eine Atheistin und studierte an der Harvard University, jener „Bastion des säkularen intellektuellen Elitismus“. Während dieser Zeit wurde sie Christin. Heute ist sie die Regionaldirektorin des „Veritas Forums“ im Nordosten der USA. In ihrer Funktion organisiert sie Gesprächsrunden und Vorträge christlicher Intellektuellen an sämtlichen Universitäten.
Ihrer Meinung nach sind die Ergebnisse zwar beachtenswert, den Schlussfolgerungen der beteiligten Psychologen sollte jedoch nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Es wäre naiv „Korrelation“ (= Wechselwirkung) mit „Kausalität“ (=Ursächlichkeit) gleichzusetzen. Die Brillanz von intelligenten Menschen würde sie nicht daran hindern „religiös“ zu sein. Es gäbe unzählige Christen – z.B. Donne, Newton, Thomas von Aquin – die aufgrund ihrer intellektuellen Beiträgen in die Geschichte eingegangen sind.
Jordan Monge weist zudem darauf hin, dass Autoren der Studie lediglich einen begrenzten Bereich dieser „Meta-Analyse“ untersucht haben. Die Befragten seien zumeist „WEIRD—Western, Educated, Industrialized, Rich, Democratic“ (= „wohnhaft in einem westlich-industrialisierten und demokratischen Staat, gebildet, wohlhabend), somit für diese Thematik nicht unbedingt repräsentativ.
Für eine Interpretation der Wechselwirkung zwischen Religiosität und Intelligenz müße man voreingenommen sein in der Einstellung gegenüber dem Glauben. Der atheistisch eingestellte Soziologe Frank Furerdi erklärte sich in diesem Zusammenhang: „Nichtreligiöse Wissenschaftler kommen mit einer großen Wahrscheinlichkeit zu Ergebnissen, die sie von vorn herein erwarten und die eine Wechselbeziehung zwischen den eigenen Wertesystem und hoher Intelligenz beschreiben.“ Also getreu dem Motto: „Glaube nicht den Statistiken, die Du nicht selbst verfälscht hast.“ Furerdi stellte die Glaubwürdigkeit eines solchen Projekts in Frage.
Jordan Monge ist davon überzeugt, dass intelligente Menschen Religion nicht ablehnten, weil sie „falsch“ ist, sondern weil ihr soziales Umfeld sie dahin führe zu denken, dass sie „falsch“ sei. Wenn die Gesellschaft nur oft genug propagiere, dass „schlaue Leute die Religion ablehnen“, dann würden sich als Folge auch immer weniger Menschen damit beschäftigen.
Jean Bethke Elshtain war „eine der herausragendsten Intellektuellen im öffentlichen Leben“. Bevor sie erst vor Kurzem verstarb, hat sie politische Philosophie an der Universität von Chicago unterrichtet. Während des Studiums hatte sie sich von ihrem christlichen Glauben losgesagt. Ihre Geschichte gleicht vielen Tausenden Studenten, die der Meinung sind, dass Religion nicht mehr „zeitgemäß“ sei. „Langsam aber sicher wechselte ich in das Lager derer über, die über die ‚Gläubigen‘ schimpften. Ich nahm mir vor nicht leichtgläubig zu sein, wie jene Leute, die sich an ihrem Wunschdenken festzuklammern versuchen… Ich war immerhin eine Studierende, die zu hinterfragen gelernt hatte. Ich wurde eine Skeptikerin – genau wie die meisten der Professoren in meinem Fachbereich.“ Später fand sie zurück zu Gott, den sie von Jugend auf gekannt hatte.
Was sagt die Bibel dazu?
Der Mensch ist ein intelligentes Wesen, das „im Bilde Gottes erschaffen“ wurde (1. Mose 1,26-27). Das heißt, dass wir mit göttlichen Eigenschaften wie Kreativität, Gerechtigkeitssinn, Liebe, etc. ausgestattet worden sind. Auch unsere Fähigkeit zu Denken hat ihren Ursprung in unserem Schöpfer. Dazu hat Gott uns einen tiefen Wunsch nach Spiritualität ins Herz gelegt – selbst in der frühesten Entwicklungsphase können Kinder Gott erfahren. Die Fähigkeit mit Gott in Beziehung zu treten ist dabei fundamental in unserem Wesen verankert – unsere Intelligenz sowie alle anderen Eigenschaften kommen hier zwar zum Einsatz, sind aber nicht die Grundlage.“ (Psalm 8,3 / Lukas 10,27).
Gott will keineswegs, dass wir unseren Verstand an der Garderobe abgeben, nein! Er hat uns den Verstand gegeben, damit wir die Dinge erkennen können, die Er uns offenbart und darüber nachdenken. Ohne Offenbarung Gottes allerdings hilft aller Verstand nicht unseren Schöpfer zu erkennen, weil eben die Offenbarung einer Person nicht ein Problem der Intelligenz, sondern des Willens ist. Die Intelligenz ist nicht Quelle des Erkennens, sondern Mittel – deswegen wird ein intelligenter Mensch nicht automatisch gläubig(er), aber ein gläubiger Mensch kann sehr wohl intelligent sein.
Ja, wir leben im „Zeitalter der Wissenschaft“, doch ganz gleich wie smart wir sind, sollten wir unsere Limitierung realisieren. 1 Korinther 3,19-20 spricht über die Gefahr, den allwissenden Gott abzulehnen und allein auf unsere Weisheit zu bauen: „Denn was die Welt für klug hält, das ist bei Gott töricht. Die Schrift sagt es so: »Er fängt die Klugen im ´Netz` ihrer eigenen Schlauheit.« Und an einer anderen Stelle heißt es: »Der Herr kennt die Gedanken der Klugen; Er weiß, wie unnütz ihre Überlegungen sind.«“ Römer 1,21-22 findet noch klarere Worte: „Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden…“
Gott verspricht sich uns durch Jesus Christus zu offenbaren: „… ja, ihr werdet Mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach Mir verlangen werdet; und Ich werde Mich von euch finden lassen, spricht der Herr.“ (Jeremia 29,13-14) Gott hat Geduld mit uns und „will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2,4). Willst Du? Quellen: psr.sagepub.com/content/e 13/08/02/1088868313497266

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Von: Emma