«Alles ist mir erlaubt» … wirklich?

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Berühmt, vielleicht sogar berüchtigt ist die Aussage des Apostels Paulus: «Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich» (1.Kor 6,12). Glaubt Paulus wirklich, dass ihm alles erlaubt ist? Bibellehrer und Griechischexperte Bill Mounce sagt dazu auf koinoniablog.net: «Natürlich nicht. Paulus hat nicht das Recht, zu sündigen. Er hat nicht das Recht, seinen Dienst aufzugeben.» Mounce argumentiert dafür, dass Paulus hier seine Gegner in Korinth zitiert. Darum setzen einige englische Übersetzungen «Alles ist mir erlaubt» auch in Anführungszeichen, eine Übersetzung geht sogar so weit, dass sie eine Interpretation hinzufügt: «Jemand mag sagen, alles ist mir erlaubt». Ähnlich ist es im Deutschen bei der NGÜ, die schreibt: «‹Alles ist mir erlaubt!› Wer so redet, dem antworte ich: Aber nicht alles, was mir erlaubt ist, ist auch gut für mich und für andere.» Bill Mounce meint in Bezug auf die freiere, interpretative Übersetzung:
Man könnte mit ihrer Entscheidung nicht einverstanden sein, aber zumindest kann man sehen, warum sie es getan haben. Keine Übersetzung ist beliebig. Zumindest habe ich noch keine solche gefunden. Es gibt immer einen Grund. In diesem Fall ist der Wunsch, ein Missverständnis zu vermeiden, ein triftiger Beweggrund, um etwas interpretativer zu sein. Wir haben nicht das Recht, alles zu tun, aber selbst wenn wir es hätten, ‹nicht alles ist nützlich›. Die Freiheit ist nicht der Massstab, gemäss dem wir unsere Entscheidungen treffen. Manchmal beschränkt Freiheit sich selbst, weil es andere Dinge gibt, die wichtiger sind, wie die Liebe. René Malgo http://aufdurchreise.com/2013/12/19/alles-ist-mir-erlaubt-wirklich