Religion?

Zitat

„Religion von der Offenbarung her gesehen wird sichtbar als das Unternehmen des Menschen, dem, was Gott in seiner Offenbarung tun will und tut, vorzugreifen, an die Stelle des göttlichen Werkes ein menschliches Gemächte zu schieben, will sagen: an die Stelle der göttlichen Wirklichkeit, die sich uns in der Offenbarung darbietet und darstellt, ein Bild von Gott, das der Mensch sich eigensinnig und eigenmächtig selbst entworfen hat“Karl Barth

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Das Evangelium

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„Und ich habe meine eigene Privatmeinung, dass es so etwas nicht gibt, Christus als gekreuzigten zu predigen, ohne dass man das – was heute Calvinismus genannt wird –  predigt. Ich habe meine eigenen Ideen und diese behaupte ich fest. Es ist ein Spitzname es Calvinismus zu nennen; Calvinismus ist das Evangelium und sonst nichts. Ich glaube nicht, dass wir das Evangelium, ohne die Souveränität Gottes in diesem Geschenk der Gnade, oder ohne die auserwählende Liebe Gottes predigen können; auch glaube ich nicht, dass wir das Evangelium, ohne dass wir die besondere Erlösung, die Christus für die erwählten und ausgesuchten Leute gemacht hat, predigen können.“ C.H. Spurgeon

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„Tun Sie nicht so, als wären Sie Gott, Professor Dawkins!“

„Er (Gott) ist ein „psychotischer Krimineller“, den verrückte und verwirrte Leute erfunden haben.“ Das ist eine von Richard Dawkins milderen Feststellungen. Dawkins, Professor an der Universität von Oxford, ist auf einem Kreuzzug. Ziel dieses Kreuzzuges ist es, die Welt von einem ihrer größten Übel zu befreien: Religion. „Wenn dieses Buch („Der Gotteswahn“) wirkt, wie ich es mir vorgestellt habe“, meint er, „dann werden religiöse Leser dieses Buch aufschlagen und es als Atheisten wieder bei Seite legen.“ Aber er gibt auch zu, dass dieses Ergebnis sehr unwahrscheinlich ist. „In der Wolle gefärbte Fromme sind immun gegen Argumente“, meint Dawkins. Weiterlesen

Paulus ist von Christus weggerannt

„Paulus ist von Christus weggerannt; Christus ist ihm nachgegangen und hat ihn eingeholt. Paulus hat Christus widerstanden; Christus hat ihn entwaffnet. Paulus hat Christus verfolgt; Christus hat ihn bekehrt. Paulus war ein Fremder; Christus hat ihn zum Familienmitglied gemacht. Paulus war ein Feind; Christus machte ihn zum Freund. Paulus war „im Fleisch“; Christus hat ihn „im Geist“ gesetzt. Paulus war unter dem Gesetz; Christus hat ihn in der Gnade gestellt. Paulus war tot; Christus machte ihn lebendig zum Gott. Wie erklärt man die Gründe hinter so etwas? Paulus erklärt sie uns nicht; er singt. „Gepriesen sei Gott, der uns gesegnet hat…als Er uns in Christus auserwählt hat.““
Lewis B. Smedes, Union With Christ (Grand Rapids, 1983), pages 86-87.
Nun, lese das noch mal durch. Statt „Paulus“ zu lesen, lese deinen Namen.
http://mehrerekanonen.blogspot.de/2014/01/er-singt.html

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Gott im Alltag

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„Wenn Gott nicht in meinem Büro, in meiner Küche und im Schlafzimmer meiner Kinder ist, dann bleibt er auch in jenen Verschnaufpausen meist fort. Wenn ich ihn aus der Mitte meines Lebens verbanne, dann ist er auch nicht mehr an den Rändern zu finden. Dieser harmlose Gott des religiösen Gefühls ist ein sehr windiger Geselle. Darum ist es kein Wunder, dass er mir tatsächlich „Luft“ wird. Er ist mir kein Widerstand, kein Halt und erst recht kein Schrecken.“ (Helmut Thielicke Ich glaube, S.132-33)

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Im Bilde Gottes erschaffen

Was unterscheidet nun Adam und Eva vom Rest der Schöpfung? Die Anwort ist in 1 Mose 1,26 zu finden: »Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserem Bild …« Adam und Eva sind von der übrigen Schöpfung unterschieden, weil sie nach dem Bilde Gottes erschaffen wurden. Für den Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts ist dieser Satz nach dem Bilde Gottes eine der wichtigsten Aussagen der Schrift, denn die Menschen haben heute keine Antwort mehr auf die entscheidende Frage: »Wer bin ich?« Durch seine naturalistischen Theorien, beherrscht von der Naturkausalität im Universum, das als geschlossenes System betrachtet wird, und vom evolutionären Konzept einer mechanischen Zufallsparade vom Atom zum Menschen, hat der Mensch seine Identität verloren. Wenn er nun in die Welt hinausblickt und der Maschine gegenübersteht, kann er sich nicht dagegen abgrenzen. Er kann sich von den anderen Dingen nicht unterscheiden. Der Christ hingegen hat dieses Problem nicht. Er weiß, wer er ist. Dies ist eines der größten Geschenke Gottes: Ich weiß, wer ich bin. Als Christ weiß ich, was mich von allem anderen unterscheidet. So kann ich die komplizierteste Maschine betrachten, die je von Menschen gebaut wurde oder noch gebaut wird, und bin doch gewiss: Selbst wenn die Maschine Dinge vollbringt, die ich nicht machen könnte, bin ich doch mehr als die Maschine. Wenn ich eine Maschine sehe, die stärker ist als ich, so stört mich das nicht. Wenn sie ein Haus in die Luft heben kann, so berührt mich das nicht. Wenn sie schneller arbeitet als ich, fühle ich mich doch nicht bedroht. Selbst der riesige Computer, der beim Schachspiel nicht zu schlagen ist, erdrückt mich nicht, selbst wenn ich mir klarmache, daß weder ich noch irgendein anderer Mensch ihn jemals wird besiegen können. Manche mögen intellektuell und psychologisch überwältigt sein von der Tatsache, daß der Mensch eine Maschine bauen kann, die ihn bei seinen eigenen Spielen übertrumpft, der Christ kann gelassen darauf reagieren.
Der Christ weiß, daß der Mensch im Ablauf der Geschichte einen besonderen Ursprung hat. Das bedeutet nicht, daß Gott nicht beides, den Menschen und die große Maschinerie des Universums erschaffen hat. Aber er hat den Menschen so erschaffen, daß er sich vom übrigen Universum unterscheidet. Der Unterschied des Menschen zur Maschine liegt darin, daß der Mensch wesensmäßig nach oben statt nach unten oder horizontal orientiert ist. Er ist für die Gemeinschaft mit Gott geschaffen, wie dies für kein anderes erschaffenes Wesen zutrifft. Auf diesem Boden seiner Erschaffung im Bilde Gottes eröffnen sich dem Menschen alle Möglichkeiten. Plötzlich zerrinnt mir Personalität nicht mehr unter den Fingern. Ich erkenne, daß Gemeinschaft und Persönlichkeitsentfaltung möglich sind. Ich verstehe, daß es eine echte Beziehung zu Gott und echte Gemeinschaft als personale Beziehung gibt, weil ich im Bilde Gottes gemacht bin und weil Gott Person ist. Wichtig ist vor allem, daß mein Bezugspunkt oben ist. Natürlich gibt es auch Beziehungen nach unten, aber ich bin von allem, was niedriger ist, verschieden.
Diese Differenzierung ermöglicht überhaupt erst echte Liebe. Liebe unter Maschinen ist unvorstellbar. Obwohl zwei Computer zusammengeschaltet werden können, um irgendein Problem zu lösen, würde niemandem einfallen, dies eine Liebesbeziehung zu nennen. Ein weiteres: Da wir im Bilde Gottes geschaffen sind, gibt es kein Rätsel mehr in bezug auf die Möglichkeit von Kommunikation; auch die Frage nach der Möglichkeit von Offenbarung klärt sich, denn weil ich in Gottes Bild gemacht bin, kann er mir Wahrheit in fassbaren, logischen Sätzen offenbaren. Wenn der Mensch im Bilde Gottes geschaffen ist, dann ist auch die Inkarnation, trotz ihrer vielen Geheimnisse, kein völlig undenkbares Konzept mehr. Die Inkarnation ist nicht irrational, wie sie einfach erscheinen muß, wenn der Mensch sich selbst nur als den Begrenzten sieht, der einem philosophischen Andern gegenübersteht.
Folglich kann ich dankbar sein für die Einsicht, die mir hier in der Genesis vermittelt wird — daß nämlich der Mensch im Ablauf der Geschichte nach dem Bilde Gottes gemacht worden ist —, denn so habe ich eine intellektuelle, emotionale und psychologische Basis, um zu verstehen, wer ich bin.
Aufgrund seiner Erschaffung im Bilde Gottes besitzt der Mensch die Herrschaft über alles andere, was ihn in der Welt umgibt. Das liegt nicht einfach an seiner größeren Kraft; er ist ja gar nicht immer der Stärkere. Die Herrschaft ist ein Aspekt der Gottesbildlichkeit, denn der im Bilde Gottes erschaffene Mensch steht zwischen Gott und all dem, was Gott ihm untergeordnet hat. Als erschaffenes Wesen ist der Mensch nicht höher eingestuft als alles Erschaffene, aber weil er im Bilde Gottes erschaffen ist, trägt er die Verantwortung, bewußt für das zu sorgen, was Gott seiner Sorge unterstellt hat.
Des weiteren befreit uns die Tatsache, daß wir im Bilde Gottes erschaffen sind, von dem erdrückenden Empfinden, daß alles, was ist, deshalb auch recht sein muß. Uns wurde eine Herrschaft übertragen, die eine moralische Verantwortung einschließt. Wir sind daher nicht an eine Ethik wie die des Marquis de Sade ausgeliefert, wonach alles, was ist oder was Macht hat, recht ist.
Wir wollen noch einen Schritt weitergehen. In 1 Mose 1,26 lesen wir: »… die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht!« Gleich darauf werden diese Worte wiederholt: »Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch Untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, was auf Erden kriecht! Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Gewächs auf Erden gegeben, das Samen trägt, auch alle Bäume, an welchen Früchte sind, die Samen tragen; sie sollen euch zur Nahrung dienen« 1 Mose 1,28-29. Somit kann der Mensch in seinem Herrschaftsbereich die Pflanzenwelt für sich nutzen. Ein weiteres Gebiet, auf das sich seine Herrschaft erstreckt, wird in 1 Mose 2,19-20 gezeigt: »Und Gott der HERR bildete aus der Erde alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gäbe. Da gab der Mensch einem jeglichen Vieh und Vogel und allen Tieren des Feldes Namen.« Hier wird, über die Pflanzenwelt hinaus, auch alles, was bewusstes Leben hat, der Herrschaft des Menschen unterstellt. Eine der wohl beachtenswertesten Beschreibungen dieses Konzeptes der menschlichen Herrschaft befindet sich in Psalm 8,5-8: »Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht, als die Engel; aber mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt; Du lassest ihn herrschen über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gelegt; Schafe und Ochsen allzumal, dazu auch die wilden Tiere; die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, was die Pfade der Meere durchzieht.« Natürlich hat dieser Abschnitt einen prophetischen Bezug zu Jesus Christus, doch läßt er sich auch auf die ganze Menschheit anwenden. All diese Elemente der Wirklichkeit — Landtiere, Vögel, Fische und Reptilien — sind dem Menschen unterstellt; der Mensch ist für sie verantwortlich und hat auch das Recht, sie in angemessener Weise zu nutzen. Psalm 115,16 bestätigt dies, fügt aber eine einschränkende Bestimmung hinzu: »Der Himmel gehört dem HERRN, aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.« Demnach ist nicht die ganze Schöpfung, sondern nur ein gewisser Teil davon ausdrücklich der Herrschaft des Menschen unterstellt.
Übrigens war der Mensch in seinem ursprünglichen Zustand, d. h. vor dem Fall, keineswegs ohne Arbeit: »Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bauen und bewahre« (1 Mose 2,15). Wie wir später sehen werden, war die Arbeit, die ihm damals aufgetragen war, nicht mit der Arbeit zu vergleichen, wie wir sie heute kennen, doch war das Leben des Menschen nicht einfach ein Dasein in sorgloser Trägheit. Der Mensch hatte vor dem Fall eine Aufgabe. Er hatte einen Herrschaftsauftrag, und obwohl er seine Aufgabe seit dem Fall sehr ungenügend erfüllt, ist ihm diese Herrschaft nicht entzogen.
Es ist wichtig festzuhalten, daß der gefallene Mensch immer noch etwas vom Bilde Gottes in sich trägt. Der Fall trennt den Menschen von Gott, aber er löscht seine ursprüngliche Differenzierung von allen anderen Dingen nicht aus. Der gefallene Mensch ist immer noch ein Mensch. So lesen wir denn auch in 1 Mose 9,6: »Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bild gemacht.« Der Mensch ist ein so besonderes Geschöpf, daß jeder mutwillige, mörderische Griff nach seinem Leben eine exemplarische Strafe nach sich zieht. Manchmal scheint mir, daß die heute oft zu hörende Entrüstung über die Todesstrafe gar nicht so sehr auf humanitäre Erwägungen oder Gerechtigkeitsempfinden zurückzuführen ist, sondern eher auf die Unfähigkeit, zu verstehen, daß der Mensch einzigartig ist. 1 Mose 9,6 ist ganz klar eine soziologische Aussage: Die Strafe für Mord ist deshalb so schwer, weil der im Bilde Gottes geschaffene Mensch einen besonderen Wert hat — nicht nur einen theoretischen Wert vor dem Fall, sondern auch heute noch.
Dazu finden wir eine Parallele in Jakobus 3,9: »Mit ihr (der Zunge) loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind.« Auch hier ist wieder der Hinweis auf das Bild Gottes.
Demzufolge hat der Christ eine äußerst starke soziologische Basis, während die Humanisten in ihrem heutigen Kampf gegen die Benachteiligung von Menschen nur eine schwache philosophische Grundlage haben. Als Christ weiß ich, warum ich für das Wohl meiner Mitmenschen sorgen soll: Wem ich auch immer begegne, wo es auch immer sein mag, jeder Mensch ist im Bilde Gottes erschaffen, genau so wie ich selbst.
So sagt mir die Bibel, wer ich bin. Sie sagt mir, wie ich mich von allem anderen unterscheide. Daher weiß ich, was mich von der Tierwelt oder den hochgezüchteten Maschinen in dieser zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts abhebt.
Plötzlich habe ich Wert und verstehe, weshalb ich etwas Besonderes bin. Ich verstehe, weshalb Gott mit mir Gemeinschaft haben und sich mir in logisch verständlicher Weise offenbaren kann. Ferner sehe ich, daß sich alle Menschen gleichermaßen vom Nicht-Menschlichen unterscheiden und ich ihnen daher einen großen Wert beimessen muß. Um auf 1 Mose 9,6 zurückzukommen: Jeder, der einen Menschen ermordet, erschlägt einen meiner Artgenossen, ein äußerst wertvolles Wesen, das im Bilde Gottes gemacht ist. Wie Jakobus sagt ist jeder Mensch — wer er auch immer sei, ob Fremder oder Freund, Christ oder Rebell vor Gott — nach dem Bilde Gottes erschaffen. Der hohe Wert des Menschen beruht nicht auf irgend einem untergeordneten Grund, sondern geht aus seinem Ursprung hervor.
So hat denn der Ablauf der Geschichte einen weitgehenden Einfluss in alle Bereiche unseres Lebens. Ich stehe in diesem Strom der Geschichte, und ich kenne meine Herkunft. Meine Ahnenlinie ist länger als diejenige der Königin von England, sie beginnt nicht mit der Schlacht von Hastings. Wenn ich mich selbst im Ablauf der RaumZeit-Wirklichkeit betrachte, sehe ich meinen Ursprung in Adam, in der Erschaffung des Menschen durch Gott, nach seinem eigenen Bilde.
Francis Schaeffer in Genesis in Raum und Zeit, 1976, S. 34–39:

Jesus will alles

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“Christus ruft die Menschen auf, sein Kreuz zu tragen; wir rufen sie dazu auf, in seinem Namen Spaß zu haben. Er beruft sie, die Welt aufzugeben; wir versichern ihnen, dass sie nur Jesus aufzunehmen brauchen und dass dann die Welt ihnen gehört. Er ruft sie auf zu leiden; wir fordern sie auf, alle bürgerlichen Bequemlichkeiten zu genießen, die die moderne Zivilisation zu bieten hat. Er beruft sie zur Selbstverleugnung und zum Tod und wir fordern sie zur Selbstverwirklichung auf. Er fordert sie zur Heiligkeit auf; wir verkünden ein billiges und glitzerndes Glück, das selbst von den geringsten der stoischen Philosophen verächtlich zurückgewiesen worden wäre.” Quelle: Seiner Spur folgen. William MacDonald, S.21

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„Der einzige Beweis für die Existenz Gottes ist seine Existenz.“

1. Das allgemeinste Indiz für die Existenz Gottes ist, daß es überhaupt etwas gibt und nicht vielmehr nichts. Es wäre einfacher, und damit eher zu erwarten, wenn es gar nichts gäbe. Gott andererseits hat Grund, etwas zu erschaffen.
2. Hinzukommt, daß sich in den letzten Jahrzehnten die naturwissenschaftlichen Beweise dafür gehäuft haben, daß unser Universum nicht unendlich ist, sondern einen Anfang hatte. Einen Urknall ohne Ursache anzunehmen, ist aber unvernünftig.
Wenn wir uns dann ansehen, was es in diesem Universum gibt, fällt auf, daß es viele Dinge gibt, die wertvoll sind. Viele Dinge, deren Existenz ohne die Existenz Gottes sehr unwahrscheinlich wäre und die hervorzubringen Gott gewisse Gründe hat.
3. Das Reich der Tiere und Pflanzen ist ein unglaublich komplexes, vielfältiges und schönes System. Das sieht mehr danach aus, als ob Gott es erschaffen hat als ob es keinen Gott gibt. Wen die Indizien für die Evolutionstheorie überzeugen, der muß nach einer Erklärung für die Entstehung des Lebens und für die Rahmenbedingungen der Evolution suchen.
4. Warum existiert ein Universum, das so ordentlich ist? Warum existiert Materie, die sich nach Naturgesetzen verhält, die noch dazu für uns erkennbar sind, so daß wir mit ihnen das Verhalten materieller Gegenstände vorhersagen können?
5. Warum gibt es Menschen? Warum gibt es Lebewesen, die ein Bewußtsein haben, mit dem sie Gründe abwägen können und Mathematik und Logik erkennen und betreiben können? Wie kommt es, daß wir die Fähigkeit haben, naturwissenschaftliche Experimente zu ersinnen und durchzuführen und dadurch mathematische Formeln prüfen können, mit denen wir das Verhalten der Materie vorhersagen können? Warum gibt es Lebewesen, welche ein Bewußtsein haben, so daß sie damit persönliche Beziehungen mit anderen Personen aufbauen können und Gedanken austauschen können, Versprechen abgeben können, und vieles mehr? Evolution allein, wenn sie überhaupt funktioniert, hätte eher Apparate ohne Bewußtsein hervorgebracht.
6. Warum hat der Mensch ein moralisches Bewußtsein, ein Gewissen? Warum kann der Mensch Gut und Böse erkennen? Gott hätte ein Interesse daran, solche Lebewesen zu erschaffen, die Evolution hingegen nicht.
7. Es gibt eine beträchtliche Menge von Berichten und Beweisen für Wunder. Insbesondere die Auferstehung Jesu ist historisch gut belegt und stellt ein Indiz für die Existenz Gottes und für die Wahrheit des Christentums dar.
Soweit die Indizien im Schnelldurchlauf. Die gründlichste Darlegung dieser Indizien heute finden Sie in den Büchern des Oxforder Religionsphilosophen Richard Swinburne. Ich empfehle sein auf deutsch erhältliches Buch „Gibt es einen Gott?“.
Diese Liste von Indizien weist darauf hin, daß diese Welt nicht so aussieht, als ob es keinen Gott gäbe. Hinzu kommt, daß viele Menschen mehr oder weniger eindrückliche Gotteserfahrungen hatten. Es scheint ihnen, daß Gott ihnen begegnet ist. So wie wir Zeugenaussagen im allgemeinen einen gewissen Wert zuschreiben, sollten wir dies auch hier tun.
Ich komme zu dem Schluß, daß diese Welt weit eher so aussieht, als ob es einen Gott gibt als daß es keinen Gott gibt. Die Annahme der Existenz Gottes ist weit wahrscheinlicher und damit vernünftiger als der Atheismus. Daniel von Wachter, Prof. Dr. phil. Dr. theol., Professor für Philosophie

Gott allein schafft es, die Menschen über sich hinaus wachsen zu lassen

Der Friedensnobelpreis, aktuell verliehen an eine Person, die einen neuen Geist des Dialogs und des Engagements verkörpert, zwar noch keine Leistungen für den Frieden erbracht hat, sondern eine Welt ohne Atomwaffen, die Versöhnung mit dem Islam, den Frieden in Nahost und den Klimaschutz als Hoffnung und Erwartung erreichen möchte, lässt nach der Kraft fragen, die Ursprung der Ziele ist und vor allem nach dem Woher dieser Kraft, die notwendig ist, solche friedensstiftenden Maßnahmen Realität werden zu lassen. Denn ohne eine „äußere“ Kraft, kann der Mensch nur im Rahmen seiner eigenen Grenzen agieren und dadurch oft sehr eng gesteckte Ziele erreichen. Dies aber wird die Welt nicht wesentlich verbessern. Gott allein schafft es, die Menschen über sich hinaus wachsen zu lassen, er ist Ziel, Sinn und zugleich Ursprung. Gott schenkt sich uns mit seiner Kraft, dem Heiligen Geist.
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/154342.html

Von der Versuchung

Das Konzept, welches in der Heiligen Schrift Versuchung nennt, wird oft nur verkürzt wahrgenommen, nämlich im negativen Sinne als ein „in Versuchung führen“. Durch diese allein negative Betrachtungsweise geht jedoch einiges von dem verloren, was Gottes Wort über Versuchung lehrt – sowohl, was ihre Natur, als auch was ihren Zweck und damit den rechten Umgang mit ihr betrifft. Dieser Blog-Eintrag will helfen, den Begriff etwas weiter auszuleuchten, in der Hoffnung, der Sache auch etwas Positives abzugewinnen und damit der Schrift treu zu sein.

Zu diesem Zweck untersucht dieser Blog-Eintrag folgende Aspekte:
Bedeutung (Welche Bedeutungen hat der Begriff?)
Rahmen (In welchem größeren Rahmen findet Versuchung statt?)
Akteure (Wer sind die Akteure in der Versuchung?)
Zweck (Was ist der Zweck von Versuchung?)
Quelle (Was sind die Quellen von Versuchung?)
Vermeidung (Wie vermeidet man Versuchung?)
Umgang (Wie geht man mit versuchten Geschwistern um?)
Begrenzung (Inwiefern hat Versuchung Grenzen?)
Bedeutung
Eine vollständige Wortanalyse anhand einer Durchsicht des Alten und des Neuen Testamentes findet sich hier. Dabei wurde für den Wortstamm πειρα… (peira…) das Alte Testament in der griechischen Fassung der Septuaginta (LXX) und das Neue Testament durchsucht und alle auf diesem Wortstamm basierenden Einträge katalogisiert. Die Wortbedeutungen im AT und NT umfassen dabei grob drei Bedeutungsräume: einen positiven, eine negativen und einen neutralen.
Positiv
Im positiven Sinne verstanden, bedeutet ‚versuchen‘ soviel, wie ‚prüfen‘, ‚erproben‘, ‚auf die Probe stellen‘, ‚mustern‘, ‚untersuchen‘ oder ‚inspizieren‘. Es geht also um einen guten Zweck. Nämlich um eine Tätigkeit, die nötig ist, um die Tauglichkeit, Güte oder allgemeine Beschaffenheit von etwas zu ermitteln.
Negativ
Im negativen Sinne verstanden bedeutet ‚versuchen‘ soviel, wie ‚herausfordern‘ oder ‚verlocken‘. Es geht also um eine Aktion, die geeignet ist, das jeweilige Gegenüber zu einer Aktion zu verleiten, die moralisch nicht in Ordnung ist.
Neutral
Im neutralen Sinne verstanden bedeutet ‚versuchen‘ soviel, wie ‚bemühen‘ oder ‚probieren‘. Hier geht es also darum, eine Erfahrung zu machen; etwas zu unternehmen, um zu sehen, was am Ende dabei heraus kommt.
Rahmen
Um den Zweck von Versuchung richtig einordnen zu können, scheint es sinnvoll, zuerst den Rahmen zu ermitteln, in dem Versuchung stattfindet, also die größere Perspektive menschlichen Daseins.
Aus 1Mo 1,27 wissen wir, dass Gott,  den Menschen zu seinem Bilde schuf und dass der Mensch im Anfang „sehr gut“ war (1Mo 1,31). Aus Mk 10,18 wissen wir zudem, dass seit dem Sündenfall niemand gut ist, als Gott allein. Doch genau zu diesem Zwecke wurden wir geschaffen: Gottes [ethisches] Abbild zu sein; und zu diesem Zwecke wurden wir mit der Freiheit ausgestattet, in Liebe zu wählen und zu handeln. Aus Jes 43,7 wissen wir zudem, dass diese Gottähnlichkeit dem Zweck der Ehre Gottes dient. Das also ist das große Ziel der Schöpfung: dass die Ehre Gottes verherrlicht wird – auch durch den Menschen. Aus diesem Grunde ist das große Ziel des Heilsplanes Gottes an uns gefallenen Geschöpfen, diese Ähnlichkeit mit Gott wiederherzustellen. Darum heißt es 2Kor 3,18: Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild.“ Und wenn dieser Prozess einmal abgeschlossen sein wird, „werden wir ihm [ethisch] gleich sein“ (1Joh 3,2).
Akteure
Wer ist nun involviert in die Versuchungen, die uns betreffen. Die Heilige Schrift nennt uns drei Akteure:
Gott
An erster Stelle prüft uns Gott, der HERR, unser Schöpfer (im positiven Sinn). Er stellt uns dabei auf die Probe, -nicht um herauszufinden, was Er als der Allwissende (Ps 139,2ff) ohnehin schon weiß-, sondern um uns selbst die Untiefen unserer Herzen zu offenbaren: Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun, nach den Früchten seiner Werke (Jer 17,9). Darum betet auch David: Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine“ (Ps 139,23). Durch unser Geprüftwerden offenbart sich dabei unsere Treue oder aber unsere Sündhaftigkeit.
MenschenEine der Quellen von Versuchung (im negativen Sinn) ist die in uns wohnende Sünde. So schreibt schon Paulus: Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.“ (Röm 7,20).
Da auch das ganze Weltsystem aus Menschen besteht die unter dem Einfluss Satans stehen (s.u.), ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch ‚die Welt‘ eine Quelle der Versuchung zur Lust (im negativen Sinne) darstellt: Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt (1Joh 2,16).
Als Akteur sollte sich der Mensch im Übrigen nie versteigen, Gott auf die Probe stellen zu wollen, wie der Satan es mit Jesus in der Wüste probierte und zur Antwort bekam: „Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5.Mo 6,16): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.«“ (Mt 4,7). Denn ein solcher Versuch, Gott auf die Probe zu stellen, wäre nichts anderers als unverblümter Zweifel, offenbarer Hochmut und offene Rebellion.
SatanAls letzter der Akteure sei der Widersacher Gottes genannt. Er ist ein Mörder von Anfang an“ (Joh 8,44) und möchte uns Menschen (im negativen Sinne) versuchen, um uns zu verderben und geht [dazu] umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge (1Petr 5,8). Doch ohne es zu wollen, fungiert er dabei als Werkzeug: Ob im Falle Hiobs (Hi 1,6ff) oder im Falle Christi (Mt 4,1) – er will allein zerstören und zu Fall bringen – und doch ist er nichts weiter als ein Werkzeug in Gottes Hand.
Zweck
Der Zweck der Versuchung ist also die Offenbarung unserer Herzen. Und zwar nicht theoretisch, sondern faktisch und praktisch und ganz real. Und nicht für Gott, der ohnehin schon alles weiß, sondern für uns, die wir mit David beten müssen Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden!“ (Ps 19,13).
Quelle
Die Quelle unserer Versuchung (im negativen Sinne) liegt dabei nicht so sehr im Außen, sondern vielmehr im Inneren unseres Wesens. Es sind nicht die (neutralen) Dinge selbst, die uns versuchen, sondern unsere eigenen Lüste, die diese Dinge [auf unrechtmäßige Weise und auf unrechtmäßigem Wege] besitzen wollen.
Auf gar keinen Fall aber liegt die Quelle unserer Versuchung (im negativen Sinne) in Gott. Denn Jakobus lehrt: Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand [im negativen Sinne]. Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und gelockt“ (Jak 1,13f).
Vermeidung
Die wesentlichste Regel oder Aktivität zur Vermeidung von Versuchung ist das Gebet, verbunden mit einem wachen Geist, der vor der Versuchung auf der Hut ist. Aus diesem Grunde hat Jesus eindrücklich gelehrt: Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.“ (Mk 14,38).
Mindestens genau so wichtig ist es jedoch, nicht nach Reichtum oder den Dingen der Welt zu streben, sondern der Heiligung nachzujagen (Hebr 12,14). Denn die Sorgen der Welt und der betrügerische Reichtum und die Begierden nach allem andern dringen ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.“ (Mk 4,19).
Umgang
Und sollten wir erfahren, dass unser Bruder oder unsere Schwester der Versuchung nicht widerstanden haben, sondern zu Fall gekommen sind, so sollten wir uns den Rat des Paulus zu Herzen nehmen und uns (um der Liebe und damit der Gottähnlichkeit und damit unseres Daseinszweckes willen) mit Sanftmut um unsere Geschwister kümmern – und nicht in belehrendem Hochmut, denn wir wissen nicht, wann wir selbst das nächste mal fallen: „Liebe Brüder, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest“ (Gal 6,1).
Begrenzung
In aller Versuchung, wie schwer oder lange sie auch sein möge, dürfen wir jedoch dies eine wissen: „Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt“ (1Kor 10,13).
http://wahrheit-suchen.blogspot.de/2014/01/von-der-versuchung.html