2.Petrus 2,2 Und viele werden ihnen folgen in ihren Ausschweifungen; um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden.

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Das Schlimme an den falschen Lehrern ist, daß sie zum Teil überaus erfolgreich sind, eine große Anhängerschaft um sich scharen und viele … ihnen folgen in ihren Ausschweifungen. Die falschen Lehren haben eine doppelte Wirkung. Sie ermutigen die Menschen zu zuchtlosem Wandel. Bei aselgeia, dem entsprechenden griechischen Wort, handelt es sich um die Kennzeichnung der Haltung schamloser Menschen, die sich ihrer Sünden nicht einmal mehr schämen und sie zu verbergen suchen, sondern sich nehmen, was sie wollen und wann sie es wollen, und sich weder um das Gericht der Menschen noch Gottes kümmern, weil sie auf ihren guten Ruf keinen Wert legen. Die Gnade Gottes diente ihnen als eine Rechtfertigung ihrer Sünden. Sie sagten den Menschen, die Gnade Gottes sei unerschöpflich, und daher könnten sie sündigen, soviel sie wollten, es werde ihnen trotzdem vergeben werden. Sie sprachen von der Gnade Gottes in einer Weise, als ob die Gnade ein Grund zum Sündigen sei. Doch diese falschen Lehren hatten offensichtlich noch einen anderen Effekt: Sie brachten den christlichen Glauben in Verruf. Damals wie heute stellt jeder Christ eine gute oder schlechte Empfehlung für den christlichen Glauben und die christliche Kirche dar.
Die religiöse Überzeugung der Christen wurde zwar von der nichtchristlichen Umwelt nicht verstanden und daher auch verdächtigt, aber ihr lauteres, sittlich verantwortungsbewusstes Leben, ihre Bereitschaft zu helfen, ihr Bemühen, auch ihren Gegnern wohlwollend zu begegnen, verschaffte ihnen Achtung und bildete so eine wichtige Voraussetzung für die Kraft ihres Glaubenszeugnisses (vgl 1 Petr 2,llf; 3,1 f.13-16; 4,2-4; Rom 12,9-21; 1 Tim 6,1; Tit 2,5. Da die Nichtchristen nicht unterscheiden können unter den Christen, führt das libertinistische Verhalten der „Häretiker“ zur „Lästerung, blasphemia, des Weges der Wahrheit“. Blasphemia bedeutet im NT die schuldhafte Herabsetzung der Ehre Gottes und seiner Offenbarung, auch seiner Gemeinde und seiner Gnade (vgl. Röm 2,23f; Tit 2,5; Jak 2,7). Der „Weg der Wahrheit“ bezeichnet die christliche Glaubenswahrheit. Das Bild vom rechten Lebensweg vor Gott stammt aus dem Alten Testament (vgl. Ps 1,6; 119,30;) und wird auch in der Apg gebraucht für die Glaubensüberzeugung und Lebensführung der Christen. (16,17; 18,25f; 19,9.23; 22,4.14).
Der Glaube ist nicht eine Weltanschauung, keine Idee oder Theorie. Er dreht sich nicht um eine Sache, sondern um eine Person: um Christus. Wir sollen kommen (zu ihm) und ihm nachfolgen und in die Welt zur Mission gehen.