Noah – eine kurze Anmerkung zum neuen Hollywood-Streifen „Noah“.

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Biblische Geschichte im Hollywood-Style
Inhaltlich schmückt Regisseur und Drehbuch-Koautor Aronofsky („Black Swan“, „The Wrestler“) die biblische Vorlage der Kapitel 5 bis 10 des Buches Exodus aus: Noah erscheint als ehemaliger Krieger, der angesichts einer lebensfeindlichen Umwelt voller Gewalt und Tyrannei Frieden für sich und die Seinen sucht.
Der biblische Noah ist in diesem Film kaum wieder zuerkennen
Aronofskys Noah wird so sehr durch die menschliche Sündhaftigkeit „gestört“, dass er von der Idee „besessen“ wird, dass die Menschheit nicht überleben sollte. Gott gebrauchte die Familie des Hauptdarstellers, nur um die Tierwelt zu retten; danach musste die Menschheit aussterben.
Für den Fall, dass seine Schwiegertochter ein Mädchen gebären sollte, plant Noah dieses Baby umzubringen, damit das Leben der menschlichen Rasse nicht fortbesteht.
Später hebt Noah sein Messer über die Zwillingstöchter an – und erinnert somit ein bisschen an Abraham und ein bisschen an einem Verrückt gewordenen.
Die Darstellung von Noah ist in diesem Teil des Films ist so dunkel, dass man ihn nicht mögen wird. Die Sympathie für Noah schwindet jedenfalls beim Zusehen stetig. Es ist schwer sich den „Gerechten“, wie er im 1.Mose 6 oder den „Glaubensmann“ (Hebr. 11) darin vorzustellen.
Juden und Christen werden sich schwer damit tun, Noah in diesem Film wiederzuerkennen.
Die Inszenierung des Kontexts ist falsch
Es werden Bilder von Krieg, Gewalt, Diebstahl und sexuelle Sünde gezeigt. Aber gemäß dem Film ist die Hauptsünde der Menschheit der Missbrauch der Umwelt. Der Mensch betreibt eine „Politik der verbrannten Erde“. Entspricht der heutigen Theorie der „Globalen Erwärmung“. Tiere zu töten wird genauso als eine Abkehr von der Lebensweise im Garten Eden verurteilt. Dieses Umwelt-Thema verdreht die das Evangeliums. Dieses wir jedoch moderat und vorsichtig verpackt dem Zuschauer präsentiert.
Genesis 6 beschreibt hingegen die Sünden der Zeitgenossen Noahs Generation: Bosheit, ihr ganzes Herzens war darauf ausgerichtet das Böse zu tun, Korruption und Gewalt waren an der Tagesordnung.
Wenn man den Biblischen Bericht im Hinterkopf hat, dann merkt man die vielen falschen Darstellung sofort.
So tauchen in dem Film gefallene Engel auf, die ein wenig aussehen wie Orks – rein digitale Gestalten, wie selbstverständlich auch die Flut im Rechner generiert worden ist. Düster ist das alles und wuchtig auf der Tonspur.
Warum man Noah nicht sehen sollte:
Noah heißt auf Deutsch „Ruhe“. Davon bleibt in dem Film nichts übrig. Das Geschrei, Geballer und Gemetzel klingelt dermaßen in den Ohren, dass sich die Ruhe nach dem Sturm nicht recht genießen lässt. Höchst ärgerlich auch, dass eine ganz andere Noahgeschichte erzählt wird als in der Bibel. Aronofsky macht den Erbauer der Arche zu einem Öko-Fundamentalisten, der die Menschheit nicht retten, sondern auslöschen will. Das ist voll daneben. (Bernd Buchner, Redakteur) http://aktuell.evangelisch.de/artikel/93623/unsere-noah-filmkritik
Eine konventionelle Mischung aus „Herr der Ringe“, „Ben Hur“, „Titanic“ und Klingonien  sowie „Hornbach“-Reklame. Keine eigene Idee, keine spezielle Ästhetik. Dazu transportiert er vollkommen unironisch ein vorsteinzeitliches Geschlechter-Rollenverständnis. Es fällt doch tatsächlich der Satz: „Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss!“ Heimwerker-Romantik pur! (Claudius Grigat, Freier Redakteur) http://aktuell.evangelisch.de/artikel/93623/unsere-noah-filmkritik
„Untypisch für einen Hollywoodfilm: die zuerst positive besetzte Hauptfigur Noah wird immer mehr zum Bösewicht, und wird immer unsympathischer.“
Ein Zuschauer sagte: „Ich will mein Geld und die kostbare Zeit meines Lebens zurück“

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Christ und Welt

Das Geheimnis, von der Welt frei zu werden, liegt nicht darin, dass ihr immer wieder einen Schlagbaum zwischen sie und euch bringt, sondern dass ihr für immer den Schlagbaum wegnehmt, der euch von Christus trennt.
Fürchtet nicht, ungeistlich zu werden, wenn du Gottes Ordnungen auch auf nicht geistlichem Gebiet ehrst. Eher leidet umgekehrt das Geistliche Schaden durch Übergeistlichkeit. Abraham Kuyper

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Der populäre Irrtum lautet: „Deutschland ist kein christliches Land mehr”

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Warum ist dies ein Irrtum?
Der Satz setzt voraus, dass Deutschland früher ein „christliches Land” war. Aber wann soll das denn gewesen sein? Als zwischen 1933 und 1945 Juden und andere in Konzentrationslagern umgebracht wurden – war da Deutschland etwa ein „christliches Land”? Als im dreißigjährigen Krieg sich die Deutschen untereinander bekriegten, unter Berufung auf die angeblich jeweils wahre Gestalt des Christentum, war das etwa im Sinne Jesu Christi? Und als in Deutschland Menschen als angebliche „Hexen” verbrannt wurden, war Deutschland da im Kern vom Geist Christi geprägt? Wann, bitte, soll Deutschland ein „christliches Land” gewesen sein? Sicher: Christen gab und gibt es in diesem Land seit über tausend Jahren, manchmal hatten sie Einfluss, manchmal nicht, manchmal haben sie geirrt, manchmal waren sie in der Wahrheit – und vielleicht ist ihre Zahl und ihre Glaubwürdigkeit heute eher größer als in manchen anderen Epochen der deutschen Geschichte Aber ein „christliches Land?” Vielleicht werden wir’s eines Tages. Aber dann müsste der Satz heißen: „Deutschland ist noch kein christliches Land”.
http://kraftwort.wordpress.com/2009/08/15/das-lexikon-der-popularen-kirchlichen-irrtumer-2/

Gottes Güte?

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„In einer Zeit, die sich ohne alle Scham der Gier, dem Stolz, dem Sex und dem Eigenwillen verschrieben hat, plaudert die Kirche irgendetwas von Gottes Güte, schweigt sich aber über sein Gericht vollkommen aus“ (J. I. Packer).

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