2.Petrus 2,8 Denn der Gerechte, der unter ihnen wohnte, musste alles mit ansehen und anhören und seine gerechte Seele von Tag zu Tag quälen lassen durch ihre bösen Werke.

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Wie groß Lots Bestürzung war, geht aus Petrus’ eingeschobener Aussage hervor: … „musste alles mit ansehen und anhören und seine gerechte Seele von Tag zu Tag quälen lassen durch“ Aber wieder geht es Petrus um die Rettung des gerechten Lot, von dem er ausführlicher spricht. Er sieht in ihm den gerechten Lot, der von dem ausschweifenden Wandel der Frevler geplagt wurde. Er fügt ausdrücklich hinzu, dass er im Sehen und Hören Tag für Tag seine gerechte Seele durch ungerechte Werke quälen lassen musste.
„quälen“: Ursprünglich bedeutete das Verb „Echtheit prüfen“ und könnte in diesem Zusammenhang andeuten, dass der gottesfürchtige Mensch, der in einer gottlosen Welt lebt, bereit sein sollte, die Echtheit seines Glaubens unter Beweis zu stellen.
Auch die Erzählung der Bibel selbst zeigt uns in 1 Mo 19 etwas davon. Petrus denkt sich in die inneren Leiden Lots hinein, um die Gemeindeglieder zu stärken, die in ähnlicher Weise unter dem ganzen Treiben leiden müssen, das in die Gemeinde eingebrochen war. In der eigenen Gemeinde als „Fremdling“ (1 Mo 19) zu gelten, als rückständig und eng verlacht zu werden, vielleicht sogar von den neuen Männern bedroht zu sein, das war schwer. Seht auf Lot! ruft Petrus diesem Teil der Gemeinde zu. Stärkt euch an seinem Vorbild und bedenkt, wie er gerettet wurde, während die andern mit ihrem zügellosen Leben und ihren großen Worten schrecklich umkamen!
Der Gläubige geht mit wachen Sinnen durch die Welt; denn er ist kein Einsiedler oder Klosterbruder. Wohl muss er nicht wie ein Lot sich ausgerechnet Sodom als Wohnort aussuchen, aber wir können uns die Welt nicht aussuchen, in der wir leben, und in einer solchen Welt wird jeder Gläubige wie ein Lot in der Seele gepeinigt durch alles Böse, das er sehen und hören muss.

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