Die ganze Bibel – für uns! FRANZÖSISCHSPRACHIGES AFRIKA

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Wolfgang Paesler hat bis 1993 an der Elfenbeinküste im Beng-Projekt gearbeitet. Seit dem 15. Februar 2014 gibt es die ganze Bibel auch auf Jula, einer der wichtigsten Verkehrssprachen in Westafrika. Über 12 Millionen Menschen sprechen Jula als Mutter- oder Handelssprache. Die Übersetzung der Jula-Bibel begann 1984 durch Dr. Fritz Goerling (Deutschland) und Randy Groff (USA). 1993 wurde das Neue Testament in Zusammenarbeit mit einem einheimischen Team fertiggestellt. Anschließend wurde unter Leitung von Pastor Moussa Diakité das Alte Testament übersetzt.
Ein Fest in Ferkessédougou
Meine Hoffnung für die Jula Die Jula-Bibel wurde gleich zweimal übergeben: In Ferkessédougou im Norden der Elfenbeinküste, wo die Bibel im Laufe von 30 Jahren auf Jula übersetzt wurde, und in der früheren Hauptstadt Abidjan. Politische Persönlichkeiten sowie Vertreter verschiedener Konfessionen und Religionen waren gekommen, um die Bibel entgegenzunehmen. Ein Redner bezeichnete dies als ein Zeichen, wie die Übersetzung der Bibel auf Jula zur Versöhnung nach dem Bürgerkrieg beiträgt. Chöre in mehreren Sprachen zeigten den kulturübergreifenden Charakter der Veranstaltung auf. Das Evangelium
durchdringt alle Kulturen und gilt allen Völkern! Meine Hoffnung für die Jula ist, dass die durch den Bürgerkrieg unterbrochene Alphabetisierung wieder aufgenommen wird. Noch mehr aber wünsche ich ihnen, dass Jesaja 55,10-11 für sie wahr wird: „Regen und Schnee fallen vom Himmel und bewässern die Erde. Sie kehren nicht dorthin zurück, ohne Saat für den Bauern und Brot für die Hungrigen hervorzubringen. So ist es auch mit meinem Wort, das aus meinem Mund kommt. Es wird nicht ohne Frucht zurückkommen, sondern es tut, was ich will und richtet aus, wofür ich es gesandt habe.“ Die 1000 Jula-Bibeln, die auf den beiden Feiern verkauft wurden, könnten ein guter Schritt in diese Richtung sein.
Die Bibel in der eigenen Sprache Im Volk der Jula sind ca. 80% Muslime. Im Koran kommen viele Personen des Alten Testaments vor, z. B. Abraham oder David. Viele Muslime interessieren sich dafür, was die Bibel zu diesen Personen sagt. Nun können sie direkt in der Jula-Bibel nachforschen! Viele Imame predigen übrigens auf Jula. Wir hoffen, dass nun, wo es die Jula-Bibel gibt, auch die Pastoren ermutigt werden, mehr auf Jula zu predigen. Übrigens hat unsere Bibelschule bisher immer das Alte Testament in der Bambara-Sprache benutzen müssen. Seit es die Jula-Bibel gibt, können wir zum ersten Mal unsere zukünftigen Pastoren ganz auf Jula ausbilden! Meine Hoffnung für die Jula Die Jula-Bibel wurde gleich zweimal übergeben: In Ferkessédougou im Norden der Elfenbeinküste, wo die Bibel im Laufe von 30 Jahren auf Jula übersetzt wurde, und in der früheren Hauptstadt Abidjan. Politische Persönlichkeiten sowie Vertreter verschiedener Konfessionen und Religionen waren gekommen, um die Bibel entgegenzunehmen. Ein Redner bezeichnete dies als ein Zeichen, wie die Übersetzung der Bibel auf Jula zur Versöhnung nach dem Bürgerkrieg beiträgt. Chöre in mehreren Sprachen zeigten den kulturübergreifenden Charakter der Veranstaltung auf. Das Evangelium durchdringt alle Kulturen und gilt allen Völkern! Meine Hoffnung für die Jula ist, dass die durch den Bürgerkrieg unterbrochene Alphabetisierung wieder aufgenommen wird. Noch mehr aber wünsche ich ihnen, dass Jesaja 55,10-11 für sie wahr wird: „Regen und Schnee fallen vom Himmel und bewässern die Erde. Sie kehren nicht dorthin zurück, ohne Saat für den Bauern und Brot für die Hungrigen hervorzubringen. So ist es auch mit meinem Wort, das aus meinem Mund kommt. Es wird nicht ohne Frucht zurückkommen, sondern es tut, was ich will und richtet aus, wofür ich es gesandt habe.“ Die 1000 Jula-Bibeln, die auf den beiden Feiern verkauft wurden, könnten ein guter Schritt in diese Richtung sein.
Pastor Moussa Diakité ist Hauptübersetzer des Alten Testaments auf Jula.
Dr. Fritz Goerling hat die Entstehung der Jula-Bibel als Übersetzer und Berater über 25 Jahre begleitet.