Es gehört zum Respekt vor Gottes Gaben, nicht mehr in Anspruch zu nehmen, als das, was Gott uns zuteilt.

Es gehört zum Respekt vor Gottes Gaben, nicht mehr in Anspruch zu nehmen, als das, was Gott uns zuteilt. Sowohl Habgier als Geiz sind im Grunde Götzendienst. Gott schenkt dem Menschen in ausreichendem Masse. So wie er Israel mit Manna versorgte, sorgt er auch heute dafür, dass jeder Mensch zu dem seinen kommt. Ein Gebet, von Calvin formuliert, bringt dies zum Ausdruck. „Allmächtiger Gott, da du dich herablässest und dich darum sorgst, uns all das zukommen zu lassen, was uns in diesem irdischen Leben nötig und nützlich ist, hilf dass wir lernen, uns auf dich zu verlassen (nous reposer sur toi) und uns so an deinen Segen zu halten, dass wir nicht nur keine Erpressung oder andere Untat begehen, sondern uns auch von jeder schlechten Gier fernhalten und auf diese Weise lernen, in dieser Welt Armut zu erdulden, indem wir innern Frieden und Ruhe in den geistlichen Reichtümern finden, die du uns durch das Evangelium bietest.
Reich, bevor wir geboren wurden Zu Calvins Verständnis der Schöpfung http://www.calvin09.org/media/pdf/theo/Calvin_III_LukasVischer.pdf