Frieden sieht anders aus

Viele der Beteiligten im Nahostkonflikt sind nicht ernsthaft an einer Lösung der Streitigkeiten interessiert. Bei ihren Geldgebern in Europa und Nordamerika beteuern palästinensische Politiker seit Jahrzehnten ihren Friedenswillen. In Wirklichkeit aber leben sie weit besser mit dem gegenwärtigen Zustand als mit einem wirklichen Frieden, der einen zukünftigen Staat Palästina sehr bald aus einem Weltinteresse verdrängen würde.
Fast alle palästinensischen Spitzenpolitiker sind durch ihren Job superreich geworden und verfügen über volle Auslandskonten; vor allem durch das Geld, das ihnen vom Ausland überwiesen wurde. Statt die immensen Hilfszahlungen in effektive Entwicklungsprojekte zu stecken, werden die Familien von Selbstmordattentätern finanziert, Tunnel zum Waffentransport nach Israel gebaut, Raketen für Terrorangriffe angeschafft und die eigene Großfamilie versorgt.
Wenn man wirklich Frieden wollte, könnte man in den Medien Verständnis für Israel wecken oder zumindest Fake- Meldungen von israelischen Übergriffen klarstellen. Doch genau das Gegenteil passiert: Sehr viel Geld wird investiert, um in der eigenen Bevölkerung den Hass auf Israel zu schüren. Jeden Tag werden im palästinensischen Radio, Fernsehen und Internet wilde Verschwörungstheorien über die „jüdische Weltverschwörung“ verbreitet. In vielen Fällen greift man dabei auf die altbekannten Propagandalügen der Nationalsozialisten zurück und bewirbt sogar Hitlers „Mein Kampf“. So wird es nie zu einem Frieden kommen. Aber wie gesagt, viele palästinensische Verantwortungsträger wollen das auch gar nicht, weil ihr Einkommen und ihre Stellung durch einen latenten Kriegszustand viel angenehmer ist als bei einem wirklichen Frieden.
Auch mache sehr konservative Israeli freuen sich insgeheim über jeden palästinensischen Übergriff, weil das ihre Position zu bestärken scheint, dass Friede mit Arabern nie möglich sein wird und dass harte Maßnahmen gegen Palästinenser so halt notwendig sind. – Allerdings darf man dabei nie vergessen, dass in Israel Meinungsfreiheit herrscht und sich die Bürger viel leichter ein ausgewogenes Bild machen können, wenn sie es denn wollen. In den Palästinensergebieten wird die Opposition zumeist schnell unterdrückt oder derjenige wirtschaftlich ruiniert, der öffentlich äußert, dass die Israeli einen berechtigten Anspruch auf ich Land und auf Frieden haben könnten.
Wahrscheinlich wird es erst dann wirklichen Frieden geben, wenn Gott in dieser Region aktiv eingreift.
„Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben! Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen! Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir Frieden wünschen.“ (Psalm 122, 6ff.) Michael Kotsch

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