SLOW – Eine Theologie der Langsamkeit

„Alles was es wert ist getan zu werden, ist es wert langsam getan zu werden.“ (M. West)
Die Schönheit der Langsamkeit ist eine stille Pracht. Langsamkeit drängt sich nicht auf und ist dennoch stets für uns da. Sie ist der Gegenpol der gehetzten Postmoderne.
– Langsamkeit führt uns in die Ruhe die wir brauchen.
– Wo findet sich diese schöne Ruhe?
– Dort wo Ladinisch gesprochen wird.
– In der Peripherie, wo Käse und Wein atmen.
– Wo der Sprachklang nicht aus Lautsprechern kommt, sondern direkt aus Stimmbändern – umhüllt von Fleisch und Blut; deren Klangwellen durch ein Lächeln in unsere Ohren schwingen.
Wo meine Antwort ganz ohne „gefällt mir“ Klicke auskommt.
(…)
Was sind die Elemente einer Theologie der Langsamkeit?
Fleisch und Blut und Kreuz werden gepredigt, nicht vom Bildschirm, sondern von der Kanzel
    Brot wird gebrochen; Wein getrunken (aus einem Kelch)
    Es gibt geschwisterliche Umarmungen; heiliges Küssen
    Der Sabbat wird geheiligt
Langsamkeit und nicht-digitale Echtheit dürfen als Teil unserer Spiritualität wiederentdeckt werden.
Also macht mal slow. Von Lars Reeh
Lars Reeh (Jg. 1986) ist Lehrer und geht in die BERG in Gießen. Er interessiert sich für die Überschneidungsfelder von Theologie und Kultur (besonders Apologetik und Pädagogik).
https://www.josia.org/2017/09/slow-eine-theologie-der-langsamkeit/

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