Fasten im Wandel der Zeiten

Zuerst wurden die Christen aufgrund ihrer Fastenkritik beargwöhnt. Schon bald entwickelten sich aus dem Glauben begründete Formen der Nahrungsaskese. Als Meister des Fastens müssen wohl viele Mönche des Mittelalters betrachtet werden. Kreativ entwickelten und praktizierten sie verschiedenartige Formen des Verzichts, zumeist aus echter Frömmigkeit. Die Reformatoren empörten sich über erzwungenes und heuchlerisches Fasten. Pietisten und erweckte Christen wie Wesley und Blumhardt motivierten zum Fasten als Form geistlichen Verzichts. Später wurde es außerdem zum neuentdeckten Ausdruck für Bescheidenheit und Solidarität.

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