„Homosexuelle sollen in Würde einen Platz in der Gemeinde Jesu finden“

„Die Vorbehalte gegenüber der Homosexualität kommen überhaupt nicht genuin aus dem christlichen Glauben. Stattdessen stammen sie aus Jahrhunderte alten gesellschaftlichen Vorurteilen. In anderen Kulturen wie in Griechenland galten homoerotische Beziehungen geradezu als eine edle Form von Sexualität. Der Widerstand gegen Homosexualität ist kein christlicher Ansatz, der gegen die böse Welt zu verteidigen ist. Sondern ein Ansatz, der, wenn man diesen Ausdruck einmal verwenden will, aus der bösen Welt kommt, den die Christen schließlich übernommen haben. Die theologischen Argumente dagegen sind sehr schwach.“
Grabe macht in den Abschnitt des Interviews eine Menge historischer Aussagen, die, so scheint mir doch, mit der Wirklichkeit wenig zu tun haben. Es ist doch vielmehr so, dass die konsequente Ablehnung der homoerotischen Liebe kulturell einzigartig für das Judentum und Christentum war. Vielleicht versucht Gabe ja in seinem neuen Buch den Nachweis, dass der „genuin christliche Glaube“ historisch gesehen nichts mit den Vorbehalten zu tun hat. Er müsste aber zeigen, woher diese bösen Voruteile einst gekommen sind und wie genau die Christen dieses ihnen fremde Gedankengut übernommen haben.
„Homosexuelle sollen in Würde einen Platz in der Gemeinde Jesu finden“
pro-medienmagazin.de
„Homosexuelle sollen in Würde einen Platz in der Gemeinde Jesu finden“
Holger Lahayne

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