Was bremst denn da?

Noch in einer anderen Form bricht der Subjektivismus in die Christenheit ein: in Form von allerlei Geistesströmungen. Mancherlei Formen der alten Pfingstbewegung tauchen auf. Man bleibt nicht mehr nüchtern am Wort. Wozu auch?! Die Theologen machen es ja vor. Man legt keinen Wert auf das, was Gott durch Jesus für uns getan hat. Statt dessen streckt man sich aus nach inneren Offenbarungen, Gesichten und Erlebnissen. Man hat Träume und Gesichte, man redet in Zungen und hat Eingebungen, die überall her kommen, nur nicht aus dem Wort Gottes. Da ruft man nicht: “Jesus und sein Kreuz!”, sondern – nun ja, eben Namen von Menschen. Wilhelm Busch: Was bremst denn da? Aufsätze für ein unverkrampftes  Christsein. Aussaat Verlag: Neukirchen-Vluyn 1996. Seite 79.
http://www.himmelsgetrei.de/2020/06/wilhelm-busch-was-bremst-denn-da/

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