So ist Gott

Während der Jahre seines öffentlichen Wirkens fragten die Jünger ihn immer wieder: „Jesus, wann wirst du die Macht ergreifen? Wann hörst du auf, dich mit den einfachen Leuten abzugeben? Fang doch endlich an, eine Organisation aufzubauen und Spenden zu sammeln! Sollten wir nicht ein Büro anmieten? Wann ist die Gründungsversammlung? Wann haben wir den ersten Fernsehauftritt?“ Statt zu antworten, diente Jesus den Armen, ließ sich foltern und hinrichten. Nach seinem Tod begegnete er zuerst den Frauen, obwohl Frauen in der damaligen Gesellschaft eine sehr niedrige Stellung hatten. Jesus errettete uns nicht dadurch, dass er seine Muskeln spielen ließ, sondern indem er Schwäche und Bedürftigkeit an den Tag legte. Jesus machte die Erlösung möglich durch Hingabe, Dienstbereitschaft, Opfer und Tod. Die große Botschaft der Bibel lautet: „Gott hat sich vielmehr in der Welt die Einfältigen und Machtlosen ausgesucht, um die Klugen und Mächtigen zu demütigen. Er hat sich die Geringen und Verachteten ausgesucht, die nichts gelten, denn er wollte die zu nichts machen, die in der Welt etwas sind“ (1. Korinther 1,26–28). Er wählt auch heute noch diejenigen aus, die machtlos und gering sind, verachtet werden und nichts gelten. Damit beschämt er alle, die stark und klug sind. So ist Gott
Timothy Keller Zitat aus: „Es ist nicht alles Gott, was glänzt“ (S. 130), 2011, Gerth Medien GmbH, Asslar

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