Gottesdienste bleiben im zweiten Lockdown erlaubt. Gut so.

Vieles, was für uns selbstverständlicher Bestandteil von Freiheit war, ist in den letzten Monaten, zumindest in Deutschland, zugunsten des Staates gekippt. Was gläubige Christen zurecht zornig machen kann, ist, dass anscheinend nirgendwo fundierte Daten (=Messwerte) darüber vorliegen, in welchen Kontexten genau das Infektionsrisiko wie hoch ist.
Wie viele z.B. haben sich tatsächlich während christlicher Gottesdienste bei Einhaltung der Regelwerke angesteckt? Niemand scheint solche Daten zu haben.
Trotzdem werden wie wild, wie wahnsinnig ständig Forderungen erhoben, Gottesdienste zu verbieten, es werden unzählige Firmen einfach dichtgemacht etc., anscheinend ohne jede echte (!) Zahlenbasis. Jeder schreibt nur vom anderen ab, es wimmelt nur so von Aufspielern, Schwätzern, Computerspielern, die mit falschen und grob unzureichenden “Modellen” irgendwas rechnen.

Online Veranstaltungen gibt es sehr viele, aber der “echte Gottesdienst” ist für viele Menschen von Bedeutung und würde ein Zeichen setzen – wie es auch in der Weihnachtsgeschichte nach Lukas heißt.
Wen wundert es dann noch, daß in einer Zeit zunehmender Distanz auch die Distanz zur Institution Kirche immer größer wird ?

“Ein Weihnachtsfest mit Kirchgang und Krippenspiel, mit Christmette und «O du fröhliche» zählte bisher zu den unverrückbaren Restbeständen christlicher Tradition. Noch im vergangenen Jahr planten 21,6 Prozent der Deutschen den Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes. Sogar erstaunliche 31 Prozent der unter 30-Jährigen wollten an Weihnachten zur Messe. Heute liegt die in einer Meinungsumfrage ermittelte Quote bei insgesamt lediglich 6 Prozent. Die Hälfte der Befragten plädiert für ein Gottesdienstverbot.” NZZ

Und gerade jetzt wäre eine klare Verkündigung in einem Gottesdiest heilsam gewesen. Denn Weihnachten ist und bleibt der Hit der Weltgeschichte. Gott klinkt sich nicht aus, sondern bei uns rein. Er mault nicht, wie der letzte sächsische König: Macht euern Dreck alleene! Sondern Er, der König der Welt, kommt im Dreck eines Kuhstalls zur Welt. Kommt in der Gestalt eines Menschen zu uns, um uns den Dreck unseres Lebens eigenhändig wegzuräumen. Wir können unsere Schuld nicht aus der Welt schaffen. Aber Jesus schafft das! Keiner steckt so tief im Dreck der Sünde, dass Jesus ihn nicht sauber bekäme. Kein Menschenleben ist so kaputt, dass Er es nicht heilen könnte!” (Theo Lehmann)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s