Gibt es noch Wunder?

Der herrschende Zeitgeist findet nichts schlimmer als Dogmatismus. Gleichzeitig bildet er eine verschworene Glaubensgemeinschaft, die sich rund um eine kleine Anzahl aufgeklärter Dogmen versammelt, deren Heiligstes der Satz ist: „es gibt keine Wunder!“ Wunder gelten als Relikte eines magischen Zeitalters, hysterische, massenpathologische Phänomene, mit denen sich das Niedervolk in Lourdes und die Yellowpress abgeben mag. Nicht zuletzt den Theologen sind die Wunder nur noch peinlich; und sie sehen darauf, dass wenigstens die Bibel von solchem Spuk gereinigt wird. In steigendem Maße ist man bereit, die Wunderberichte der Evangelien als bloß symbolisch zu verstehende Ereignisse zu betrachten. „Nur symbolisch“ heißt: Geschehen ist nicht, die Erzählung soll aber sagen, wie wichtig Jesus war. Aus dem Buch Jesus von Klaus Berger (Prof. in Heidelberg)

Der Stern von Bethlehem – Mythos oder Geschichte?

Der Stern von Bethlehem ist fester Bestandteil unserer alljährlichen Weihnachtsromantik. Aber gerade dieser Stern ist es auch, der viele Menschen gegenüber der Weihnachtsgeschichte skeptisch werden lässt. Da kommen „Weise“ aus dem „Morgenland“ nach Jerusalem und fragen nach dem neugeborenen König der Juden, denn: Sie „haben seinen Stern aufgehen sehen“. Und genau dieser Stern „ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.“ (Matthäus 2, 2+9) Kein Wunder, dass seit jeher Menschen gefragt haben: Von welchem Stern redet Matthäus da? Wie konnte ein Stern vor ihnen hergehen? Und wie kann ein Stern stehen bleiben? Das klingt doch alles so märchenhaft, dass man dazu neigt, gleich die ganze Geschichte ins Reich der Mythen und Legenden zu verbannen.

Stilbildend für viele Darstellungen des Sterns wurde ein Gemälde des Malers Giotto di Bondone aus dem Jahr 1305. Er stellte den Stern als Komet dar, wahrscheinlich ganz einfach deshalb, weil er den Halley’schen Komet kurz zuvor selbst beobachten konnte. Trotzdem ist es sehr unwahrscheinlich, dass Matthäus bei seinem Bericht von einem Komet spricht. Kometen galten damals als Unglücksboten und waren somit ein völlig unpassendes Symbol für das Kommen eines neuen Herrschers.

Der Astronom Johannes Kepler beobachtete im Jahr 1604 eine Supernova mitten in einer besonderen Planetenkonstellation, über die wir gleich noch genauer sprechen werden. Und weil diese Konstellation auch zur Zeit von Jesu Geburt auftrat, stellte er die Vermutung an, dass es vielleicht auch damals eine Supernova gegeben haben könnte. Aber auch diese These wurde inzwischen verworfen. Denn von einer solchen Supernova müssten wir heute noch Reste finden. Das ist aber nicht der Fall.

Aber wovon schrieb Matthäus dann? Im Dezember 2020 ging eine überraschende Meldung durch die Presse: Der Stern von Bethlehem steht wieder am Himmel! Was war da gemeint? Am 21. Dezember 2020 war ein seltenes Schauspiel am Himmel zu sehen (wenn man denn das Glück hatte, dass es nicht von Wolken verdeckt wurde): Die Planeten Jupiter und Saturn näherten sich einander so sehr an, dass beide Planeten förmlich zu verschmelzen schienen und gemeinsam als heller Stern am Himmel leuchteten. Eine solche Annäherung zwischen Jupiter und Saturn nennt man „große Konjunktion“. Sie findet etwa alle 20 Jahre statt, wenn auch meistens nicht ganz so dicht wie im Jahr 2020. Sehr selten kommt es sogar zu einer sogenannten „größten Konjunktion“, bei der sich Jupiter und Saturn gleich 3 mal in einem Jahr begegnen. Um dieses Phänomen zu verstehen muss man wissen, dass die Erde als vergleichsweise sonnennaher Planet schneller seine Runden um die Sonne dreht als die weiter entfernten Planeten Jupiter und Saturn. Wenn die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne die weiter entfernt kreisenden Planeten überholt, dann sieht es für Beobachter auf der Erde so aus, als würden sich Jupiter und Saturn eine Zeit lang rückwärts bewegen. Wenn das während einer Konjunktion geschieht, dann treffen sich Jupiter und Saturn während eines Jahres nicht nur einmal sondern gleich drei mal (schön visualisiert in diesem Video ab Min. 6:06).

Genau zu einem solchen extrem seltenen Spektakel kam es im Jahr 7 vor Christus (bzw. im Jahr 6 vor Christus nach astronomischer Zeitrechnung). Nach übereinstimmender Meinung der meisten Historiker fällt dieses Jahr in den kurzen Zeitraum, der für das Geburtsjahr von Jesus am wahrscheinlichsten ist. In diesem Jahr trafen sich Jupiter und Saturn im Mai, im Oktober und im Dezember.

Ohne Zweifel wurde dieses extrem außergewöhnliche Ereignis sowohl von den Astronomen als auch von den Astrologen der damaligen Zeit aufmerksam verfolgt. Der Gedanke liegt also nahe, dass dieses Himmelsschauspiel auch der Auslöser für die Reise der Weisen nach Jerusalem gewesen sein könnte. Allerdings gab es an dieser Theorie auch Zweifel. Denn zwar kamen sich die Planeten Jupiter und Saturn im Jahr 7 vor Christus nahe, aber sie „verschmolzen“ optisch doch nie zu einem einzigen Stern, wie es im Jahr 2020 der Fall war. Sie waren immer deutlich voneinander getrennt am Himmel zu sehen. Bei Matthäus ist aber nur von 1 Stern die Rede, dazu noch von einem aufgehenden Stern. Was könnte damit gemeint sein?

Im Jahr 1999 veröffentlichte der amerikanische Physiker und Astronom Michael Molnar ein Buch über den Stern von Bethlehem, das seither die Fachwelt beschäftigt. Im Jahr 2014 fand sogar eine interdisziplinäre Tagung zu den Thesen Molnars statt. Molnar hatte sich intensiv mit den Weisen aus dem Morgenland beschäftigt. Wörtlich übersetzt ist bei Matthäus ja nicht nur einfach von „Weisen“ die Rede sondern von „Magoi“ was man auch mit „Sterndeuter“ oder „Astrologen“ übersetzen könnte. Bisher ging man zumeist davon aus, dass diese Sterndeuter eher von der babylonischen Kultur geprägt waren. Molnar glaubte jedoch, dass die Region östlich von Palästina durch die Eroberungszüge von Alexander dem Großen schon längst hellenisiert und somit griechisch geprägt war. Deshalb musste man sich mit der griechischen und nicht mit der babylonischen Astrologie beschäftigen, um die Denkweise der „Magoi“ aus dem Morgenland zu verstehen.

Wie haben diese Leute ein Horoskop erstellt? Bekannt ist zum Beispiel ein Horoskop für Kaiser Hadrian aus dem Jahr 76 nach Christus. Eine wichtige Rolle spielte darin der Planet Jupiter, der als königlicher Planet galt. Als wichtig wurde aber auch die Nähe zu Mond, Venus und Mars angesehen. Wer nach diesem Muster ein Horoskop für den 17. April des Jahres 7 v.Chr. erstellt, erhält ein noch viel „königlicheres“ Horoskop! Denn hier standen die Planeten Merkur, Mars, Saturn und Venus gemeinsam mit dem Mond, der Sonne und dem königlichen Jupiter in einer Reihe. Dazu muss man wissen, dass die Astrologen der damaligen Zeit ihre Aufmerksamkeit vor allem dem „Stern” widmeten, der kurz vor Sonnenaufgang auftaucht und zuletzt sichtbar wird, bevor das Tageslicht alle Sterne überstrahlt. Am 17. April 7 v. Chr. war der königliche Planet Jupiter der zuletzt aufgehende „Stern“. Und er stand dabei in einer linearen Reihe mit der Sonne, Mond und mehreren Planeten, was als starker Hinweis auf die Geburt eines neuen Königs verstanden werden konnte. Dazu kam: Der Jupiter ging im Sternbild Widder auf, das damals auch mit dem Gebiet Judäa in Verbindung gebracht wurde.

Vor diesem Hintergrund wird verständlicher, was Matthäus in Vers 2 eigentlich gemeint hat. Denn der Satz: „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen“ kann auch so übersetzt werden: „Wir haben seinen Stern im Aufgang erblickt“. Das war für den damaligen Leser eine gängige astrologische Formulierung, die den zuletzt aufgehenden Stern kurz vor Sonnenaufgang beschrieb. Ausführlicher hätte Matthäus auch schreiben können: Wir haben den Stern eines neuen Königs in Judäa im Aufgang erblickt. Dass Matthäus den Namen Jupiter lieber nicht namentlich nennen wollte ist verständlich, weil er selbst wohl lieber nichts mit Astrologie zu tun haben wollte.

Wenn die „Magoi“ in einem weit von Jerusalem entfernten östlich gelegenen Land tatsächlich im April auf die Ankunft eines neuen Königs aufmerksam wurden, dann wäre das wegen der sommerlichen Hitze eine schlechte Zeit zum Reisen gewesen. Trotzdem blieb angesichts der spektakulären ganzjährigen „grössten Konjunktion“ von Jupiter und Saturn ohne Zweifel die Aufmerksamkeit der Sterndeuter den ganzen Sommer über hoch. Als sie sich dann schließlich im Herbst nach Jerusalem aufmachten, standen Jupiter und Saturn vereint am südlichen Himmel, also in Richtung Bethlehem. Und gerade in dieser Zeit konnten sie verfolgen, wie Jupiter und Saturn eine Zeit lang „rückwärts“ wanderten und dann schließlich für kurze Zeit relativ zu den Sternen „stehen blieben“ – bevor sie schließlich erneut die Richtung umkehrten.

Der Sternhimmel am 12. November 7 v. Chr. über Jerusalem in Richtung Süden

Hat Matthäus vielleicht genau das gemeint? War der „rückwärts“ laufende königliche Jupiter der “Stern”, der „vor ihnen herging“ und schließlich stehen blieb, als sie das Kind in Bethlehem gefunden hatten? Genau davon geht jedenfalls der Astronom Michael Molnar aus.

Der Astrophysiker Prof. Heino Falcke war 2014 selbst bei der Tagung dabei, bei der über Molnars Thesen gestritten wurde. In seiner Nachbetrachtung zu der Konferenz schrieb Falcke folgendes:

„Ich persönlich habe versucht, in dieser Angelegenheit die Rolle eines objektiven Richters zu spielen, mich von vorgefasster Voreingenommenheit zu befreien und diesen Workshop mit einem eher offenen und vielleicht sogar naiven Geist zu betreten. Ich war also gleichermaßen bereit zu akzeptieren, dass die Geschichte komplett erfunden sein könnte oder tatsächlich eine genaue Beschreibung der Ereignisse um die Geburt Jesu Christi war. … Je mehr ich über die Weisen erfuhr, desto mehr entpuppte sich die Geschichte bei Matthäus als ein Meisterwerk biblischer Schreibkunst, das nicht nur theologische Bedeutung transportiert, sondern auch in der Lage ist, den historischen Kontext in wenigen nüchternen Zeilen zu verdichten – ganz anders als die Wundergeschichte, die ich noch aus Kindheitserinnerungen im Kopf hatte.“

Ist jetzt also sicher geklärt, was es mit dem Stern von Bethlehem auf sich hatte? Sicher nicht. Der Streit der Experten wird weitergehen. Für den Glauben ist es auch nicht entscheidend, was genau die richtige Erklärung ist. Aber so viel ist sicher: Wenn sich ein Bibeltext „märchenhaft“ anhört, heißt das noch lange nicht, dass wir ihn vorschnell ins Reich der Gleichnisse und der Bildersprache verweisen dürfen. Der Gott der Bibel ist ein Gott, der ganz reale Geschichte schreibt. Es könnte auch ganz einfach an unserer Unkenntnis der damaligen Situation und an sprachlichen Feinheiten liegen, warum wir uns mit dem Verständnis mancher biblischer Angaben so schwer tun.

Auch der Stern von Bethlehem rüttelt jedenfalls nicht daran, dass die Geburtsgeschichten in den Evangelien vertrauenswürdig sind. Und der Umstand, dass hier offenbar Menschen durch Beschäftigung mit Astrologie zu Jesu fanden, zeigt mir: Gott kann auch heute noch die verrücktesten Umstände gebrauchen, um Menschen das wahre Wunder von Weihnachten zu offenbaren und sie zu Anbetern des einzig wahren menschgewordenen Gottessohns zu machen.
http://biblipedia.de/2020/12/23/der-stern-von-bethlehem-mythos-oder-geschichte/


Eine wertvolle Quelle für die Recherchen zu diesem Artikel war der Blogartikel „The Star of Bethlehem – a mystery (almost) resolved?“ von Prof. Heino Falcke. Darin sind auch einige veranschaulichende Abbildungen enthalten.

Dieser Blog-Beitrag von Markus Till erschien zuerst auf aufatmen in Gottes Gegenwart . Lies hier den Original-Artikel „Der Stern von Bethlehem – Mythos oder Geschichte?„.

Ohne Wenn und Aber

Pfarrgemeinde Liebfrauen Hennef-Warth

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Weihnachtsgottesdienste,als die Bundesregierung gemeinsam mit der nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina die Einschränkungen für den härteren Lockdown erarbeitet hat, der vor genau einer Woche begonnen hat, wurden die Gottesdienste der katholischen und evangelischen Kirche ganz bewusst ausgespart. Noch vor zwei Wochen bekannte Lothar Wieler, der Leiter des Robert-Koch-Instituts, dass er regelmäßig Gottesdienste besucht und sich in den Gottesdiensten auch sicher fühlt.Das ist Ihnen allen zu verdanken. Sie haben, wenn Sie in den letzten Monaten die Gottesdienste besucht haben, immer alle Auflagen beachtet, haben Abstand gehalten, Maske getragen, zuletzt auch auf den Gemeindegesang verzichtet und sich schon lange vor Weihnachten vorangemeldet. Sie haben, wenn Sie sonntags um 11 Uhr in die Warth gekommen sind, Wind und Wetter getrotzt und oft bitterlich gefroren, nur um dabei zu sein, wenn Christus uns im Gottesdienst die Zusage gibt, dass er auch in diesen schweren Tagen bei uns ist. Sie haben gezeigt, wie rücksichtsvolles Handeln in Gemeinschaft auch unter Coronabedingungen möglich ist. Deshalb sind die Gottesdienste in Gemeinschaft nach wie vor erlaubt.Ihr und unser Verhalten ist nun in den letzten Tagen unter einen unerträglichen Druck geraten. Dem Shitstorm gegen die genehmigten und erlaubten Präsenzgottesdienste haben sich in der Zwischenzeit auch zahlreiche Reporter, Kommentatoren und Politiker angeschlossen. Sie wollen uns dazu bewegen, Sie alle wieder auszuladen, und sie zeigen damit, dass sie uns und Ihnen nicht vertrauen. Es ist zutiefst unchristlich, unmittelbar vor Weihnachten den geplanten und sicheren Gottesdienstbesuch als unverantwortliches Handeln gegen die Nächstenliebe an den Pranger zu stellen. Dieselben Menschen, die jetzt empört auf uns zeigen und unser unchristliches Verhalten beklagen, lamentieren seit Monaten öffentlich, dass die Kirche in dieser Krise untergetaucht sei und versagt habe.Für jeden Gottesdienst, ob präsent oder am Fernsehgerät oder Computer, für jeden Krippenbesuch und jeden Hausgottesdienst gilt ohne Unterschied: Es ist gut, dass wir da sind. Es ist gut, dass wir das Kommen Gottes in unsere Welt feiern, die Gott so sehr braucht – und heute mehr als sonst. Mit unseren gemeinsamen Gottesdiensten, in Präsenz und in Distanz, setzen wir ein Zeichen der Hoffnung. Und wann immer wir uns zum Gebet versammeln, schließen wir alle in unser Gebet mit ein, auch jene, die nicht oder nicht mehr verstehen, warum uns das so viel bedeutet.Bitte verzichten Sie nach der Messe darauf, noch zusammen zu bleiben, sondern gehen Sie direkt nach Hause und verzichten Sie nach den Gottesdiensten auf persönliche Festtagswünsche. Es dient der Sicherheit von uns allen. Und bitte bleiben Sie zuhause, wenn Sie sich krank fühlen, auch, wenn Sie angemeldet sind. Dennoch gilt: Alle unsere Seelsorger, Musiker, Lektoren, Küster, Kommunionausteiler und Ordnerdienste heißen Sie zu unseren Gottesdiensten in oder neben den Kirchen ganz herzlich willkommen. Lassen Sie sich das nicht so kurz vor dem Fest ausreden. Es ist gut, dass Sie da sind.Ihr Pastor Christoph Jansen
Pfarrgemeinde Liebfrauen Hennef-Warth

Jesus wird hineingeboren in eine dunkle Epoche.

Die Gewaltexzesse des Herodes lösen unter seinen Gegnern und allen, die sich vor seiner Willkür fürchten, eine Massenflucht aus. Viele von ihnen warten in Ägypten auf die Nachricht seines Todes. Unter ihnen ist auch eine kleine Familie, die aus dem hohen Norden des Herodes-Reichs stammt: Maria, Josef und ihr neugeborener Sohn Jesus.
Jesus wird hineingeboren in eine dunkle Epoche. Menschlich gesehen hat er keine Chance, den blitzblanken Rüstungen und Schwertern der Römer auch nur einen Kratzer zuzufügen. Warum fällt die Geburt des Christus ausgerechnet zusammen mit dem Höhepunkt der römischen Machtfülle?
Ich habe einen Verdacht. Das Römische Reich ist nicht nur der größtmögliche Gegner. Es ist auch der wirkmächtigste Hebel, wenn man die Welt verändern will. Die Revolution, die Jesus initiiert, beginnt zwar am Rande des Imperiums. Sie wird aber schließlich in dessen Herz vorstoßen.
Voraussehen konnte das freilich niemand. Mit dem Siegeszug Roms schien die Geschichte an ihren Endpunkt zu kommen und sich dort totzulaufen. «Es war niemand übrig geblieben, der Rom erobern konnte», beschreibt der christliche Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton die Welt um die Zeitenwende, «aber es gab auch nichts, das Rom verbessern konnte.»
Zumindest scheint es so. Der Schein trügt. Markus Spieker in ‚Jesus. Eine Weltgeschichte.‘
Matthäus 2,16 Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Knaben in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.
Vers 17 Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht (Jeremia 31,15):
Vers 18 »In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.«

„Lebensgefährliche“ Lebensschützer – eine Entgegnung auf Liane Bednarz

Hartmut Steeb „Lebensgefährliche“ Lebensschützer – eine Entgegnung auf Liane Bednarz
Nicht Lebensschützer muss man in Anführungszeichen setzen, wie es Frau Bednarz tut, sondern „lebensgefährlich“. Denn wenn sie schreibt, dass Lebensschützer der Schutz der Geborenen nicht wichtig erscheine, dann „scheint“ es ihr vielleicht so. Das ist bedauerlich. Doch wenn sie sich intensiver mit den Fakten anstatt mit Vermutungen befassen würde, würde das zu einer sachlichen Auseinandersetzung helfen. Freilich, wenn man Darstellung der Fakten so deutet, dass sich der Informant an einer „Stimmungsmache“ beteiligt, wird es sicherlich schwierig. „Corona“ eignet sich nicht für „Stimmungsmache“. Dafür ist die Sachlage viel zu Ernst. Aber wir brauchen auch in ernsten Zeiten einen offenen Diskurs über politische Ermessensfragen.Dazu gehört aus meiner Sicht im Blick auf den Journalismus eine saubere Recherche und eine Darstellung in den Zusammenhängen. Zur guten Recherche würde doch gehören, dass man mit einem Menschen, den man in einem Artikel zur Hauptperson macht, wenigstens zu vor mal geredet hat. Das hat Frau Bednarz unterlassen. Dann würde doch dazu gehören, dass auch das Bildmaterial angemessen zum Text ist. Wenn man mich schon zur Hauptperson in diesem Artikel macht, dann aber als Titelbild eine Demonstration mit „Christen im Widerstand“ nutzt, dann führt das in die Irre. Denn ich war noch nie bei der Anti-Corona-Demonstration und gehöre auch nicht zu „Christen im Widerstand“. Mindestens erwähnen sollte man dies dann doch im Artikel, wenn man das nicht passende Bild um des Blickfangs willen wähnt. Aber auch unterlässt Frau Bednarz offenbar mit Absicht. Die Behauptung, ich würde einen eigenen Newsletter betreiben, ist dann fast nur noch eine falsche Nebenbemerkung. Ich schreibe an Freunde ab und an einen Rundbrief in Sachen „Corona“. Den haben Freunde von mir auch veröffentlicht, weil sie ihn offenbar als hilfreiche Orientierung finden.Also, will ich gerne als Entgegnung auf den polemischen – oder soll man besser sagen populistischen? – Artikel von Frau Bednarz den sachlichen Diskurs versuchen. Frau Bednarz nennt den Vergleich der Todeszahlen als „bizarres“ Argument. Dabei ist doch klar: Wer nicht vergleicht, kann nicht einordnen. Dass diese Vergleichszahlen schon am Anfang der Corona-Politik nicht vorgelegt wurden hat mich übrigens erst zur Recherche getrieben. Denn wenn man, wie neuerdings Regierende, davon redet, dass die Todeszahlen durch Corona einen täglichen Flugzeugabsturz bedeuten würden und es nicht hingenommen werden dürfe, dass alle 3 Minuten ein Mensch an Corona stirbt – dann ist das zwar von den Zahlenverhältnissen her wahr, wird aber als Angst-Stimmungsmache benutzt. Wenn man freilich dagegen hält, dass eben jeden Tag in Deutschland 2500 Menschen und mehr sterben, und dass in 3 Minuten immer 5 – 6 Menschen in Deutschland sterben, dann wird nicht Stimmung gemacht sondern informiert und eingeordnet. Und wenn man darauf hinweist, dass z.B. bis zum 22. November nach Angaben des Statistisches Bundesamtes 2020 (neuere Zahlen gibt es noch nicht) 8.062 Menschen weniger gestorben sind als im Grippejahr 2018, dann sind das Informationen, die eben auch mit den täglichen „Katastrophenmeldungen“ mit kommen sollten, damit nicht nur Angst geschürt sondern analytisches Hinsehen gefördert wird.In der Tat bleibe ich dabei, dass der Schutz ungeborener Kinder absolutes Topthema sein muss. Derzeit gehen die Statistiker von etwa 55,5 Millionen Todesfälle in aller Welt in diesem Jahr aus, bis hierher STERBLICHKEIT in der Welt (globometer.com). Die WHO rechnet mit jährlich 57 Millionen Abtreibungen WHO: Jährlich 25,5 Millionen unsichere Abtreibungen weltweit (aerzteblatt.de). Damit sind wir sehr nahe an einem Verhältnis 1:1. Dann käme zu jedem geborenen Verstorbenen fast ein Mensch, der getötet wird, noch bevor er das Licht der Welt erblickt – durch aktives menschliches Handeln. Ja, das ist das größte Unrecht, dass derzeit an menschlichem Leben verübt wird. Es übersteigt bei weitem alle andere Todesarten.Obwohl hier der Einsatz für das Leben jedes Menschen mit relativ einfachen Mitteln sehr großes bewirken könnte, gilt es selbstverständlich auch, für jedes geborene Menschenleben einzutreten.Aber die „Lockdownpolitik“ anstelle eines effizienten gezielten Schutzes Kranker und alter Menschen schafft auch weltweite Kollateralschäden, die man doch nicht übersehen kann. Wo bleibt da die Weltverantwortung? Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Gerd Müller, hat bereits von einer Hungerpandemie infolge dieser Politik gesprochen https://www.bundestag.de/hib…. Die WHO warnt vor z.B. vor zusätzlichen Malariatoten WHO warnt vor mehr Malaria-Toten wegen Coronapandemie (aerzteblatt.de). Allein im zweiten Quartal dieses Jahres gingen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zufolge rund 305 Millionen Vollzeitstellen weltweit verloren. Betroffen sind vor allem Tagelöhner, Leiharbeiter und Scheinselbständige, berichtet eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation. Das Einkommen dieser Menschen sei im weltweiten Durchschnitt um 60 Prozent eingebrochen, in Afrika und Lateinamerika sogar um mehr als 80 Prozent. ILO-Direktor Guy Ryder hält fest: Für Millionen Arbeiter bedeutet kein Einkommen kein Essen, keine Sicherheit, keine Zukunft.Die Münchner Sicherheitskonferenz spricht im Blick auf die internationalen Kollateralschäden von einer „Polypandemie“. Dort werden internationale Kollateralschäden aufgelistet. Münchner Sicherheitskonferenz: Die Welt leidet unter einer Polypandemie – Corona Transition (corona-transition.org)Durch eine einseitige Fixierung auf „Corona“ – weltweit sind von allen Verstorbenen an und mit Corona „weniger“ als 3% verstorben – werden wir schuldig an vielen lebenden Menschen. Das ist wirklich „lebensgefährlich“ und tödlich, für viel zu viele Menschen.Darum, Frau Bednarz, Ihr Schein trügt, gewaltig! Hartmut Steeb

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/christliche-corona-verharmloser-lebensgefaehrliche-lebensschuetzer-a-8c5ac68a-c030-414d-bb89-ed81cd992cf7?fbclid=IwAR3w5u8oMgCpvBsijsws2BtQ05NXpHtj5Nc7ARhETTN8no7YaG1JLqPH3QI

Shopping-Mentalität

Uns plagen nicht Kirchen-Einkaufscenter, aber die Shopping-Mentalität. Die Folgen von Management, Marketing und zielgruppengerechter Sprache machen sich erst nach Jahren bemerkbar, und zwar in der Folgegeneration. Diese spiegelt uns zurück: Mit dieser Art von Kirche können wir nichts anfangen. Damit haben sie uns etwas über ihre „Konditionierung“ verraten: Sie sind es sich von klein auf gewöhnt, Kirchen-Dienstleistungen zu konsumieren und sie aus der Sicht des Verbrauchers als „langweilig“ und „out“ zu etikettieren. Os Guinness

Wir sind wie die losen Blätter, die in das Buch Jesus Christus geschoben werden.

Ein Buch liegt auf dem Tisch. Jemand schiebt ein loses Blatt hinein. Das Buch bleibt einige Zeit liegen, dann wird es verpackt und in eine andere Stadt geschickt. In diesem Buch befindet sich noch das einzelne Blatt. Buch mit losem BlattNiemand hat es beim Versand beachtet. Es ist einfach mit auf große Reise gegangen. Angenommen, das Buch wäre unterwegs nass geworden, so hätte auch das Blatt die Feuchtigkeit zu spüren bekommen. Wäre das Buch verloren gegangen, so wäre auch das Blatt dabei gewesen.
Der bekannte chinesische Missionar Watchman Nee erklärte den Menschen mit diesem einfachen Bild vom Buch und dem losen Blatt, was es heißt, „in Christus“ zu sein. Wir sind wie die losen Blätter, die in das Buch Jesus Christus geschoben werden. Unsere Zukunft hängt von Jesus Christus ab. Wir gehen seine Wege mit. Wir werden nicht mit Jesus Christus identisch. Wir bleiben das lose eingelegte Blatt. Aber dieses Blatt wird sich dem Buch anpassen, die überstehenden Ecken werden abgestoßen, der Farbton wird sich annähern.
Der Epheserbrief beginnt mit einem Lobpreis. Der Apostel preist Gott, der sich als Erwählender, als Erlösender und als in die Zukunft Führender erweist. Sein Dank gilt Gott, der ihn „in Christus“ sein lässt. Wir können diesen Lobpreis als einen überschwänglichen Liebesbrief lesen. Die Inhalte lassen sich in Worten kaum fassen. Sie sprengen den literarischen Rahmen und lassen erahnen, dass der Apostel in diesem Lobpreis mit allen Sinnen und Gedanken bei Gott war und intensiv seine Nähe erfuhr. Der Lobpreis erhob ihn zu Gott und Gott segnete ihn mit seiner Gegenwart.
Verstehen kann diesen Lobpreis eigentlich nur, wer selbst diese Vertrautheit mit Gott erlebt hat, sich „in Christus“ weiß, die Begeisterung nachvollziehen kann und sich hineinfallen lässt in die Worte des Apostels. So wünsche ich Ihnen und mir, dass wir dieses Liebeslied mitsingen können, uns von ihm zu Gott tragen lassen und wieder neu gewiss werden, dass uns nichts aus dem Sein „in Christus“ reißen kann.
Epheser 1,3-14

Preis und Dank sei unserem Gott – dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Denn durch Christus hat er uns Anteil gegeben an der Fülle der Gaben seines Geistes in der himmlischen Welt. Schon bevor er die Welt erschuf, hat er uns vor Augen gehabt als Menschen, die zu Christus gehören; in Christus hat er uns schon damals erwählt, dass wir heilig und fehlerlos vor ihm stehen. Aus Liebe hat er uns dazu bestimmt, seine Söhne und Töchter zu werden – durch Jesus Christus und im Blick auf ihn. So war es sein eigener gnädiger Wille, damit wir seine große Güte preisen, die Gnade, die er uns erwiesen hat durch Jesus Christus, seinen geliebten Sohn. Durch dessen Blut sind wir erlöst, unsere ganze Schuld ist uns vergeben. So zeigte Gott uns den Reichtum seiner Gnade. In seiner überströmenden Güte schenkte er uns Einsicht und ließ uns seine Wege erkennen. Er hielt sein Geheimnis vor allen verborgen; niemand erfuhr etwas von seinem Plan, den er durch Christus ausführen wollte. Uns aber hat er bekannt gemacht, wie er nach seiner Absicht die Zeiten zur Erfüllung bringt: Alles im Himmel und auf der Erde wollte er zur Einheit zusammenführen unter Christus als dem Haupt. Durch Christus haben wir Anteil bekommen am künftigen Heil. Dazu hat Gott uns von Anfang an bestimmt nach seinem Plan und Willen – er, der alle Dinge bewirkt. Denn ein Lobpreis seiner Herrlichkeit sollen wir sein – wir alle, die wir durch Christus von Hoffnung erfüllt sind! Durch Christus habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, die Gute Nachricht, die euch Rettung bringt, und ihr habt es im Glauben angenommen. Durch Christus hat Gott euch den Heiligen Geist gegeben, den er den Seinen versprochen hatte; damit hat er euch sein Siegel aufgedrückt. Dieser Geist ist das Angeld dafür, dass wir auch alles andere erhalten, alles, was Gott uns versprochen hat. Gott will uns die Erlösung schenken, das endgültige, volle Heil – und das alles wird geschehen zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

Der Mensch als Mensch schreit nach Gott, nicht nach einer Wahrheit

Der Mensch als Mensch schreit nach Gott, nicht nach einer Wahrheit, sondern nach der Wahrheit, nicht nach etwas Gutem, sondern nach dem Guten, nicht nach Antworten, sondern nach der Antwort, die unmittelbar eins ist mit seiner Frage. Denn er selbst, der Mensch, ist ja die Frage, so muss die Antwort die Frage sein, sie muss er selbst sein aber nun als Antwort, als beantwortete Frage. Nicht nach Lösungen schreit er, sondern nach Erlösung. Nicht wiederum nach etwas Menschlichem, sondern nach Gott, aber nach Gott als dem Erlöser seiner Menschlichkeit. Karl Barth

Frag Buddha oder Mohammed

«Wenn du zu Buddha gehst und ihn fragst: ‘Bist du der Sohn von Brahma?’, würde er sagen: ‘Mein Sohn, du bist immer noch im Tal der Illusion’. Wenn du zu Sokrates gehst und ihn fragst ‘Bist du Zeus?’, würde er dich nur auslachen. Wenn du zu Mohammed gehst und ihn fragst ‘Bist du Allah?’ würde er zuerst seine Kleider zerreissen und dir dann den Kopf abhauen. Und wenn du Konfuzius gefragt hättest ‘Bist du der Himmel?’ dann hätte er wohl geantwortet ‘Bemerkungen, die nicht dem Lauf der Natur entsprechen, verraten schlechten Geschmack’. Der Gedanke, dass ein grosser moralischer Lehrer die Worte Christi sagte, ist vom Tisch. Meiner Überzeugung nach ist ein Mann, der diese Worte sagte, entweder der Sohn Gottes oder komplett verrückt.»
«Wenn das Christentum falsch ist, ist es bedeutungslos; wenn es stimmt, ist es von unendlicher Bedeutung. Was es nicht sein kann: ein bisschen wichtig.»  C.S.Lewis

Man kann Briefe an christliche Gemeinden schlichter eröffnen, als der Epheserbrief es tut

Epheser 1,3 Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Gepriesen sei er für die Fülle des geistlichen Segens, an der wir in der himmlischen Welt durch Christus Anteil bekommen haben. (4) Denn in Christus hat er uns schon vor der Erschaffung der Welt erwählt mit dem Ziel, dass wir ein geheiligtes und untadeliges Leben führen, ein Leben in seiner Gegenwart und erfüllt von seiner Liebe.
Man kann Briefe an christliche Gemeinden schlichter eröffnen, als der Epheserbrief es tut, wie z.B. Paulus in seinem ersten und ältesten Brief: Dort genügen der Dank für die Gemeinde und die Zusicherung, dass er immer an sie denkt und dass ihn dabei ihr Glaube, ihre Liebe und ihre Hoffnung besonders beeindrucken und vor Augen stehen (1. Thess 1,2–4). Man kann andererseits Briefe auch gleich mit Kritik eröffnen, wie im Galaterbrief, in dem Paulus nach seiner Selbstvorstellung und nach kurzem Friedensgruß (Gal 1,3) gleich mit seiner Gemeinde-Kritik ins Haus fällt und ohne höfliche Verpackung feststellt: „Mich irritiert, dass ihr euch so schnell abbringen lasst, weg von dem, der auch in die Gnade berufen hat, hin zu einem anderen Evangelium“ (Gal 1,6). Man kann schließlich einen Brief auch viel herzlicher und persönlicher beginnen, wie Paulus im 2. Korintherbrief zeigt: Zwar steht auch dort das Lob Gottes am Anfang, aber als „Gott allen Trostes“. Dort stellt Paulus gleich zu Anfang fest: Trost können wir gebrauchen in unserer augenblicklichen miesen Lage – und euch geht es ja auch nicht viel besser! Von all diesen Varianten nimmt der Epheserbrief keine für seine Eröffnung, sondern beginnt mit überschwänglichem Lob und hängt an das grundsätzliche Lob Gottes eine ganze Liste von Segnungen an, ein Kompendium der Gnade. Er beschreibt die Fundamente des Christseins und des Gemeindelebens und kommt dabei auf so grundlegende Verankerungen wie Erwählung und Erlösung, Weisheit und Erbanspruch, Versiegelung mit dem Heiligen Geist zu sprechen. Solche hohen Bewertungen des Christseins sind Paulus auch sonst nicht fremd (vgl. Röm 8,28– 30), aber in dieser positiven Häufung bei ihm selten. Vom Gnadenstand und vom Segen der Gemeinde wird hier den höchsten Tönen, geradezu „hymnisch“ gesprochen. Die christlichen Gemeinden in Ephesus und Umgebung sollen also gleich von Anfang an wissen, worauf sie gebaut sind, was ihnen mitgegeben ist und wozu sie auf der Welt sind, nämlich „zum Lob seiner herrlichen Gnade“ (1,5), zum „Lob der göttlichen Herrlichkeit“ (1,12.14). Stehen sie glänzend da, so scheint der Glanz auf Gott zurück. Gott soll groß werden dadurch, dass es den Gemeinden geistlich gut geht – egal wie ihre materielle und emotionale Lage im Römischen Reich auch ist, in dem andere Mächte, Gestalten und Gewalten glänzend dastanden und sich selbst mit Superlativen schmückten, Ehre und Ruhm auf ihr Konto schrieben.