Wie wird die Kirche heute von der Bevölkerung wahrgenommen?

Die Kirche wird vom Großteil der Bevölkerung und der Medienschaffenden wahrgenommen als quasi-staatlicher Teil des Gemeinwesens. Paradoxerweise sogar von denen, die längst keine Kirchglieder mehr sind. Weil die meisten Zeitgenossen mit dem orthodoxen Christentum jedoch nichts mehr anzufangen wissen, fordern sie Reformen, ganz so, als wären kirchliche Lehre und Ethik Teil eines Gesellschaftsvertrags, der einzig und allein durch politische Willensbildung zu Stande kommt. In dem Maße, in dem sich das Führungspersonal der Großkirchen dieser Denke fügt bzw. sie noch durch permanente Reformversprechen anfüttert, verschlimmern sie die Lage derer, die noch wirklich daran glauben, dass Gott unzweideutig gesprochen hat. Dabei sind diese Menschen die wirklichen Schäflein, die eigentlich zu weiden wären. Brechen auch sie weg, bleiben nur noch politisch-korrektes Life-Coaching und Kaffeekränzchen in altehrwürdigen Gemäuern.

Tim-Christian Hebold https://www.facebook.com/profile.php?id=100015147486817

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