Korrupte Politiker

Korrupte Politiker gibt es überall – gleich welcher Partei – demonstrieren schlimme Verfehlungen in ihrem Amt. Korruption bedeutet, Geldzahlungen unterm Tisch zu erhalten, um anderen Illegale „Vorteile“ bei einer Sache einzuräumen. Das geht in Richtung Bestechlichkeit.
Bei den erwischten Abgeordneten geht es vermutlich „Habgier“, nicht um Bestechlichkeit oder Korruption.
Es ist ein gravierendes Missverständnis, dass eine C-Partei biblisch-christlich beurteilt werden könnte oder gar müsste. Das wäre Wahnsinn! Die C-Parteien sind alle (!) weltlich-säkulare Institutionen, wie alle anderen Parteien gleichermaßen. Parteien haben grundsätzlich nichts mit Gemeinde, der Bibel, mit christlicher Ethik (der Wiedergeborenen) oder dem Christsein ganz allgemein zu tun. Wer das durcheinanderbringt und staatliche Einrichtungen, samt allen Parteien, und die Gemeinde als Leib Christi vermischt, der kommt zu gravierenden Fehlurteilen.
Die C-Parteien wollen sich am christlichen Menschenbild orientieren als Weltanschauung, befürworten christliche Werte höher als andere Tugenden und Weltanschauungen. Doch dadurch sind sie und ihre Politiker noch lange nicht nach Maßstäben zu bewerten, die exklusiv in der Gemeinde gelten, als wären es alle wiedergeborene Christen. Das sind die wenigsten! Solch ein Urteilen darf nicht der Maßstab sein!
Politiker, die habgierig oder korrupt in Geldgeschäfte verwickelt sind, werden bzw. wurden durch das säkular-weltliche Parteiengesetz gerichtet, das auch Abgeordnete maßregelt. Mit Gemeindezuchtmassnahmen der Ekklesia kann das nichts zu tun haben, sofern es das Mandat als Politiker betrifft.
Wer als Christ in Deutschland daher eine Partei wählt, wählt die nicht, weil sie „gemeindeähnliche“ Urteile fällen oder strikt christliche Positionen vertreten würde. Das kann eine säkulare Partei gar nicht!!! Sie ist nämlich ein weltlich Ding, was auch die C-Parteien mit einschließt. Wer eine C-Partei wählt, hat abgewogen, dass gewisse christliche Grundwerte im Verhältnis zu wichtigen Sachkompetenzen in Regierungsfragen, der Wirtschaftsordnung, des Sozialwesens, des Staatsschutzes, der Rechtsfragen , der Ökologie usw. am verlässlichsten zu sein scheint. Deshalb wählt man eine säkulare Partei oder wirkt selbst in ihr mit, mit C oder ohne. Wer nur deshalb eine Partei wählte, weil diese gemeindliche Richtlinien umsetzt, wird nie eine Partei in einem demokratischen Staat wählen können. Dabei würden dann „Gemeinde“ und „Staat“ unzulässige zusammengebracht und Bereiche vermischt, die biblisch geurteilt getrennt gehalten werden müssen!
Korruption ist immer schlimm. Doch Politik im Staat ist weltlich, bei der Christen aktiv und passiv eigenverantwortlich mitwirken dürfen, durch Wahlen, durch Engagement usw. BSFB

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