Alles Gute zum Muttertag!

Heute denke ich an alle Frauen, die so gerne Mütter wären, doch es nicht sind. An Mütter, die ihr Kind verloren haben. An Mütter, die alleinerziehend eine Last stemmen müssen, die selbst für zwei groß wäre. An alle, die ihre Mutter verloren haben oder unter ihrer Mutter litten…An alle, die mit unerfüllten Träumen leben müssen. Wir leben in einer Kultur, die das Erreichen von Zielen feiert. Lebe Deinen Traum! Erfülle Dir Deine Wünsche!Doch das Leben ist oft so schockierend anders. Und deshalb besteht menschliche Größe auch darin, mit unerfüllten Wünschen zu leben. Nicht bitter zu werden, obwohl das Leben oft bitter ist. Mir scheint, darin besteht oft mehr Heroismus als in dem, was von außen betrachtet großartig aussieht. Heute denke ich an alle, die mit unerfüllten Wünschen leben müssen. Mit zerbrochenen Hoffnungen. Und ich denke dabei an jenen, der seine erste öffentliche Predigt mit folgenden Worten begann: „Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben. Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.“ (Mt 5) Johannes Hartl

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