Der Zorn Gottes

Manche sagen: Einen strafenden Gott kann ich mir nicht vorstellen.Es ist nicht so entscheidend, was wir uns alles so vorstellen können und was nicht. Gott muss sich ja nicht nach den Vorstellungen einzelner Menschen richten. Entscheidend ist, was in der Bibel steht. Schrecklich ist es in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen (Hebr. 10,31) – kann ich dort lesen. Das mag erschüttern. Eigentlich hat aber dieser Satz noch eine andere Seite, als wir wahrnehmen. Der Zorn Gottes ist auch etwas Erstaunliches. Das heißt doch, Gott hat ein unendliches Interesse an uns.Hier ein Beispiel: Ich saß am Fenster vorm Computer und sah einige Kinder. Sie kamen mit dem Fahrrad aus dem Grundstück gegenüber. Ohne nach rechts und links zu schauen fuhren sie quer über die Straße. Ich ging raus, erklärte und ermahnte die Kinder: „Wenn jetzt ein Auto um die Kurve gekommen wäre, hätte es euch umgefahren“. Ich ging zurück an meine Arbeit. Es dauerte nicht lang, da erschienen wieder die Kinder mit ihren Rädern. Ich dachte, ich sehe nicht richtig: Ohne nach rechts und links zu schauen fuhren sie quer über die Straße. Ich ging raus. Erklärt nochmal alles: „Das war lebensgefährlich!“Ein Junge musste mitkommen. Dem habe ich das Fahrrad für eine Woche angeschlossen. Er durfte so lange nicht fahren und bekam obendrauf noch eine Sonderarbeit. Auf diesen Jungen war ich besonders zornig – weil ich ihn besonders liebte. Es war mein Sohn.Im übertragenen Sinne bedeutet das: Wenn Gott zornig auf Menschen ist, dann setzt das voraus, dass er ein großes Interesse an ihnen hat und sie liebt. Gott lässt uns nicht hängen. Gott ließ zu, dass die Menschen JESUS ans Kreuz hängen. Das Kreuz ist der Blitzableiter für seinen Zorn. Denn das steht auch in der Bibel geschrieben: Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben (Joh. 3,16). Lutz Scheufler

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