„Wollen wir eine Brücke schlagen von Mensch zu Mensch – und dies gilt auch von einer Brücke des Erkennens und Verstehens -, so müssen die Brückenköpfe eben nicht die Köpfe, sondern die Herzen sein.“ (Viktor E. Frankl)

Vor ein paar Tagen bin ich mal wieder mit dem Zug von Österreich nach Deutschland gefahren. Und wie immer stiegen in Deutschland, nach dem Grenzübertritt, Bundespolizisten zu und kontrollierten die Reisenden. Ich habe es schon oft erlebt, dass ich selbst in vollen Abteilen der Einzige bin, der nach seinem Ausweis gefragt wird – meist dann, wenn ich der Einzige nicht weiße Fahrgast bin und mithin als „Ausländer“, „Migrant“, „Flüchtling“ wahrgenommen werde. „Racial profiling“ nennt man das, etwas, das es laut Auskunft der Polizei und der Innenministerien gar nicht gibt, das ich aber regelmäßig erlebe – und kritisiere.
Diesmal aber lief es anders ab. Ich beschrieb es auf Facebook und Twitter so:
„Bundespolizei steigt nach Grenzübertritt von Österreich nach Deutschland in den Zug. Sie kontrollieren nahezu alle.
Bleibt ein junger Polizist bei mir stehen, sagt: ‚Sie sehen so aus, als würden Sie immer kontrolliert, stimmt’s?‘
Ich seufze.
Polizist: ‚Gut. Aber heute nicht!‘
Lächelt, geht weiter.
Manchmal habe ich Hoffnung.“
Hasnain Kazim

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-11/politische-haltung-rassissmus-racial-profiling-polizei-rechtsextremismus/komplettansicht

»Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann noch Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.« Galater 3,28

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