Zum Prozess gegen die Ärztin Päivi Räsänen

Der ehemaligen finnischen Innenministerin Päivi Räsänen steht vor Gericht. Ihr wird vorgeworfen, drei Straftaten begangen zu haben, darunter Hassrede. Die Evangelisch-Lutherische Missionsdiözese in Finnland berichtet über den Prozess:

Die Bezirksstaatsanwältin Maija Päivinen verlas die Anklage wegen Volksverhetzung gegen Räsänen und Pohjola. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat Bischof Pohjola sich an diesem Verbrechen schuldig gemacht, indem er die Schrift von Päivi Räsänen „Er schuf sie als Mann und Weib – Homosexuelle Beziehungen fordern das christliche Menschenbild heraus“ öffentlich zugänglich gemacht hatte, weil laut der Staatsanwaltschaft in dieser Veröffentlichung die Homosexuellen als Gruppe wegen ihrer sexuellen Orientierung beleidigt würden. Bestimmte Äußerungen seien diskriminierend und überschritten die Grenzen der Meinungs- und Religionsfreiheit.

Die Bezirksstaatsanwältin Päivinen fordert in der Anklageschrift die Entfernung bestimmter Passagen aus der Veröffentlichung und eine Geldstrafe in mindestens 120 Tagessätzen für Räsänen und in 60 Tagessätzen für Pohjola. Darüber hinaus forderte die Staatsanwaltschaft vom Herausgeber der ernannten Schrift, der Finnischen Luther-Stiftung, als entscheidungsbefugter juristischen Person eine Geldstrafe von mindestens 10.000 Euro.

Mehr: www.lhpk.fi.
https://theoblog.de/zum-prozess-gegen-die-aerztin-paeivi-raesaenen/37676/

Meine lieben Freunde,
Ich bin erleichtert, dass dieser lang erwartete und harte Tag nun vorbei ist. Ich hoffe, die Justiz wird mich von allen Anklagepunkten befreien. Die Bearbeitung läuft noch mit der gleichen Aufstellung 14.2 vor dem Amtsgericht mit den letzten Sätzen. Die Entscheidung des Gerichts wird in etwa einem Monat erwartet. Ich warte mit ruhigem und hoffnungsvollen Geist auf die Entscheidung.

Dieser Fall ist historisch in Bezug auf Rede- und Religionsfreiheit. Das Gericht richtet sich nicht nur an Christen, sondern auch an die Freiheit anderer, ihre eigene Überzeugung zu äußern. Vor Gericht habe ich Berufung auf das Verfassungsrecht und internationale Vereinbarungen für Rede- und Religionsfreiheit eingelegt. Ich werde nicht von meiner Überzeugung auf die Bibel zurückhalten.

Bei allen Anklagepunkten bestreite ich, dass ich schuldig bin, was gegen das Gesetz ist. Das Thema meiner Recherche ist verbunden mit den traditionellen Lehren der Bibel und christlichen Kirchen über Heirat, Leben als Mann und Frau und insbesondere die Lehre des Apostels Paulus über homosexuelle Handlungen gegen Gottes Willen. Die Lehren der Bibel erheben sich nicht aus Hass gegenüber irgendeiner Gruppe von Menschen, sondern aus Liebe zu deinem Nächsten, zu ihrem Wohl.

Die Staatsanwaltschaft hat mehrere falsche, ignorante, sogar falsche Behauptungen über meine Ansichten aufgestellt. Laut Staatsanwaltschaft bin ich der Meinung, dass „Schwule-Sexuelle auch nicht Gottes Schöpfung sind wie Heterosexuelle. „Ich habe das noch nie in irgendeiner Weise gesagt. Ich habe schon oft betont, dass alle Menschen nach Gottes Ebenbild geschaffen sind und die gleichen Menschenrechte und Menschenrechte haben. An dem Punkt, auf den sich der Ankläger bezieht, sprach man über die Schöpfungsgeschichte der Bibel. Das sagte ich: „Gott hat den Menschen ursprünglich nicht dazu geschaffen, homosexuell zu sein. Er wurde geschaffen, um hetero zu sein. Er schuf einen Mann und eine Frau und meinte die Ehe zwischen beiden. „

Entgegen dem, was der Ankläger behauptet, habe ich im Stiller-Diskussionsprogramm nicht Homosexualität als genetischen Verfall gesagt und nicht als genetisches Erbgut, das Krankheiten verursacht. Ganz im Gegenteil, ich habe das von der Reporterin des Diskussionsprogramms über Homosexualität vorgeschlagene Denkspiel als genetisches Merkmal verteidigt und gesagt, dass die neuesten Studien gezeigt haben, dass eine mögliche genetische Erbschaft in Homosexuelle gering ist. .

Darüber hinaus behauptet die Staatsanwaltschaft, dass der Hang zu sexuellem Missbrauch von Kindern aus meiner Sicht unweigerlich ein homosexuelles Merkmal wäre. Ich habe so etwas noch nicht gesagt und ich glaube nicht. Ich habe Homosexuelle auch nicht als minderwertige Menschen betrachtet, wie der Ankläger behauptet, sondern als völlig gleichwertige und gleichwertige Menschen, die nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden.

Ich wundere mich zutiefst, dass ich nach der Interpretation der Staatsanwaltschaft meine biblischen Überzeugungen zum Ziel des Engagements nutze. Ich betrachte den Anspruch als zutiefst durch religiösen Terrorismus. Meine Anschuldigungen unterscheiden sich nicht vom klassischen Christentum, noch unterscheiden sich meine Ansichten zur Ehe von der offiziellen Linie der Kirche. Die Interpretation der Staatsanwaltschaft würde im Wesentlichen die Verengung der Religionsfreiheit in Finnland beeinträchtigen und ist daher aus Grundrechtsperspektive schädlich.
https://www.facebook.com/paivi.rasanen.71

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