S C H A T Z

Das Hamburger Abendblatt berichtete im Jahr 2017 von einer Frau, die vor 30 Jahren auf einem Flohmarkt in London einen Ring gekauft hatte. Verkäufer und Käuferin hielten den Stein in der Ringfassung für billigen Modeschmuck. Die Frau zahlte für den Ring schlappe zehn Pfund. Ihr gefiel der Ring aber so gut, dass sie ihn ständig trug. So fiel der Ring einem Juwelier auf. Der fragte: „Darf ich das Schmuckstück einmal untersuchen?“
Die Untersuchung des Experten ergab, dass der Ring aus dem 19. Jahrhundert stammte und es sich nicht um einen wertloser Stein, sondern einen 26-karätigen Edelstein handelte – Verkaufswert 400.000 Pfund. 30 Jahre lang trug die Frau 400.000 Pfund an ihrem Finger. Sie hatte nicht den geringsten Hauch einer Ahnung, wie reich sie war.
Als ich diese Geschichte las, musste ich an die Bibel denken. Ihr ergeht es ähnlich. Manche haben die Bibel sogar in Leder gebunden und mit Goldschnitt im Regal stehen. Optisch macht sie einiges her, aber aufgeschlagen wurde sie selten oder nie. Das Urteil ist häufig: Was da drinnen steht ist wertlos.
Es gibt Länder, in denen die Bibel verboten ist. Dazu gehören Nordkorea und manche islamische Länder. Wird man in Nordkorea mit einer Bibel erwischt, marschiert man ins Arbeitslager. Wenn ich von Menschen höre, die unter solchen Umständen dennoch die Bibel lesen, dann muss die Botschaft zwischen diesen Buchdeckeln doch sehr wertvoll sein! Dieser Schatz ist den verfolgten Christen mehr wert als ihre Freiheit.
Auf den Blättern der Bibel lesen sie nämlich davon, dass Jesus sie durch die Höhen und Tiefen des Lebens und am Schluss in den Himmel bringt. Lutz Scheufler FB220123

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