Limits of Freedom

My freedom to swing my fist ends at your nose. My freedom of speech ends at lying and slander. When we understand, and respect the forms of mechanics, physics and aerodynamics we become free to fly across the ocean. If we ignore or violate the forms, we crash. If we go outside the forms God gives us for life, we move toward death. We choose some limits. Some are made by God or the society we live in. If we try to live only within the limits we choose for ourselves we will destroy ourselves and others.
Grenzen der Freiheit
Meine Freiheit, meine Faust zu schwingen, endet vor deiner Nase. Meine Redefreiheit endet mit Lügen und Verleumdung. Wenn wir die Formen der Mechanik, Physik und Aerodynamik verstehen und respektieren, können wir frei über den Ozean fliegen. Wenn wir die Formen ignorieren oder verletzen, stürzen wir ab. Wenn wir außerhalb der Formen gehen, die Gott uns für das Leben gibt, gehen wir in Richtung Tod. Wir wählen einige Grenzen. Einige werden von Gott oder der Gesellschaft gemacht, in der wir leben. Wenn wir versuchen, nur innerhalb der Grenzen zu leben, die wir für uns selbst wählen, werden wir uns und andere zerstören. Ellis H.Potter

Lachen und Weinen

In der Nachfolge Jesu lebt die Gemeinde als Seelsorgerin nicht ein entrücktes Dasein, sondern kennt sich als ein wissendes Stück der versöhnten Welt, nimmt in der Nachfolge Jesu teil an der Lust und am Weh der Welt Sie steht unter der Mahnung: »Freuet euch mit den Fröhlichen, weinet mit den Weinenden« (Röm 12,15). Die Gemeinde weiß zwar um die Kürze der Zeit, die das Lachen und Weinen relativiert (1Kor 7,29 f); aber sie wird deshalb nicht gemahnt, das laute Lachen der Welt zu temperieren. Sie wird ausdrücklich zuerst zum Mitlachen und dann auch zum Mitweinen aufgerufen, d.h. sie soll teilnehmen, herzlich teilnehmen an den Freuden und Leiden der Kreatur. Nur im Mitlachen und Mitweinen, im Mitfühlen mit den Weltkindem kann die Gemeinde ihr Amt der Seelsorge ausüben. Gerade dies haben wir in der Kirche weithin verlernt, daß es eine Seelsorge des Mitlachens gibt. »Schmunzeln ist auch eine Gnade, von der leider die Theologen nicht schreiben.«
Rudolf Bohren (Dem Worte folgen, 1969, S. 100–101)

So ist Gott

Während der Jahre seines öffentlichen Wirkens fragten die Jünger ihn immer wieder: „Jesus, wann wirst du die Macht ergreifen? Wann hörst du auf, dich mit den einfachen Leuten abzugeben? Fang doch endlich an, eine Organisation aufzubauen und Spenden zu sammeln! Sollten wir nicht ein Büro anmieten? Wann ist die Gründungsversammlung? Wann haben wir den ersten Fernsehauftritt?“ Statt zu antworten, diente Jesus den Armen, ließ sich foltern und hinrichten. Nach seinem Tod begegnete er zuerst den Frauen, obwohl Frauen in der damaligen Gesellschaft eine sehr niedrige Stellung hatten. Jesus errettete uns nicht dadurch, dass er seine Muskeln spielen ließ, sondern indem er Schwäche und Bedürftigkeit an den Tag legte. Jesus machte die Erlösung möglich durch Hingabe, Dienstbereitschaft, Opfer und Tod. Die große Botschaft der Bibel lautet: „Gott hat sich vielmehr in der Welt die Einfältigen und Machtlosen ausgesucht, um die Klugen und Mächtigen zu demütigen. Er hat sich die Geringen und Verachteten ausgesucht, die nichts gelten, denn er wollte die zu nichts machen, die in der Welt etwas sind“ (1. Korinther 1,26–28). Er wählt auch heute noch diejenigen aus, die machtlos und gering sind, verachtet werden und nichts gelten. Damit beschämt er alle, die stark und klug sind. So ist Gott
Timothy Keller Zitat aus: „Es ist nicht alles Gott, was glänzt“ (S. 130), 2011, Gerth Medien GmbH, Asslar

Der Götze des Erfolgs

Anders als andere Götzen verleiht uns der Erfolg zunächst das Gefühl, wir wären wie Gott, denn unsere Sicherheit und unser Wert kommen aus uns selbst, sind auf unsere Fähigkeiten, unsere Weisheit, Kraft und Begabung zurückzuführen. Der Erfolgreiche ist in seiner Disziplin besser als die anderen, er hat alle anderen übertroffen und ist an der Spitze, er ist die Nummer eins.
Das trügerische Gefühl der Sicherheit ist ein Hinweis darauf, dass der Erfolg den Stellenwert eines Götzen eingenommen hat.
Wer seinen Erfolg zum Gott erhebt und erwartet, dass ihm nichts geschehen kann, der wiegt sich in einer falschen Sicherheit . Nur Gott kann wahre Sicherheit schenken.
Es ist nicht alles GOTT was glänzt Timothy Keller Seite 108-019

Hallowed be Thy Name

Someone’s name is not only a label. It is also the character or reputation. “Hallowed be Thy Name” is not a complement or statement. It is a request that God’s Name will be hallowed, or known as holy, on the earth. This is the first request in the Lord’s Prayer because it is our greatest need. God’s Name is often known as “myth” or “optional” or “fantasy”. This mistake inhibits people from coming to Him. The main task of God’s people from Abraham to the present is to live and speak so His Name is known as Holy.
Geheiligt sei dein Name
Jemandes Name ist nicht nur ein Etikett. Es ist auch der Charakter oder der Ruf. ′′ Geheiligt sei dein Name ′′ ist keine Ergänzung oder Aussage. Es ist eine Bitte, dass Gottes Name auf der Erde geheiligt oder heilig genannt wird. Dies ist die erste Bitte im Herrn Gebet, weil es unsere größte Notwendigkeit ist. Gottes Name ist oft als ′′ Mythos ′′ oder ′′ optional ′′ oder ′′ Fantasie ′′ bekannt. Dieser Fehler behindert Menschen, zu Ihm zu kommen. Die Hauptaufgabe von Gottes Volk von Abraham bis zur Gegenwart besteht darin, zu leben und zu sprechen, so dass Sein Name als Heilig bekannt ist. Ellis H. Potter

Selbstgerechtigkeit passt nicht zur Guten Nachricht

«Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken» (Matthäus 11,28). Diese Einladung richtet sich ausdrücklich an alle Menschen, auch an uns. Mit der Einladung macht uns Jesus nicht gerade ein Kompliment. Er beschreibt uns als «mühselig und beladen». Offenbar vergleicht er uns mit Ochsen, denen ein schweres Joch den Nacken wund scheuert und die eine schwere, ja erdrückende Last tragen.
Jesus geht also davon aus, dass alle Menschen eine Bürde tragen, und was mich betrifft, so habe ich keinen Zweifel daran, dass seine Diagnose zutrifft. Da sind die Lasten unserer Ängste und Sorgen, unserer Versuchungen, unserer Verantwortung und unserer Einsamkeit. Da ist dieses schreckliche Gefühl, das uns manchmal überfällt, dass das Leben weder Sinn noch Ziel hat. Vor allem aber ist da die Bürde unseres Versagens oder (um das Kind beim Namen zu nennen) unserer Sünden, die Gottes Gericht verdienen. Klagt unser Gewissen uns niemals an wegen einer Schuld? Senken wir niemals den Blick unter einem Gefühl der Scham und der Entfremdung? Haben wir niemals ausgerufen (wie das anglikanische Gebetbuch es vorsieht), dass «die Last unserer Sünden unerträglich» ist, dass wir sie also nicht mehr tragen können?
Wenn uns all diese Lasten fremd sind, dann – fürchte ich – werden wir niemals die Einladung Christi annehmen, zu ihm zu kommen und uns von ihm befreien zu lassen. Es sind die Beladenen, denen er Erquickung verspricht. Wie er an anderer Stelle sagte: «Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken! » (Matthäus 9,12). Wer sich gesund fühlt, wird nicht zum Arzt gehen. So werden wir auch nicht zu Jesus Christus kommen, solange wir nicht die Last unserer Sünde verspüren.
Der erste Schritt, Christ zu werden, ist das demütige Eingeständnis, dass wir Jesus brauchen. Nichts kann uns so sicher vom Reich Gottes fern halten wie unser Stolz und unsere Selbstgerechtigkeit.
Aber was bietet Jesus nun eigentlich an? Er verspricht uns, wenn wir zu ihm kommen, unser Joch leichter zu machen, unsere Last von uns zu nehmen, uns zu befreien und uns zu erquicken. John Stott Die große Einladung über die Befreiung durch Christus (Brunnen, 2004, S. 126–128)

Psalm 139 Wohin soll ich gehen vor deinem Geist,

Wohin soll ich gehen vor deinem Geist,
und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
Führe ich gen Himmel, so bist du da;
bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.
Nähme ich Flügel der Morgenröte
und bliebe am äußersten Meer,
so würde auch dort deine Hand mich führen
und deine Rechte mich halten.
Spräche ich: Finsternis möge mich decken
und Nacht statt Licht um mich sein –,
so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir,
und die Nacht leuchtete wie der Tag.
Finsternis ist wie das Licht.
Verse aus Psalm 139

„Der alttestamentliche Tag beginnt mit dem Abend und endet wieder mit dem Sonnenuntergang. Das ist die Zeit der Erwartung. Der Tag der neutestamentlichen Gemeinde beginnt mit der Frühe des Sonnenaufgangs und endet mit dem Anbruch des Lichtes am neuen Morgen. Das ist die Zeit der Erfüllung, der Auferstehung des Herrn. In der Nacht wurde Christus geboren, ein Licht in der Finsternis, der Mittag wurde zur Nacht, als Christus am Kreuze litt und starb, aber in der Frühe des Ostermorgens ging Christus als Sieger aus dem Grabe hervor. … Was wissen wir Heutigen, die wir Furcht und Ehrfurcht vor der Nacht nicht mehr kennen, noch von der großen Freude unserer Väter und der alten Christenheit an der morgendlichen Wiederkehr des Lichtes? Wollen wir wieder etwas lernen von dem Lobpreis, der am frühen Morgen den dreieinigen Gott gebührt, Gott, dem Vater und Schöpfer, der unser Leben bewahrt hat in der finsteren Nacht und uns aufgeweckt hat zu einem neuen Tag.“
Dietrich Bonhoeffer

Gesetz und Gnade

„Es ist also so: Gott spricht im Gesetz der Werke: Tu, was ich befehle; im Gesetz des Glaubens sprechen wir: Gib, was du befiehlst. Das Gesetz befiehlt, um zu fordern, was nur der Glaube vollbringen kann; wenn also einer den Befehl hört, aber noch nicht die Kraft zur Erfüllung hat, wisse er, worum er zu bitten hat; vermag er aber das Gesetz zu erfüllen und im Gehorsam zu leben, so soll er auch wissen, wer ihm die Kraft dazu gibt. „Wir haben ja nicht den Geist dieser Welt empfangen“ (I Kor 2,12), sagt dieser unbeirrbare Verteidiger der Gnade, „sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir erkennen, was von Gott an Gnade uns gegeben ist“.
Aurelius Augustinus, Geist und Buchstabe, 13,22

Der Blick auf das Kreuz

„Jedes Mal, dass wir das Kreuz anschauen, ist es als ob, Christus uns sagt, „Ich bin deinetwegen hier. Deine Sünde trage ich, unter deinem Fluch leide ich, deine Schulden bezahle ich, deinen Tod sterbe ich.“ Nichts in der Historie, nichts im Universum bringt uns zurück zum Boden wie das Kreuz. Jeder von uns denkt zu viel von sich, vor allem in der Selbstgerechtigkeit, bis wir an diesen Ort namens Golgatha angekommen sind. Hier ist es, am Fuß des Kreuzes, dass wir auf unsere wahre Größe zurück schrumpfen.“ John Stott

Fasting

The Bible assumes fasting as part of the Christian life. We can fast from food, conversation, reading, screen time, internet and other things. Fasting is usually for special purposes like repentance, thanksgiving, deciding on a job or a spouse, joining a Church, preparing for College. It can be for ourselves and/or for others. Fasting makes us weak and helps us know our need for God. Fasting sharpens the mind and helps us pray and receive God’s guidance. Fasting is not magic and should not be a spiritual Olympics contest. It should not be overdone and damage our health.
Fasten
Die Bibel geht vom Fasten als Teil des christlichen Lebens aus. Wir können fasten von Essen, Gesprächen, Lesen, Bildschirmzeit, Internet und anderen Dingen. Fasten ist normalerweise für besondere Zwecke wie Buße, Erntedankfest, Entscheide über einen Job oder einen Ehepartner, tritt einer Kirche bei und bereitet sich auf das College vor. Es kann für uns selbst und / oder für andere sein. Fasten macht uns schwach und hilft uns, unser Bedürfnis nach Gott zu erkennen. Das Fasten schärft den Verstand und hilft uns, zu beten und Gottes Führung zu erhalten. Fasten ist keine Magie und sollte kein spiritueller Olympiade-Wettbewerb sein. Es sollte nicht übertrieben werden und unsere Gesundheit schädigen. Ellis H.Potter