„Buße tun“?

„Buße tun“? Buße tun bedeutet, dass ich mein Denken ändere über Sünde, über mich selbst, über Gott und über Christus. Das ändert meine ganze Einstellung und damit auch meine Handlungen. Buße betrifft nicht nur den Verstand, sondern auch das Gewissen. Es ist das Eingeständnis des Sünders, dass er gottlos, verloren, hilflos und hoffnungslos ist und Gottes Gnade nötig hat. Es ist eine Umkehr von 180 Grad. Es bedeutet, dass ich mich auf Gottes Seite stelle, Gott Recht gebe und mich selbst verurteile. Es beinhaltet auch Reue, das heißt, Schmerz darüber, dass ich gesündigt habe. Aber es ist mehr als nur das. Denn manchmal tut es einem leid, dass man gesündigt hat, aber man hört nicht auf.William MacDonald

„Im Canyon – Fünf Tage und Nächte bis zur schwierigsten Entscheidung meines Lebens“ von Aron Ralston.

„Im Canyon – Fünf Tage und Nächte bis zur schwierigsten Entscheidung meines Lebens“ von Aron Ralston.

Der Arm des Abenteurers Ralston wird von einem Felsen in einer engen Schlucht getroffen, er steckt fest. Weit und breit keine Menschenseele die im helfen könnte. Nach fünf Tagen Ausharren muss er eine Entscheidung treffen: Sterben mit Arm oder den Arm amputieren um eine geringe Überlebenschance zu wahren. Die Geschichte erinnert unmittelbar an folgenden  Vers:„Wenn aber deine Hand oder dein Fuß für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Es ist besser für dich, daß du lahm oder verstümmelt in das Leben eingehst, als daß du zwei Hände oder zwei Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst.“ (Mt 18,8) Für Ralston stand das irdische Leben auf dem Spiel und er hat sich seinen Arm bei vollen Bewusstsein (mit einem stumpfen Messer) abgetrennt. Wie weit gehen wir, wenn es um unser ewiges Heil geht?

„Das Kreuz: Zentrum des christlichen Glaubens“

Wir müssen an der biblischen Offenbarung des lebendigen Gottes festhalten, der das Böse hasst, von ihm angewidert und erzürnt ist und sich weigert, sich jemals damit abzufinden.
Doch dem modernen Menschen sind diese Gedanken fremd. Die Art von Gott, die den meisten Menschen heute genehm wäre, würde unsere Übertretungen gelassen tolerieren. Er wäre sanft, freundlich, entgegenkommend und hätte keinerlei heftige Reaktion. Unglücklicherweise scheinen wir selbst in der Kirche die Vision der Majestät Gottes verloren zu haben. Es gibt viel Seichtigkeit und Leichtfertigkeit unter uns. Propheten und Psalmisten würden wahrscheinlich sagen: „Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.“ In den öffentlichen Gottesdiensten haben wir uns angewöhnt, uns auf unseren Stühlen zu lümmeln oder zu kauern; wir knien heutzutage nicht mehr nieder, geschweige denn, dass wir uns in Demut vor Gott niederwerfen. Es ist eher typisch für uns, dass wir vor Freude in die Hände klatschen, als dass wir vor Scham oder Tränen rot werden. Wir schlendern zu Gott hin und nehmen seine Gunst und Freundschaft in Anspruch; dass er uns fortschicken könnte, kommt uns gar nicht in den Sinn.
Wir haben es nötig, wieder auf die ernüchternden Worte des Apostels Petrus zu hören: „Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person nach eines jeden Werk richtet, so wandelt die Zeit … in Furcht!“ (1.Petr.1,17) Mit anderen Worten, wenn wir es wagen, unseren Richter „Vater“ zu nennen, müssen wir uns davor hüten, ihm anmaßend entgegenzutreten. Es muss sogar gesagt werden, dass unser evangelikales Schwergewicht auf der Sühne gefährlich ist, wenn wir zu schnell dorthin kommen. Erst, nachdem wir Gottes Unnahbarkeit für Sünder erkannt haben, lernen wir den Zugang zu Gott zu schätzen, den Christus uns eröffnet hat. „Halleluja“ können wir aufrichtig erst dann rufen, wenn wir zuerst „Wehe mir, denn ich bin verloren“ gerufen haben.
„Nur wer die Größe des Zornes kennt, [wird] von der Größe des Erbarmens überwältigt.“
Aus John Stott: „Das Kreuz – Zentrum des christlichen Glaubens“

«Früher war alles besser»

Sprüche 7,10: Frage nicht: „Warum war früher alles besser als heute?“ Damit verrätst du nur, dass du das Leben noch nicht kennst.

War früher alles besser? Schauen wir uns einige Fakten an:

  • Oft höre ich die Klage: Alles wird teurer! In Bezug auf Nahrungsmittel stimmt diese Aussage nicht. Heute geben wir etwa 11% unseres Einkommens für Nahrungsmittel aus. Vor 100 Jahren waren das über 50%.
  • Manche schimpfen über faule, freche und undisziplinierte Jugendliche. Auf einer Keilschrift aus Ur vor über 4000 Jahren steht: „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.“ Hört sich das irgendwie vertraut an?
  • ‚Abzockerei‘ ein Thema, das in der vergangenen nationalen Abstimmung die Gemüter erregte. Wir empören uns über Manager, die 500 Mal mehr verdienen als einfache Angestellte. Ich bin keinesfalls für solche Missstände, aber es ist kein neues Phänomen. Pilatus, der römische Stadthalter zur Zeit von Jesus erhielt ein Jahresgehalt von 75‘000 Denaren. Das ist das 300-fache eines Legionärs. Cicero, ein römischer Anwalt und Politiker, brachte es auf 150‘000 Denare.
  • Wir beschweren uns über unsere Gesellschaft, deren Religion Sex, Geld und Macht sein soll. Waren die Umstände vor 2000 Jahren wirklich besser, als Jesus Christus seinen Fuss auf die Erde setzte? War die Situation der ersten Christen wirklich besser? Sie verkündeten die Gute Nachricht von Jesus Christus in einer heidnischen Bevölkerung. Sie mussten mit Verleumdung, Verfolgung, Gefängnis, Folter und Tod rechnen. In der Bibel können wir sehen, dass die Gesellschaft von damals keineswegs moralischer war als heute und auch die Gemeinde in Korinth damit zu kämpfen hatte. Auch sie waren Kinder ihrer Zeit.

Unsere Voraussetzungen und Zustände mögen um und in uns wirklich bedenklich sein. Sie sind aber nicht besser oder schlechter als zu anderen Zeiten. Der Mensch ändert sich nicht wesentlich. Er kämpft mit seinen Bedürfnissen und Lebensumständen. Die Frage ist wohl die, wie wir uns in der Situation, in der wir stehen, verhalten.

Klagen wir und wünschen uns das Früher zurück, in dem nur scheinbar alles besser war? Ich glaube, das hilft für die Gegenwart nicht wirklich weiter.

In der „Stillen Zeit“ eröffnete Gott eine neue Blickrichtung, die mir Mut und Hoffnung gibt für den Alltag. Eine Blickrichtung, die aus dem Klagen und Verharren in der Ohnmacht reisst. Eine Blickrichtung, die glauben lässt, dass Veränderung möglich ist. Wer möchte es wissen, was eine neue Sicht verschafft?
1. Mose 18,14: Ist für den Herrn irgendetwas unmöglich? Nächstes Jahr um die verabredete Zeit komme ich wieder, dann hat Sara einen Sohn.
Eine fast 100-jährige Frau, die ihr ganzes Leben unfruchtbar war, bekommt einen Sohn! Gott, für den nichts unmöglich ist, den möchte ich ins Visier nehmen und nicht vergangenen Zeiten nachtrauern.
Mit Gott ist auch heute nichts unmöglich! Es gibt Hoffnung für die Gegenwart!

Von der Wirksamkeit von Gebeten

Von der Wirksamkeit von Gebeten

Beten heisst bitten. Es gehört zum Wesen einer Bitte, dass sie erfüllt werden kann oder auch nicht. … Ausnahmsloser “Erfolg” der Gebete bewiese die christliche Lehre keineswegs. Er bewiese viel eher etwas wie Magie – eine Macht gewisser Menschen, den Lauf der Natur zu beeinflussen und in eine Richtung zu zwingen.

Das Gebet im Sinne einer Bitte um etwas bildet nur einen kleinen Teil des Gebetes überhaupt; Bekenntnis und Busse sind seine Schwelle, Anbetung sein Heiligtum, Gegenwart, Schau und Genuss Gottes sein Brot und Wein. In ihm zeigt sich uns Gott. Dass er Gebete erhört, ist eine Folge – und nicht unbedingt die wichtigste – dieser Offenbarung. Was er tut, erfährt man aus dem, was er ist.

Das Gebet ist keine Maschine. Es ist keine Magie, es ist kein Rat, der Gott gegeben würde. Wenn wir beten, darf unser Tun – sowenig wie all unser übriges Handeln – nie aus der anhaltenden Tat Gottes selbst herausgelöst werden; alle endlichen Ursachen wirken einzig in ihr.

Aus: C. S. Lewis. Die letzte Nacht der Welt. Brunnen Verlag: Giessen 1995.

Was bedeutet eigentlich „an Gott glauben“?

An Gott glauben bedeutet nicht, was heute viele Menschen darunter verstehen. Ein Glaube wie Gott ihn möchte, besteht nicht nur in der Annahme, dass es ihn gibt. Ein Vers aus dem Buch Sprüche drückt etwas klarer aus, was an Gott glauben bedeutet:

Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen so wird er dich recht führen.

Verlass dich auf den Herrn

Dieses Vertrauen und an Gott glauben bedeutet:

  1. Ich glaube seinem Urteil über mich: Ich bin ein Sünder. Ich habe Gottes Gebote nicht gehalten und seine Strafe verdient.
  2. Ich glaube an das Angebot Gottes in Jesus Christus: Er kam zu uns, damit wir zu Gott kommen können. Durch Jesus können mir meine Sünden vergeben und die Beziehung zu Gott wiederhergestellt werden.
  3. Ich vertraue ihm im Alltag – hoffe auf seine Hilfe, suche Trost und Korrektur und habe Freude an Gott.
  4. Ich bin Gott gehorsam – wer mich liebt hält meine Gebote. Nicht menschliche Regeln, sondern Gott lieben und den Nächsten lieben – darin sind alle Gebote eingeschlossen.

Verlass dich auf den HERRN! Eigentlich steht dort für Herr „Jahwe“, Gottes Eigenname, den die Juden aus Gottesfurcht nicht benutzt haben. An Gott zu glauben bedeutet ihn persönlich zu kennen und sich auf ihn zu verlassen. Das ist die Aufforderung. Es geht sogar darum, das von ganzem Herzen zu tun. Das erinnert stark an das wichtigste Gebot des christlichen Glaubens (und den Inhalt dieses Blogs): Liebe Gott von ganzem Herzen.

Gott will ein ungeteiltes Herz. Er will die Nummer eins in unserem Leben sein. Er will nicht, dass wir für ihn und für unsere Ehre leben. Woher erhoffen wir uns Hilfe? Wo suchen wir unsere Freude? Wie gelingt uns ein erfolgreiches Leben? Die Antwort will Gott selbst sein. Das ist der Anspruch zu „glauben“.

Das könnte man nun noch negativ abgrenzen:

und verlass dich nicht auf deinen Verstand

Wir Menschen vertrauen auf

  • unsere eigene Kraft, Intelligenz, Schönheit
  • was wir uns aufbauen: Erfolg, Anerkennung, Wohlstand.
  • Vergnügen: Feiern, Ausgelassenheit, Lust.
  • Hoffen auf andere Menschen: Suchen unser Glück im Partner, den Kindern, der Familie.
  • die Wissenschaft (die sich immer an der aktuellen philosophischen Mode orientiert und immer mehr selbst korrigiert)

Jeder von weiß meint doch am Besten zu wissen, was richtig und falsch ist, ob es Gott gibt und wie er ist… Alle Menschen verlassen sich auf ihr eigenes Denken und ihr eigenes Urteil. Sie meinen es am Besten zu wissen. Verlass dich nicht auf deinen Verstand… er ist so trügerisch.

Gott ist gnädig und spricht in unser Leben hinein – durch sein Wort – er ruft uns. Er will unser Herz gewinnen – unser Vertrauen und unsere Liebe.

Es gibt Menschen, die kopfüber 100 Meter in die Tiefe springen im Vertrauen auf ein Gummiseil, obwohl es nicht immer gehalten hat.
Es gibt Menschen, die sich Tausende von Kilometern hoch in den Weltraum schießen lassen im Vertrauen auf die Technik, obwohl sie nicht immer funktioniert hat.
Und es gibt Menschen, die mit allen Sinnen das Abenteuer des Glaubens wagen im Vertrauen auf Gott, weil er bisher immer sein Wort gehalten hat.

Doch selbst dann als Gläubiger irrt man so häufig – verlässt sich auf eigene Überzeugungen und Vorstellungen. Das führt zur Ablehnung – die Fehlerhaftigkeit der Christen gebrauchen manche Menschen als Argument für ihre Ablehnung Gottes und ihren Ungehorsam. Auch uns Christen fehlt manchmal Liebe und Wahrheit – wir suchen sie in seinem Wort. Darum geht es im nächsten Teilsatz.

Sondern gedenke an ihn, in allen deinen Wegen!

Gedenke an ihn bedeutet erkenne ihn, suche ihn! Gott möchte, dass wir seineHilfe suchen und darauf hoffen (Spr 16,3; Ps 37,5) und nach seinem Willen fragen!

 Vertrau auf Jahwe und tue das Gute, · wohne im Land und lebe wahrhaftig! (…) Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen (…) Sei stille dem HERRN und warte auf ihn. (Ps 37,3.5.7)

Egal wie es dir geht und was passiert ist, sollst du Gott suchen und nach ihm fragen. Das bedeutet an Gott zu glauben! Das Leben kann unheimlich hart und ungerecht sein. Die einen wenden sich deshalb von Gott ab, doch andere wenden sich gerade deshalb Gott zu!

Ich wünsche dir, dass du glauben kannst! Oder dass du betest: „Jesus ich glaube, hilf meinem Unglauben!“

http://www.lgvgh.de/wp/tag/glaube

Der Mensch tendiert nicht zur Heiligkeit.

Abgesehen von den von der Gnade angetriebenen Bestrebungen, wird der Mensch nicht von Gottesfurcht, Gebet, Gehorsam gegenüber der Schrift, Glauben und der Lust am Herrn angezogen. Wir tendieren zum Kompromiss und nennen ihn Toleranz; wir tendieren zum Ungehorsam und nennen ihn Freiheit; wir tendieren zum Aberglauben und nennen ihn Glaube. Wir hegen die Disziplinlosigkeit verlorener Selbstkontrolle und nennen sie Entspannung; wir lümmeln uns in die Gebetslosigkeit und täuschen uns mit dem Gedanken, wir seien der Gesetzlichkeit entkommen; wir schlittern in die Gottlosigkeit und überzeugen uns selbst, wir seien befreit worden. D.A. Carson

„Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Schaut man in unseren Tagen mit wachen Augen in die Welt, erlebt man wahrscheinlich alle Arten von Gefühlen: Von «hoffnungslos» bis «Es wird sicher besser». Ohne Hoffnung können wir nicht leben. Was aber gibt es zu hoffen? Welche Hoffnung liegt im Glauben?
Wie sagen wir so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Das ist zwar nicht falsch, doch irgendwie riecht es ein bisschen nach billiger Vertröstung, wenn man nichts anderes mehr zu sagen hat. Hoffen kann man ja immer, egal auf was, ob begründet oder nicht. In unserem Sprachgebrauch ist die Hoffnung oft mit einer vagen Vermutung oder mit schlichtem Wunschdenken verknüpft: „Hoffentlich regnet es morgen nicht.“ oder „Ich hoffe, diesmal gewinne ich im Lotto.“
In der Bibel wird Hoffnung anders verstanden. Das griechische Wort elpis kann mit »freudige Erwartung« übersetzt werden. Das Grundgefühl ist hier ähnlich wie bei einem Kind, das sich am Weihnachtsabend auf die Bescherung freut. Die Geschenke liegen ja bereits unter dem Baum, sie sind gewiss. Die biblische Hoffnung nimmt das Gute, das kommt, bereits vorweg. Ja mehr noch, der Hoffende freut sich jetzt schon auf den Guten, der kommt, Jesus Christus. Die christliche Hoffnung knüpft sich an die Verheißung eines neuen, befreiten Lebens, mit Jesus an unserer Seite. Er hat den Bann des Todes gebrochen und somit unserer Hoffnung einen festen Grund und Anknüpfungspunkt gegeben (1. Petrus 1,3). Unser Leben bekommt Perspektive und die Hoffnung wird zur Erwartung. Denn als Christen hoffen wir nicht grundlos, sondern gestützt auf Gottes Zusagen. Deshalb spricht der Apostel Paulus vom „Gott der Hoffnung“: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.“ (Römer 15,13). Gott selbst gibt in Jesus Anlass zur Hoffnung. Von ihm geht Freude und Friede aus und erfüllt das Leben des Glaubenden. Wer hofft, glaubt dem Versprechen Gottes, er rechnet mit seiner Nähe und seinem Beistand in jeder Lebenslage und lebt aus der Zuversicht, dass Gott sein gutes Wort wahr macht. Deshalb haben wir allen Grund zur Freude, denn die Hoffnung siegt zuletzt.

Ich möchte Menschen zu nahe treten.

Es gibt unangenehme, gewalttätige, stinkende und nervige Menschen. Sie werden oft gemieden. Manche sind erst so geworden, weil sie gemieden werden. Häufig fordern jedoch kulturelle oder religiöse Sitten, dass man um bestimmte Personen einen Bogen machen soll. Petrus kennt die religiösen Vorschriften. Juden war es zum Beispiel untersagt, das Haus von Heiden zu betreten.Doch Petrus bricht die Regel, und er hat einen Grund: JESUS! Wenn es um die Rettung von Menschen geht, interessieren Jesus religiöse Grenzen so sehr wie die Wasserstandsmeldung auf der Zugspitze. Überhaupt nicht!Und deshalb meidet auch der Apostel Petrus keinen Menschen, weil die Botschaft vom Kreuz und der Auferstehung alle Menschen hören müssen. Und weil Jesus nicht nur der Auftraggeber vom Petrus ist, sondern den Auftrag zur Weltmission allen Christen gegeben hat, deshalb sind Jesus-Leute Grenzverletzer. Wie Missionare mit Anstand den gebührenden Abstand zu Muslimen,Buddhisten und Atheisten einhalten, darf nicht unsere größte Sorge sein. Wir wollen viel mehr anderen Menschen gerne zu nahe treten, also Jesus nahebringen. Auch wenn viele Christen in ihrem kuscheligen Gemeindehaus das merkwürdig finden, ist es würdig, dass wir es uns nicht nur merken, sondern tun.Es geht ums Leben. Die Jesus-Botschaft muss über die Grenzen gebracht werden – zu Juden und Muslimen, Polizisten und Mördern, Millionären und Pennern, Senioren und Kindern. Es geht ums Leben, um das ewige Leben!(Der Autor, Lutz Scheufler (Waldenburg bei Zwickau), ist Evangelist und Liedermacher. Seit 2005leitet er das Evangelisationsteam Sachsen.
http://info1.sermon-online.com/german/LutzScheufler/2014

Die Ewigkeit im Herzen

„Wenn mein Leben in Zeit und Raum keine Erfüllung finden kann, dann darf ich Zeit und Raum nicht so behandeln, als könnten sie mir die Erfüllung bringen. Wenn ich auf Ewigkeit hin angelegt bin, dann muss ich Ewigkeit haben. Wenn ein Auto auf Benzin angelegt ist, dann kann ich nicht Coca Cola hinein schütten oder Honig, sondern eben nur Benzin. Wenn Sie im Tiefsten nicht angelegt sind auf Raum und Zeit, sondern angelegt auf vergängliches Leben, dann müssen Sie die Ewigkeit in Ihr Leben bekommen.“ Klaus Vollmer