Gesellschaft

Corona: Christlicher Unternehmer wirbt für neue Strategie

21.01.2022

Der christliche Unternehmer Hermann Butting. Screenshot: YouTube/ BUTTING Group
Der christliche Unternehmer Hermann Butting. Screenshot: YouTube/ BUTTING Group

Knesebeck (IDEA) – Der christliche Unternehmer Hermann Butting (Knesebeck) hat eine Aktion gestartet, um für eine neue Strategie im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu werben. Er schaltete in den überregionalen Zeitungen Bild am Sonntag, Zeit und Süddeutsche Zeitung ganzseitige Anzeigen, in denen die Grundrechte des Grundgesetzes abgedruckt waren. Die Anzeigen enthielten außerdem einen Hinweis auf den Aufruf „Für Toleranz, Verbundenheit und Menschenwürde. Es ist Zeit, gemeinsam eine neue Corona-Schutz-Strategie zu erarbeiten.“ Die Anzeigen kosteten über 100.000 Euro. Den Aufruf hat Butting auf der Internetseite seines Unternehmens veröffentlicht.

In dem Text heißt es, die aktuelle Corona-Strategie müsse überarbeitet werden, „um der Einheit unserer Gesellschaft wieder näher zu kommen“. Viele der bisher getroffenen Maßnahmen seien nicht verhältnismäßig. Im Kampf gegen die Krankheit sei Impfen zwar hilfreich, „aber für sich allein nicht die Problemlösung“. Es sei auch keine sinnvolle Kommunikationsstrategie, Ängste zu verstärken und nicht-geimpfte Menschen als die Schuldigen für die Ausbreitung des Virus hinzustellen. Deshalb sollten Politiker und Medien aufhören, zu polarisieren und die Gesellschaft weiter zu spalten.

Weiter schreibt Butting, er selbst sei geimpft und sein Unternehmen biete den Beschäftigten Corona-Impfungen während der Arbeitszeit an. Eine Impfpflicht lehne er aber ab, weil sie die Freiheitsrechte und die Ängste vieler Menschen missachte.

Motivation aus der Bergpredigt

Butting erklärte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, die Bergpredigt Jesu (Matthäus 5–7) habe ihn motiviert, in der aktuellen gesellschaftlichen Situation aktiv zu werden. Darin rufe Jesus unter anderem dazu auf, nicht über andere Menschen zu richten (Matthäus 7,1) und andere Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden wolle (Matthäus 7,12). Derzeit würden Ungeimpfte in der Gesellschaft ausgegrenzt, verurteilt und benachteiligt. Deshalb wolle er „gerade als Geimpfter meine Möglichkeiten nutzen, um zur Umkehr aufzurufen und einen neuen, gemeinsamen Weg zu suchen“. Er schlage das Umschwenken auf die sogenannte „1G-Strategie“ vor, nach der alle Bürger unabhängig von ihrem Impfstatus regelmäßig mit hochwertigen Tests getestet würden.

Weitere geeignete Maßnahmen im Kampf gegen Corona seien höhere Entgelte für Pfleger, ein Bonus für Pflegekräfte auf Intensivstationen, der Erhalt und Wiederaufbau von Intensivbetten sowie die Modernisierung der Schulen unter anderem mit neuen Fenstern und Lüftungsgeräten. Butting ist seit 2000 geschäftsführender Gesellschafter der weltweit operierenden Butting-Gruppe, einem Edelstahl-Verarbeiter, Rohrspezialisten und Anlagenbauer. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.900 Mitarbeiter. 2020 veröffentlichte er das Buch „Pipeline zum Leben – Ein Unternehmer entdeckt die Bergpredigt“ (Fontis).
https://www.idea.de/artikel/corona-christlicher-unternehmer-wirbt-fuer-neue-strategie?fbclid=IwAR2simNxfMUBlAo8CZXD2Iy8wMAINS30Q2-imODTdYqYtmLv3dxNIzCNM-E

Mit der Bekenntnisfreiheit tut sich die Staatsgewalt besonders schwer

“Als originärer Ausdruck der Religions- und Bekenntnisfreiheit tut sich die Staatsgewalt besonders schwer, hart gegen solche Gebete vorzugreifen. München scheint dabei mit seinen drakonischen Maßnahmen selbst gegenüber Gläubigen ziemlich alleine dazustehen. Denn in der Provinz werden die Betenden in der Regel in Ruhe gelassen oder von der Polizei sogar wohlwollend begleitet. Und auch in München wurde bis zu besagtem Mittwoch, 5. Januar (Demo und Gebet am Marienplatz), nicht versucht, das Gebet mit Hinweis auf die von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) erlassene Allgemeinverfügung schon im Keime zu ersticken.
Ein Armutszeugnis für eine Stadt und ihre selbstherrlichen Regenten, die einst Papst Benedikt einen so bewegenden Empfang bereitet hatte. Ein Armutszeugnis auch für die Kirchen beider Konfessionen, die alle Wendungen des staatlichen Corona-Regimes zumindest willig nachvollzogen, wenn ihre Würdenträger nicht selbst Öl ins Feuer gossen und weiter spalteten, statt zu versöhnen.” Achgut.com

Art.4 GG:  Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Dieses Grundrecht ist ist nicht einschränkbar, im Gegensatz zu anderen Grundrechten des GG. Warum tut es dann die Polizei und verstößt gegen ein nicht einschränkbares Grundrecht? Als originärer Ausdruck der Religions- und Bekenntnisfreiheit tut sich die Staatsgewalt besonders schwer, hart gegen solche Gebete vorzugreifen. München scheint dabei mit seinen drakonischen Maßnahmen selbst gegenüber Gläubigen ziemlich alleine dazustehen. Denn in der Provinz werden die Betenden in der Regel in Ruhe gelassen oder von der Polizei sogar wohlwollend begleitet. Und auch in München wurde bis zu besagtem Mittwoch, 5. Januar, nicht versucht, das Gebet mit Hinweis auf die von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) erlassene Allgemeinverfügung schon im Keime zu ersticken.
Ein Armutszeugnis für eine Stadt und ihre selbstherrlichen Regenten.

Gott möge diesen Leuten begegnen.
https://www.soulsaver.de/blog/wir-sind-nicht-katholisch-und-beten-nicht-zu-maria-sondern-jesus-christus-aber-wir-sind-sehr-fuer-religionsfreiheit/?fbclid=IwAR2bWoyuv_a4-NkeXG1jFRJqs-QrRQyO4NidSBQ56VBjBO7XO-_uYmrlUds

(UN)HEIL

Es war diese Überschrift, die sich mir ins Gedächtnis gegraben hat: „In unserem Land passiert gerade Unheil.“

Ein Interview mit dem ehemaligen Leiter eines bayerischen Gesundheitsamtes (1), das meine Emotionen der vergangenen Monate gut zum Ausdruck gebracht hat. Um es kurz zu machen: Auch ich gehöre zu den aus Überzeugung Ungeimpften. Und ja: auch ich gehe wiederholt montags spazieren. Ich sehe mit Erstaunen, wie sich Meinungsfreiheit und Diskursfreude scheibchenweise aus unserem Land verabschiedet haben. Die Lust, sich niveauvoll zu streiten, ist der German Angst gewichen. Das hohe Gut selbständigen, mitunter anstrengenden Denkens wurde selbst durch ständiges Lenken ersetzt. Das Volk der Dichter und Denker existiert nicht mehr. Dies bedauere ich zutiefst, da ich mich als Ehemann, Vater, Lehrer und auch als Christ als selbstständiger Denker verpflichtet sehe. Dies bin ich meinen Kindern wie Schülern schuldig: Erziehung zur Selbstständigkeit. Wie gerne würde ich ihnen zurufen: „Bildet euch eure eigene Meinung! Werdet zu eigenständigen Persönlichkeiten und nicht zu Abziehbildchen, die alles nachplappern!“ Doch allzu oft verhallt dieser Schlachtruf hinter den FFP-2-Textilien. 

Und dann gibt es Gott in alledem. Und diese Tatsache verbietet mir, das düstere Szenario weiterzuzeichnen. Wo Gott ist, da ist Hoffnung. Immer. Selbst aus dem größten Unheil vermag ER Heil zu schaffen. „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, Gott aber gedachte es gut zu machen.“ (Gen. 50,20). Dies entspricht seinem Wesen, es ist seine DNA. Wir kommen von Weihnachten her und es ist dies die Botschaft des Evangeliums: Gott rettet. Er ist da.

Und so steht meine Entscheidung für das vor mir liegende Jahr fest: Ich werde diesen Gott suchen, wieder und wieder und wieder. Ich werde nicht aufhören, in seiner Nähe sein zu wollen, um auf die Weisheit zu hören, die er im Verborgenen gibt (Ps. 51,8). Ich möchte diese Weisheit bekommen, die mich trägt in einer Zeit, in der ich manchmal mehr Fragen als Antworten habe. Der Orientierungslosigkeit dieser Zeit halte ich das Licht des Wortes Gottes entgegen, und dem Unheil das Heil des Morgensterns, der in meinem Herzen aufgegangen ist. Und da ist noch etwas: Aus dieser Überzeugung erwächst ein Auftrag. Ich möchte für Heil in unserem Land eintreten. In der Fürbitte und im Dialog mit meinen Mitmenschen. Im Wort und in der Tat der Liebe. Frank Laffin

(1) https://multipolar-magazin.de/artikel/in-unserem-land-passiert-gerade-unheil

Bildnachweis: Daniel Lincoln auf Unsplash (https://unsplash.com/photos/23fk429Ayok?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditShareLink)
https://glaubensschritte.com/2022/01/02/unheil/?fbclid=IwAR1MtgEDrvdJpgvya5BCnEeR2hhMzOifXPc0BhUAr3p4ADqAgMduB4I-WZ4

„Unsere Türen sind für alle offen“

Mitte September wurde in Litauen landesweit und verbindlich der „Pass der Möglichkeiten“ (Galimybiu pasas) eingeführt. Ähnlich den 3G-Regeln in Deutschland können Inhaber dieses Passes (meist auf dem Smartphone), die gegen Covid-19 geimpft, genesen oder getestet sind, Veranstaltungen aller Art besuchen, ins Kino, Restaurant usw. gehen. Nur mit dem Pass gelangt man außerdem in größere Geschäfte. Wer keinen Pass hat, kommt nur in kleinere und mittelgroße Supermärkte sowie Apotheken. Gegen diesen Pass, der keine klare gesetzliche Grundlage hat, liegt inzwischen eine Verfassungsbeschwerde mehrerer Dutzend Parlamentarier vor. Ob Tests durch die Arbeitnehmer in Zukunft selbst bezahlt werden müssen, wie ein jüngst verabschiedetes Gesetz vorsieht, ist noch offen. Der Staatspräsident erwägt ein Veto.

Kirchliche Veranstaltungen sind bisher uneingeschränkt möglich, vor allem auch deshalb, weil die Religionsgemeinschaften recht große Freiheitsrechte genießen. Die Einschränkungen des letzten Winters nahmen die Kirchen freiwillig vor. Allerdings wird von staatlichen Stellen bis hin zur Regierungschefin mitunter sanfter Druck ausgeübt – vor allem auf die katholische Bischofskonferenz.

Im Hinblick auf den neuen Pass erklärte der Erzbischof von Vilnius im September, der Zugang zu den Sakramenten werde sicher frei bleiben. Aber wenn er es sich doch anders überlegt? Und wie sieht es mit dem ganzen Spektrum der kirchlichen Veranstaltungen neben den Sakramenten aus? Erlaubt oder doch nicht? Das Nationale Gesundheitszentrum ermahnte schon in E-Mails, doch bitte nur Passinhaber in die Gottesdienste zu lassen. Die Verunsicherung wuchs, gerade unter den jüngeren, freien evangelischen Gemeinden und ihren Mitgliedern.

Unsere reformierte Kirche ergriff die Initiative und veröffentliche mit Zustimmung des Konsistoriums, der Kirchenleitung, Anfang Oktober eine Art kurzes Hirtenwort: „Unsere Türen sind für alle offen“ (s.u., hier in einem katholischen Portal Litauens). Darin wird weder zur Impfung, noch zum neuen Pass direkt Stellung genommen, denn schließlich gibt es dazu in allen Kirchen ganz unterschiedliche Meinungen. Es wird aber klar bekräftigt, dass der Pass oder die 3G-Regeln für alle kirchlichen Veranstaltungen nicht angewendet werden. Der Text war konzipiert als gemeinsame Wort der verschiedenen evangelischen Kirchen des Landes. Allerdings wollte sich öffentlich doch keine andere Kirche (oder Bund) dem Wort anschließen.

Bisher ist die reformierte Kirche Litauens also die einzige Religionsgemeinschaft, die sich in dieser Frage klar und eindeutig positioniert hat. Inzwischen mehren sich auch in der litauischen Presse die Berichte über Zugangsbeschränkungen zu Gottesdiensten und Messen in anderen Ländern. Möglicherweise wird sich herausstellen, dass wir in Litauen in weiser Voraussicht gehandelt haben.

In Deutschland ist auf die Erklärung „Gott schließt keinen aus – wir auch nicht! Der Zugang zum Gottesdienst muss für alle frei bleiben“ hinzuweisen, die ausführlicher ist, aber ähnliche Akzente setzt (auf der Homepage von Wolfgang Nestvogel und dem Gemeindenetzwerk).

Unsere Türen sind für alle offen – eine Erklärung der ev.-reformierten Kirche Litauens

„Das Evangelium Jesu Christi gilt allen Menschen: Männern und Frauen, Jungen und Alten, Armen und Reichen, Gesunden und Kranken. Weil die Kirche berufen ist, der ganzen Menschheit die Botschaft der Gnade zu verkünden, heißen christliche Kirchen jeden willkommen, sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte. Gerade in dieser Krisenzeit stehen unsere Türen für alle offen, denn die Kirche ist wie ein Krankenhaus für alle Seelen, wie der Kirchenvater Johannes Chrysostomos sagte.

Als Teil der allgemeinen Kirche Christi bekräftigen wir unsere Treue zu Gottes Gebot, Gläubige zu versammeln und alle einzuladen, die Jesus Christus suchen und mit ihm leben wollen. Wir sind dankbar für das durch die Verfassung der Republik Litauen garantierte Recht, die Lehre Christi frei zu verkünden, unsere Riten durchzuführen und frei gemäß unseren Kanonen und Statuten zu handeln (s. Art. 43). Wir ehren die Staatsoberhäupter (1. Pt 2,17), beten für die Diener der Staatsgewalt (1. Tim 2, 1-2) und fordern sie auf, die dem Staat durch Gott zugewiesene Funktion treu zu erfüllen (Röm 13, 4). Wir werden alle Gottesdienste, Seelsorge, Katechese und Schulungen in Gemeinderäumen und Privathäusern der Gläubigen (bei Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen) fortsetzen. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, in diesen unruhigen Zeiten uns noch entschlossener für Tugend, Einheit und Versöhnung einzusetzen.“
Holger Lahayne, 29.10.2021 http://www.lahayne.lt
http://lahayne.lt/2021/10/29/unsere-turen-sind-fur-alle-offen/

Impfen als Religion

Jetzt geht sie los die Zeit des gegenseitigen Beschuldigens. Irgendeinen Schuldigen muss es ja geben für die vierte Welle. Und sicher scheint nur eines: Schuld haben die anderen!
Impfen oder nicht impfen hat religiöse Züge angenommen. Jetzt fällt es beiden Seiten schwer, vom Glauben abzulassen. Natürlich ist Impfen sinnvoll, denn es schützt den einzelnen vor schwerer Erkrankung. Zumindest für ein paar Monate. Dann lässt die Wirkung nach. Die Impfung schützt aber nicht zu 100% vor Infektion mit dem Corona-Virus. Auch Geimpfte können sich anstecken und könne ansteckend sein. Nicht so sehr wie Ungeimpfte, aber wenn es um Fragen des Glaubens geht fallen solche Details gerne unter den Altar.
Ungeimpft heißt aber ungeschützt. Auch das gehört zur Wahrheit. Ungeimpft heißt: ich werde erkranken. Wie schwer? Das kann keiner wissen. Dem Virus entfliehen kann keiner. Ungeimpfte können sich nicht aus der Verantwortung stehlen und sagen: Ich habe mit der Situation auf den Intensivstationen nichts zu tun. Ungeimpfte können auch nicht fordern, dass Maßnahmen fallen, dass das Leben für Kinder und Jugendliche erleichtert wird, aber für sich selbst sagen: Das Entscheidende tue ich dafür nicht.
Und wer jemals noch mal das Wort „Eigenverantwortung“ in den Mund nehmen sollte, dem empfehle ich die Bilder aus den Karnevalshochburgen in Mainz und Köln von letzter Woche. Auch 2G heißt ja nicht, dass die Pandemie vorbei ist. Auch Geimpfte und Genese tragen zum Infektionsgeschehen bei.
Also zu sagen: Die Ungeimpften sind Schuld und wir Geimpften sind das auserwählte Volk, das von den Höhnern persönlich durchs Pandemiemeer in die Freiheit geführt wird, das ist mir a)zu religiös und b)zu weit entfernt von der Realität.
Und jetzt? Schuldzuweisungen helfen uns jedenfalls nicht weiter.
Neulich las ich einen Text von jemandem, der schrieb, dass er sich jetzt endlich auch in Deutschland eine Triage wünscht. Eine völlige Überlastung der Intensivstationen. Bilder wie aus Bergamo. Tod. Massengräber. Damit es endlich alle kapieren.
Ich wünsche mir Einsicht, Rücksicht und ein gesundes Leben für alle. Aber ich war halt schon immer ein wenig naiv. (C.S) FB161121

„Intensiv-Betten-Alarm“

1/..Wieder wird „Intensiv-Betten-Alarm“ ausgelöst. Ist dieser auch gerechtfertigt? Nach welchen Zahlen wird Alarm geschlagen?Der Alarm ist immer gleich: Keine Pflegekräfte, keine Betten.Als Lösung wird gefordert: Alle impfen! Das ist zu kurz gedacht. Und ziemlich falsch!
2/.. Was hat sich in den Krankenhäusern zum Positiven verändert? Nichts! Politiker, Geschäftsführer und Konzernchefs haben versagt, Ärzte und Pflegekräfte nicht ausreichend aufbegehrt. Und nun?Jetzt wird der Mangel an Pflegekräften mit der niedrigen Impfquote begründet.
3/.. Wie das? Die Pflegekräfte sind es angeblich leid, ungeimpfte Kranke zu pflegen! Das wird nicht der Grund für den Pflexit sein. Wäre dem so, dann könnten Pflegekräfte es irgendwann auch leid sein, herz- und lungenkranke Raucher zu pflegen. Ein unerträglicher Gedanke!
4/.. Die Wahrheit ist: Die bereits oben g. Verantwortlichen aus Politik sowie die Geschäftsführer und Konzernchefs der geldgierigen Krankenhauskonzerne haben es jahrelang vermasselt und völlig versagt. Profitsüchtige Menschen haben Pflegekräfte in voller Absicht ausgebeutet.
5/.. Einige Pflegekräfte brauchen Nebenjobs, um finanziell überleben zu können. Wie kann das sein? Es fehlt an finanz. Wertschätzung und an dem Verständnis, wie wichtig diese Arbeit ist. Geld kommt vor Menschlichkeit. Gewinn vor Mensch. Eine ökonomische Entscheidung. Ein Fehler!
6/..Und nun fürchten diese Verantwortlichen den Zorn der Gesellschaft. Zu recht. Denn das Gesundheitssystem wurde systematisch kaputt gemacht, während sich andere daran bereicherten. Aber eine Gruppe wird nun leiden: Die Kranken! Der Fokus auf die Ungeimpften soll nur ablenken!
7/7. Meine Bitte: Hört auf, Ungeimpfte und Krankenpflege gegeneinander auszuspielen. Hört auf, Ungeimpfte für das menschliche und fachliche Versagen einiger geldgieriger Menschen verantwortlich zu machen. Hört auf, Ungeimpfte und Geimpfte zu spalten. Das wäre ein Anfang.
12:56 nachm. · 3. Nov. 2021·Twitter for iPhone Dr. Friedrich Pürner, MPH

Zum aktuellen Corona-Konflikt

Ein persönliches Wort von Ulrich Parzany
Wir erleben gegenwärtig eine Spaltung nicht nur der Gesellschaft, sondern auch der christlichen Gemeinden durch unterschiedliche Bewertungen des Virus SARS-CoV-2, der COVID-19-Krankheit und der diesbezüglichen staatlichen Maßnahmen. Nutzen oder Schaden der Impfungen sind strittig. Wegen der Verwendung von Zelllinien abgetriebener Kinder bei der Entwicklung oder Herstellung einiger Impfstoffe melden einige ethische Bedenken an. Andere sind überzeugt, dass die Nutzung dieser Impfstoffe für Christen vertretbar ist.
Ich stelle fest, dass Christen nach gründlicher Prüfung der Informationen und Argumente sowie biblischer Maßstäbe zu unterschiedlichen, ja gegensätzlichen Entscheidungen kommen.
Diese Auseinandersetzungen sind belastend, aber wohl unvermeidlich, weil wir alle, unsere Familien und Gemeinden durch die jeweiligen Entscheidungen betroffen sind. Ich meine, wir sollten tolerieren, dass Christen die Pandemie und die diesbezüglichen Maßnahmen unterschiedlich beurteilen. Es ist sehr wichtig, den Zusammenhalt der christlichen Gemeinden zu stärken. Uns verbindet das Bekenntnis zum Dreieinen Gott und die Anerkennung der Bibel als dem alleinigen Maßstab für Glauben, Leben und Lehre.
Bei Anwendung der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) werden alle, die sich nicht impfen lassen oder nicht von Covid-19 genesen sind, gezwungen, sich auf eigene Kosten immer wieder testen zu lassen, wenn sie an Versammlungen teilnehmen, Krankenhäuser, Altenheime, Restaurants u.a. besuchen wollen. Dass Gottesdienste aktuell ausgenommen sind, ändert nichts daran, dass viele andere Veranstaltungen der Gemeinden und christlichen Organisationen von diesen Einschränkungen betroffen sind. Mitarbeiter in Kirchen und Gemeinden, die sich nicht impfen lassen wollen, werden erheblich in ihrem Dienst behindert.
Auch wir in der Fortsetzungsgruppe (Leitungskreis) des Netzwerks Bibel und Bekenntnis haben unterschiedliche Entscheidungen getroffen. Die einen befürworten die Impfung, andere lehnen sie ab. Ich selber habe mich impfen lassen. Gemeinsam wenden wir uns aber gegen diskriminierende, sanktionierende und einschüchternde Maßnahmen durch gesellschaftliche Gruppen, staatliche und kirchliche Institutionen gegen Menschen, die ihr Recht wahrnehmen und sich nicht impfen lassen.
Ich hoffe und bete, dass die Pandemie und die damit verbundenen Nöte als Weckruf zur Umkehr zu Gott gehört werden, dass Christen sich nicht durch Angst bestimmen lassen, sich gegenseitig im Vertrauen auf Jesus stärken, zusammenhalten und den Menschen mit der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus und durch Taten der Liebe dienen.
Allen, die diese Zeilen lesen, wünsche ich, dass sie von ganzem Herzen in die Worte des Apostels Paulus einstimmen können: „Ich warte sehnlich und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.“ (Philipper 1,20f) Ulrich Parzany
https://www.bibelundbekenntnis.de/aktuelles/zum-aktuellen-corona-konflikt/?fbclid=IwAR1k_SvI3Wgt8G4hxV9TovvnesKa7LppkVkJ0EsuxwlMT86rklMJ_2EFHuk

Keine Diskriminierung von nicht Geimpften!

Bundesregierung und Ministerpräsidenten haben gravierende Einschränkungen für nicht gegen Covid-19 Geimpfte im öffentlichen Leben beschlossen. Bündnis C warnt vor Stigmatisierung und Diskriminierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Nach Datenlage des israelischen Gesundheitsministeriums erkranken Geimpfte im Durchschnitt weder seltener noch weniger schwer an Covid-19. Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Daten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und jeglichen Druck zur Impfung zu beenden. Unser Leben und unsere Gesundheit sind weder in der Hand des Virus noch einer Regierung.Lesen Sie hier unsere Stellungnahme https://buendnis-c.de/keine-diskriminierung-von-nicht…/

Zur Entscheidung der Stiko

1/..Zur Entscheidung der Stiko:Die Stiko ist ein unabhängiges Fachgremium! Es kann nicht sein, dass aufgrund der heutigen Stiko-Empfehlung plötzlich das Gremium „schlecht“ geredet wird. Das haben bereits bestimmte Politiker schon vor der heutigen Entscheidung getan!1:16 nachm. · 16. Aug. 2021·Twitter for iPhone
2/..Damit haben sie die Stiko ernsthaft beschädigt. Die Stiko bilden mit ihren Empfehlungen einen Rahmen, also eine Orientierung für Ärzte. Für diese sind solche Hilfen wichtig, damit sie ihre Entscheidungen besser treffen und auch begründen können.1:16 nachm. · 16. Aug. 2021·Twitter for iPhone
3/..Eine Pflicht zur Umsetzung solcher Empfehlungen besteht für Ärzte allerdings nicht. Wichtig ist nun, wie die Politik mit dieser neuen Stiko-Empfehlung umgehen wird. Wird Politik Druck aufbauen? Auf Ärzte, Eltern und Kindern? Und dies mit der heutigen Entscheidung begründen?1:16 nachm. · 16. Aug. 2021·Twitter for iPhone
4/4 Ich denke: Ja, das werden Politiker so machen. Doch Druck auszuüben ist nicht die Intention der Stiko. Wenn dieser Druck wirklich so kommt, dann ist das alleine die Verantwortung der Politik. Dann benutzt sie lediglich diese Empfehlungen, um eine „Pflicht“ daraus zu machen.1:16 nachm. · 16. Aug. 2021·Twitter for iPhoneDr. Friedrich Pürner, MPH@DrPuerner
Dr. Friedrich Pürner, MPH@DrPuernerFacharzt für Öffentliches Gesundheitswesen, Epidemiologe, Impfstatus: privat