Aus dem katholischen Gesang- und Gebetsbuch „Gotteslob“:

„Schenke mir eine gute Verdauung,
Herr, und auch etwas zum Verdauen.
Schenke mir Gesundheit des Leibes,
mit dem nötigen Sinn dafür,
ihn möglichst gut zu erhalten. (…)
Herr schenke mir Sinn für Humor,
gib mir die Gnade,
einen Scherz zu verstehen,
damit ich ein wenig Glück kenne
im Leben und anderen davon mitteile.“

Wie sich Studenten mit christlicher Prägung in der Klausurphase und der Prüfung verhalten:

– Die Katholiken lernen für die Prüfung
– Die Lutheraner lernen nicht für die Prüfung, glauben aber, dass sie dennoch bestehen
– Die Anglikaner lernen anfangs mit den Katholiken, halten es aber mit diesen Strebern nicht aus
– Die Calvinisten lernen für die Prüfung, glauben aber nicht, dass es was bringt
– Die Orthodoxen schreiben nicht die Prüfung, sondern malen sie
– Die Evangelikale glauben, dass ihr Lernskript grundsätzlich inspiriert ist
– Die Pietisten beenden die Prüfung nach einer Stunde
– Die präsentischen Theologen glauben, dass die Prüfung schon war
– Die dialektischen Theologen glauben, dass die Prüfung anders ist
– Die messianische Juden sehen sich im Vorteil, da sie mit dem Prüfer Blutsverwandt sind
– Die Methodisten machen sich einen ausführlichen Lernplan und reiten dann druchs Land um das Nahen einer grausamen Prüfung zu verkünden
– Die Zeugen Jehovas haben einen falschen Prüfungstermin
– Die Mormonen lernen mit einem anderen Skript
– Die Baptisten vergewissern sich, dass der Prüfer getauft ist
– Die Pfingstler schreiben die Prüfung in Zungen
– Die Charismatiker lernen nicht, sondern warten auf die Offenbarung
– Die Allversöhner wissen, dass eh alle bestehen werden
– Die Russlanddeutschen erklären Kopftuch und Rock für normativ um zur Prüfung zugelassen zu werden
– Die Brüdergemeindler glauben, dass nur Männer zur Prüfung zugelassen sind
– Die feministischen Theologen fühlen sich diskriminiert, weil es DER Prüfer heißt
– Die Befreiungstheologen planen ein Attentat auf den Prüfer
– Die Scientologen bestechen den Prüfer
– Die Anhänger des Prosperity Gospel haben so viel Geld, dass ihnen das Ergebnis der Prüfung ohnehin egal ist
– Die Adventisten haben Angst, dass die Prüfung auf einen Samstag fällt….
– Die Liberalen glauben nicht an die Prüfung

„Die hatten nur Glauben für schönes Wetter…“

Ein Religionslehrer erzählt den Kindern der ersten Klasse die Geschichte von der Sturmstillung. Er beschreibt, wie die Jünger mit Jesus im Boot sind. Wie sie froh sind, nun allein zu sein – nach der Anstrengung mit den vielen Menschen. Er erläutert, wie Jesus bei ihnen ist und schläft. Die Kinder gehen mit. Erst recht, als dann der Wind bläst, der Sturm aufkommt. Der Lehrer schildert die Angst der Jünger, wie sie Jesus wecken und wie er den Sturm stillt. – Am Ende der Geschichte fragt er die Kinder, was sie denn nun von den Jüngern hielten. Warum waren die nur so schrecklich furchtsam gewesen, wo Jesus doch die ganze Zeit bei ihnen war? Die Antwort eines Sechsjährigen war „Die hatten nur Glauben für schönes Wetter…“

„Covidioten“ und „Schlafschafe“. „Coronaleugner“ und „Systemlinge“. „Impfgegner“ und „Impfbefürworter“

Wir entfernen uns voneinander. Wir geben einander nicht mehr die Hand. Wir umarmen uns nicht mehr. Wir nehmen nicht nur räumlichen Abstand, sondern entfernen uns auch emotional von unseren Mitmenschen.
Es gibt „Covidioten“ und „Schlafschafe“. „Coronaleugner“ und „Systemlinge“. „Impfgegner“ und „Impfbefürworter“.
Jeder hat seine ganz eigene Überzeugung. Und jeder andere, der sie nicht teilt, ist ein Idiot. Ein Trottel. Ein Verantwortungsloser. Jemand, der nicht aufwachen will.
Wisst ihr, was die Ironie daran ist? Die Spaltung, die dabei entsteht, ist gefährlicher als jede Krankheit es sein könnte. Wo es keinen Austausch und keine faire Diskussion mehr gibt, gibt es nur noch Schubladendenken.
Und da, wo es nur noch Schubladendenken gibt, gibt es keinen Platz mehr für Kompromisse, einen respektvollen Austausch oder irgendeine Form eines Miteinanders.
Hinter jeder Ideologie stehen Gründe. Und vielleicht sollten wir versuchen, die Gründe eines Menschen zu verstehen, bevor wir über ihn urteilen. Denn wie heißt es so schön: Urteile über niemanden, ehe du nicht ein paar Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist.
Lasst uns doch daran denken, bevor wir das nächste Mal jemanden als Idioten beschimpfen. Nein, wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Das heißt aber nicht, dass wir keine Freunde sein können.
Wenn du derselben Meinung bist, dann kopiere und teile diesen Beitrag bitte und trage dazu bei, unsere Gesellschaft wieder ein wenig näher zusammenzurücken.
Woran auch immer du glaubst: Solange wir einander respektvoll begegnen und darüber reden können, können wir auch Freunde sein. Bleibt gesund und passt auf euch auf!
Auf FB entdeckt, kopiert und für gut empfunden.

Abgedankt

Ein Appetit-Happen aus Adrian Plass Kampf der Welten : Adrians »eigene[] Version jener langwierigen Gebete […], die in christlichen Tagungsstätten vor den Mahlzeiten gesprochen werden, wobei man bemüht ist, Gott für absolut jeden zu danken, der an der Zubereitung der Mahlzeiten beteiligt war« …
Herr, wir danken dir für all diejenigen, die uns dieses Essen serviert haben, wie auch für diejenigen, die es vorbereitet und gekocht haben. Wir denken auch an die, die die Lebensmittel hierhergeliefert haben, und an all diejenigen, die sie für den Transport eingepackt und in die Fahrzeuge geladen haben. Wir danken dir für diejenigen, die die Rohzutaten an den Ort transportiert haben, von dem aus die geliefert wurden, und für diejenigen, die diese Zutaten auf die Schiffe oder Lastwagen verladen haben, damit sie von denen ausgeliefert werden konnten, denen gegenüber wir soeben unsere Dankbarkeit ausgedrückt haben. Wir beten für diejenigen, die jene Lastwagen lenkten und jene Schiffe steuerten, wir beten für ihre Familien, ihre Freunde und ihre Nachbarn. Wir denken an die, die in fernen Ländern, diese Lebensmittel überhaupt erst angebaut haben, diejenigen, die sie gepflückt und geerntet haben, ihre Familien, ihre Kinder, die Lehrer, die ihre Kinder unterrichten, und die Leiter der Schulen, auf die diese Kinder gehen. Wir danken dir für all die Dinge, die die Kinder in jenen Schulen zu essen bekommen, für die Menschen, die dort die Mahlzeiten vorbereiten und kochen, und für die guten Leute, die die Lebensmittel in die Schule bringen, damit sie dort zubereitet werden können. Wir möchten dir danken für die Regierungen der Länder, in denen sich diese Schulen befinden, für alle jene, die Regierungsverantwortung tragen, für alle Menschen, die sie lieben, und alle, die ihnen Liebe entgegenbringen, für das Essen auf ihrem Tisch und natürlich für diejenigen, die es kochen. Wir denken auch – Kellner, dieses Essen ist ja fast kalt. Wer ist dafür verantwortlich?
Adrian Plass Kampf der Welten
P.S.: “Wir danken der armen Sau, die sich für uns hat biologisch dynamisch mästen lassen und sich dann ethisch korrekt zum Schlachten führen ließ.”Amen!

Immerhin gerettet

Adrian Plass zitiert Johannes 3,16. Einmal klassisch. Und dann noch ein zweites Mal – »umgeschrieben im Sinne derer, die eifrig damit beschäftigt sind, die Insassenzahl geistlicher Gefängnisse zu vergrößern.«

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott war gnädigerweise bereit, sich die Nase zuzuhalten und die Nähe stinkender, unattraktiver Menschen zu erdulden, sodass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, sich klein und dumm und ein bisschen schmutzig fühlen, aber immerhin auf eine trostlose, obskure und ziemlich enttäuschende Art gerettet werden.

Angemessener Appell

Ich bleibe dabei: Alice Schwarzer denkt ihre Ansichten konsequent zu Ende, ohne Angst vor Widerspruch aus den eigenen Reihen. Den von ihr mit initiierten Appell gegen Prostitution unterstütze ich aber nicht nur deshalb. Sondern weil das deutsche Prostitutionsgesetz von 2002 in etwa dieselben Schwierigkeiten mit sich bringt wie der in den 70er Jahren entwickelte § 218a des Deutschen Strafgesetzbuchs: Die Intention war durchaus gut. In der Praxis hat’s aber offensichtlich nicht funktioniert. Nach wie vor prostituiert sich nur ein Bruchteil von Frauen – und Männern! – aus freien Stücken. Die anderen bleiben fremdbestimmte Opfer. Fein raus sind höchstens die Zuhälter. Das muss nicht so bleiben.
http://www.daniel-renz.de/wordpress/angemessener-appell/

Impf-Drängler

„Shutdown“, „Lockdown“, „Zoom-Bombing“, „Home-Office“ und „Social Distancing“. „Quarantini“ und „Covidioten“ sind Wortschöpfungen aus der Corona Zeit. Neu ist der Impf-Drängler 300 Polizistinnen und Polizisten geimpft Corona: Fälle von Impf-Vordrängler häufen sich Coronavirus Impfstoff: Drängler sind gefährlich Der Cottbuser Rathaus-Chef hatte sich heimlich impfen lassenIn Deutschland haben sich mehrere Kommunalpolitiker vorzeitig gegen das Coronavirus impfen lassen. Ihre Rechtfertigungen sind so lächerlich wie gefährlich. Drängler bei den Corona-Impfungen sorgen für Ärger, Kanzler Sebastian Kurz ist empört …Impf-Vordrängler: Mallorcas Bischof gerät weiter unter DruckMilliardär Johann Rupert ließ sich in seiner Privatklinik den Corona-Impfstoff vor dem offiziellen Impfstart verabreichen.

Wenn ich sage „Ich bin ein Christ“ von Carol Wimmer [Lyrik]

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Schreie ich nicht „Ich bin gerettet“
Ich flüstere „Ich ging verloren!
Deswegen wählte ich diesen Weg“

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Spreche ich nicht mit menschlichem Stolz
Ich gestehe, dass ich stolpere –
Gott als meinen Führer brauche

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Versuche ich nicht stark zu sein
Ich bekenne, dass ich schwach bin
und für Kraft bete, um weiter zu machen

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Prahle ich nicht mit Erfolg
Ich gebe zu zu versagen
Und kann die Schulden niemals zahlen

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Denke ich nicht, alles zu wissen
Ich lege meine Verwirrtheit vor
Demütig frage ich danach unterrichtet zu werden

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Kann ich nicht behaupten vollkommen zu sein
Meine Mängel sind weithin sichtbar
Aber Gott meint, dass ich es wert bin

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
fühle ich immer noch den Stachel des Schmerzes
Ich habe mein Päckchen Leid
Das ist der Grund weshalb ich Seinen Namen suche

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Möchte ich nicht richten
Ich habe nicht die Befugnis
Ich weiß nur ich bin geliebt

Eine Übersetzung des Gedichts „When I say, I am a Christian“ von Carol Wimmer (1988).
http://www.lgvgh.de/wp/wenn-ich-sage-ich-bin-ein-christ-von-carol-wimmer-lyrik/3251

Kauft Bücher für das Seelenheil, statt Klopapier für’s Hinterteil

Radiobeitrag für die erste Woche des neuen Jahres: HYGIENEKONZEPT
Hygienekonzepte sind aktuell an der Tagesordnung. Hände waschen, desinfizieren und Maulkorb tragen ist geboten. Bei den Hygienevorschriften geht es um die körperliche Gesundheit. Viele Zeitgenossen können das inzwischen nicht mehr hören. Restaurants und Hotels haben sich mit der Hygiene viel Mühe gegeben und wurden dennoch dicht gemacht. Darf man bei soviel Ärger und Wut überhaupt noch fragen, ob es auch ein Hygienekonzept für die seelische Gesundheit gibt? Eine Buchhandlung warb in diesen Tagen mit diesem Spruch: Kauft Bücher für das Seelenheil, statt Klopapier für’s Hinterteil. Das finde ich bemerkenswert. Denn ein bestimmtes Buch fürs Seelenheil gibt es wirklich und jede gute Buchhandlung hat es auch vorrätig. In diesem Buch steht übrigens auch das Hygienekonzept für die Seele. Das Buch ist die Bibel, die Heilige Schrift. Das Hygienekonzept sind die 10 Gebote. Hier mal ein Auszug:Du sollst Vater und Mutter ehren.Du sollst nicht die Ehe brechen.Du sollst die Wahrheit sagen.Du sollst nicht gierig und neidisch sein.Ich bin froh, dass ich dieses Hygienekonzept bereits als junger Mensch kennen lernen durfte. Ich habe es ernst genommen und wurde so vor Schäden bewahrt. Und da, wo ich versagt habe, hat der Oberarzt JESUS mir vergeben – mich wieder gesund gemacht. Lu†z Scheufler FB