Kauft Bücher für das Seelenheil, statt Klopapier für’s Hinterteil

Radiobeitrag für die erste Woche des neuen Jahres: HYGIENEKONZEPT
Hygienekonzepte sind aktuell an der Tagesordnung. Hände waschen, desinfizieren und Maulkorb tragen ist geboten. Bei den Hygienevorschriften geht es um die körperliche Gesundheit. Viele Zeitgenossen können das inzwischen nicht mehr hören. Restaurants und Hotels haben sich mit der Hygiene viel Mühe gegeben und wurden dennoch dicht gemacht. Darf man bei soviel Ärger und Wut überhaupt noch fragen, ob es auch ein Hygienekonzept für die seelische Gesundheit gibt? Eine Buchhandlung warb in diesen Tagen mit diesem Spruch: Kauft Bücher für das Seelenheil, statt Klopapier für’s Hinterteil. Das finde ich bemerkenswert. Denn ein bestimmtes Buch fürs Seelenheil gibt es wirklich und jede gute Buchhandlung hat es auch vorrätig. In diesem Buch steht übrigens auch das Hygienekonzept für die Seele. Das Buch ist die Bibel, die Heilige Schrift. Das Hygienekonzept sind die 10 Gebote. Hier mal ein Auszug:Du sollst Vater und Mutter ehren.Du sollst nicht die Ehe brechen.Du sollst die Wahrheit sagen.Du sollst nicht gierig und neidisch sein.Ich bin froh, dass ich dieses Hygienekonzept bereits als junger Mensch kennen lernen durfte. Ich habe es ernst genommen und wurde so vor Schäden bewahrt. Und da, wo ich versagt habe, hat der Oberarzt JESUS mir vergeben – mich wieder gesund gemacht. Lu†z Scheufler FB

Wenn es nach dem Willen des Wolfes geht, so ist das Lamm im Unrecht“

Fabel von Wolf und Lämmlein

Veröffentlicht von Sergej Pauli

„Ein Wolf und Lämmlein kamen von ungefähr beide an einen Bach zu trinken. Der Wolf trank oben am Bach, das Lämmlein aber fern unten. Da der Wolf des Lämmleins gewahr ward, rief er zu ihm und sprach: Warum trübest du mir das Wasser, dass ich nicht trinken kann?“ Das Lämmlein antwortet: „Wie kann ich dir das Wasser trüben, trinkst du doch über mir und möchtest es mir wohl trüben?“ Der Wolf sprach: „Wie, fluchst du mir noch dazu?“ Das Lämmlein antwortet: „Ich fluche nicht.“ Der Wolf sprach: „Ja, dein Vater tat mir vor sechs Monden auch ein solch’s.“ Das Lämmlein antwortet: „Bin ich doch dazumal nicht geboren gewest, wie soll ich es meinem Vater entgelten?“ Der Wolf sprach: „So hast du mir aber meine Wiesen und Äcker abgenaget und verderbet.“ Das Lämmlein antwortet: „Wie ist das möglich, habe ich doch (noch) gar keine Zähne?“ „Ei“, sprach der Wolf, „und wenn du gleich viel ausreden und schwätzen kannst, will ich dennoch heute nicht ohne Fressen bleiben.“ Und würget also das unschuldige Lämmlein und fraß es.


Lehre: Der Welt Lauf ist: Wer fromm sein will, der muss leiden, sollt man eine Sache vom alten Zaun brechen. Denn Gewalt geht vor Recht. Wenn man dem Hunde zu willen (ist), so hat er das Leder gefressen. Wenn es nach dem Willen des Wolfes geht, so ist das Lamm im Unrecht“ Aus Martin Luthers Fabeln.
https://www.nimm-lies.de/wenn-es-nach-dem-willen-des-wolfes-geht-so-ist-das-lamm-im-unrecht/14159

Wo wird Weihnachten gefeiert?

Weihnachten übrigens fand nicht an einer reich gedeckten Tafel, auch nicht in einem Hotel, selbst nicht im großen Kreise der Verwandtschaft statt, sondern „draußen auf dem Felde“, in einem „Stall“, da, „wo es nach Tieren riecht“.
Vielleicht kriegen wir ja in diesem Jahr die Kurve zum eigentlich Gemeinten und verstehen besser, was mit dem „Evangelium der Armen“ eigentlich gemeint ist. Dieser Glimmer und Glitzer jedenfalls und vor allem das „Geschäft“ haben mit dem Fest im Ursprung null komma garnix zu tun. Vom „härtesten Weihnachten, das die Nachkriegsgenerationen je erlebt haben“, wie der Herr Laschet behauptet, kann überhaupt gar keine Rede sein. Wenn es gut geht, hilft uns Fräulein Corona, das „eigentlichste Weihnachten, das die Nachkriegsgenerationen je erlebt haben“ zu erleben. Das wollte mal gesagt sein. Ulrich Kasparick

Zehn Gemeindemitglieder, die ich besonders lieben muss

Tim Challies hat einen amüsanten Text für den Gemeindealltag geschrieben. Bestimmte Kategorien von Gemeindegliedern fordern ihn nämlich besonders heraus:

  1. Die Kategorie „Untergang und Finsternis“: Diese Person neigt dazu, sich ständig darüber zu beschweren, was im Gemeindeleben vor sich geht.
  2. Die Kategorie: „Kurz davor, zu gehen“: Dieses Gemeindemitglied droht damit, dass es die Gemeinde wegen der ein oder anderen Angelegenheit verlassen werden müsse.
  3. Die Kategorie „Amateurtheologe“: Diese Person hat entweder ein umfassendes Wissen von Theologie oder glaubt zumindest, es zu haben. Dieses Wissen nutzt sie dann oft, um mit Pastoren zu diskutieren oder sie von ihrer Meinung zu überzeugen.
  4. Die Kategorie „Wusstest du schon?“: Dieses Gemeindemitglied möchte über alles in der Gemeinde „Bescheid wissen“. In Wirklichkeit ist es in jeglichen Klatsch verwickelt und zeigt sich beleidigt, wenn es nicht auf dem neuesten Stand ist.
  5. Die Kategorie „Neuaufmachung“: Diese Person taucht ungefähr alle sechs Monate auf, gibt ihr Leben Jesus ab und verschwindet dann für die nächsten sechs Monate wieder.
  6. Die Kategorie „Anwalt der Gemeindesatzung“: Diese Person kennt die Satzung der Gemeinde in- und auswendig und zitiert sie jedes Mal, wenn ihm etwas nicht gefällt.
  7. Die Kategorie „Onlinepredigten“: Dieses Mitglied schaut sich die Predigten aller anderen online an, um meine dann zu kritisieren.
  8. Die Kategorie „Nostalgie“: Diese Person kennt die Geschichte der Gemeinde in- und auswendig und sieht sich in der Verantwortung, gegen alles Neue anzukämpfen, um die Vergangenheit zu bewahren.
  9. Die Kategorie „Der unversöhnliche Heilige“: Dieser Mensch hat sich vor Jahren über etwas geärgert und weigert sich, es loszulassen. Wenn er darauf angesprochen wird, findet er immer einen geistlich erscheinenden Vorwand, um seinen Groll zu rechtfertigen.
  10. Die Kategorie „Auszeit“: Egal, was man tut, dieses Mitglied weigert sich vehement, in der Gemeinde zu dienen. Es sagt Dinge wie: „Ich habe meine Pflicht bereits in der Vergangenheit erfüllt.“

„Ein Hirte weiß genau, dass er die Schafe nicht hütet, weil es Spaß macht, Schafe zu hüten. Vielmehr kümmert er sich um die Schafe, weil sein Meister, der wahre Hirte, ihn dazu berufen hat.“
Mehr hier: www.evangelium21.net.
https://theoblog.de/zehn-gemeindemitglieder-die-ich-besonders-lieben-muss/35700/

Folgen der Eitelkeit

Ein Kardinal der Katholischen Kirche wurde besonders umschmeichelt und umworben. Er hat angeordnet, dass man sieben Wochen nach seiner Bestattung den Leichnam aus der Erde nehme und ihn abbilde. Dieses abschreckende Bild sollte seinen Verehrern und Verehrerinnen gezeigt werden, damit man sehe, wie der Dienst der Eitelkeit den Menschen zerstört.

Entnommen aus einer Bibelstunde von Hermann Bezzel zu Römer 8,18-23.
Eitelkeit hat heute so viele Synonyme: Überheblichkeit, Hochnäsigkeit, Wichtigtuerei, Aufgeblasenheit, Snobismus, Großtuerei, Hochmut, Stolz, Blasiertheit, Selbstgefälligkeit…Eitelkeit hat so viele Erscheinungsformen…
Aber letztlich zerfrisst Eitelkeit die Menschen und macht sie hässlich. Das einzige Gegenmittel ist die Selbsterkenntnis durch Gottes Wort.
http://www.lgvgh.de/wp/folgen-der-eitelkeit/7606

Gedicht zum Thema: Gott

Noch einmal ehe ich weiter ziehe und meine Blicke vorwärts sende, heb ich vereinsamt meine Händezu dir empor, zu dem ich fliehe, dem ich in tiefster Herzenstiefe Altäre feierlich geweiht, daß allezeitmich deine Stimme wieder riefe. Darauf erglüht tief eingeschriebendas Wort dem unbekannten Gotte. Sein bin ich, ob ich in der Frevler Rotte auch bis zur Stunde bin geblieben: Sein bin ich – und ich fühl die Schlingen,die mich im Kampf darnieder ziehn und, mag ich fliehn, mich doch zu seinem Dienste zwingen. Ich will dich kennen, Unbekannter. Du tief in meine Seele Greifender,mein Leben wie ein Sturm Durchschweifender, du Unfaßbarer, mir Verwandter! Ich will dich kennen, selbst dir dienen.
Friedrich Nietzsche(1844 – 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und SchriftstellerQuelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. April – September 1864

Der Scopes-Prozess

1926 fand der berühmte Scopes-Prozess in Tennessee gegen John T. Scopes statt, weil er Evolution unterrichtet hatte. Doch nur wenige erinnern sich daran, dass sein verwendetes Lehrbuch (Civic Biology von George Hunter) nicht nur Evolution lehrte, sondern sich auch dafür aussprach, solche Schichten von Menschen zu sterilisieren oder gar zu töten, die den Genpool schwächen würden, indem sie „Krankheit, Unmoral und Verbrechen über das ganze Land ausbreiten“.14 Das war üblich für damalige Lehrbücher.
Keller, Timothy. Glauben wozu?: Religion im Zeitalter der Skepsis (German Edition) . Brunnen Verlag Gießen. Kindle-Version.

Bleibt eurer Führer eingedenk, die euch das Wort Gottes verkündigt haben! Betrachtet immer wieder den Ausgang ihres Wandels und nehmt ihren Glauben zum Vorbild! Hebr. 13,7

Das Lebensende von Johannes Calvin
Nach 23 Jahren unermüdlicher Arbeit sind die Kräfte des 55-jährigen Reformators aufgezehrt. Er fühlt den Tod und bestellt sein Haus. In allen Kirchen, selbst im fernen Zürich, wird für ihn gebetet. Ausnahmsweise nimmt er vom Rat ein Geschenk an: ein Fässchen Wein zur Stärkung. Als selbst der greise Farel aus Neuchâtel nach Genf reitet, um ihn an seinem Lager nochmals zu umarmen, ist Calvins Freude vollkommen. Mit letzter Kraft verabschiedet er sich vom Konsistorium. Alle sind tief betroffen, denn sie wissen, dass ein Freund von ihnen scheidet, durch den Gott die Rhonestadt erneuert und Spuren des Segens in die weite Welt gezogen hat. Calvins Einfluss reicht weit über die Mauern Genfs und die Schweiz hinaus. Teile von Westdeutschland, das gebildete Frankreich, Kirchen auf den Britischen Inseln, die Niederlande, Kirchen in Polen, Ungarn und Amerika bauen und ordnen ihre Gemeinden nach dem Geiste Calvins. Sie bezeugen die Herrlichkeit des Herrn auch für diese Welt und übernehmen Mitverantwortung in Staat und Gesellschaft. […] In ihm verliert die evangelische Kirche ihren bescheidensten und körperlich schwächsten, hinsichtlich seiner Wirkung aber den stärksten Reformator [Herv. Durch Verf.].
Calvin leidet an Gicht und Nierensteinen. Eine Lungenentzündung schwächt ihn vollends. So stirbt er, im Dienste Christi verzehrt, bei Sonnenuntergang am 27. Mai 1564 mit den Worten: „Quousque Domine?“, d.h. „Wie lange noch, Herr?“ Seine Hinterlassenschaft beträgt ganze 250 Taler, die er auf die Bruderkinder und die Akademie verteilt. Wie sein Testament es verlangt, wird er ohne Gedenkstein, Reden, Lieder oder Gepränge bestattet. Als wenige Monate später Fremde auf dem Friedhof von Plainpalais die Stätte seiner Ruhe suchen, kann man unter den vielen frischen Gräbern das seine schon nicht mehr vorzeigen. So kennt denn niemand sein Grab bis auf den heutigen Tag [Herv. Durch Verf.].[2]
[1] Sierszyn, Armin 2012: 2000 Jahre Kirchengeschichte. Ulm.
[2] Ebd. S.538f

Am Anfang war das Wort. Und das Wort bei Gott …und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.

Und jetzt noch eine ganz schwierige Frage, sagte der Lehrer in der Schule. Was meint ihr, Gott ist doch im Himmel, aber gleichzeitig soll er doch hier mitten unter uns sein. Wie kann man sich das denn wohl vorstellen? Nach einiger Zeit meldete sich das kleine Töchterlein des Arztes und erklärte ganz selbstsicher: Das ist doch ganz einfach. Seine Wohnung hat der liebe Gott im Himmel, aber seine Praxis, die hat er hier auf der Erde.

Alles „rechts“!?

Zwischenzeitlich scheint es fast, als sei das Lieblingsklischee großer deutscher Medien „rechts“. Ganz gleich, wer welche Meinung vertritt, die nicht dem momentanen Mainstream entspricht, oder dem, was diese Medien dazu erklären, wird schnell mit dem Etikett „rechts“ versehen.
Mit jemandem der als „rechts“ eingeordnet wurde muss man eben nicht mehr sprechen, man muss sich nicht einmal mehr seine Argumente anhören, ganz gleich wie gut sie auch sind. Zumeist wird dabei nicht ganz genau angegeben, das und warum eine Meinung oder Person „rechts“ ist; es wird einfach behauptet. Der damit Stigmatisierte muss dann sehen, wie er das Gerücht seines vorgeblichen Extremismus wieder loswird.
Wer öffentlich Kritik an staatlichen Corona- Maßnahmen übt, ist „rechts“.
Wer Forderungen der Klimaschützer infrage stellt, ist „rechts“.
Wer vor islamistisch motivierter Gewalt warnt, ist „rechts“.
Wer Fleisch isst, ist „rechts“.
Wer für den Schutz der Ehe eintritt, ist „rechts“.
Wer Abtreibung kritisiert, ist „rechts“.
Wer sich übrigens zu christlich äußert, ist auch „rechts“.
Und dabei ist von vornherein klar, wer „rechts“ ist natürlich falsch; wird gesagt. Die Unterdrückung und Diffamierung nicht gewünschter Meinungen und die Diskussionsverweigerung mit Andersdenkenden ist höchst problematisch und gefährdet mittelfristig eine freie Gesellschaft. Stattdessen fördern diese Tendenzen eine einseitige Ideologisierung der Bevölkerung. Michael Kotsch
Aber philosophiegeschichtlich gesehen sind Links und Rechts zwei Seiten der gleichen Medaille, diese heißt Materialismus, bzw. Naturalismus. Deshalb muss ein Christ beide Positionen ablehnen und zwar nicht nur dass er sich selbst dagegen wehrt, derartig fixiert zu werden auf eine seine Persönlichkeit reduzierende Position, die ein wirksames christliches Zeugnis nicht mehr zulässt, sondern auch dahingehend, dass er sich gegen jegliche materialistischen Ideologie wehrt. Man kann nicht an Christus glauben und daran, dass auch aus materiellen/sinnlichen Erfahrungen irgendein Heil entspringt. Linke und rechte Ideologien sind aus Sicht des Christentums Irrlehren und müssen immer wieder angeprangert werden. Stattdessen sehe ich, wie sich Christen diesem Schema unterwerfen. In den 70er Jahren war man gerne auch mal links, das änderte sich im Laufe der 80er Jahren. Wobei heute viele Christen kein Problem damit haben, sich rechten, ganz offensichtlich Ideologiefixierten Parteien anzunähern und sogar Mitglieder derselben zu werden. Ich habe zunehmend ein Problem damit, diese Menschen Brüder bzw. Schwester zu nennen. Wer das einfach nicht verstehen will, dass Gottes Reich nicht von dieser Welt ist, mit dem kann ich keine geistliche Gemeinschaft pflegen.