Gott, der Miesepeter

„Gott? Nein, der interessiert mich nicht! Der verbietet mir nur alles was Spaß macht!
Sex, Alkohol, Party. Ich fühl mich ganz gut ohne ihn!“
Denken so nicht viele Menschen über Gott? Denkst du vielleicht auch so? Vielleicht nicht in Bezug auf die oben genannten Dinge, aber in Bezug auf andere Themen?
Für viele Menschen ist Gott ein Spaßverderber. Manche denken er sei irgendwie schlecht gelaunt. Ob er wirklich Interesse an uns hat, das kann niemand sagen, wahrscheinlich nicht.
Das Gottesbild vieler Menschen ist verdreht. Verdreht, weil sie Gott nicht wirklich kennenlernen wollen. Sie nehmen sich einfach die Zeit nicht nach ihm zu forschen.
Dabei hat er sich uns gezeigt. – In aller Deutlichkeit – In der Bibel. Da können wir sehen wie er wirklich ist. Aber dafür müssen wir auch bereit sein. Wärst du dazu bereit?
Die Bibel beschreibt Gott nicht als einen Miesepeter, der uns alles verbietet was Spaß macht, sondern als einen „Gott, der uns alles reichlich zum Genuss darreicht.“ (1.Tim 6:17)
Immerhin ist er es ja der, der „uns das Leben und die Luft zum Atmen und überhaupt alles gibt.“ (Apg 17,25).
Aber mehr noch. Obwohl wir Menschen allesamt dem Gerichtsurteil Gottes verfallen sind, hat er uns seine Zuneigung gezeigt. Würdest du deinem Nachbarn der seit Jahren mit dir in Streit lebt, dem du gleichgültig bist, alles schenken was du an Reichtümern hast? Die Bibel sagt, Gott hat zu einem Zeitpunkt wo wir gar nichts von ihm wissen wollten, seinen Sohn für unsere Schuld sterben lassen, damit wir mit ihm versöhnt werden können. Das ist eine gewaltige Botschaft. In Römer 5,8 kann man davon lesen.
Dieser Gott ist der wahre Gott der Bibel. Ihn solltest du kennenlernen!
Wann wirst du das tun? https://www.wortzentriert.at/lehre/gott/gott-der-miesepeter/

Das Beten ist ihr am Anfang schwergefallen

Religion ist für die einen existenzieller Teil des Lebens, für die anderen ein Relikt aus der Vergangenheit. Generell herrscht in der Gesellschaft die Tendenz, den Glauben in die private Ecke zu schieben.
Wie ein Wink vom Himmel wirkt da ein Beitrag, den „Zeit online“ unter dem Titel „Warum ich bete“ veröffentlicht und den „Watson“ übernommen hat. Darin erzählt Judith Luig schonungslos offen, wie sie den Zugang zum Beten gefunden hat. Sie beginnt mit einem bitteren Erlebnis. Der Beerdigung ihres ungeborenen Kindes. Sie hat es zu einem Zeitpunkt der Schwangerschaft verloren, „wo man schon längst denkt, jetzt geht alles gut“. In den Wochen darauf habe sie Hilfe gesucht, bei Ärzten, Therapeuten – erfolglos.
Auf dem Friedhof spricht der Pfarrer von seiner Hoffnung, dass Gott die verstorbenen Kinder zu sich nimmt. Und sie fragt sich: „Woran glaube ich?“ Als der Pfarrer das „Unser Vater“ betet, stimmt sie mit ein, wie automatisch. „Dein Reich komme.“ Leise spricht sie die Worte dieses alten Gebets mit. Als Kind habe sie über diese Worte gerätselt. Sie habe jeweils ohne nachzudenken mitgesprochen. Dann, als die ersten geliebten Angehörigen starben, habe sie sich verzweifelt an diesem Gebet festgehalten „wie an einer Formel“. „Warum können diese Worte trösten?“, fragt sie.
Vom Tag an, als sich Judith Luig von ihrem ungeborenen Kind verabschieden musste, betet sie. „Manchmal vergesse ich es, manchmal ist es zu halbherzig. Aber immer wieder finde ich etwas daran“, verrät sie. „Ich stelle mich ans offene Fenster. Richte meinen inneren Monolog irgendwo dahin. (…) Ich denke über die Worte des ‚Unser Vater‘ nach.“ Und sagt: „Beten ist ein ein intimer Akt. Es ist wie Sex. Man spricht viel drum herum, über was und wie es andere tun, aber über das eigene Erleben redet man nicht gern.“
Das Beten ist ihr am Anfang schwergefallen: „Mit wem spreche ich da? Mit einem bärtigen Mann auf der Wolke?“ Ihr helfen die Texte alter Kirchenlieder. Diese spricht sie nach wie Gebete, lernt sie auswendig. Mit der Zeit hängt sie selbstformulierte Sätze an. Sie äussert ihre Hoffnungen, spricht ihre Dankbarkeit aus. So wird sie finden, was sie sucht.
Als Erschaffener ahnt der Mensch das Ewige jenseits der Materie. Prediger 3,11 sagt: „Auch die Ewigkeit hat Gott den Menschen ins Herz gelegt.“ Rolf Hoeneisen FB

 

Question: Is Zen actually safe?

From „Staggering Along With God“ pg. 33.
Question: Is Zen actually safe?
Answer: Basically, yes. Some meditational practices get quicker results, but are unsafe – like Kundalini, which may cause mental illness. However, nothing is completely safe. For instance, it isn’t completely safe to go to church because you might fall in love with a married person, or be manipulated by the leaders.
Anyhow, when I visited these monasteries as a Zen monk, the monks would sasy, „Come in brother, and be with us!“ I was poor, and they were poor, and we had a lot in common. We were both interested in meditation. Some of the Catholic monks recommended Christianity to me, and I became interested in the Trappist lifestyle. I asked an abbot, „Can I become a Trappist without becoming Catholic?“ He said no, and I thought, „That’s too bad.“ I’ve never wanted to be Catholic. But I was really interested in being a Trappist. It was so similar to the Zen lifestyle – simple and regular. It was a real community, so it was attractive to me. Ellis H. Potter
http://www.martinweaver.net/Ellis/index.htm

 

Question: Did you become a Christian in 1976?

Answer: Yes, in Springtime. I told them at L’Abri that I wanted to stay there because of my friend. They said, „You can be a student, but to be a student, we would like you to say that it is possible that Christianity is true?“ I said yes, because I didn’t exactly understand what they meant by Christianity, and the idea of God was very familar to me. But as a Zen Buddhist I didn’t believe that God was absolute. I believed in God, but my question was, „What is behind God? What is the contaxt of God?“
So I became a student, and I studied for about three months, mainly Francis Schaeffer’s lectures on the book of Romans. I had lots of conversaitons, discussions, and then one evening I was upstairs in the chalet where I lived. I was reading Escape From Reason and I remember looking up from the book, and the whole universe changed focus. Not shape, but focus. It just shifted slightly. It was not particularly connected with what I was reading. I literally looked up from the book, and ths shift took place. It was like getting different contact lenses. I saw reality as fundamentally personal. So when I looked at the Alps, I saw that they had been created by a Personal Creator, and they looked slightly different.
Before this happened, other people had to work hard with my questions. I was asking questions like, „Is the non-personal necessarily sub-personal?“ and „Couldn’t there be a super-personal non-personal from which personality proceeds?“ One way that God worked in my life was to play a sound loop in my head. When I was in college, I sang in the opera „The Mikado by Gilbert and Sullivan, and one of my lines was; „Who are you who ask this question?“ This line began to play almost continuously in my head at L’Abri, and I realized I should take the question seriously. So I asked myself, „Who is asking these questions?“ After a while, I realized that the Buddhist answer is:“ „Asking is.“ But the Christian answer is: „I am asking.“ The „I“ who is in Christ is eternal. That pinpointed the difference, and I began to realize that I had no memory of myself that did not involve asking questions. I began to see that the Christian salvation was more comprehensive, because it saved my questions. That began to move me toward Chrisianiity. Ellis H. Potter

Wie man in einem postmodernen Zeitalter über Sünde reden kann

Als ich damit begann, die Bibel zu lesen, habe ich nach einem verbindenden Thema Ausschau gehalten. Ich schloss, dass es viele gibt und dass, wenn wir eines davon zu dem Thema machen (wie „Bund“ oder „Reich“), wir dann Gefahr laufen, eine Engführung zu betreiben.

Aber eine grundlegende Art, die Bibel zu lesen, ist, darin einen langen Kampf zwischen wahrem Glauben und Götzendienst zu sehen. Am Anfang wurden die Menschen dazu geschaffen, Gott anzubeten und ihm zu dienen und über alle geschaffenen Dinge im Namen Gottes zu herrschen (1Mose 1,26-28). Paulus versteht die ursprüngliche Sünde der Menschen als einen Akt des Götzendienstes: „Sie haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht … und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer“ (Röm 1:23.25). Anstatt für Gott zu leben, haben wir angefangen, für uns selbst zu leben und für materielle Güter. Wir haben die ursprünglich gedachte Ordnung umgekehrt. Weiterlesen

Mit welcher „Mission“ gehst du durchs Leben?

Ich kenne eine Handvoll Menschen, die bereit waren, das sichere Umfeld und das gute Leben in der Schweiz zu verlassen. Sie reisten in Weltgegenden, wo wir nicht einmal geschenkt Ferien machen würden. Sind es Abenteurer, Aussteiger, Versager oder gar Spinner?
Einer ist Ethnologe und Linguist. Er hat an der Uni Zürich studiert. Ein Praktikum verbrachte er in einem afrikanischen Land. Auf einem Motorrad fuhr er in abgelegene Dörfer, um die Sprache der Einheimischen zu erfassen. Das war für ihn wie Tennisspielen für Roger Federer! Für einen Sprachwissenschaftler und Völkerkundler gibt es nichts Erfüllenderes, als den Aufbau einer Sprache zu erforschen, und das alles in einer fremden Kultur. Dann ist es egal, in der Hitze zu arbeiten, zähes Fleisch zu kauen und auf einer harten Matte zu schlafen. In der Schweiz hätte auf ihn ein Job in der Forschung, im Asylbereich oder als Werbetexter gewartet. Doch das wäre so, als würde Roger Federer auf dem Tennisplatz stehen, aber ohne Bälle.
Heute lebt mein Bekannter an einem der abgelegensten Orte, den man sich vorstellen kann – in einem kaum erreichbaren Gebirge mitten in der Wüste. Im Sommer ist es ultraheiss, im Winter kann es gefrieren. Die Häuser bieten weder vor der Hitze noch vor der Kälte Schutz. Gekocht wird im Sonnenkocher und mit Kerosin, Möbel gibt es nicht, Teppich und Tischtuch sind ein- und dasselbe. Doch die Sprache eines Wüstenvolkes zu erfassen, zu übersetzen und diese Menschen anzuleiten, ihre Worte zu lesen und zu schreiben, das erfüllt meinen Bekannten. Er lebt als Christ unter Muslimen. Über die Sprachforschung entwickeln sich Beziehungen und hoffentlich Freundschaften, die in die Tiefe gehen und den Austausch von Herzensanliegen erlauben.
Ist er ein Abenteurer? Nein, die harte Realität erlaubt keine Träumereien. Ist er ein Aussteiger? Nein, er kommt immer wieder gerne in die Schweiz und liebt das Leben hier. Ist er ein Versager? Nein, mit zwei Studienabschlüssen in der Tasche hätte er seinen Weg gemacht. Er folgt einem inneren Ruf, Menschen mit seinen Gaben zu dienen. Ist er ein Missionar? Mit welcher „Mission“ gehst du durchs Leben?
Das lateinische Wort für „senden/Sendung“ heisst „missio“. Gott hat eine grosse Mission. Er sucht die Herzen der Menschen und will sein Leben in ihnen entfalten. Dafür tut er alles. Gottes Mission macht den Menschen aber nicht überflüssig. Jesus sagt: „Wie mein Vater mich sandte, so sende ich euch.“ Er führt seine Mission über Menschen weiter. Mission ist die DNA der Kirche. Sieht man genauer hin, dann sind alle Christen Missionare. Rolf Hoeneisens https://www.facebook.com/rolf.hoeneisen