Jedes Mal

„Sonntag 26 Dezember 1830. … Ich stelle jetzt fest, dass mein Herz keinen Gewinn davon bekommt, wenn ich auf längere Zeit auf mich und meine Leistungen schaue. Doch, jedes Mal wo ich auf Christi Liebe schaue, ist mein Herz voller Leben.“ Andrew Bonar, Tagebuch, s. 14.

Paul Gerhardt

Paul Gerhardt (1607-76) wurde am 12. März vor 414Jahren in der kleinen Stadt Gräfenhainichen in Sachsen geboren. Seine Geburtsstadt liegt unweit der Lutherstadt Wittenberg. Sein Vater war Bürgermeister und Gastwirt, seine Vorfahren mütterlicherseits waren Pfarrer. Paul Gerhardt gilt neben Martin Luther als einer der bedeutendsten deutschen Dichter von Kirchenliedern. Seine Lieder werden auch in der katholischen Kirche und in Kirchen des Auslands gesungen. Aus seinen Versen spricht heiteres Gottvertrauen, doch erzählen sie auch viel von Angst und Bedrückung während der schrecklichen Zeit des Dreißigjährigen Krieges.Paul Gerhardt ist durch viel Not gegangen. So hatte er schon mit 14 Jahren beide Eltern verloren. Und fast während der Hälfte seines Lebens tobte[1] der furchtbare Dreißigjährige Krieg in Deutschland (1618-48). Viele Städte und Dörfer wurden damals zerstört, auch Paul Gerhardts Heimatstadt Gräfenhainichen.Nach nur 13 Jahren glücklicher Ehe starb Paul Gerhardts Frau mit 45 Jahren. Dies war für ihn ein tiefes Leid. Von seinen fünf Kindern starben vier sehr früh, nur ein Sohn blieb am Leben.Am 27. Mai 1676 starb Paul Gerhardt, fast siebzig Jahre alt. In seinen Liedern lebt er bis heute fort. Paul Gerhardts Lieder haben sich über die ganze Welt verbreitet, sie wurden in viele Sprachen übersetzt. Unzählige Menschen haben daraus Kraft, Trost und Gottvertrauen geschöpft. Hans Misdorf

Ein außergewöhnliches Glaubenszeugnis an der Wand eines Konzentrationslagers

Nachdem der zweite Weltkrieg beendet war, fand man ein außergewöhnliches Glaubenszeugnis an der Wand eines Konzentrationslagers. Ein Gefangener hatte die folgenden Worte in die Wand geritzt: »Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint, ich glaube an die Liebe, auch wenn sie sich nirgends zeigt, ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt.« Ich versuche mir die Person vorzustellen, die diese Worte aufschrieb. Ich sehe ihre skelettartige Hand, wie sie die Glasscherbe oder den scharfen Stein aufnimmt. Ich sehe ihre Augen, die versuchen die Dunkelheit zu durchdringen, als sie Buchstaben für Buchstaben in die Wand ritzt. Was muss das für eine Hand sein, die solch tiefe Überzeugungen einkerbt? Was müssen das für Augen sein, die das Gute noch sehen angesichts des unaussprechlichen Schreckens? Es gibt darauf nur eine Antwort: Es waren Augen, die sich dafür entschieden hatten, das Unsichtbare zu sehen. Vater, du hast uns Glauben und Stärke versprochen, damit wir den Problemen des Lebens entgegentreten können. Vater, gib diese Stärke denen, deren Ängste ihre Träume begraben haben, deren Krankheiten ihre Hoffnungen schwinden ließen – deren Lasten größer sind, als ihre Schultern. Aus »Gods inspirational promise book« von Max Lucado.

Herr, segne dieses Smartphone

Herr, lass dieses Smartphone ein Werkzeug zum Guten sein.
Ich begreife dieses Gerät als einen spürbaren Erweis deines Segens,
für den ich dankbar sein will, indem ich ihn als Zeugnis deiner Güte verstehe.
Du lässt dein Angesicht scheinen über mir, und ich will es zu einem Segen für andere machen.

Hilf mir, meine Zeit damit nicht zu vergeuden,
sondern weise zu gebrauchen.
Ich will meine Zeit damit auskaufen,
will es als Zeitsparer und nicht als Zeitverschwender einsetzen.
Will es nicht zum Dienst am Mammon verwenden,
sondern mich in meinem Leben stets auf das Wesentliche konzentrieren.
Dieses Smartphone soll kein Altar meiner Launen sein,
sondern Hilfsmittel für einen Diener an deinem Altar.

Herr, dieses Smartphone ist wahrscheinlich nicht unter fairen Arbeitsbedingungen entstanden.
Ich bitte dich für die zahlreichen Arbeiter aus aller Welt,
durch deren harte Arbeit es entstanden ist.
Ich bitte dich, dass du ihnen Hoffnung und Kraft durch das Evangelium schenkst,
und dass auch ihre Herren dich als ihren Herren erkennen.
Dieser Arbeiter will ich bei zukünftigen Kaufentscheidungen gedenken
und will dich für Sie um ein Ende der Ausbeutung bitten.

Herr, segne dieses Smartphone.

Dieses Jahr habe ich mir Anfang April anlässlich einer Geschäftsreise nach Deutschland endlich ein eigenes Smartphone zugelegt. Ich freue mich, dass das Wundergerät einige Dinge viel einfacher macht – war aber im Vorfeld auch nervös, ob das Handy keinen negativen Einfluss auf mein Leben nehmen würde.

Jahrelang stand ich schon in der Versuchung, konnte den Kauf aber vor mir selbst nie rechtfertigen. Da ich zuhause arbeitete, kamen meine Frau und ich gut zurecht, indem wir uns ihr iPhone teilten. Stattdessen besitze ich seit zwei Jahren ein Kindle-Tablet – wunderbar zum Lesen, aber auch für nicht viel mehr. Nun hätte ich eigentlich gerne ein fair hergestelltes Handy gekauft, aber verschiedene Faktoren haben das verhindert.

Mein literarisch sicherlich eher anspruchsloser bis grausamer Smartphone-Segen ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, für mich selbst einen vor Gott verantwortungsvollen Umgang mit dem Gerät festzulegen.

Die theologische Inspiration dazu kommt von Psalm 67 (1. Teil), Eph 5,15-20 und einigen Jesusworten der Bergpredigt (2. Teil). Die Gedanken im 3. Teil sind ein wenig von der Wirtschaftsethik des AT in Gesetz und Propheten sowie von Jak 5,1-6 beeinflusst.

Besonders wichtig ist mir bei meinem Smartphone aber, dass es mir nicht noch mehr Zeit wegfrisst, als ich ohnehin schon am Bildschirm verbringe. Dazu habe ich mir einige Richtlinien formuliert. Alles folgt dem Prinzip: Nicht am Bildschirm kleben.

Die vielen Ausnahmen funktionieren in der Praxis sehr gut – wer sich hier anregen lässt und große Probleme hat, das Handy wegzulegen, mag vielleicht eine rigorosere Linie nötig finden.

Meine Smartphone-Regeln:

  1. Zuhause und im Büro wird es weggelegt. Ausnahme: Zum Lesen von Ebooks und Artikeln.
  2. Im Auto ist es tabu. Ausnahme: Navigation
  3. Keine Social Apps. Ausnahme: Facebook (ohne Benachrichtigungen), das ich aber nur alle paar Wochen zum Teilen eines Artikels oder Fotos verwende. Social Media benutze ich sehr bewusst nur auf meinem Laptop.
  4. Keine Chat-Apps, insbesondere Facebok Messenger. Ich bin kein großer Chatter, deshalb komme ich damit zurecht, dass ich sowohl Whatsapp als auch eine andere App zum Chatten mit einem kleinen Kreis installiert habe. Es funktioniert, weil ich die Apps so wenig benutze. Da das Handy meist weggelegt ist, schaue ich ohnehin nicht ständig darauf.
  5. Strikte Kontrolle von Benachrichtigungen. Facebook-Benachrichtigungen sind aus, ebenso wie die anderer Apps, die keinen echten Mehrwert haben. Diese Maßnahme ist vielleicht die wichtigste. Die meisten Benachrichtigungen sind auf stumm geschaltet, sodass mein Handy nicht ständig piepst. Ich lasse im Wesentlichen nur Nachrichten, Emails und die gelegentliche Chat-Nachricht zu.
  6. Arbeit bleibt in der Arbeit. Auch Apps, die ich aus beruflichen Gründen installiert habe, dürfen mir keine Benachrichtigungen anzeigen. Finde ich einen ganz wichtigen Grundsatz in der Work-Life-Balance. Zur Produktivität habe ich ja einen Laptop.
    https://biblio-blog.de/smartphone-segen/

Geld verbrannt

Ein Snowboarder aus München ist in  Alpen in eine ganz blöde Situation geraten. Weil er sich die letzte Abfahrt nicht mehr zutraute, stieg er wieder auf den Sessellift um ins Tal hinunter zu gondeln. Dabei entging seiner Aufmerksamkeit, dass der Lift kurz vor Betriebsschluss stand. Schon nach einigen hundert Metern war die Fahrt zu Ende und der 22 jährige Mann blieb in luftiger Höhe stecken. Das Liftpersonal sah ihn nicht und machte sich auf den Heimweg. So saß er da – ganz alleine und verlassen. Es wurde Nacht und seine Chancen auf Rettung sanken. Nach langen sechs Stunden tauchte endlich ein Pistenfahrzeug auf. Um auf sich aufmerksam zu machen fing der junge Mann an Banknoten zu verbrennen. Der Fahrer sah zum Glück dieses kostspielige Feuerzeichen und konnte die Rettung einleiten. Der Snowboarder wurde unterkühlt ins Krankenhaus gebracht und überlebte dieses Abenteuer. Wäre er nicht bereit gewesen sein Geld zu verbrennen,  wäre er wohl auf seinem Sessel erfroren.
Es ist nicht nur in solchen Extremsituationen von Vorteil, wenn man nicht zu stark am Geld hängt. Geld und Besitz sind vergänglich. Manchmal lohnt es sich, das Vergängliche loszulassen um etwas Grösseres zu gewinnen. Die Bibel spricht davon, dass man sich den Frieden mit Gott mit keinem Geld der Welt kaufen kann. Jesus selbst bringt das auf den Punkt, wenn er sagt: “Was hilft es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber Schaden nimmt an seiner Seele?”

Wenn ich sage „Ich bin ein Christ“ von Carol Wimmer [Lyrik]

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Schreie ich nicht „Ich bin gerettet“
Ich flüstere „Ich ging verloren!
Deswegen wählte ich diesen Weg“

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Spreche ich nicht mit menschlichem Stolz
Ich gestehe, dass ich stolpere –
Gott als meinen Führer brauche

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Versuche ich nicht stark zu sein
Ich bekenne, dass ich schwach bin
und für Kraft bete, um weiter zu machen

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Prahle ich nicht mit Erfolg
Ich gebe zu zu versagen
Und kann die Schulden niemals zahlen

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Denke ich nicht, alles zu wissen
Ich lege meine Verwirrtheit vor
Demütig frage ich danach unterrichtet zu werden

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Kann ich nicht behaupten vollkommen zu sein
Meine Mängel sind weithin sichtbar
Aber Gott meint, dass ich es wert bin

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
fühle ich immer noch den Stachel des Schmerzes
Ich habe mein Päckchen Leid
Das ist der Grund weshalb ich Seinen Namen suche

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“
Möchte ich nicht richten
Ich habe nicht die Befugnis
Ich weiß nur ich bin geliebt

Eine Übersetzung des Gedichts „When I say, I am a Christian“ von Carol Wimmer (1988).
http://www.lgvgh.de/wp/wenn-ich-sage-ich-bin-ein-christ-von-carol-wimmer-lyrik/3251

Das Evangelium als Film

Henry und Kevin, zwei Männer aus meiner Gemeinde, verloren innerhalb kurzer Zeit beide ihren Arbeitsplatz. Beide waren von ihren Chefs ungerecht behandelt worden und kamen zu mir in die Seelsorge. Henry vergab seinem Chef, sein Leben ging weiter, und ihm ging es bald wieder recht gut. Aber Kevin konnte das Unrecht, das er erfahren hatte, nicht vergessen. Er hielt an seiner Verbitterung fest und wurde zynisch, was sich negativ auf seinen weiteren beruflichen Werdegang auswirkte. Einige Leute versuchten, ihn gefühlsmäßig aufzubauen. Doch je mehr Mitgefühl ihm die Menschen entgegenbrachten, desto mehr fühlte er sich in seiner Wut bestätigt, und sein Selbstmitleid wuchs. Andere versuchten, ihn zu motivieren („Komm schon! Das ist vorbei. Es ist Zeit für etwas Neues!“). Aber das funktionierte genauso wenig. Das Evangelium „funktioniert“ anders. Es versucht nicht, an die Gefühle oder den Willen zu appellieren. Es fragt: Was hat sich an die Stelle von Jesus gesetzt und ist zu deinem tatsächlichen Erlöser geworden? Was vermittelt dir deinen Selbstwert? Was immer die Antwort ist, das ist der Götze. Um Veränderung zu erfahren, muss dieser Götze erkannt und entfernt werden. Kevin hatte aus seiner beruflichen Laufbahn seine Selbstbestätigung gezogen. Als er beruflich scheiterte, fühlte er sich verdammt. Er war wie gelähmt, weil die Grundlage seiner Identität weggebrochen war. Nichts konnte ihm helfen, bis er verstand, dass er seinen Beruf zur Selbsterlösung missbraucht hatte. Es reichte in seinem Fall nicht, seinem Chef zu vergeben. Sein tieferliegendes Problem war, dass er etwas anderes außer Jesus als Erlöser betrachtet hatte. Wenn wir Probleme und emotionale Störungen haben, die sich einfach nicht auflösen wollen, dann gibt es immer ein zugrunde liegendes Verlangen, Verhaltensmuster, eine Einstellung oder ein Gefühl, das das Problem aufrechterhält. Wir müssen die Ursache aufspüren, um wieder Frieden zu finden. Schließlich verstand Kevin, dass er zwar vom Verstand her daran glaubte, dass er von Gott geliebt wurde und mit dessen Gnade beschenkt war, aber diese Wahrheit erfüllte sein Herz nicht und hatte wenig Einfluss auf seine Vorstellungswelt. Was sein Chef zu ihm gesagt hatte, wog viel schwerer als alles, was der König des Universums über ihn sagte. Eine Kassette oder CD kann man anhören, während man andere Dinge tut. Das Anschauen eines Filmes nimmt einen aber viel mehr gefangen. Die Bilder regen unsere Fantasie an. So ähnlich verhält es sich mit dem Wissen um die Liebe Jesu. Kevin wusste vom Verstand her vieles über Jesus, aber es war nicht bis in sein Herz vorgedrungen. Was kann man dagegen tun? Wie können wir aus den Wahrheiten des Evangeliums einen Film machen, sodass er uns ganz ausfüllt und unser Denken und Handeln beeinflusst? Dazu braucht es die sogenannten „geistlichen Übungen“, beispielsweise das persönliche Gebet, Gottesdienste und Zeiten des intensiven Nachdenkens über Gottes Wort. Wer diese Übungen zu einem festen Bestandteil seines Alltags macht, wird erleben, wie aus verstandesmäßig erfassten Inhalten fühlbare Wahrheiten werden, die unser Herz und unsere Fantasie erfüllen und unser Leben verändern. Die Ausübung dieser geistlichen Disziplinen ist im Grunde genommen auch Anbetung und durch Anbetung werden die Götzen aus unserem Herzen verdrängt. Man kann die Götzen nicht gedanklich überwinden, sondern man muss mit dem Frieden Christi erfüllt sein, der aus der Anbetung erwächst. Die rationale Beschäftigung mit der biblischen Wahrheit hat durchaus ihre Berechtigung, aber dann müssen diese Wahrheiten auch in das Leben integriert werden, damit sie das Herz erfüllen und Veränderung herbeiführen. Und das braucht Zeit.
Tim Keller Seite 216-219 „Es ist nicht alles Gott was glänzt“

Wie ich das mit den Covid-Maßnamen so sehe…

Hallo ihr Lieben,
Ich möchte dieses Virus nicht bekommen und ich möchte auch nicht, dass jemand sich an irgendetwas ansteckt.
Ich möchte aber auch nicht Krebs bekommen, einen Autounfall haben oder an einem Stück Apfel ersticken.
Ich möchte genauso wenig vom Blitz erschlagen werden, unter einer Lawine begraben sein oder beim Schwimmen im See ertrinken.
Ich möchte auch bitte keinen Schlag- oder Herzanfall haben oder beim nächtlichen Klogang die Treppe herunterfallen und mir das Genick brechen.
Ich möchte nicht dement werden, keine eitrigen Zähne bekommen und keine Lebensmittelvergiftung.
Ich möchte nicht, dass jemand glaubt, mich vor all dem schützen zu können und mich dafür wie Rapunzel in einen Turm sperrt.
Ich möchte von der Politik nicht entmündigt werden, möchte mir nicht von einigen Wenigen die Welt erklären lassen und mir sagen lassen, was ich glauben darf und was nicht.
Ich möchte nicht, dass jemandem unter Androhung von Berufsverbot oder Einweisung in die Psychiatrie verboten wird, seine persönliche Meinung öffentlich zu äußern.
Ich möchte nicht, dass Menschen dazu verpflichtet werden, Nachbarn zu denunzieren und auf ihre sozialen Kontakte zu verzichten.
Ich möchte keiner Zwangsimpfung unterzogen werden mit Mitteln, über die zu wenig bekannt ist hinsichtlich Nebenwirkungen und Spätfolgen.
Ich möchte nicht wie ein Kindergarten-Kind behandelt werden, weil ich nämlich schon viele Jahre gewohnt bin, selbständig zu denken & zu handeln.
Ich möchte wieder tanzen & lachen, unbeschwert ohne darüber nachzudenken, wem es alles schlechter geht als mir.
Ich vermisse meine Freunde, zwischenmenschliche Kontakte und das Miteinander. Diese Welt ist mir so fremd und kalt geworden!
ICH MÖCHTE eigenverantwortlich sein dürfen, selber denken dürfen, über meinen Körper selbst bestimmen dürfen & NIEMANDEM, ABER AUCH WIRKLICH NIEMANDEM, das Recht geben, mich permanent kontrollieren zu dürfen.
Ich möchte meine Meinung lautstark sagen können, frei von Angst. Ich möchte küssen & umarmen dürfen.
& ich möchte auf keinen Fall das Denken & die Entscheidungen denen überlassen, die an der Macht sind..…
& dass dann zwar die Körper der Menschen am Ende noch lebendig sind, aber ihr Geist & Ihre Seele gebrochen. Alois Böck

Baptism Testimony

I believe that God; Father, Son and Holy Spirit, has made the world and me and I did not make myself.I have rebelled against God and tried to make myself according to my ideas and desires. This self-creation cannot be sustained and so it is dead. I believe Jesus Christ has come into the world and died on the cross so I might have life again. I have accepted this new life with thanks and am resolved to live as God intends me to live with His help.
Taufzeugnis
Ich glaube, dass Gott; Vater, Sohn und Heiliger Geist, die Welt und mich erschaffen hat und ich mich nicht selbst gemacht habe.Ich habe mich gegen Gott rebelliert und versucht, mich nach meinen Vorstellungen und Wünschen zu machen. Diese Selbstkreation kann nicht aufrechterhalten werden und ist so tot.Ich glaube Jesus Christus ist in die Welt gekommen und am Kreuz gestorben, damit ich wieder Leben habe.Ich habe dieses neue Leben mit Dank angenommen und bin entschlossen, zu leben, da Gott mich beabsichtigt, mit seiner Hilfe zu leben. Ellis H.Potter

Christlicher Einsatz gegen die Sklaverei

„Augustinus berichtet in seinem Brief, der erst vor wenigen Jahrzehnten wiederentdeckt wurde, von einer besonders dramatischen Befreiungsaktion. Im Umfeld seiner Gemeinde in Hippo, heute Algerien, trieben um das Jahr 425 Sklavenhändler aus der heutigen Türkei ihr Unwesen. Mit Unterstützung korrupter Staatsbeamter überfielen sie Familien und verschleppten deren Kinder. Außerdem lockten sie junge Männer und Frauen mit falschen Versprechungen auf ihre Schiffe, um sie später als Zwangsarbeiter oder Sexsklaven zu verkaufen.
Eines Tages machte unter den Christen von Hippo die Nachricht die Runde, die Menschenhändler planten einen neuen Sklaventransport. Einige der Unglücklichen befanden sich schon auf dem Schiff, das demnächst in See stecken sollte. Die anderen waren in einem Haus eingesperrt. Weil die lokalen Behörden nicht einschreiten wollten, nahmen die Christen das Recht selbst in die Hand. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion befreiten sie alle Gefangenen. Anschließend nahmen sie die zumeist jugendlichen Verschleppten in ihre Obhut oder brachten sie zurück zu ihren Familien.“
Aus Markus Spiecker, Jesus eine Weltgeschichte.