Was ist Christus nun: Mensch oder Gott?

Beides. Er ist «der Mensch Christus Jesus» (1. Tim 2,5), aber auch «der wahrhaftige Gott» (1. Joh 5,20), «Gott, gepriesen in Ewigkeit» (Rö 9,5).

Ja, viele! Die Bibel lässt keinen Zweifel offen, dass Er Gott ist. Überdenke Folgendes:

Seine ewige Existenz (Präexistenz):

– Er war da, bevor und als die Welt erschaffen wurde (beachte das «uns» in 1. Mose 1,1.26; Joh 1,1; Heb 1,2). In der Zeit des Alten Testaments erschien Er manchmal als «der Engel des HERRN (Ri 6,11–22 usw.).

Seine Eigenschaften:

– Er ist ewig (Jes 9,5; Micha 5,1; Joh 8,58 usw.).

– Er ist unveränderlich (Mal 3,6; Ps 102,26–28;

Heb 1,10–12).

– Er ist allmächtig (Off 1,8; Phil 3,21).

– Er ist allwissend (Joh 2,25; 6,64; 21,17 usw.).

– Er ist allgegenwärtig (Mt 28,20 usw.).

Weitere Beweise:

– Er erschuf alle Dinge (Joh 1,3.10; Kol 1,16; Heb 1,2).

– Er erhält und trägt alle Dinge (Heb 1,3; Kol 1,17).

– Er bewies seine göttliche Macht dadurch, dass Er viele

Wunder wirkte, dass Er anderen Gewalt gab, Wunder zu

wirken (Mt 10,1), und durch die Wunder, die andere

in seinem Namen wirkten (z.B. Apg 4,10).

– Er vergibt Sünden (Lk 5,20–24; Kol 3,13).

– Er hat Macht, sein Leben hinzugeben und es wieder zu

nehmen (Joh 10,17.18; 19,30).

– Er ist aus den Toten auferstanden und wird die Toten auferwecken (Lk 24,1–6; Joh 5,28.29; 11,25).

– Er gibt den Glaubenden ihre Belohnung (2. Kor 5,10; 2. Tim 4,8).

– Er empfängt Anbetung und nimmt sie auch an (Joh 5,23; 9,38; Lk 24,52).

– Er wird die Welt richten (Joh 5,22; Apg 17,31; Off 20,12).

– Der HERR des Alten Testaments ist Jesus im Neuen Testament. Der HERR ist «der Erste und der Letzte» (Jes 41,4; 44,6; 48,12) und so ist es auch der Herr Jesus (Off 1,17; 2,8; 22,13). Johannes setzt Christus mit dem HERRN gleich (vgl. Joh 12,40.41 mit Jes 6,10).

Glauben wir alle an denselben Gott?

Wie verhält sich der christliche Glaube zu den anderen Religionen? Oft steckt hinter dieser Frage der Wunsch, dass die Konflikte und Kriege, die religiös motiviert sind, endlich aufhören. Denn, so denken viele, wenn wir erkennen, dass wir alle an denselben Gott glauben, würden wir friedlich zusammenleben. Dabei wird übersehen, dass viele Konflikte und Kriege zwischen Anhängern derselben Religion ausgetragen wurden und werden (z. B. Katholiken gegen Protestanten, Schiiten gegen Sunniten). Persönlich stelle ich mir die Frage auch. Vor allem dann, wenn ich Menschen begegne, die einer anderen Religion angehören, die ganz anders glauben als ich. Wie verhält sich der christliche Glaube zu den anderen Religionen? Glauben alle Religionen an denselben Gott? Gott = Jahwe = Allah = Jesus = Brahman? Zunächst gilt: Wenn zwei dasselbe sagen, meinen sie noch lange nicht dasselbe. Wenn zwei von „Gott“ reden, meinen sie noch lange nicht denselben. Die Religionen reden ja gar nicht von „Gott“; die eine redet von „Jahwe“, von „Gott“ als „Vater“; die anderen von „Allah“; in der dritten steht das „Brahman“ im Mittelpunkt, sie lehnt die Vorstellung von einem persönlichen höchsten Wesen ganz ab. Wenn wir sagen: Allen Religionen geht es um „Gott“, dann setzen wir voraus: Jahwe = Allah = Jesus = Brahman… Um herauszufinden, ob alle Religionen an denselben Gott glauben, müssen wir zuerst einmal herausfinden, was sie über Gott sagen. Es lohnt sich, sein Wissen über andere Religionen zu erweitern und dabei zu entdecken, was uns verbindet und was den eigenen Glauben einzigartig macht. Besonders interessant ist dabei das persönliche Gespräch über Glaubensfragen: Was macht deinen Glauben aus? Wer ist Gott für dich? Nur ein Stück vom Elefanten? Eines der beliebtesten Beispiele bei der Frage nach den verschiedenen Religionen ist das sogenannte Elefantengleichnis: Mehrere Blinde ertasten verschiedene Körperteile (Rüssel, Bein, Ohr…) eines ihnen unbekannten Tieres, um zu begreifen, was für ein Tier es ist. Anschließend vergleichen sie ihre Erkenntnisse und stellen fest, dass sie zu ganz unterschiedlichen Schlussfolgerungen gekommen sind, obwohl es doch derselbe Elefant war. Übertragen auf unsere Frage, wird es dazu benutzt, um zu zeigen: Die unterschiedlichen Religionen haben nur ein Stück von (demselben) Gott erkannt. Weitergedacht bedeutet es dann aber auch: Keine Religion ist fähig, Gott wirklich zu erkennen. Jeder von uns hat nur ein kleines Stück der Wahrheit in der Hand, keiner erkennt Gott ganz, keiner kennt ihn wirklich. Und deshalb sind alle Religionen dann auch gleich wahr bzw. genauer gesagt gleich unwahr. Gott – worauf du dich verlassen kannst! Die Überzeugung, dass alle Religionen an denselben Gott glauben, ist in der Bibel nicht zu finden. Dass es andere Götter gibt, ist für die Bibel keine Streitfrage; sehr wohl aber, welcher der vielen Götter denn den Namen Gott verdient; wer es allein verdient, Gott genannt zu werden. (vgl. 1. Korinther 8,5-7) Denn bei der Frage nach Gott geht es um Leben und Tod: Wer ist der Gott, auf den ich mich verlassen kann im Leben und im Sterben? Wer kann mich retten, mir vergeben, mir ewiges Leben geben? Hier geht es nicht um theoretische Gedankenspiele, sondern um Fragen, die mich unmittelbar betreffen. Der Gott der Bibel lässt uns eben nicht im Unklaren mit verbundenen Augen nach ihm tasten. Er steht nicht stumm da wie der Elefant im Elefantengleichnis. In Jesus Christus wird er Mensch und zeigt uns, wer er ist (vgl. Johannes 1,18). Er macht uns klar, dass wir durch unsere guten Taten nicht vor ihm bestehen können und das auch nicht brauchen. Am Kreuz zeigt er uns, wie sehr er uns liebt und dass er uns vergibt. Er lässt uns nicht im Ungewissen, was nach dem Tod kommt. Auf diesen Gott kannst du dich verlassen. Was, wenn ich in Lessings Ring einen Karabiner einhake? Lessings „Ringparabel“ hat wie keine andere Geschichte die aufgeklärte Haltung zur Frage nach den verschiedenen Religionen geprägt. Die Ringparabel aus seinem Stück „Nathan der Weise“ handelt von drei Brüdern, die je einen Ring von ihrem Vater bekommen. Nur ein Ring ist echt, keiner weiß welcher, alle sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Im Lauf der Geschichte wird klar, dass das nicht nötig ist: Der Kern von Judentum, Christentum und Islam (dafür stehen die drei Brüder) ist Liebe, die sich in guten Taten zeigt. Um das zu leben, ist es unerheblich, ob der eigene Ring der eine, der echte Ring ist. Dieses Bild hat bis heute viele Zuschauer und Leser überzeugt. Aber was wäre, wenn die Ringe keine Schmuckstücke wären, die man sich an den Finger steckt. Was, wenn es Ringe an einer Felswand wären, in die die drei Brüder bei einer Klettertour ihre Karabiner einhaken? Wenn einer stürzt, über dem Abgrund schwebt, nur noch von seinem Kletterseil gehalten, durch den Karabiner im Ring in der Felswand gesichert, dann macht es einen Unterschied, ob dieser Ring echt, stabil und tragfähig ist. Dann hängt das Leben davon ab. „Glauben“ bedeutet, nach seinem hebräischen Sinn, etwas als fest und zuverlässig zu akzeptieren und sich daran festzumachen. Echte Toleranz „Wir glauben doch alle an denselben Gott!“ klingt auf den ersten Blick sehr tolerant, ist es aber nicht. Toleranz kommt vom Lateinischen „tolerare“, etwas ertragen, aushalten, erdulden. Wer wirklich tolerant sein will, der sollte die Einzigartigkeit der verschiedenen Religionen achten und die Unterschiede aushalten. Die Bibel zeigt uns einen Gott, der uns nicht im Unklaren lässt, sondern auf den wir uns verlassen können. An ihn zu glauben, heißt nicht, andere Religionen zu bekämpfen, sondern die Menschen so zu lieben wie Jesus es getan hat. //

Jürgen Schmidt Leiter der Schüler-SMD
Die SMD ist ein Netzwerk für Christen in Schule, Hochschule und Berufswelt.
https://www.stadtmission-freiburg.de

Namen Gottes

Elohiom Gott mächtiger Schöpfer 1. Mose 1, 1, vgl. Matth. 27, 46
El Roi Der Gott, der mich sieht 1. Mose 16, 13 – 14
El Schaddaj Gott, der Allmächtige 1. Mose 17, 1 – 2
El Olam Der ewige Gott 1. Mose 21, 32 – 33
Jahwe Jireh Der Herr wird vorsehen 1. Mose 22, 13 – 14
Jahwe Ich bin (da für dich) 2. Mose 3, 14 – 15
Adonaj Herr, Meister Psalm 16, 2
Jahwe Ropheh Der Herr, der heilt 2. Mose 15, 26
Jahwe Nissi Der Herr, mein Banner 2. Mose 17, 15 – 16
Esch Ochlah; El Qannah Verzehrendes Feuer, Eifersüchtiger Gott 2. Mose 34, 14; 5. Mose 4, 23f
Qedosch Jisrael Der Heilige Israels 3. Mose 19, 1 – 2
Jahwe Schalom Der Herr ist Frieden Richter 6, 24 (Luther 1999)
Jahwe Zebaoth Der Herr der Heerscharen 1. Samuel 17, 45 – 46 (rev. Elberf. 2006)
Jahwe Zurih Der Herr ist mein Fels Psalm 144, 1
Jahwe Roi Der Herr ist mein Hirte Jesaja 26, 3 – 4; Psalm 62, 2 – 3
HaSchem Der Name 1. Könige 8, 28f
Melech König Psalm 72, 1 – 3
Isch Ehemann Hosea 2, 18.21f
El Chaj Lebendiger Gott 2. Könige 19, 15 – 16
Schofet Richter Psalm 94, 15 (rev. Elberf. 2006)
Miqweh Jisrael Hoffnung Israels Jer. 17, 7 – 8.13
Jahwe Zidqenu Der Herr, unsere Gerechtigkeit Jer. 23, 6
Ab, Abba, Pater Vater Lukas 15, 20
Wohnort, Zuflucht, Schild, Burg, starker Turm …
nach „Gottes Namen beten; seine Wesenszüge entdecken“ von Ann Spangler. Hänssler Verlag 2007
Bibelstellen sind meist nach der Neues Leben Übersetzung 2002 und 2005.
Manche sind aus der Revidierten Elberfelder 1985/1991 und wieder andere aus der Lutherübersetzung 1984.

Was bedeutet das Wort Gott

Das Wort „Gott“ ist kein Akronym, d.h. ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Kurzwort wie z. B. UFO (= Unbekanntes Flugobjekt). Gott hat sich den Menschen immer wieder mit neuen Namen offenbart, die mit ihrer Wortbedeutung das Wesen Gottes beschreiben (die folgenden Bibelstellen geben das erste Vorkommen an):

  • Elohim (1 Mose 1,1; Gott – Pluralform, um die Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist auszudrücken)
  • Eloah (41mal im Buch Hiob, sonst nur vereinzelt; Gott – Singularform von Elohim)
  • El (1 Mose 33,20; Gott, der Allmächtige)
  • El-Olam (1 Mose 21,33; ewiger Gott)
  • El-Schaddai (1 Mose 17,1; allmächtiger Gott)
  • El-Roi (1 Mose 16,13; Gott, der mich sieht)
  • Jahwe (1 Mose 2,4; nach 2 Mose 3,14-15 „Ich bin, der ich bin“)
  • Jahwe-Rapheka (2 Mose 15,26; Jahwe, dein Arzt)
  • Jahwe-Nissi (2 Mose 17,15; Jahwe, mein Panier)
  • Jahwe-Jireh (1 Mose 22,13+14; Jahwe ersieht)
  • Jahwe-Schalom (Richter 6,24; Jahwe ist Friede)
  • Jahwe-Zidkenu (Jeremia 23,6; Jahwe, unsere Gerechtigkeit)
  • Jahwe-Schammah (Hesekiel 48,35; Jahwe ist daselbst)
  • Jahwe-Roi (Ps 23,1; Jahwe, mein Hirt)
  • Jahwe-Zebaoth (Gott der Heerscharen)
  • Adonai (1 Mose 15,2; mein Herr, 134-mal im AT)

(Lit.: Abraham Meister: Biblisches Namenlexikon, Pfäffikon, 1970)

Aus „Fragen, die immer wieder gestellt werden“ von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt. Christliche Literatur-Verbreitung (CLV), 33661 Bielefeld. Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Bild und Bildnis


Um den Unterschied zwischen Bild und Bildnis zu verdeutlichen, eine kleine
Aufzählung einiger biblischer Gottesbilder und ihre Abgrenzungen hierzu:

Gott ist wie ein Vater, aber kein noch so fürsorglicher Vater ist Gott.
Gott ist wie eine Mutter, aber keine noch so liebende Mutter ist Gott.
Gott ist wie ein guter Hirt, aber kein noch so guter Hirt ist Gott.
Gott ist wie eine Sonne, aber keine noch so helle Sonne ist Gott.
Gott ist wie eine Burg, aber keine noch so sichere Burg ist Gott.
Gott ist wie ein Schild, aber kein noch so großer Schild ist Gott.
Gott ist wie ein Retter, aber kein noch so guter Retter ist Gott.
Gott ist wie ein Fels, aber kein noch so fester Fels ist Gott.
Jedes einzelne Gottesbild beschreibt Gott, ist aber nicht Gott selbst.
Alle Namen und Gottesbilder, die wir Menschen für Gott finden, können Gott nie vollständig beschreiben. Gott ist mehr als wir Menschen mit Namen und Bildern ausdrücken können.

Warum wurde Gott Mensch?

„Denn als der Tod in die Menschheit durch dem Ungehorsam der Menschen eingetreten ist, war es passend, dass das Leben durch dem Gehorsam eines Menschen wiederhergestellt wird. Da die Sünde, die der Ursache unserer Verdammnis ist, ihren Anfang bei einer Frau gehabt hat, war es passend für den Autor unserer Gerechtigkeit und Erlösung von einer Frau geboren zu werden. Da der Teufel den Menschen besiegt hat, indem er ihn versucht hat, von einem Baum zu kosten, war es passend, dass der Teufel besiegt wurde, indem ein Mensch an einem Baum gelitten hat. 
Auf dieselbe Art zeigen viele andere Dinge, wenn wir sie richtig betrachten, die unausdrückbare Schönheit unserer Errettung, die Christus vollbracht hat.“
Anselm von Canterbury

Gott ist Liebe?

„Gott, sagen [viele Leute], ist Liebe, und viele von ihnen meinen damit eigentlich, dass Liebe Gott ist und dass überall, wo man Liebe finde, auch Gott zu finden sei. Also erzählen Ihnen diese Leute, Sie sollten nicht in eine Kirche gehen, um Gott zu finden, sondern hinaus in die Welt, in die Kneipen, und dort werden Sie Freundlichkeit finden, die ein Mensch dem andern erzeigt. Und das sei Gott.“ (D. M. Lloyd-Jones)

Wir können Gott niemals überraschen

„Am Anfang schuf Gott..Diese ersten Worte der Bibel sind mehr als nur der Einstieg in die Schöpfungsgeschichte oder das erste Buch Mose (Genesis). Sie bieten den Schlüssel für unser Verständnis der ganzen Bibel. Sie besagen, dass in einem in der Bibel begründeten Glauben Gott die Initiative ergreift.

Die Sache ist die: Wir können Gott niemals überraschen, geschweige denn ihm zuvorkommen. Er macht immer den ersten Schritt. Er steht immer „am Anfang“. Bevor es uns gab, war Gott schon am Werk. Bevor wir uns auf den Weg machen, um Gott zu suchen, geht Gott uns schon entgegen. Es geht in der Bibel nicht darum, dass Menschen versuchen, Gott zu entdecken, sondern dass Gott sich nach uns ausstreckt, um uns zu finden.

Viele stellen sich einen Gott vor, der bequem auf einem fernen Thron sitzt – unnahbar, reserviert und desinteressiert. Ein Gott, der sich nicht wirklich um unsere Belange kümmert und den man erst bedrängen muss, damit er sich unseretwegen um etwas bemüht. Doch ist solch eine Sichtweise ganz und gar falsch. Die Bibel zeigt uns einen Gott, der schon lange die Initiative ergriffen hatte, bevor die Menschen überhaupt nur daran dachten, sich ihm zuzuwenden. Während sie noch in der Dunkelheit verloren und in ihren Sünden versunken waren, hat er die Initiative ergriffen und ist von seinem Thron aufgestanden. Er hat seine Herrlichkeit abgelegt und sich erniedrigt, um die Menschen zu finden.
Der Christliche Glaube: Eine Einführung, R. Brockhaus, 2010, S. 13) John Stott

Menschliche Urteile über Gott

„Alle menschlichen Urteile über Gott sind immer töricht und verkehrt, wie es die Geschichte aller Zeiten und aller Völker bezeugt. Der eine hat sich Ihn so gedacht und beschrieben, der andere ganz anders. Der eine hat geglaubt, Ihm mit diesem zu gefallen, der andere mit jenem, so daß es erbärmlich ist, zu sehen, wie sie geirrt haben und im Finstern gelaufen sind. Das geschieht auch uns, sobald wir das Wort aus den Augen verlieren.“ (Carl Olof Rosenius)