Wurde Jesus zweimal bestattet?

Viele Osterpredigten beginnen mit den Frauen, die früh morgens zum Grab Jesu gingen, um den Leichnam zu salben. Aufmerksame Leser werden sich hier fragen, warum Frauen einen Mann für das Begräbnis vorbereiten. Gewöhnlich wurde der Tote von der Familie gewaschen, gesalbt und eingewickelt; natürlich geschlechtsspezifisch, Frauen kümmerten sich um Frauen und Männer um Männer. Für die damalige Zeit wäre es ziemlich seltsam, dass Frauen, zum Teil sogar familienfremde Frauen, sich um den Leichnam Jesu kümmerten. Gut, besonders die männlichen Anhänger Jesu betrachtete man damals offensichtlich als politische Gefahr und misstraute ihnen (z.B. Petrus im Hof des Hohepriesters, Mt 26, 69-72). Frauen konnten sich da deutlich unbehelligter bewegen. Allerdings steht im Bibeltext nicht, dass diese Frauen Jesus zum Begräbnis vorbereiten wollten. Sie hatten lediglich vor, Jesus zu salben. „Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Gewürze, um hinzugehen und ihn zu salben.“ (Mk 16, 1) Es wäre aber nicht nur ungewöhnlich, dass Jesus ausschließlich von Frauen zur Beerdigung vorbereitet worden wäre, es wäre auch komisch, dass man ihn erst drei Tage nach der eigentlichen Beerdigung für die Beerdigung zurechtgemacht hätte. Teilweise wäre das natürlich mit der großen Eile erklärbar, mit der man Jesus am Freitag vom Kreuz ins Grab brachte.
Wie der äußerst gut informierte Jünger Johannes allerdings berichtet, war Jesus bereits direkt nach seiner Kreuzigung, von Männern gewaschen und für seine Beerdigung vorbereitet worden; wie das im damaligen Judentum auch allgemein üblich war. „Danach bat Josef von Arimathäa, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, den Pilatus, dass er den Leichnam Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu ab. Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit Spezereien, wie die Juden zu begraben pflegen. Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war.“ (Joh 19, 38-41) Auch Markus berichtet darüber: „Joseph aber kaufte Leinwand, nahm Jesus ab, wickelte ihn in die Leinwand und legte ihn in ein Grab, welches in einen Felsen gehauen war, und wälzte einen Stein vor die Türe des Grabes.“ (Mk 15, 46)
Was taten dann aber die Frauen am Auferstehungsmorgen am Grab? Sie waren an der kurzen Beerdigung am Freitagabend nur aus der Entfernung beteiligt. „Maria Magdalena aber und Maria, die Mutter des Joses, sahen, wo er hingelegt wurde.“ (Mk 15, 17) Nach der Passah- Feier war es nun wieder möglich ein Grab zu besuchen und sich damit kultisch zu verunreinigen. Jetzt wollten die Frauen dem Toten die letzte Ehre erweisen und ihn salben. Allerdings handelte es sich hier nicht um die Vorbereitung für das Begräbnis, dafür waren sie nicht legitimiert, außerdem hatte das bereits Tage vorher stattgefunden. Die Frauen wollten lediglich den Verstorbenen ehren, indem sie seinen Kopf und die Hände mit kostbarem Öl salbten. Davon, dass sie ihn wieder ganz aus den Totentüchern wickeln und noch einmal für das Grab präparieren wollten, findet sich im Bibeltext kein eindeutiger Hinweis. Michael Kotsch

Ein ehemaliger und prominenter Politverbrecher über die Auferstehung Jesu.

“Es ist der sicherste Weg, während der Osterzeit Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn man behauptet, die Auferstehung Christi sei ein unheiliger Schwindel…
Ich selbst bin selbst bin oft wegen der Frage der Auferstehung herausgefordert worden. Meine Antwort ist dann immer, die Jünger und fünfhundert andere Augenzeugen haben davon berichtet, dass sie den aus dem Grab auferstandenen Jesus gesehen haben. Aber dann werde ich gleich gekontert: “Woher wissen sie, dass sie die Wahrheit gesagt haben? Vielleicht haben sie geschwindelt.”
Meine Antwort darauf kommt aus einer eigenartigen Quelle: Watergate-Skandal.
Watergate war eine Art Verschwörung zur Vertuschung von Sachverhalten, die von den engsten Beratern des Präsidenten der Vereinigten Staaten, den mächtigsten Männern Amerikas, ausgeführt wurde. Diese Leute waren ihrem Präsidenten gegenüber äußerst loyal gesonnen. Aber einer von ihnen, John Dean, sagte als Kronzeuge gegen Nixon aus. Er tat dies, “um seine eigene Haut zu retten”. Er tat dies nur zwei Wochen, nachdem er den Präsidenten darüber informiert hatte, was wirklich vor sich gegangen war! Diese Verschwörung zur Vertuschung konnte nur zwei Wochen lang aufrecht erhalten werden, dann sprangen alle anderen Berater mit ab, um sich selbst zu retten. Tatsache ist, diese Personen um den Präsidenten herum kamen in peinliche Situationen, andere landeten im Gefängnis. Aber ihr Leben stand nicht auf dem Spiel.
Aber was war mit den Jüngern? Diese zwölf machtlosen Männer, eigentlich nur Fischer, sahen sich nicht nur mit persönlichen Verlegenheiten oder politischer Schande konfrontiert, sondern sie wurden mit Schlägen, Steinigung und Hinrichtung bedroht. Jeder einzelne dieser Jünger bestand dennoch bis zu seinem letzten Atemzug darauf, dass er Jesus leibhaftig von den Toten auferweckt gesehen hatte.
Auch wenn du es nicht glaubst, keiner dieser Apostel hat sein Zeugnis widerrufen, bevor er enthauptet oder gesteinigt wurde. Keiner von ihnen hat sich mit den anklagenden Behörden gütlich geeinigt. Keiner hat das getan.
Schau, diese Menschen haben ihr Leben für etwas geben, von dem sie glaubten, dass es wahr ist. Sie würden doch niemals ihr Leben für etwas geben, von dem sie wissen, dass es falsch ist.”
(Geschrieben von Charles (Chuck) Colson, einem ehemaligen Assistenten von Präsident Richard Nixon (Spitzname “Axtmann”). Aufgrund seiner Beteiligung an der Watergate-Vertuschung verbüßte er eine längere Gefängnisstrafe. Er kam zum Glauben an Jesus)
https://www.soulsaver.de/blog/ein-ehemaliger-politverbrecher-ueber-die-auferstehung-jesu/

Ostern – Das große christliche „So What?“

Wenn es keinen Gott gibt und alles in dieser Welt, wie Bertrand Russell es unsterblich formulierte, das Ergebnis „einer zufälligen Anordnung von Atomen“ ist, dann ist das, was wir „Schönheit“ nennen, nichts anderes als eine in unser Gehirn programmierte neurologische Reaktion auf bestimmte äußere Reize. Reinhard Jarka FB 12.04.20

Jesus ist auferstanden!

Kaum etwas weckt so viel Hoffnung wie die Auferstehung Jesu. Wenn es möglich ist, den Tod zu überwinden, dann ist wohl alles möglich. Die stärkste Bedrohung des Menschen, das was jedem im Laufe seines Lebens Unsicherheit und Ohnmacht vermittelt, wurde durch Jesus besiegt. Mit seiner Auferstehung hat Jesus gezeigt, dass seine Versprechungen nicht nur leere Worte waren. Was er zugesagt hat, wird er auch einhalten. Ein für allemal hat Jesus die Macht des Todes überwunden: Das beinhaltet die Zerstörung des materiellen Körpers, die destruktive Wirkung der Sünde und die geistliche Trennung von Gott.
Weil Jeus auferstanden ist, können heute auch alle seine Anhänger sicher sein, ebenfalls aufzuerstehen. Jesus hat nicht nur versprochen, allein den Tod zu beseitigen. In seinem Reich wird es keine Sünde mehr geben, keine Schmerzen und keine Krankheit. Jetzt noch leiden viele Menschen, auch Christen. Diese Zeit aber ist begrenzt. Schon bald wird der Herr des Lebens alle negativen, zerstörerischen Mächte für immer bannen.
Wer auf Jesus vertraut, den Überwinder des Todes, der braucht keine Angst mehr zu haben, vor allem, was das Leben so bedroht: Alter, Krankheit, Tod, Einsamkeit, Verletzungen, Verachtung, Verfolgung usw. Jesus ist auferstanden!
Michael Kotsch FB

Fussball abgesagt. Tennis abgesagt. Tour-de-Suisse abgesagt. Gottesdienst abgesagt. Familien-Brunch abgesagt. Und was ist mit Ostern?

Nach dem Tod und der Grablegung von Jesus bleiben seine Anhänger zu Hause. Nicht wegen Viren, sondern aus Angst vor den Machthabern. Und da ist noch etwas Einengendes: Angst und Scham vor Jesus selbst. Sie haben geschworen, ihn nicht zu verlassen. Doch als alles den Bach runter ging, brach unter ihnen das Chaos aus.
Eine kleine Gruppe von Frauen hält an Jesus fest. Sie besuchen das Grab – und erschrecken! Der schwere Stein war weggerollt, das Grab leer. ER ist vom Tod auferstanden!
Freunde – Ostern findet statt! Wir wissen doch, dass in die Kirche gehen uns nicht zu Christen macht, oder? Es ist der Geist Gottes, der zur Umkehr ruft, neuen Sinn schenkt und die Kraft zu dienen und zu lieben in allen Umständen und durch sie hindurch. Der derzeitige Ausfall der Sonntagsgottesdienste, diese buchstäbliche Entleerung der Kirchen, stellt uns eine ernste Frage: Trauen wir Gott die Fähigkeit zu, dass er uns unabhängig vom Treffpunkt Kirche begegnen kann? Die Gemeinde Jesu ist und bleibt Kirche, ob versammelt oder verstreut.
Prüfen wir uns! Im Brief an die Hebräer gibt es einen Abschnitt, der für Christinnen und Christen in der Corona-Krise aktuell wird (Hebräer 5,11 bis 14): „Eigentlich müsstet ihr längst in der Lage sein, andere zu unterrichten; stattdessen braucht ihr selbst wieder jemand, der euch die grundlegenden Wahrheiten der Botschaft Gottes lehrt.“ Haben wir unsere Glaubens-Lektionen gelernt?
Geht es um die konkrete Beschreibung der Auferstehung von Jesus, schweigt sich die Bibel aus. Eine grosse Stille umgibt das Osterereignis. Doch in der Stille keimt eine Weltrevolution. Plötzlich steht der Auferstandene im Raum der verängstigten Jünger (Johannes 20,19 bis 21): „Friede mit euch!“ Seine Gegenwart weckt Glaube, Liebe, Hoffnung, Freude und Kraft. Und dann dies: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich jetzt euch! (…) Empfangt den Heiligen Geist!“ (V. 22) Und tatsächlich – sie rocken das römische Imperium! Als der Gegenwind zu gross wird, zerstreuen sie sich in alle Himmelsrichtungen und verbreiten das Evangelium über die Welt. Das alles begann in der Stille, in einer kleinen Gruppe, in einem abgeriegelten Haus. Ob Ostern stattfindet, hat zuerst mit uns persönlich zu tun und erst dann mit den sonntäglichen Treffen in der Kirche. Frohe Ostern!
Chefredaktor: Rolf Höneisen ideaschweiz.ch (FB)

Ich habe nichts gegen das Sterben

Woody Allen, der Filmregisseur, meinte einmal: „Ich habe nichts gegen das Sterben. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn es passiert.“ Er spricht aus, was viele denken und empfinden. Doch ist das klug?
Im Alten Testament betete Mose: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12) Wer den Gedanken an das Sterben zulässt, lässt existenzielle Fragen zu: „Was wird bleiben? Wo werde ich sein? Was ist deshalb wirklich wichtig?“ Das sind Fragen, bei denen wir begründete Antworten brauchen. Wer diese Antworten sucht, kommt an dem nicht vorbei, der von sich gesagt hat: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.“ (Johannesevangelium 11,25-26) So sagt es Jesus. Er gibt die Antwort, mit der sich leben lässt. Und mit der sich sterben lässt. Gibt dir das Hoffnung? Darum Ostern

Das Fest der Ostereier

Käme jemand in diesen Tagen von einem anderen Planeten zu Besuch auf die Erde, dann bekäme er wahrscheinlich den Eindruck, die hier lebenden Menschen würden Eier und Hasen verehren. – In Geschäften, auf Plakaten und natürlich auch im Internet sind in der Osterzeit niedliche Hasen und bunte Eier allgegenwärtig. In einigen großen Medien wird man darüber informiert, dass die alten Römer in aufgeschlagenen rohen Eiern die Zukunft deuten wollte; dass peruanische Hühner aufgrund des vielen Schwefels im Boden gelegentlich blaue Eier legen und dass ein Straußenei rund 40 Minuten braucht um gar zu werden. Das alles ist für die Allgemeinbildung natürlich sehr interessant; auch wenn diese Daten für den Alltag ziemlich irrelevant bleiben. Wie das Auferstehungsfest von Jesus Christus zu den Hasen und Eiern kam, bleibt dabei allerdings oftmals unklar.
Zugegeben, selbst die Spezialisten der Kulturgeschichte müssen etwas vermuten und spekulieren, um einigermaßen plausible Antworten geben zu können. Der Hase hat vermutlich rein Garnichts mit dem christlichen Auferstehungsfest zu tun. Schon in vorchristlicher Kulturen feierte man in dieser Jahreszeit den Ende des Winters und den Beginn des Frühlings. Gelegentlich wurden die Zyklen der Natur mit mythischen Ereignissen in der eigenen Götterwelt verbunden. So wollte man im Frühling mit allerlei Zeremonien die „Dämonen“ des Winters verscheuchen. Man sehnte sich nach Wärme und Sonne. Außerdem wurden die aufgespeicherten Lebensmittel langsam rar und die Menschen waren auf Nachschub angewiesen. Deshalb versuchte man die Fruchtbarkeit mit magischen Riten herbeizuzwingen. Dazu gehörte auch die Verehrung von Hasen, die als außerordentlich fruchtbar galten; also als ideale Repräsentanten eines hoffentlich ertragreichen Jahres in der Landwirtschaft.
Auch Eier wurden als Zeichen der Fruchtbarkeit betrachte. Gleichzeitig gab es aber auch einen indirekten Grund, zu Ostern viele hartgekochte Eier zu verzehren. Entsprechend einer Regel der mittelalterlichen Kirche sollten Christen vor den großen Feiertagen – insbesondere vor Weihnachten und Ostern – fasten, d.h. auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Dazu gehörte der Brauch, zwischen Fastnacht und Ostern keine Eier zu verzehren. Die sich bei dieser Fastenaktion angesammelten Eier sollten natürlich nicht einfach weggeschmissen werden. Also kochte man die Eier, um sie haltbarer zu machen. Zu Ostern durften die Menschen wieder alles essen, also begann man die große Menge hartgekochter Eier zu verzehren. Die österliche Eierschwemme hat auch noch einen anderen historischen Ursprung: In manchen Regionen mussten die mittelalterlichen Bauern Steuern und Pacht am Gründonnerstag mit Eiern bezahlen. Mit der Zeit änderte sich die Tradition und es wurden auch Kinder und Freunde mit Eiern beschenkt, um Ihnen eine Freude zu machen.
In kirchlicher Interpretation wies man allerdings auch schon früh darauf hin, dass Eier gute Symbole für das Auferstehungsfest sind. Zum einen sind Eier offensichtlich ziemlich rund. An ihrer Oberfläche kann man keinen Anfang und kein Ende finden. Damit wurden sie als Zeichen der Unendlichkeit, des ewigen Lebens angesehen. Der Christ kann sich seines ewigen Lebens sicher sein, weil Jesus für seine Sünde gestorben ist (Karfreitag) und weil er mit seiner Auferstehung aus den Toten (Ostern) die Macht des Todes besiegt hat, für sich und auch für alle Menschen, die sich ihm existentiell anvertrauen.
Zuweilen wird auch auf eine andere Geschichte aus der frühen Christenheit verwiesen. Damals hatte eine von den Römern verfolgte Christin das Ei als Symbol benutzt, um zu erklären, dass aus etwas scheinbar Totem durchaus etwas Lebendiges kommen kann. Ebenso ist es mit der Auferstehung Jesu. Da wo es rein biologisch unmöglich ist, dass Tote wieder lebendig werden, ist so etwas doch passiert, weil Gottes Macht größer ist als die der Natur.
Während der Christenverfolgung im Römischen Reich wurde eine junge Frau vor den Richter geführt. Nachdem sie zugab Christin zu sein machte sich der gebildete Beamte über sie lustig. Für ihn war vollkommen klar, tot bleibt tot. Also verspottete er die junge Christin. Wie könne man so dumm sein an Jesus Christus zu glauben, der ganz eindeutig am Kreuz hingerichtet und gestorben sei. Die Frau erbat sich einen Tag Bedenkzeit und wurde am nächsten Morgen erneut vor den Richter gebracht. Diesmal hatte sie ein Ei dabei. Sie hielt es dem Beamten entgegen. In diesem Moment pickte das Küken von innen ein Loch in die Schale. Von außer sähe das Ei aus wie ein toter Stein, erklärte die Christin. Und doch befindet sich hinter der harten Schale wirkliches Leben, unsichtbar für den äußeren Beobachter. Der Richter war beeindruckt. Trotzdem ließ er die Frau wegen ihres Glaubens an den Auferstandenen hinrichten.
Für Christen ist das Auferstehungsfest ein sensationelles Ereignis. In der Auferstehung Jesu hat Gott bewiesen, dass die Versprechungen von Sündenvergebung und ewigem Leben nicht nur fromme Phantasien sind, sondern, dass es sich hier um eine Realität handelt. Ein Christ muss keine Angst mehr vor dem Tod haben, weil er weiß, dass Gott ihn auferweckt, ihm seine Sünden vergibt und mit ihm leben will in Ewigkeit. Michael Kotsch

Aldi erklärt, warum, wann und wie Ostern gefeiert wird. Viele wissen nichts über das wichtigste Fest der Christen.

Die Tochterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd gehören mit weltweit zusammen rund 10.000 Filialen und gemessen an den Umsätzen in Deutschland zu den Top-Five im Lebensmitteleinzelhandel. Der Aldi-Flyer beantwortet die wichtige Frage, warum Christen Ostern feiern so „Ostern feiern Christen auf der ganzen Welt jedes Jahr die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Es ist das wichtigste Fest der christlichen Kirche – sogar noch wichtiger als das Weihnachtsfest.“ https://www.aldi-sued.de/de/ratgeber/ostern/osterbraeuche
Wer mehr wissen will:www.bibelgratis.de/

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Auf(er)stehen

Ein Brausehersteller, der unter anderem ein koffeinhaltiges Süßgetränk („Cola“) feilbietet, macht derzeit in Berlin mit einer Plakatkampagne auf sein Produkt aufmerksam, die auf einem Wortwitz basiert: der Verwechslung von „aufstehen“ und „auferstehen“. Tenor: Das Produkt hilft beim „Auferstehen“.
Dass man die Kampagne zu Ostern platziert, zeugt von großem Vertrauen auf (oder: starkem Glauben an) die religiöse Bildung der potentiellen Kundschaft, denn das Wissen darum, dass Ostern etwas mit Auferstehung bzw. umgekehrt Auferstehung etwas mit Ostern zu tun hat, kann heute nicht mehr allgemein vorausgesetzt werden.
Andererseits bin ich wirklich nicht sicher, ob der Witz tatsächlich verstanden wird, weil dessen Pointe ja darin besteht, dass „auferstehen“ etwas viel Größeres ist als „aufstehen“. Diese Steigerung nutzt die Werbekampagne, um das Produkt aus der Masse der Getränke herauszuheben.
Vielleicht wurde auch darauf spekuliert, dass sich die Kirche über die kommerzielle Nutzung einer christlichen Glaubenswahrheit aufregt und dadurch die Sache erst richtig bekannt macht, aber zur Aufregung besteht kein Grund. Zumindest solange nicht, wie das Spiel mit den Bedeutungsebenen funktioniert. Denn solange wäre klar: Auferstehung ist was Besonderes. So besonders wie das Produkt gerne wäre.
Also: Aufstehen und auferstehen – was ist der Unterschied? Aufstehen kommt nach dem Schlaf, auferstehen nach dem Tod. Aufstehen ist Erwachen im Raum zu ganz bestimmter Zeit, auferstehen ist Erweckung außerhalb von Raum und Zeit – ganz bestimmt. Aufstehen ist Neuanfang im alten Leben, auferstehen ist Neubeginn von neuem Leben. Aufstehen geht mit Koffein, auferstehen geht mit Gott. Die Mittel zum Aufstehen muss man kaufen, die Mittel zum Auferstehen bekommt man geschenkt. Der Effekt der Hilfe zum Aufstehen reicht bis zum Nachmittag, der Effekt der Hilfe zum Auferstehen reicht in alle Ewigkeit. Aufstehen – das muss regelmäßig wiederholt werden, auferstehen – das braucht nur einmal geschehen. In Sachen aufstehen gibt es nichts zu feiern, in Sachen auferstehen schon: Ostern. (Josef Bordat)
https://jobo72.wordpress.com/2017/04/12/auferstehen/

 

Was macht eigentlich ein Terrorist zu Ostern?

Verweilen. Aber nicht bleiben
Was macht eigentlich ein Terrorist zu Ostern? Ich fürchte, er kommt dort gar nicht an. Er bleibt beim Karfreitag stehen, ohne jedoch am Kreuz zu verweilen. Denn das Kreuz setzt zu viel voraus. Empathie zum Beispiel. Ein Terrorist blickt nicht auf den Gekreuzigten, das hält er nicht aus. Der ist zu stark für ihn.
Ein Terrorist steht am Rand und betrachtet die Szenerie, weidet sich am Chaos, das er hervorbringt. Hauptsache Blut. Hauptsache Tod. Hauptsache Aufmerksamkeit. Für Terroristen das Größte. Der Karfreitag ist das Ostern des Bösen.
Es sind bedrohliche Zeiten, in denen wir leben, wenn nicht einmal mehr eine Gruppe junger Männer zu ihrem Fußballspiel fahren kann.
Was ist eigentlich noch sicher? Dass übermorgen Ostern ist! Dass damit der Karfreitag das Ende vom Ende ist. Und Ostern ein Anfang. Es geht weiter! Und dass wir in dieser Gewissheit vom Kreuz her stets eine Antwort auf den Terror parat haben: Liebe.
Der Text ist von Josef Bordat die Überschrift wurde von mir abgeändert das Original siehe den Link unten. https://jobo72.wordpress.com/2017/04/14/verweilen-aber-nicht-bleiben

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