Schluss mit dem Geschwätz!

„Früher war die Predigt eine Kunst. Heute liefern die meisten Pfarrer nur Seelenwellness.“Evelyn Finger
„Es ist wahrhaftig höchste Zeit, daß unsere Predigten aus der Sphäre des deutschen Aufsatzes, des Leitartikels, der Dekorationspflanze, aus der geschraubten, gespreizten, scheinenden und klingenden Manier herausgeholt und auf den festen Boden der Wirklichkeit und damit der Wirkung gestellt werden“ Friedrich Niebergall
„Die Kirche verreckt an ihrer Sprache“ Erik Flügge
Bullshit-Bingo
Buzzword-Bingo, in der späteren Verbreitung auch Bullshit-Bingo und Besprechungs-Bingo genannt, ist eine humoristische Variante des Bingo-Spiels, die die oft inhaltslose Verwendung zahlreicher Schlagwörter in Vorträgen, Präsentationen oder Besprechungen persifliert.
Seinen Ursprung hat es vor allem bei der Satire von Wirtschaftssprech (wie in dieser IBM-Werbung), aber warum sollte man nicht auch einmal bei einer Sonntagspredigt Spaß am Ankreuzen haben. Wer drei in Reihe hat, ruft laut: Bullshit-Bingo!
In vielem Predigten werden immer wieder die gleichen Sachen gesagt: nicht nur inhaltlich, was ja kein Problem wäre, sondern tatsächlich im Wortlaut. Hier eine Hand voll von Phrasen, die nicht nur häufig genutzt werden, sondern auch witzig sind, wenn man sie aus ihrem Kontext reißt.

Bullshit-Bingo-Sonntagspredigt

Bullshit-Bingo für die Weihnachtspredigt

kirchentag2013

Manche Predigten sind wie kalt gewordene Mahlzeiten; sie sind schon zu lange vom Feuer weg. John R. Rice

„Sie haben sicher viele berühmte Theologen predigen hören“, sagt der Dekan der Universitätskirche zu Cambridge zu seinem Küster, als dieser sein 50jähriges Amtsjubiläum begeht. „Ja“, sagt der, „und Gott hat mir die Gnade erwiesen, daß ich noch immer an ihn glauben kann.“

Wenn die Sehnsucht fehlt, in den Gottesdienst zu gehen

Dies ist das allerwichtigste Element, das wir in Bezug auf unsere Gottesdienste wiederbeleben müssen, nämlich den Gedanken, dass man nie weiss, was genau geschehen wird. Wenn der Prediger immer genau weiss, was geschehen wird, dann sollte er meines Erachtens überhaupt nicht auf einer Kanzel stehen. Was den Dienst des Wortes so herrlich macht, ist nämlich, dass man nicht weiss, was alles geschehen könnte.

… Dem sollte eine Frage folgen: Warum sollte ein Christ sich nicht danach sehnen, so viel wie nur irgend möglich davon zu bekommen? … Mit jemandem, der behauptet, Christ zu sein und der kein Verlangen danach hat, alles das zu haben, was man aus dem Dienst der Kirche empfangen kann, stimmt in geistlicher Hinsicht etwas Grundlegendes nicht.

(Wenn Leute die Länge der Predigt vorschreiben wollen) Dies ist nicht die Haltung, die sie bei einem Spiel oder irgendeiner Fernsehsendung an den Tag legen. Dort ist das Problem, dass sie zu früh endet. Dasselbe gilt für ein Fussballspiel oder ein Baseballspiel oder was auch immer sie sonst interessieren mag – das Leidige ist, dass diese Dinge schon so schnell ein Ende nehmen. … Ich stelle nicht erneut die Frage, ob man annehmen soll, dass diese Leute einfach nur deshalb als Christen gelten, weil sie lediglich zum Gottesdienst gehen. Ich gehe nämlich davon aus, dass, wenn sie Predigten diese zeitlichen Begrenzungen auferlegen, sie mehr oder weniger bekennen, dass sie keine Christen sind, dass es ihnen an geistlichem Leben fehlt.

(Ich bin) zur der Schlussfolgerung gelangt, dass einige Leute in eine Kirche und in einen Gottesdienst zu gehen scheinen, um nach Hause zu gehen! Ihr Hauptgedanke scheint zu sein, hinauszugehen und nach Hause zu gehen. Warum kommen sie dann aber überhaupt? Das ist die Frage, die meines Erachtens gestellt werden muss.

D. Martyn Lloyd-Jones. Die Predigt und der Prediger. 3L Verlag: Friedberg, 2005. (160-163)

„Sprungbrettpredigt“

„Bei der ›Sprungbrett-Predigt‹ liefert der Text nur die Stichworte, die wie leere Gefäße behandelt und mit beliebigem Inhalt gefüllt werden. Ihre Bedeutung im Zusammenhang bleibt unberücksichtigt. Dem biblischen Anspruch: »Predige das Wort!« – und das heißt homiletisch gesprochen: das vorliegende Bibelwort, den konkreten Predigttext! – wird so nicht mehr genügt. Es muss meiner Ansicht nach in aller Klarheit gesagt werden: Der schriftgemäße Charakter einer Predigt entscheidet sich an der einfachen Frage, ob der Prediger seinen Gedankengang von der Schrift bestimmen lässt oder ob er die Schrift nur braucht, um seine eigenen Gedankengänge zu unterstützen. Ob eine Predigt ›schriftgemäß‹ ist, ist mithin eine andere Frage als die, ob ihr Inhalt allgemein biblisch, ›evangelikal‹ und rechtgläubig ist.“
Helge Stadelmann (Prof für PT an der FTH – Freie Theologische Hochschule Gießen

Sag die ganze Wahrheit

Es ist in der Tat traurig, dass unter uns christliche Leiter sind, die sich scheuen, den Menschen die ganze Wahrheit zu sagen. Sie fordern von Männern und Frauen nur, dass sie Gott das geben, was nicht mit Kosten verbunden ist. Die moralische Lage heute begünstigt nicht gerade einen Glauben, der so robust und zäh ist wie der, den unser Herr und Seine Apostel gelehrt haben.
Christus ruft Menschen auf, Sein Kreuz auf sich zu nehmen – wir rufen sie auf, in Seinem Namen Spaß zu haben! Er ruft sie auf, mit Ihm zu leiden – wir rufen sie dazu auf, gut bürgerlich all das zu genießen, was unsere moderne Lebenswelt bietet.
Er ruft sie zu heiligem Leben – wir rufen sie zu einer billigen, geschmacklosen Fröhlichkeit, die selbst die unbedeutendsten stoischen Philosophen verächtlich abgelehnt hätten.
Wann werden Gläubige lernen, dass man, wenn man Gerechtigkeit liebt, Sünde hassen muss, dass man, wenn man Christus annimmt, sich selbst verwerfen muss, dass, wer die Welt liebt, ein Feind Gottes ist? Wir sollten uns nicht schockieren lassen durch den Gedanken, dass das Leben in Christus Nachteile mit sich bringt. Aiden Wilson Tozer

Die Auslegungs-Predigt vermeidet diese Einfluss der Zeit

Ohne die Autorität des Wortes wird die Predigt zu einer endlosen Suche nach Themen, Therapien und Techniken, nach Bestätigung, die Akzeptanz zu fördern, eine Sache voran zu treiben oder die Sorgen zu beruhigen.
Menschliche Vernunft, soziale Agenda, populärer Konsens und persönliche moralische Überzeugungen werden die Ressourcen der Predigt. Es fehlt dabei „die historische Überzeugung: was die Schrift sagt, sagt Gott“. Die Meinungen und Emotionen, die den Inhalt der Predigt formulieren, denen die biblische Autorität fehlt, sind die gleichen Kräfte, die die Gültigkeit dieser Konzepte in einer veränderten Kultur, einer nachfolgenden Generation oder einem rebellischen Herzen verleugnen können.
Die Auslegungs-Predigt vermeidet diese Einfluss der Zeit, indem sie den Prediger an die Grundlage, das Wortes Gottes, bindet. Klan Ed (FB)

“dass ich mir mein Leben nicht selbst sauer mache” – Ein Gebet für alle, die im Pfarrdienst stehen

Das folgende Gebet wurde um 1620 von Friedrich Balduin verfasst. Aber es bietet Anregungen, wie auch heute noch gebetet werden kann.
 O allmächtiger Gott, barmherziger himmlischer Vater, ich danke dir von Herzen, dass du mich armen unwürdigen Menschen aus lauter Gnade an diesen Ort gebracht und mir Kirche und Schule anvertraut hast. Dein heiliger Name sei dafür gelobt und gepriesen in Ewigkeit. Ich bitte dich herzlich, regiere mich stets mit deinem heiligen Geist. Gib mir Weisheit und Verstand, Einsicht, Urteilsvermögen und Gedächtnis, dass ich meinem Amt in allen Stücken – mit Predigen, Lesen, Diskutieren und Schreiben – wohl vorstehe und mich so verhalte, dass du, lieber Gott, und alle frommen Leute ein herzliches Wohlgefallen an meinem Tun und Lassen haben und durch meinen Dienst viele Menschen zur ewigen Seligkeit befördert werden. Gib Gnade, o Herr Gott, dass ich nichts Anderes lehre und selbst verwerflich werde, sondern in Lehre und Leben meinen Zuhörern in Kirche und Schule ein gutes Beispiel gebe und viele tausend Menschen zu dir führe, dass ich mit ihnen die ewige Freude und Seligkeit genießen möge. Ach lieber Herr Gott, gib mich nicht dem Willen meiner Feinde preis, errette mich aus ihren Händen. Regiere ihr Herz, dass sie friedlich und sanftmütig mit mir leben. Regiere auch mein Herz mit dem Geist des Friedens und der Einigkeit, dass auch ich mich mit jedermann friedlich und wohl vertrage, niemandem Ursache zum Zank gebe, das Unrecht mit Geduld überwinde und mir mein Leben nicht selbst sauer mache. Gib mir einen gesunden Leib. Nimm alle Beschwerungen aus meinen Gliedern. Herr unser Gott, sei du mein Arzt, lindere meine Schmerzen und wenn es dein Wille ist, nimm mich nicht hinweg in der Hälfte meiner Lebenszeit, sondern lege mir Jahre und Tage zu nach deinem Wohlgefallen. Es sei deiner Kirche und meinen Kindern zum Besten. Behüte mich vor falscher Lehre. Erhalte mein Herz bei dem Einen, dass ich deinen Namen fürchte, und bei deiner Wahrheit beständig bis an mein Ende verharre. Gib all den meinen, was uns an Seele und Leib nützlich und gut ist. Behüte uns vor Feuer und Wassersnot, vor Dieben und bösen Nachbarn, vor Krankheit und Seuchen und lass uns die Gesegneten des Herrn sein und bleiben. Gib deiner Kirche den erwünschten Frieden, wehre den Kriegen, damit wir in stiller Ruhe und Frieden, wie es Christen gebührt, unser Leben vollenden. O lieber Herr Gott, lass nicht zu, dass ein einziger meiner Zuhörer, die du in Kirche und Schule mit anvertraut hast, verloren geht! Heilige sie in deiner Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit. Lass mich mit ihnen dermaleinst in Freuden ewig leben. Das alles wollest du, o barmherziger Vater, aus Gnade tun, um das teure Verdienst und starke Vorbild deines lieben Sohnes Jesus Christus willen, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.
Aus: Erausmus Schmidt, Oratio Funebris, Wittenberg 1627
https://lutherischeslaermen.de/2020/09/25/dass-ich-mir-mein-leben-nicht-selbst-sauer-mache-ein-gebet-fuer-alle-die-im-pfarrdienst-stehen/

Wie soll eine Predigt NICHT sein?

Ein Beispiel für eine Sprungbrettpredigt:
„Liebe Gemeinde!
Den Text für unsere heutige Predigt finden wir in unserem Volksliederbuch:
»Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein. Stock und Hut steh’n ihm gut, ist gar wohlgemut. Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr: Da besinnt sich das Kind, läuft nach Haus geschwind.«
Soweit unser Text!
Wie wir sehen, geht es hier um einen Menschen wie du und ich. Es geht um »Hänschen«. Dieses Wort »Hänschen« kommt von »Hans«, und »Hans« kommt von »Johannes« – und wenn wir noch etwas weiter graben, merken wir, dass »Johannes« vom hebräischen Grundtext her »Jochanan« heißt – und das bedeutet: »Gott ist gnädig«! Dies eine steht also von Anfang an über dem Leben unseres »Hänschen«: Gott ist gnädig. Und genauso steht die Verheißung über dem Leben eines jeden Menschen, der auf diese Welt kommt, und damit auch über uns: Gott ist gnädig!
Dieses Hänschen ist noch »klein«. Vielleicht weiß er noch gar nichts von der Gnade, die über seinem Leben waltet. Aber er hat diese Gnade bereits nötig. Denn wir wissen: So klein ein Mensch auch sein mag, so sündig ist er doch schon. Das wird in unserem Text auch unübersehbar klar. Hier heißt es: Er »ging allein«. Genau das ist das Problem. Hänschen geht seinen Lebensweg »allein«, ohne Gott – meint, sein Leben noch selbst in die Hände nehmen und gestalten zu können. Und solch ein eigener Weg hat immer nur ein Ziel: »In die weite Welt hinein«! Der Weg »allein«, ohne Gott, führt immer schnurstracks »in die Welt«.
Was für ein Leben ist das dort in der »Welt«! Es ist das nichtige Gegenstück zu einem Leben mit Gott. Zwei Merkmale prägen dieses weltliche Leben. 1.) Da ist zunächst einmal die Eitelkeit: »Stock und Hut steh’n ihm gut […]«, so steht es hier. Diese äußeren Dinge wie »Stock« und »Hut« treten plötzlich in den Vordergrund, ganz so, als ob solche Eitelkeiten ins Zentrum unseres Lebens gehörten. 2.) Und zweitens ist das Leben in der Welt gekennzeichnet durch vergängliche Freude: »[…] ist gar wohlgemut«, so lesen wir. Wir müssen ja nicht glauben, den Menschen in der Welt ginge es immer schlecht! Ganz im Gegenteil. Wir wissen doch schon aus den Psalmen, dass es dem Gottlosen oft sehr gut geht. Er genießt die Welt und ist »gar wohlgemut«. Dass diese Freude vergänglich ist, steht auf einem anderen Blatt.
Und nun kommt die große Wende. »Aber«, so heißt es: »Aber Mutter […]«! Was haben doch gläubige Mütter nicht schon alles für ihre verlorenen Söhne getan, die draußen in der »Welt« waren! So ist es auch hier. Da ist von Tränen die Rede: Mutter »weinet sehr«. Der Grund ist jener tief empfundene Verlust, den jeder Gläubige spürt, wenn liebe Menschen eine ganz andere, weltliche Lebensrichtung einschlagen: »hat ja nun kein Hänschen mehr«. Doch da geschieht das Wunder. Es kommt zur Umkehr: »Da besinnt sich das Kind.« Es kommt zu einer Wende um 180 Grad, zu einem radikalen Umdenken, einer Neubesinnung! Ging bisher der Weg immer tiefer in »die Welt hinein«, so wird jetzt genau die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen. Hänschen besinnt sich auf das Vaterhaus. Es »läuft nach Haus geschwind«.
Liebe Gemeinde, wenn heute jemand hier ist, der noch nicht daheim ist beim himmlischen Vater, den möchte ich doch dringend bitten: Komm zurück S 57 »nach Haus«. Schiebe die Entscheidung nicht auf! Ich möchte Sie einladen: Machen Sie es wie Hänschen, kommen Sie noch heute – »geschwind«! Amen.“
Quelle: Helge Stadelmann, Kommunikativ Predigen: Plädoyer und Anleitung für die Auslegungspredigt (2. Auflage.; Holzgerlingen, Gießen; Brunnen, Gießen: SCM R. Brockhaus, 2018), 55–57.

Offenbarung der Herrlichkeit Gottes am Menschen

„Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf der Gittit.
Der Psalm beginnt mit einem kurzen Hinweis, für wen er geschrieben ist, nämlich für den „Chormeister“ (BUB, ZÜR) oder den „Chorleiter“ (ELB) oder den „Vorsänger“ (SCH). Luther übersetzt hier einfach mit „vorzusingen“. Aber wahrscheinlich ist es ein Hinweis auf eine Person. Und wenn von einem „Chorleiter“ oder „Vorsänger“ die Rede ist, ist relativ schnell klar, dass der Psalm nicht nur für den privaten Gebrauch und für das private Gebet gedacht ist, sondern wohl schon für einen gemeinschaftlichen Gottesdienst. Insofern passt es auch gut, dass wir ihn jetzt gemeinsam als Gemeinde betrachten, gemeinsam Gott die Ehre geben für das, was Er uns hier zu sagen hat. Im Psalmtext kommt dann dieses merkwürdige Fremdwort, was keiner kennt: „auf der Gittit“ (SCH) oder „nach der Gittit“ (ELB). Keiner weiß, was das ist. Die einen vermuten ein Musikinstrument, wahrscheinlich dann ein Saiteninstrument. Andere vermuten eine besondere Melodie. Wie auch immer, wir haben noch zwei weitere Psalmen, wo dieser Begriff vorkommt. Psalm 81 von Asaf und Psalm 84 von den Söhnen Korachs. Und wenn wir uns diese drei Gittit-Psalmen anschauen, stellen wir fest, dass alle drei Loblieder auf Gott sind. Sie preisen den Herrn für das, was Er getan hat. Und nicht zuletzt sagt uns Vers 1, wer den Psalm geschrieben hat, nämlich David, der ja einen großen Teil der Psalmen verfasst hat. Wann dieser Psalm geschrieben wurde, wissen wir nicht, da es im Text keinen Anhaltspunkt gibt. Aber für das Verständnis dieses Psalms ist es auch nicht wichtig.
Predigt vom 29.07.2012 von Titus Vogt ©
https://www.arche-gemeinde.de/fileadmin/Media/Print/Kanzeldienst/2012/07/P120729M.pdf

Seine Stimme Hören Wir Immer Noch

„Es ist auch heute noch so, wie einst auf der Straße nach Emmaus, das nichts einen so tröstet und solch eine Glut in das traurige Herz bringt wie die Erkenntnis, dass irgendein Teil der Schrift, obwohl Jahrhunderte vorher geschrieben, genau von dem eigenen Problem handelt, und dass die Lösung dieses Problems die beständige Wirklichkeit der Person, der Bedeutung, des Wirkens und der Gnade unseres Herrn und Heilandes Jesus Christ ist (siehe Lk 24,13-35).
Immer noch hören wir in den Berichten über sein irdisches Wirken die lebendig machende Stimme von Christus selbst. Immer noch spricht Er durch das geschriebene Wort; die Toten erhalten ewiges Leben, indem sie auf seine Stimme hören, die traurigen und gebrochenen Herzen werden wieder froh, und die Demütigen glauben.
Es ist darum klar, dass jeder, der Gott kennen will, so viel wie nur möglich von dem wissen möchte, was in der Bibel steht…“
J I Packer, Wie Gott Vorzeiten Geredet Hat, s.14-15