Prayer is not meditation

Prayer Part 2
Prayer is not meditation, contemplation, thinking, imagining, feeling, action or work, communion with nature, ecstatic or transcendental experience, Union with the “ALL”, silence ritual or magic. Prayer is not natural but is given by God as part of our full spiritual life with Him. Prayer is personal communication between one person and another Person. Prayer is language – direct, definite, and committed. In the Bible God’s people speak to him in ordinary language. God speaks to us through His Word and creation. We can respond by speaking to Him about His Word that brings us life. Return to God. Bring words with you.
Gebet Teil 2
Gebet ist keine Meditation, Betrachtung, Denken, Denken, Vorstellen, Fühlen, Handeln oder Arbeiten, Kommunion mit der Natur, verzückte oder transzendentale Erfahrung, Union mit dem ′′ ALL „, Stille Ritual oder Magie. Das Gebet ist nicht natürlich, sondern wird von Gott als Teil unseres spirituellen Lebens mit Ihm gegeben. Gebet ist persönliche Kommunikation zwischen einer Person und einer anderen Person. Gebet ist Sprache – direkt, definitiv und engagiert. In der Bibel sprechen Gottes Menschen in gewöhnlicher Sprache zu ihm. Gott spricht mit Seinem Wort und Schöpfung zu uns. Wir können antworten, indem wir mit Ihm über Sein Wort sprechen, das uns Leben bringt. Kehre zu Gott zurück. Bring Worte mit.

Wozu Beten?

„Die Gläubigen beten nämlich nicht, um Gott unbekannte Dinge anzutragen, ihn zu seiner Pflicht zu bewegen, oder den Säumigen zu mahnen, sondern
1. um sich selbst zu ermuntern, ihn aufzusuchen
2. um ihren Glauben zu üben, indem sie über die Verheißungen nachdenken,
3. um sich selbst zu erleichtern, indem sie ihre Sorgen in seinen Schoß abladen,
4. endlich um zu bezeugen, dass sie alles gute für sich wie für die anderen einzig von ihm erhoffen und erbitten.“
John Stott, Die Botschaft der Bergpredigt, s. 167

Ein Gebet bei Schlimmer Krankheit

„Allmächtiger und allbarmherziger Gott,
Du allein hältst Leben und Tod in deiner Hand. In dieser schrecklichen Zeit der Krankheit kommen wir zu dir und bitten dich um Hilfe: erlöse uns von unserer Lebensbedrohung, stärke und befähige deine Diener im Gesundheitswesen und in der Heilkunde, und segne ihre Mittel zur Genesung der Kranken.
Vor allem aber lasse uns die Zerbrechlichkeit unseres irdischen Lebens erkennen, dass wir unsere Herzen der himmlischen Weisheit zuwenden, die uns zum ewigen Leben führt. Dies bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.“
Allgemeines Gebetsbuch, das Gebet bei schlimmer Krankheit.

Fasten im Wandel der Zeiten

Zuerst wurden die Christen aufgrund ihrer Fastenkritik beargwöhnt. Schon bald entwickelten sich aus dem Glauben begründete Formen der Nahrungsaskese. Als Meister des Fastens müssen wohl viele Mönche des Mittelalters betrachtet werden. Kreativ entwickelten und praktizierten sie verschiedenartige Formen des Verzichts, zumeist aus echter Frömmigkeit. Die Reformatoren empörten sich über erzwungenes und heuchlerisches Fasten. Pietisten und erweckte Christen wie Wesley und Blumhardt motivierten zum Fasten als Form geistlichen Verzichts. Später wurde es außerdem zum neuentdeckten Ausdruck für Bescheidenheit und Solidarität.

Es gibt heute eine Überbetonung der Erfahrung im Bereich des christlichen Glaubens.

Es gibt heute eine Überbetonung der Erfahrung im Bereich des christlichen Glaubens. Diese Überbetonung muß unvermeidlich zu Frustrationen und Enttäuschungen führen. Der Glaube ist nämlich gerade die Antwort auf ein konstitutionelles Erfahrungsdefizit im status viatoris. Er behebt aber dieses Defizit nicht.
[Robert Spämann. Das unsterbliche Gerücht, Die Frage nach Gott und die Täuschung der Moderne]

Die Verklärung Jesu

Raffael (Raffaelo Santi, 1483-1520): Die Verklärung Christi. Vatikanische Museen, Rom (Eigene Aufnahme)

Matth. 17,1-9
Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!Mt. 17,5
C.S. Lewis hat geschrieben, dass wir, wenn wir die zukünftige, himmlische Herrlichkeit eines Christen im Hier und Jetzt sehen würden, zutiefst versucht wären auf unsere Knie zu fallen und ihn anzubeten. Federführend Petrus, mit Jakobus und Johannes, haben aber nicht die himmlische Gestalt eines „normalen“ Gläubigen, eines Sohnes Abrahams, gesehen. Sie wurden Zeugen eines Vorgeschmacks der Herrlichkeit Jesu Christi – der Logos, Alpha und Omega, vollkommenes Opferlamm, ewiger Hohepriester und Sohn GOTTES ist.
Während Jesus mit den Vertretern des alten Bundes, im Hinblick auf das Gesetz (Mose) und die Propheten (Elia), sprach, sind Petrus die Augen gehalten, um über den geistlichen Tellerrand zu blicken. Jesus wusste um den Auftrag des Vaters, dass sein Werk nicht hier oben am Berg sondern dort unten am Kreuz vollbracht werden sollte. Und der Vater ließ keinen vernebelten Blick zu. Wie auch zuvor bei der Taufe, bestätigte der Vater die Sohnschaft Jesu, seinen Auftrag und sein GOTT-Sein. In Jesus erfüllt sich das Gesetz und die Propheten (Mt. 5,17), in Jesus ist der neue Bund verankert (Mt. 26,26-28) und in Jesus ist das Ja auf alle Verheißungen GOTTES (2. Kor. 1,20).
Hast du diesen Jesus schon erkannt?
Bleib nicht im Nebel deiner eigenen Vorstellungen über Jesus, sondern lass deinen Blick auf den Sohn GOTTES durch das Wort klar werden. Hebe deinen Blick auf Jesus allein. von Stefan Januar 25, 2020 https://www.wortzentriert.at/lehre/kurzandachten/die-verklaerung-jesu/

Psalm des Tages

Du tränkest uns auch in dem dürren Sand,
du öffnest uns in heißer Wüste Quellen,
der kleine Bach muß hoch für uns aufschwellen,
der alte Strom versiegt durch deine Hand.

Dein ist der Tag, dein ist die Nacht dazu,
du rufst das Licht, du machst die Sonne glänzen.
Du stellest fest der Erde weite Grenzen;
den Sommer schaffst, den Winter machest du.

(Psalm 74,15-17 / Bereimung: Matthias Jorissen [1798])

Dankbarkeit

Hier eine kleine Auswahl der Bibelverse, die eng mit dem Thema Dankbarkeit verknüpft sind:

Ps 34,2 Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.

Ps 52,11 Ich danke dir, Herr, in Ewigkeit; denn du hast das alles vollbracht.

Ps 97,12 Ihr Gerechten, freut euch des HERRN und danket ihm und preiset seinen heiligen Namen!

Ps 106,1 Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich!

Ps 139,14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

1Kor 1,4 Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus,

Eph 5,20 und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Phil 1,3 Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke –

Phil 4,6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!

Kol 2,7 (…) und seid reichlich dankbar.

Kol 3,15 Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.

Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Kol 4,2   Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! // “Werdet nicht müde, Gott zu danken.”1Thes 5,18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch. Viktor Janke  http://www.lgvgh.de/wp/bibelverse-zum-thema-dankbarkeit/4520

Geistliches Leben

„Wenn jemand nach seiner Wiedergeburt fragt: »Was soll ich nun tun?«, nennt man ihm oft einen — gewöhnlich sehr begrenzten und in erster Linie negativen — Katalog von Vorschriften. Häufig vermittelt man ihm die Vorstellung, wenn er sich an diese Vorschriften halte, dann sei er »geistlich« (wobei dieser Negativkatalog von Land zu Land, Ort zu Ort und Zeit zu Zeit verschieden ist).“
„Zunächst einmal müssen wir betonen, daß nur der als Christ zu leben beginnt, ja überhaupt wissen kann, was wahres geist­liches Leben bedeutet, der wirklich Christ ist. Und Christ wird man nicht, indem man irgendwie »christlich« zu leben versucht oder sich um irgendwelche religiösen Erfahrungen bemüht, sondern indem man Christus als Retter annimmt.“
Weil das so ist, kann man fast sicher sein, daß sich bald eine andere Gruppe von Christen erhebt und gegen einen solchen Verbotskatalog zu arbeiten beginnt. Folglich besteht in christlichen Kreisen die Tendenz zum Streit zwischen denen, die bestimmte Tabus aufstellen, und denen, die aus dem Gefühl heraus, daß das nicht richtig ist, fordern: »Weg mit allen Tabus! Weg mit allen Vorschriften!« Francis Schaffer, Geistliches Leben

Dogmatische Korrektheit reicht nicht

„Wir müssen uns unsere Glaubensüberzeugungen nicht nur intellektuell, sondern auch existenziell zu Eigen machen; sie müssen in unserem Alltag praktisch werden. Dogmatische Korrektheit, die wir nicht auch im Herzen erfahren, führt zum Namenschristentum und letztlich in den Unglauben. Traurig aber wahr: Ausgerechnet viele konservative, um die rechte, gesunde Lehre bemühte Christen vernachlässigen das Gebet und bemühen sich nicht darum, Gott in ihrem Herzen zu erfahren; am Ende ist es dann manchmal auch um die gesunde Lehre geschehen.“
Timothy Keller, Beten: Dem heiligen Gott nahekommen, Gießen: Brunnen, 2016, S. 197f.