1.Petrus 5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

Und nun zeigt Petrus den Hörern, wie das Sich demütigen im Alltag zu praktizieren ist: indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft. Petrus vertröstet die Gemeinde auch hier nicht nur auf das Ende, sondern er ruft mit einer Anspielung auf Ps. 55,23 dazu auf, auch hier und jetzt in der Feuersglut mit Gottes Fürsorge zu rechnen. Dieser Vers ist teilweise ein Zitat und teilweise eine Auslegung von Ps. 55,23. Petrus gebraucht diesen Text, um alle Gläubigen in jedweden Schwierigkeiten anzuweisen, dem Beispiel Davids zu folgen und sich der Fürsorge des Herrn zu übergeben (vgl. 2,23; 4,19).
Dieses Werfen bedeutet, geistlich das zu tun, was die Jünger buchstäblich taten, als sie das Fohlen für den Herrn brachten, um darauf zu reiten; sie „warfen ihre Kleider auf das Fohlen“ Lukas 19,35
Hier ist die Sorge zu verstehen als die Existenz- und Zukunftsangst und Niedergeschlagenheit der auf vielfältige Weise bedrängten Christen. Die Hingabe an Gottes Willen und das vertrauensvolle Gebet befreien von knechtischer Angst und helfen, das Aufgegebene zuversichtlich zu bestehen (vgl. 2 Kor 1,8-11: „Wir haben unser Todesurteil hingenommen, weil wir unser Vertrauen … auf Gott setzen, der die Toten auferweckt“). Wer sich Gott unbedingt anvertraut, wird in der eigenen Schwäche Gottes Kraft erfahren (s. 2 Kor 12,9-10; Phil 4,11-13).
Wenn wir unsere Sorgen auf Gott werfen, vertrauen wir uns voll und ganz seinem Erbarmen und seiner Fürsorge an. „Werfen“ beschreibt ein bewusstes Handeln, das nichts Passives oder Halbherziges an sich hat.

1.Petrus 5,6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.

Wenn wir uns unter Gottes starke Hand demütigen, erkennen wir damit bereitwillig sein Eingreifen als ein Mittel zu unserem eigenen Besten und zu Gottes Ehre an. Mit anderen Worten verzichten wir darauf, andere Menschen oder Ereignisse zu manipulieren. Wir sehen davon ab, Gottes Zeitplan forcieren zu wollen. Wir überlassen ihm die Planung. Und wir beugen uns unter seine starke, stabilisierende Hand. In unserer Ellbogengesellschaft findet sich immer irgendein Weg, um die Dinge voran zu treiben, wenn es uns zu langsam geht. Es gibt Leute, die man anrufen kann, Einflüsse, die man geltend machen kann, und Schwitzkästen, mit denen man drohen kann. Solche Methoden sind wirksam und schinden Eindruck – aber letzten Endes bereut man sie doch nur. Ein Gefühl der Unzufriedenheit und Enttäuschung macht sich breit. Nicht Gott hat gehandelt, sondern man selbst! Überlassen Sie es Gott, Sie zu erhöhen! Bis dahin bleiben Sie getrost unter seiner starken Hand. Mir ist zwar klar, dass ein solcher Rat unpopulär klingt, aber er ist goldrichtig. Zudem werden Sie sich in Zukunft nie fragen müssen, wer die Dinge ins Rollen gebracht hat, Sie oder Gott. Und wenn er Sie dann zu etwas ganz Großartigem einsetzt und Sie so erhöht, werden Sie keinen Grund haben, sich etwas darauf einzubilden. Alles Lob, alle Anerkennung geht allein an Gottes Adresse!
Demut ist die Konsequenz des Wissens, daß Gott die Niedrigen erhöht.
Demut kann nicht etwas Selbstgemachtes sein, sonst wirkt sie verkrampft und unglaubwürdig. Sie kann nur geschenkt sein. Echte Demut kann nur vom Wissen um die gewaltige Hand Gottes her kommen. Nur jene Hand selber kann wahrhaftig demütig machen (2. Mose 14, 31; vgl. 13, 3; 14, 8), aber eben so auch wahrhaft aufrichten, erhöhen. Rechte Demut hat nichts zu tun mit Minderwertigkeitskomplexen. Wer wirklich bis zu innerst weiß, dass er nur lebt von dem gnädigen Urteil Gottes über ihn und nicht von seinen eigenen Werten oder Unwerten, der kann ebenso getrost und demütig seine Werte wie seine Unwerte sehen.
Im Alten Testament, vor allem im Zusammenhang mit dem Auszug aus Ägypten, ist immer wieder von der „Hand des Herrn“ die Rede, die stärker ist als die „Hand der Ägypter“. „So errettete der Herr an jenem Tage Israel aus der Hand der Ägypter, und Israel sah die Ägypter am Gestade des Meeres liegen. Als Israel sah, wie gewaltig sich die Hand des Herrn an den Ägyptern erwiesen hatte, da fürchtete das Volk den Herrn“ (Ex 14,30 f.).
Das wird „zur Zeit“ (so wörtlich) geschehen. Das Griechische unterscheidet chronos, die regelmäßig ablaufende Zeit von kairos, der erfüllten, wesentlichen und prägenden, für das NT also der von Gott erfüllten Zeit. Damit ist in 1,5 (wie auch 5,6) die endgültig von Gott qualifizierte Zeit jenseits unseres Todes und unserer Welt gemeint.

 

1.Petrus 5,5 Desgleichen ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter. Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

Im letzten Abschnitt dieses Briefes spricht Petrus die gottesfürchtigen Einstellungen an, die für die Entwicklung einer geistlichen Denkweise so wichtig sind. In einer abschließenden Reihe von Ermahnungen und einigen Schlussworten bringt der Apostel seine Leser zum Nachdenken über wesentliche christliche Einstellungen: Unterordnung, Demut, Vertrauen, Selbstbeherrschung, Wachsamkeit, innere Stärke, Hoffnung, Anbetung, Treue und Liebe.
Wie zuvor schon in diesem Brief (3,1.7) verwendet Petrus das Wort (Desgleichen) als Überleitung. In drei Stellen markiert das Wort einen Wechsel von einer Gruppe zu einer anderen. In 2,13-20 und 3,1-7 fordert Petrus die Gläubigen auf, sich ihren Arbeitgebern, den staatlichen Autoritäten und in der Ehe unterzuordnen.
Die Jüngeren sollen das höhere Alter und die auf Grund der Erfahrung größere Weisheit der Älteren anerkennen und deshalb deren Urteil höher schätzen als ihr eigenes. Außerdem sollen sie sie um ihres Werkes willen hochachten (Kap 2,13.18; 3,1)
Um seine Aufforderung zu Demut zu bekräftigen, zitierte Petrus aus Sprüche 3,34: Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade (vgl. Jak. 4,6). Das Petrus’ Zitat unterscheidet sich geringfügig von der Septuaginta, insofern dass er „Herr“ aus der Septuaginta durch Gott ersetzt, aber letzten Endes sind die beiden Namen gleichbedeutend. „Alle aber miteinander haltet fest an der Demut;“
Die Grundhaltung der Demut sollen alle Christen „festhalten“. Engkomböomai bezeichnet das Anknoten, Anbinden, Umlegen, Anlegen von Kleidung, gemeint ist Arbeitskleidung (vgl. Joh 13,4). Damit wird sehr deutlich, dass „Demut“ im biblischen Sinne keine Emotion meint, sondern eine Haltung, die sich im praktischen Tun, im Dienst aneinander auswirkt. So hat es Jesus getan und seinen Jüngern ein für alle Mal gezeigt, wie christliche Demut dient (vgl. Joh 13,4ff.). „Demut“ (wörtlich „hinunterdenken“) ist das Tun, das dem, der „unten“ ist, den Geringen und Armen selbstlos und hilfreich begegnet und hilft, sich selbst gibt.
Die Hochmütigen (vgl. Lk 1,51; Röm 1,30; 2 Tim 3,2) sind hier die selbstgerechten Gegner der Christen, ebenso wie die auf Ehrgeiz und Einfluss bedachten Christen, die den Gemeindefrieden stören. Ihr Weg führt nicht zum Ziel. Die Demütigen sind jene Christen, die vor Gott um ihre Grenzen und ihre Unvollkommenheit wissen und um Gottes und Christi willen dienstbereite Liebe üben, sich ein- und unterordnen und ihre Sache Gott anheimstellen (vgl. 4,19). Gnade steht hier für Gottes Wohlwollen, Sorge, Treue, Führung, Kraft, Beistand und endgültiges Heil (vgl. 1,2.10.13; 3,7; 4,10; 5,10.12).
Und genau das fehlt den „Erfolgreichen“ unserer Zeit: eine größere Gnade. Es ist auffallend, wie selten auf der Überholspur bei den Aggressiven und Selbsteingenommenen von Gnade die Rede ist. Gnade, so Petrus, verschenkt Gott an die Demütigen, nicht an die Überheblichen.

1.Petrus 5,4 So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unvergängliche Krone der Herrlichkeit empfangen.

Wie alle Vergleiche hinkt auch der zwischen der Herde Christi und einer Schafherde. Am Ende des Lebens eines Schafes steht die Schlachtung. Das Schaf lässt, so möchte man sagen, sein Leben für seinen Besitzer, der sich dann einen Lammbraten serviert. Bei der Herde Christi ist das ganz anders. Am Ende eines Christenlebens steht zwar auch der Tod, aber dieser ist der Eingang ins ewige Leben, wie die Auferstehung Jesu Christi zeigt. Und mehr noch: Am Ende steht die Wiederkunft Christi, die in unserem Text als das Erscheinen des Erzhirten bezeichnet wird. Dann wird Christus alle die, die rechte Schafe seiner Herde waren, als eine große Herde aus allen Völkern und aus den unterschiedlichsten geschichtlichen Epochen offenbar machen. Dann werden auch die Pastoren nichts anderes als Schafe Christi sein und sich mit der ganzen Herde an der Barmherzigkeit des Herrn freuen.
In der ganzen Schrift ist der oberste Hirte einer der schönsten Titel für den Heiland. Das Bild des Hirten für den Messias tauchte zum ersten Mal im Alten Testament auf (Sach 13,7; vgl. Ps 23,1). Das Johannes-Evangelium nennt ihn den guten Hirten (10,11; vgl. V. 2.12.16.26-27). Der Verfasser des Hebräerbriefs bezeichnete Christus als den großen Hirten (13,20-21). In einem früheren Kapitel dieses Briefes nannte Petrus ihn den Hirten und Hüter unserer Seelen (2,25).
In der Welt des NT wurden Kronen als Zeichen siegreich bestandenen Kampfes verliehen (vgl. 1Kor 9,24.25). Gläubigen sind verschiedene Kronen verheißen: außer der Ehrenkrone die Krone des Lebens (Jak 1,12), dazu noch die der Gerechtigkeit (2Tim 4,8) und der Freude (1Th 2,19). Alle diese Kronen sind unvergänglich (1Kor 9,25) und beschreiben bestimmte Merkmale des ewigen Lebens. Das gr. Wort für „unverwelklich“ ist der Name einer Blume, nämlich der Amaranthgewächse.
Offen gesagt wissen wir nicht allzu viel über die verheißenen Kronen der Schrift – etwa den Freudenkranz (1. Thess 2,19), den Kranz der Gerechtigkeit (2. Tim 4,8), den Kranz des Lebens (Jak 1,12; Offb 2,10) und den Kranz der Herrlichkeit. Wir wissen nicht, ob es sich um echte Kränze handelt, die wir dem Heiland zu Füßen legen werden, oder ob sie einfach nur anzeigen, welche Verantwortung wir während der Herrschaft Christi haben (Lk 19,17-19), oder ob sie Teil unseres christlichen Charakters sein werden, die wir in der gesamten Ewigkeit behalten werden. Doch wir wissen, daß sie die gerechte Vergeltung für alle Tränen, Anfechtungen und Leiden sein werden, die wir hier auf Erden erduldet haben.

1.Petrus 5,3 nicht als Herren über die Gemeinde, sondern als Vorbilder der Herde.

Jede Art von autokratischer, repressiver und einschüchternder Leiterschaft mit demagogischen Elementen – ist eine Verzerrung des Aufseheramtes. In Matthäus 20,25-28 legte der Herr Jesus den Maßstab fest: Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Fürsten der Heidenvölker sie unterdrücken.
Es gibt einen Mißbrauch der Leitung, ein falsch verstandenes Amtsbewußtsein. Durch Herunterherrschen spielen sich die Diener der Gemeinde als Herren auf, nehmen Gott die ihm gebührende Ehre und Herrscherstellung und entmündigen die Gemeindeglieder. Dabei geht deren Freiheit und verantwortliche Mitarbeit, die Freude am Dienst und das Gemeinschaftsbewußtsein verloren. So können Älteste das ihnen Zugeteilte durch „Herunterherrschen“ geradezu „herunterwirtschaften“.
Der Prophet Hesekiel warf den falschen Hirten vor: „Das Schwache stärkt ihr nicht, und das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht; das Starke aber tretet ihr nieder mit Gewalt, und meine Schafe sind zerstreut, weil sie keinen Hirten haben“ (Hes 34,4 – 5).
Nicht Herrscher-Naturen, sondern Vorbilder braucht die Gemeinde. Wer sich zum Herrn macht, verlangt gern von der Gemeinde Dienste, die er selbst nicht zu tun bereit ist. Wer dagegen Vorbild ist, geht im Dienen voran. Alle „Älteren“ stehen unter dem Auftrag, Vorbilder der Herde zu werden. Nicht die Predigtgabe und nicht überragende menschliche Fähigkeiten sind in erster Linie für den Ältestendienst nötig, wohl aber eine Lebenshaltung, die von Jesus und den Aposteln, und das heißt von der Heiligen Schrift her geprägt ist.
Viele Mißstände in der Christenheit ließen sich verhindern, wenn man nur den drei Anweisungen in den Versen 2 und 3 gehorchen würde. Die erste würde alle falsche Zurückhaltung ausschließen, die zweite das Ende der Geldgier im Amt sein und die dritte der Tod des Amtsdenkens in der Gemeinde.

1. Petrus 5,2 Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist; achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt; nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund;

Mit wenigen Worten bringt Petrus geistliche Leitung auf den Punkt, indem er das Bild des Hirten und seiner Herde aufgreift. Bevor er ins Detail geht, stellt er eins klar: Es ist Gottes Herde, die geleitet wird. Und weil die Herde (sprich die Gemeinschaft der Christen) Gottes Besitz ist, bringt das das Leitungsamt eine große Verantwortung mit sich.
Hirte sein bedeutet nicht nur, den lieben langen Tag im Gras zu sitzen und Flöte zu spielen. Hirten müssen auf die ihnen anvertraute Herde aufpassen. Wer nur seine Schokoladenseite präsentiert, kann eigentlich kein Vorbild sein. Höchstens ein Idealbild, an dem alle scheitern, er selbst einbegriffen. Vorbilder sein, auch vorbildlich leiten, können wir dann, wenn wir nicht aus den Augen verlieren, dass die Gemeinde immer eine Gemeinschaft von Sünderinnen und Sündern ist.
Mit scharf kontrastierenden Mitteln macht Petrus klar, aus welchen Motiven heraus und in welcher Weise das Amt des Bischofs oder Ältesten verwaltet werden muß. Der Älteste muß aus freiem Antrieb und nicht aus dem Gefühl äußeren Drucks handeln: Nicht gezwungen, sondern freiwillig. Soziale oder finanzielle Beweggründe dürfen nicht an die Stelle des reinen Wunsches treten, Gottes Willen zu erfüllen und ihm engagiert zu dienen: Nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund (vgl. 1. Tim 3,8; Tit 1,7.11). Ein Hirte, der aus falschen Motiven heraus für seine Herde sorgt, „bringt nur sein eigenes Schäfchen ins Trockne“ und läßt die Herde verderben (Hes 34,2 – 3).

1. Petrus 5,1 Die Ältesten unter euch ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbart werden soll:

Menschen sind wie Zahnpastatuben, drückt man drauf, kommt raus was in ihnen ist. Das heißt, unter Druck kommt raus, was wirklich in einem Steckt. Im „Normalmodus“ können wir uns gut etwas vorspielen, wir tragen unser Sonntagsgesicht, oder unser Gottesdienstgesicht, oder Hauskreisgesicht. Kommen wir jedoch unter Druck, die Art des Drucks kann dabei völlig verschieden sein, dann kommt raus, was wirklich in uns steckt.
Die Anweisungen an die Ältesten sind in drei paarweisen negativen und positiven Mahnungen zusammengefasst. Sie orientieren sich an Hesekiel 34,1 – 16, wo die falschen Hirten dem Guten Hirten gegenübergestellt werden.
Petrus nennt sich hier nicht Apostel“ (wie in 1, 1), sondern Mitältester und stellt sich damit auf die gleiche Stufe mit den Ältesten. Damit deutet er an, daß jede Mahnung, die er gibt, auch ihm selbst gilt, daß er ihnen keine Last auflegt, die er nicht selbst zu tragen bereit ist.
Das NT verwendet das Wort „Zeuge“ in doppeltem Sinn, wobei die Bedeutungen ineinander übergehen können. Das Wort bedeutet den, der als Augenzeuge etwas bezeugt (Mt 18, 16; Apg 7, 58), wie den, der werbend für etwas Zeugnis ablegt (Apg 22, 15; Apk 2, 13). Beides kann auch verbunden sein (Lk 24, 48; Apg 1, 8; 13, 31).
Der Ausdruck Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll bezieht sich auf die Rückkehr Christi (vgl. 1,7-9; 4,7.12-13; Mt 24,30; 25,31; Mk 13,26; Lk 21,27). Indem Petrus sagt, er sei auch ein Teilhaber an diesem Segen, deutet er an, dass dies ebenfalls für die Ältesten gilt. Dass die Gläubigen die ewige Herrlichkeit mit ihrem Herrn teilen, ist der Kern ihrer Hoffnung (5,10; vgl. 2Kor 1,1-7; Phil 3,20-21; Kol 1,27; 3,4; 2Thes 2,14; Hebr 2,10; 2Petr 1,3; 1Jo 3,2).