„Gott … hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung“

Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum; Eph. 1,3 LU.1912
Als Christ besitzt du alle geistlichen Kraftquellen, die du brauchst, um Gottes Willen in deinem Leben zu erfüllen.
Von einem wohlhabenden Londoner Geschäftsmann wird erzählt, dass er viele Jahre nach seinem fortgelaufenen Sohn gesucht hat. Eines Nachmittags, als er gerade in die Stadt fahren wollte, erblickte er eine in schmutzige Lumpen gehüllte Gestalt, die auf dem Bahnsteig die Reisenden anbettelte. Zuerst wollte er den Bettler übersehen, doch dann kam ihm dieser seltsam bekannt vor.
Als der Bettler bei ihm war und fragte, ob er einige Schillinge entbehren könne, merkte der Geschäftsmann, dass er seinen lang vermissten Sohn vor sich hatte. Mit Tränen in den Augen und großer Freude in der Stimme nahm er ihn in die Arme: „Ein paar Schillinge? Du bist mein Sohn – alles ist dein!“
So geht es manchen Christen, die nicht wissen oder fahrlässig vergessen haben, welche Schätze sie besitzen. Sie sind Königskinder und leben wie geistliche Bettler.
Paulus sagt wiederholt, dass wir als Gläubige alles besitzen. In Kolosser 2,10 erklärt er, dass wir „in Christus vollendet“ sind. In Philipper 4,13.19 sagt er: „Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt … Mein Gott wird alle eure Notdurft erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ Und Petrus fügt hinzu, dass „seine göttliche Kraft uns alles in Betreff des Lebens und der Gottseligkeit geschenkt hat“ (2. Petr. 1,3).
Das in Epheser 1,3 mit „geistlich“ übersetzte Wort spricht von der Arbeit des Heiligen Geistes. Jede Segnung, sei sie materiell oder immateriell, hat Gott zum Ursprung.
Als Christ bist du im Besitz jeder geistlichen Kraftquelle, die du brauchst, um in deinem Leben Gottes Willen zu erfüllen. Du brauchst z.B. nicht um mehr Liebe zu beten; denn Er hat bereits Seine Liebe in dein Herz ausgegossen durch den Heiligen Geist (Röm. 5,5). Das Gleiche gilt von der Freude (Joh. 15,11), dem Frieden (Joh. 14,27), der Kraft (Phil. 4,13) und von allem, was du nötig hast.
Der Schlüssel zu Wachstum und Sieg liegt darin: Man muss das anwenden lernen, was man bereits hat, man braucht nichts Neues zu suchen. J.MacArthur
https://clv.de/andachten/v06065.htm

Christus in Jesaja

Jesaja hat viel von Christus prophezeit. Die nachfolgende Aufstellung vermittelt einen gewissen Überblick. In Klammern werden Bezugsstellen im Neuen Testament genannt, die jedoch auch keinen Anspruch auf Vollständkeit haben.
– Jesaja 6,3.10 (Johannes 12,40–41) – Er ist Gott
– Jesaja 7,14 (Matthäus 1,23) – Er ist Immanuel
– Jesaja 8,12.13 (1. Petrus 3,14.15) – Er ist ein Heiligtum
– Jesaja 8,14-.(Römer 9,33; 1. Petrus 2,8) – Er ist ein Fels des Strauchelns
– Jesaja 8,16–18 (Hebräer 2,13) – Er ist der Vertrauende und verbindet sich mit dem Überrest
– Jesaja 8,23 – 9,6 (Matthäus 4,15.16) – Er ist ein großes Licht und eine wunderbare Person
– Jesaja 11,1–5 (Offenbarung 19,11–16) – Er ist ein gerechter Richter
– Jesaja 11,10 (Römer 15,12) – Er ist der Retter der Völker
– Jesaja 28,16 (Römer 9,33; 10,11; 1. Petrus 2,6) – Er ist der Eckstein an Gottes Haus
– Jesaja 32,1 (Offenbarung 20,4–6) – Er ist König im Reich
– Jesaja 40,3–5 (Markus 1,1–3) – Er ist der HERR, der einen Vorläufer hat
– Jesaja 42,1–4 (Matthäus 12,15–21) – Er ist der Auserwählte des Herrn
— Jesaja 49,1–13 (Apostelgeschichte 13,47) – Er ist das Licht der Nationen
– Jesaja 50,4–9 (Matthäus 27,26 ff.) – Er ist der abhängige Knecht des Herrn
– Jesaja 52,13 – 53,12 (1. Petrus 2,22 ff.) – Er ist der Stellvertreter für Sünder
– Jesaja 59,20 (Römer 11,26.27) – Er ist der Erlöser für Jerusalem
– Jesaja 61,1.2a (Lukas 4,18.19) – Er ist der Verkündiger froher Botschaft
Gerrid Setzer
https://www.bibelstudium.de/articles/2766/christus-in-jesaja.html

„Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn.“

Sein Name: Jesus Bereits im zweiten Satz des Glaubensbekenntnisses wird Jesus vorgestellt. Zuerst wird der Name genannt. Es ist der Name eines Menschen, der auf dieser Erde zu einer bestimmten Zeit an einem Ort für eine gewisse Zeitdauer gelebt hat. „Jesus“ ist ein hebräischer Name und bedeutet „Retter, Heiland, Helfer“. Als der Engel Gottes Maria die Geburt eines Kindes ankündigte, gab er ihr den Auftrag, dieses Kind „Jesus“ zu nennen. Sein Titel: Christus Dazu tritt ein Titel, der oft mit dem Namen verbunden wird. In dieser Verbindung missverstehen ihn viele oft als Familiennamen: „Christus.“ Doch dieser Titel ist die latinisierte griechische Übersetzung des hebräischen „Messias“ und bedeutet „Gesalbter“. Im Alten Testament wurde dieser Titel für Könige in Israel verwendet, weil diese zu ihrem Dienstantritt gesalbt wurden. Alle Könige in Israel im Alten Testament werden auch mit ihren Fehlern und Schwächen gezeichnet. Nicht wenige wendeten sich gegen Gott und seinen Willen und erregten damit Gottes Zorn und verursachten damit Gottes Gericht. Dabei bleibt es jedoch nicht. Durch die Propheten verheißt Gott einen künftigen Messias, der seinen Willen tun wird. Diese Verheißungen erfüllen sich in dem Gesalbten Jesus. Seine Herkunft: Gottes Ewigkeit Dann folgt die Benennung von Jesus als „Sohn Gottes“. Der etwas eigenartige Begriff „eingeborener“ verweist darauf, dass Jesus in echter und einziger Weise Gottes Sohn ist. So wie ein Eingeborener zu seinem Heimatland gehört, so gehört Jesus zu Gott. Er ist von Ewigkeit Gottes Sohn und war seit Ewigkeit bei Gott. Eine unglaubliche, einmalige und spannungsreiche Aussage. Jesus, ein Mensch, geboren um das Jahr Null in Israel und gestorben um das Jahr Dreißig. Dieser Mensch Jesus ist Gottes Sohn! Sein Amt: Herr Und wie stehen Menschen zu ihm? Dieser Jesus, der der Heiland und Gottes Sohn ist, ist „unser Herr“. Mit diesem Satz wird die persönliche Beziehung zu Jesus ausgedrückt. Wer diesen Satz spricht, steht Jesus nicht distanziert und isoliert gegenüber. Jesus ist sein „Herr“. Er oder sie glaubt an ihn als Sohn Gottes. Hartmut Schmid
https://sv-web.de/fileadmin/Gemeinden/Verband/Zeitschriften/Augenblick_mal/AU_0418.pdf