«Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind»

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«Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt, der Kaufmann Hermann Einstein, wohnhaft in Ulm, Bahnhofstraße Nr. 135, israelitischer Religion, und zeigte an, dass von der Pauline Einstein, geborene Koch, seiner Ehefrau, israelitischer Religion, wohnhaft bei ihm zu Ulm, in seiner Wohnung am 14. März des Jahres 1879, vormittags ½ 11 Uhr, ein Kind männlichen Geschlechts geboren sei, welches den Vornamen Albert erhalten habe.»
Kaum hält die junge Mutter ihren Erstgeborenen in Händen, versetzt sie sein «außergewöhnlich großer eckiger Hinterkopf» in Schrecken. Anfangs glaubt sie «an eine Missgeburt». Weiterlesen

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Brief an Albert Einstein

Im Januar 1936 schrieb die 8-Jährige Phyllis folgenden Brief an Albert Einstein:

19. Januar, 1936:

Lieber Herr Einstein,

Wir haben uns hier in unserer Sonntagsschule die Frage gestellt: Beten Wissenschaftler eigentlich? Diese Frage kam ins uns hoch, als wir uns dem Thema widmeten: Kann man an Wissenschaft und Bibel glauben? Jetzt schreiben wir einigen Wissenschaftlern und anderen wichtigen Menschen und versuchen, die Frage dadurch zu beantworten. 

Wir würden uns sehr geehrt fühlen, wenn Sie uns eine Antwort schicken könnten. Beten Wissenschaftler, und wenn ja, wofür beten Sie?

Wir sind in der sechsten Klasse, von Frau Ellie.

Mit freundlichen Grüßen,

Phillis

Albert Einstein beantwortete die Frage mit folgenden Worten:

24. Januar 1936:

Liebe Phyllis,

Ich werde versuchen die Frage so einfach wie möglich zu beantworten. Dies ist meine Antwort:

Wissenschaftler glauben, dass sämtliche Dinge, die auf dieser Erde passieren, sogar diejenigen, die Menschen betreffen, von natürlichen Gesetzen abgeleitet werden können. Deswegen müssen sie eigentlich dazu neigen, dass man diese Dinge nicht durch übernatürliche Wünsche beeinflussen kann.

Dennoch müssen wir uns eingestehen, dass unser Wissen darüber, wie Dinge funktionieren, sehr mangelhaft ist, sodass immer ein gewisser Glaube bleibt, dass etwas hinter diesen Dinge steht, wie zum Beispiel ein unendlicher Geist oder so ähnlich. Wir können noch so viel erreichen in der Wissenschaft, es bleibt immer ein Restglaube, weil wir nicht völlig diese Welt verstehen können.

Doch das ist lediglich der Anfang der Wissenschaft. Wenn man Wissenschaft wirklich betreibt und der wissenschaftlichen Erkenntnis nachjagt, dann bekommt man den Eindruck nicht los, dass irgendein Gott oder Geist sich in den natürlichen Gesetzen manifestiert hat, der sehr viel höher ist als der Mensch. Jeder, der ernsthaft Wissenschaftler ist, bekommt es irgendwann mit einem religiösen Gefühl zu tun, dass sich ganz klar von dem religiösen Gefühl von irgendeinem naiven Menschen unterscheidet. 

Mit ganz lieben Grüßen

Dein A. Einstein

Viele Menschen sind verfangen in der Frage, ob sich Wissenschaft nicht mit Bibel beißt. Doch der Gottesglaube ist die natürliche Folge von Wissenschaft, wie Albert Einstein es hier benennt. Wer ernsthaft Wissenschaft betreibt wird das Gefühl nicht los, dass es einen Gott geben muss, der sich in den Naturgesetzen manifestiert.

Der Briefwechsel ist hier nachzulesen: www.lettersofnote.com/201…n-do-scientists-pray.html

Von: Simon